Verliebt, Verlobt ... Was jetzt?
Verfasst: Montag 20. Februar 2006, 08:24
Längst war ihr Liebster neben ihr eingeschlafen, doch schien sie selbst heute nacht keinen Schlaf zu finden. Noch immer konnte sie die Ereignisse der letzten Stunden nicht ganz glauben. Es sollte ein normaler Tag werden, an dem sie über den Markt schlenderten und danach noch ein Gläschen erlesenen Rotwein tranken. Doch dann rutschte ihr heraus, dass sie gerne ein Häuschen mit ihm hätte. Klein aber fein, irgendwo im Wald. Es war ihr mehr als peinlich.... zu Beginn. Doch Aldred schien es mehr auf die leichte Schulter zu nehmen, ja, er schien sich sogar noch ein wenig darüber lustig zu machen.
Wie konnte er nur... Endlich konnte sie ihm sagen, was sie sich wünschte, was in ihrem Innersten vorging. So war es auch kaum verwunderlich, dass sie ihm danach eine Gemeinheit nach der anderen ums Ohr klatschte, bis sie – wieder einmal – an dem Punkt angelangt waren, dass er brüllend in der Taverne stand und sie die Flucht ergriff. „Ich bin doch nicht seine Dienerin, die sich von ihm aushalten lässt und keine Wünsche oder Träume haben darf“ schnaubte sie und latschte zum Marktplatz, um wenigstens ein paar Münzen zu haben, damit sie sich eine Kutsche leisten konnte.
Soll er doch bleiben wo der Pfeffer wächst, doch je weiter sie sich von dem Markt – vor allem der Taverne – entfernte, desto schwerer schien die Last auf ihren Schultern zu liegen, dass sie ihn wieder einmal in einen Streit verwickelt hatte. Wieso konnte sie nicht einmal ihren Mund halten? Wieso musste sie ihrem Temperament ausgerechnet an so einem friedlichen Tag Luft machen? Irgendwann würde er sicherlich einmal den Hut draufschmeißen und sich wirklich eine andere suchen, die bei weitem nicht so aufbrausend war. Eine, die schön nach seiner Pfeife tanzen würde und ihm jeden Wunsch von den Augen abliest.
Doch auf einmal stand er wieder vor ihr. Der Zorn und die Wut schienen wie verblasst und langsam ging sie auf ihn zu. War das jetzt alles? Sollte es so enden? Wenn sie jetzt keinen Schritt auf ihn zumachte, hätte sie verloren. Alles verloren, was ihr jemals etwas bedeutet hat. „Es tut mir leid...“ den Blick zu Boden gesenkt „vielleicht will ich einfach mehr, als du bereit bist zu geben. Weißt du... Ich will heiraten, ich will Kinder, ich will ein kleines Häuschen, ich will keine Freiheiten mehr so wie ich sie früher hatte.... ich will... das alles mit Dir!“
Aldred hingegen nahm sie einfach in den Arm, und wie es seine Natur war, konnte er den Schalk nicht verbergen „War das jetzt ein Antrag?“ sprach er eher grinsend, doch war sie so in ihren Gedanken versunken, dass sie seine Frage nicht lustig verstand, sondern einfach sagte „JA!“. In jenem Moment schien auch er baff... Es führte ein Wort ums andere, doch Erinya selbst konnte dem ganzen nicht mehr ganz folgen. Heiraten? Verlobt? Ringe bestellt?
Zuviel ging ihr auf einmal im Kopf herum. Das war es jetzt?!? Hatte ihre Schwester und ihre Mutter doch früher immer erzählt, Männer sollten auf den Knien vor ihrer Angebeteten stehen und sie um ihre Hand bitten. Den Ring dann zärtlich auf ihren Finger gestreift. Und bei ihr? Aus einem Scherz und einem Streit heraus eine Verlobung? Konnte das gut gehen? War es ihm wirklich ernst? Konnte er auf einmal wirklich der liebende Ehemann, der führsorgende Vater werden? Zu viele Fragen für eine Nacht...
Wie konnte er nur... Endlich konnte sie ihm sagen, was sie sich wünschte, was in ihrem Innersten vorging. So war es auch kaum verwunderlich, dass sie ihm danach eine Gemeinheit nach der anderen ums Ohr klatschte, bis sie – wieder einmal – an dem Punkt angelangt waren, dass er brüllend in der Taverne stand und sie die Flucht ergriff. „Ich bin doch nicht seine Dienerin, die sich von ihm aushalten lässt und keine Wünsche oder Träume haben darf“ schnaubte sie und latschte zum Marktplatz, um wenigstens ein paar Münzen zu haben, damit sie sich eine Kutsche leisten konnte.
Soll er doch bleiben wo der Pfeffer wächst, doch je weiter sie sich von dem Markt – vor allem der Taverne – entfernte, desto schwerer schien die Last auf ihren Schultern zu liegen, dass sie ihn wieder einmal in einen Streit verwickelt hatte. Wieso konnte sie nicht einmal ihren Mund halten? Wieso musste sie ihrem Temperament ausgerechnet an so einem friedlichen Tag Luft machen? Irgendwann würde er sicherlich einmal den Hut draufschmeißen und sich wirklich eine andere suchen, die bei weitem nicht so aufbrausend war. Eine, die schön nach seiner Pfeife tanzen würde und ihm jeden Wunsch von den Augen abliest.
Doch auf einmal stand er wieder vor ihr. Der Zorn und die Wut schienen wie verblasst und langsam ging sie auf ihn zu. War das jetzt alles? Sollte es so enden? Wenn sie jetzt keinen Schritt auf ihn zumachte, hätte sie verloren. Alles verloren, was ihr jemals etwas bedeutet hat. „Es tut mir leid...“ den Blick zu Boden gesenkt „vielleicht will ich einfach mehr, als du bereit bist zu geben. Weißt du... Ich will heiraten, ich will Kinder, ich will ein kleines Häuschen, ich will keine Freiheiten mehr so wie ich sie früher hatte.... ich will... das alles mit Dir!“
Aldred hingegen nahm sie einfach in den Arm, und wie es seine Natur war, konnte er den Schalk nicht verbergen „War das jetzt ein Antrag?“ sprach er eher grinsend, doch war sie so in ihren Gedanken versunken, dass sie seine Frage nicht lustig verstand, sondern einfach sagte „JA!“. In jenem Moment schien auch er baff... Es führte ein Wort ums andere, doch Erinya selbst konnte dem ganzen nicht mehr ganz folgen. Heiraten? Verlobt? Ringe bestellt?
Zuviel ging ihr auf einmal im Kopf herum. Das war es jetzt?!? Hatte ihre Schwester und ihre Mutter doch früher immer erzählt, Männer sollten auf den Knien vor ihrer Angebeteten stehen und sie um ihre Hand bitten. Den Ring dann zärtlich auf ihren Finger gestreift. Und bei ihr? Aus einem Scherz und einem Streit heraus eine Verlobung? Konnte das gut gehen? War es ihm wirklich ernst? Konnte er auf einmal wirklich der liebende Ehemann, der führsorgende Vater werden? Zu viele Fragen für eine Nacht...