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Glockenbau für den Turm zu Kronwalden
Verfasst: Dienstag 6. Mai 2014, 13:31
von Leetha
Leetha saß am Vortag mit Landor Tirond zusammen unten in ihrem Keller. Dort gingen sie die Skizze der Glocke für den Turmbau zu Kronwalden durch, die Landor anfertigte. Leetha war begeistert von Landors Arbeit, konnte es jedoch nicht unterlassen, noch hie und da ein paar unbedeutende Änderungen vorzuschlagen um diese dann als grooooße Sache darzustellen. Als nächstes besprachen sie auch noch die Verzierung der Glocke. Leetha schlug vor einen mächtigen, verästelten Baum zu nehmen und anstelle der Blattkrone eine dreizackige Königskrone drauf zusetzen. Dass sie diesen Vorschlag von ihrem Lehrling Coldrin Orrison hatte, ließ sie erst mal unter dem Tisch fallen.
„Der verästelte Baum steht für die Bürger von Kronwalden, ein jeder Ast soll anders sein, wie eben die Leut' von Kronwalden auch.“, fügte Leetha hinzu, „Anfänglich wollte ich ja die Wurzeln dafür her nehmen, aber … lieber nicht! Nicht das jemand denkt, wir würden sie als Bodensatz des Reiches bezeichnen. Nunja, … wie auch immer. Die Krone steht natürlich für den König und das Königshaus, welches über dem Volke steht. Und ooooben auf der Krone, da setzten wir noch einen Adler drauf mit ausgebreiteten Schwingen, hm? Als unsere Schutzgöttin und um Temora zu ehren.“
„Wollen wir uns nochmal gemeinsam den Bauplatz ansehen?“, fragte Leetha, „Ich glaube, man beginnt gerade damit den Schmelzofen dort aufzubauen.“
In den nächsten Tagen werden sie dann damit beginnen, das Loch auszuheben in welchem später die Glocke entstehen soll. Leetha hofft inständig, das einige vom Regiment dabei mit anpacken und dass der Kran von den Schreinern rechtzeitig fertig wird.
Begehung des "Bauplatzes"
Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 12:18
von Landor Tirond
Landor war eher erleichtert ob der Tatsache, dass Leetha seine Idee nicht postwendend in der Luft zerriss. Die kleinen Änderungen, die Leetha vorschlug wurden sogleich zu Papier gebracht - für Landor war es ohnehin eine Ehre sondergleichen, überhaupt bei der Planung angehört zu werden.
"Klar, schauen wir uns erstmal den Bauplatz an. Wenn die Arbeiten schon im Gange sind - umso besser!"
Im Inneren war Landor jedoch weit weniger euphorisch, sollte es nun doch schon der zweite vorgeschlagene Bauplatz sein, der bekanntermaßen im Wald lag und somit einen ungleichen Mehraufwand bedeutete. Bäume, die gefällt werden müssten aber allem voran der verwurzelte Boden bereiteten ihm Sorgen.
Am Bauplatz angekommen wurden seine Befürchtungen noch übertroffen. Abermals schaute er auf seinen Plan und die Karte, um wirklich sicher zu gehen, dass das tatsächlich der Bauplatz sein soll. So dezentral und mitten zwischen den Baumwipfeln gelegen, wäre der Turm wohl am Ehesten als Baumhaus für einen Waldläufer geeignet. Es war nicht Landors Aufgabe, dies zu beurteilen, also ließ er es darauf bewenden und äußerte Leetha gegenüber seinen Unmut nur über das Offensichtliche:
"Überall Wurzeln, wer soll denn hier ein Loch ausheben? Sicherlich nicht wir alleine! Und die Schmelzöfen? Keine Schmelzöfen weit und breit! Ich wäre nicht überrascht, wenn diese nun am alten Bauplatz errichtet wurden. Obwohl, selbst das wäre wohl noch zu viel erwartet!"
Dennoch ließ er es sich nicht nehmen einige Markierungen, die er aus seinem Plan übernahm, im Boden zu platzieren, um schon einmal das zu grabende Loch zu umreißen.
Noch am selben Tag entsandt Landor einen Boten zu Merrik Daske, um sich nach dem weiteren Vorgehen aber vor allem nach dem Verbleib der Schmelzöfen zu erkundigen.
Verfasst: Samstag 10. Mai 2014, 19:49
von Gast
Der Turmbau war im vollen Gange..
zumindest in der Theorie.
Silvan hatte Merrik die verantwortung übertragen bevor er abreiste.
Was er allerdings persönlich nur mit einem Satz am Rande von von Goldenfallerfuhr....
Naja.. immerhin wusste er jetzt woran er war.
