Völlig wertfrei
Verfasst: Freitag 28. Februar 2014, 00:34
Das Kind wusste in etwa wo es in der Gesellschaft stand, man hatte es ihm von Klein an eingeschärft. Es konnte von Glück reden, wenn es irgendwann in der Zukunft jemanden fand, der es als Diener oder Bote einstellen würde. Sein Vater und seine Stiefmutter hatten es ihm eingeschärft und ihm ohne es bewusst gewollt zu haben, beigebracht nur sich selber zu trauen und auf eigenen Beinen zu stehen. Beine, die dafür eigentlich zu jung und dürr waren.
Was hatte das Kind schon zu erwarten. Es war von unehelicher Geburt und nur durch die Großzügigkeit durch die Familie des Vaters halbwegs sicher aufgewachsen. Zumindest aus der Sicht, der anderen. Doch sicher hatte es sich nie gefühlt. Es wusste, es war nicht erwünscht. Es wusste, es gehörte nicht zu den anderen.
Auch als es abgehauen war, und der ''Familie'' den Rücken kehrte, änderte sich daran nichts. Das Kind versuchte sich auf eigene Faust durch zuschlagen und wies jeden ab, der ihm zu Nahe kam. Doch dieses Verhalten sorgte für neue Probleme. Sicher, es war nicht gesetzestreu, log und stahl wie ein Rabe, aber doch nie mehr als es für sich zum Leben brauchte, doch das hatte sich gezwungenermaßen geändert. Ein finsterer Schatten hatte seine Hand über das Kind gelegt und zwang es zu Abgaben und zu Diebstählen, die über den üblichen Mundraub hinaus gingen. Es wagte sich nicht, sich jemanden anzuvertrauen.
Lieber war es ein diebischer Bastard, als ein Toter.
Was hatte das Kind schon zu erwarten. Es war von unehelicher Geburt und nur durch die Großzügigkeit durch die Familie des Vaters halbwegs sicher aufgewachsen. Zumindest aus der Sicht, der anderen. Doch sicher hatte es sich nie gefühlt. Es wusste, es war nicht erwünscht. Es wusste, es gehörte nicht zu den anderen.
Auch als es abgehauen war, und der ''Familie'' den Rücken kehrte, änderte sich daran nichts. Das Kind versuchte sich auf eigene Faust durch zuschlagen und wies jeden ab, der ihm zu Nahe kam. Doch dieses Verhalten sorgte für neue Probleme. Sicher, es war nicht gesetzestreu, log und stahl wie ein Rabe, aber doch nie mehr als es für sich zum Leben brauchte, doch das hatte sich gezwungenermaßen geändert. Ein finsterer Schatten hatte seine Hand über das Kind gelegt und zwang es zu Abgaben und zu Diebstählen, die über den üblichen Mundraub hinaus gingen. Es wagte sich nicht, sich jemanden anzuvertrauen.
Lieber war es ein diebischer Bastard, als ein Toter.