Er setzte sich mit den baumeistern in Verbindung,
brachte das in Erfahrung, was er noch nicht wusste, was aber für den Bau von imenser Wichtigkeit war.
Auch mit dem ersten angedachten Platz war nicht jeder so wirklich zufrieden.
Also tat der König was Könige nunmal tun. Auf die Stimme des Volkes höhren, wenn es seine Mäuler aufreißt und sich beschwert - was in dem Fall natürlich nicht negativ gemeint ist.
Der Turm sollte nun an einer anderen Stelle gebaut werden, im Lehensdreieck. So würde nicht nur der Hof von Taliara mit beschützt, sondern auch gleich, ganz nebenbei, die sich beschwerdenden besänftigt.
Dass darunter natürlich irgendjemand zu leiden hatte war ihnen wohl egal, oder sie sahen es schlicht weg nicht.
Nicht nur, dass alle beteiligten über den neuen Standort bescheid gegeben werden musste, nein, dieser Standort war auch etwas... bewachsener, als der vorher gewählte.
Aber Gegen das Wort des Königs stellt man sich nicht, das hatte Merrik schon im Kindesalter gelernt, vorallem nicht, wenn man mit etwas mosern schon eine Abänderung erreicht hat und mit der neuen Abänderung immernochnicht so ganz zufriedenist.
Die Baumeister des Königs hatten natürlich erst als letzte von der änderun entschieden, zumidnest die, die sich um den Schmelzofen kümmern sollten.
Es war nur ein kurzes Gespräch vor Merriks Haus als eben jene versuchten den Schmelzofen vor seinem Haus zu errichten.
Sie waren auch nur halb fertig gewesen, es war also keine alzugroße Arbeit den halb fertigen Schmelzofen mir nichts dir nichts abzubauen und ihn in die Nähe des neuen bauortes zu setzen.
Dann war da noch das Problem mit der Bewachsenheit des neuen grundes. Bäume ließen sich leicht fällen, das war sicher nicht das große Problem. Die Wurzeln im Grund waren da aber deutlich schweiriger.
Aber wozu hatte er das Kommando? Wozu war er Wachtmeister des Regiments?
Es waren einige Bauarbeiter vom Festland, Rekruten und teilwesie auch erst selbst, die sich darum kümmerten, dass die Bäume gefält und so gut es ging entwurzelt wurden, um so nicht nur den Grund für den Turm zu ebnen, sondern auch das Loch für die Glocke zu ermöglichen.
Und einige eifrige Arbeiter machten sich dann, natürlich aus reiner Langeweile und nicht weil ihnen ein Feuerbälle schmeißende Wachtmeister im nacken saß, daran das Loch auszugraben, anfänglich, keineswegs groß genug für die Glocke selbst, aber sie wollten den Schmieden wohl auch noch was vom'Kuchen' über lassen.
Jeder der an der Stelle die näcshten tage vorbei gehen würde sollte schon ziemlich deutlich sehen, dass sich die Arbeiter geregt haben und es wirklich nach einer Baustelle aussieht. Sogar der Umriss des Turmes ist schon grob in den Boden eingeritzt worden.. zumindest sieht es danach aus.
Verfasst: Donnerstag 15. Mai 2014, 16:24
von Leetha
Das Erdgeschoss des Turmes stand nun. Der Schmelzofen wurde dort ganz in der Nähe aufgebaut. Alles war zu Leethas Zufriedenheit. Leetha schickte zwei Boten aus um Yassija und Nathan Tolrin zu benachrichtigen, dass sie nun mit der Aushebung der Loches für die Glocke beginnen können.
Mit einem Sack voller Schaufeln und Spitzhacken, die natürlich ihr Siegel trugen, machte sich Leetha auf dem Weg zum Bauplatz um sich mit allen Beteiligten dort zu treffen. Wie Merrik es versprochen hatte waren auch Rekruten des Regiments anwesend und natürlich Landor Tirond. Auch Coldrin Orrison, Leethas Lehrling war mitgekommen um mit anzupacken. Mit vereinten Kräften machten sie sich daran, das Loch auszuheben, nicht ohne hin und wieder gen Himmel zu fluchen: "Wurzeln ... nichts als Wuuuurzeln!"
Verfasst: Sonntag 25. Mai 2014, 23:51
von Althan Vylen
25. Eluviar 257
Mein Bestreben dahingehend als Mitglied des Ordens der Garde meine Unterstützung weiterhin zuzusichern beschloss ich an diesem Abend, in Begleitung von Felicitas, mich ihnen anzuschließen. Die Gardisten waren mir alle wohl bekannt, ich respektierte und schätze jeden Einzelnen von ihnen, auch wenn ich kein Mitglied der Garde war, war mein Bestreben es stehts gewesen sie zu unterstützen. So schlossen wir uns dem Erkundungsritt an, zum Einem da er mir gelegen kam, das östliche Reich für meine eigenen Pläne näher zu begutachten, nunja eher das Gelände. Zum Anderen, weil es eine willkommene Abwechslung zu meiner andauernden Forschungsarbeit war, welche mich meist in meine Kammer oben in der Burg verbannte.
So hielten Felicitas und ich uns eher im Hintergrund und bildeten die Nachhut des Erkundungstrupps.
[url=http://postimg.org/image/b8nkprlmj/][img]http://s17.postimg.org/b8nkprlmj/Patritt.jpg[/img][/url]
Ein Turm schien das Interesse der Vorhut zu interessieren und so schlossen wir auf jenen näher in Augenschein nehmend. Nun massiver als das jämmerliche Holzkonstrukt war es allemal und wie es schien hatte jener Turm die Funktion als Leuchtfeuer zu dienen, wohl um Adoran zu informieren.
Hilfsbereit wie ich war, anders kann man es nicht bezeichnen, hörte sich Frau Hauptmann meinen Vorschlag an. Ein magisches Zeichen, einer glühenden Rune gleich oder einer Zeichnung würde den Turm sicherlich im Sinne Alatars aufwerten können.
Schlussendlich war ein magisches Zeichen etwas dauerhafter und für meinen Geschmack eindrucksvoller, als... nunja als Pisse eben.
So folgte meine Bitte und natürlich die Unterstützung durch Fräulein Shara tat ihr Übriges dazu. Gemeinsam machten wir uns ans Werk.
Während alle Anderen die Gegend sicherten, versanken wir in eine tiefe Sammlung des Geistes und stimmten und auf das Klanggefüge des Liedes ein. Uns war durchaus bewusst das solch eine Manipulation nicht von Dauer sein würde, dann alles im Lied strebt nach einem Ausgleich und eine Rückkehr in seinen Ursprung.
Die Umgebung verdunkelte sich, als wir versuchten die elementaren Teilchen des Feuers zu sammeln, zu verdichten und zu bündeln. Ich folgte ihr in ihrem Tun und sie dem Meinem, dass wir unsere Handlung aufeinander abstimmen konnten.
Unser Blick richtete sich auf den ersten Stock des Turmes, die oberflächliche Schicht der Steinmauer, dünn wie ein Pergament nur, wurde erhitzt bis es rot glühte. Das Zeichen wurde nach und nach auf Stein gebannt, stabilisiert und geschützt. Als Speicher diente die dünne glühende Steinfläche selbst. Es pulsierte leicht rotglühend und würde nach einigen Tagen an Intensität nachlassen bis es verblasst sein würde.
Das Zeichen einer Pantherpranke wäre deutlich sichtbar zu erkennen.
Gemeinsam und damit auch jemand dadurch aufmerksam wurde zündeten wir auf Anweisung von Frau Hauptmann noch das Signalfeuer an. Hierbei war das Vorgehen welches wir in Betracht zogen jenes, dass wir die elementaren Teilchen des Feuers, des Wassers und des Windes so miteinander verbanden, dass die Welt sich um uns herum noch weiter verdunkelte. Dunkle Wolken sammelten sich am Himmel und es begann energetisch zu Knistern. Irgendwann war die Aufladung soweit erreicht, dass sich die Energie gezielt und konzentriert ausreichte, um mit einer dosierten Entladung das Leuchtfeuer zu entzünden.
Als die Flammenzungen über das Holz leckten und das Feuer immer größer wurde sah ich hinunter zu Shara und lächelte kurz, wieder hatten wir zusammen etwas erreicht und das Lob war leise und nur für ihre Ohren bestimmt.
Das Feuer brannte, sie würden bald alarmiert sein... wir mussten sehen das wir hier fortkamen und schlossen uns wieder dem Trupp an.
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Verfasst: Dienstag 10. Juni 2014, 18:58
von Gast
Nicht lange brauchte der Mann, bis er die Erinnerungsschilder am Turmkörper gefunden hatte. Aufmerksam wurden sie mehrmals gelesen. Dann zuckte er offensichtlich resigniert seine Achseln.
"Aus den Augen aus dem Sinn , da kannst nix machen."
Gemächlich führte er sein Pferd zur Strasse zurück und ritt dann seines Wegs.
Verfasst: Dienstag 10. Juni 2014, 23:09
von GM Aphrodite
*Lediglich das Efeu, war so frech gewesen, empor zu wachsen und einen Teil des Schildes bereits zu verdecken.
Unter einem der Breiten und satten grünen Blätter, stand letzendlich auch ein weiterer Name.*