Das Monster in mir
Verfasst: Montag 13. Januar 2014, 17:30
Das Monster in mir
Es überfiel ihn schon so lange er denken konnte. Meistens nachts und
während seines Schlafes. Es kam immer ohne Vorwarnung und sein Tun
war immer gleich. Es zwang Ihn mitten in der Nacht panisch
aufzuwachen und nach Luft zu schnappen. Ein höllischer Schmerz
hämmerte dann mit der unnachgiebiger Härte eines zwergischen Schmieds
von innen an seine Schläfe. Zwang ihn, seine Augen so zusammen
zupressen, dass dabei oft die feinen Ädern das Weis seiner Augäpfel
blutrot färbten und strahlte dann in alle Gliedmaßen ab.
Später überkam es Ihn dann auch tagsüber. Ein gleißender Lichtblitz,
der Ihn immer tiefer in ein bodenloses Loch zu saugen schien und das
Licht der Sonne wie zu elfischen Pfeilspitzen machte, die sich brennend in
seine Pupillen bohrten. Er hatte dann nicht mehr viel Zeit. Nicht viel Zeit
um sich in Sicherheit an einen ruhigen und dunklen Ort zu flüchten,
wo das Monster ihn dann in Seelenruhe verschlingen konnte.
Eine Migräne ist wie eine wilde Höllenkatze. Lauernd. Die Unsicherheit,
dass sie einen immer und überall überfallen könnte, ohne dass man sie
bemerkt. Reißerisch und unnachgiebig wenn sie Ihre Beute gepackt und
tosend blutrünstig bis sie es verschlungen hat. Doch dann genau so
schnell verschwunden wie sie gekommen ist. Abwartend bis sie wieder
den Hunger verspürt und sich auf ein Neues lauernd in Stellung begibt.
Als Neroith das Töten begann, kamen die Anfälle immer seltener.
Mit jedem Knochen der er bracht, schien sich das Hunger seines
Monsters etwas zu verkleinern. Mit jeder Seele, die er auf unnatürliche
Weise aus ihrem Köper riss, besänftigte er die Bestie. Er hatte sich dann
nach der Erwählung durch den Furchteinen das Monster als Plan
Kra’thors erklärt. Den Wunsch seines Herrn nach immer mehr Seelen und
den das Ausbleiben der Anfälle als Zeichen, dass sein Handeln gut war.
Doch nun passierte es wieder. Ebenso langsam wie es sich damals
verabschiedet hatte, trat es nun erneut in sein Leben. Das Monster kehrt
zurück
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Es überfiel ihn schon so lange er denken konnte. Meistens nachts und
während seines Schlafes. Es kam immer ohne Vorwarnung und sein Tun
war immer gleich. Es zwang Ihn mitten in der Nacht panisch
aufzuwachen und nach Luft zu schnappen. Ein höllischer Schmerz
hämmerte dann mit der unnachgiebiger Härte eines zwergischen Schmieds
von innen an seine Schläfe. Zwang ihn, seine Augen so zusammen
zupressen, dass dabei oft die feinen Ädern das Weis seiner Augäpfel
blutrot färbten und strahlte dann in alle Gliedmaßen ab.
Später überkam es Ihn dann auch tagsüber. Ein gleißender Lichtblitz,
der Ihn immer tiefer in ein bodenloses Loch zu saugen schien und das
Licht der Sonne wie zu elfischen Pfeilspitzen machte, die sich brennend in
seine Pupillen bohrten. Er hatte dann nicht mehr viel Zeit. Nicht viel Zeit
um sich in Sicherheit an einen ruhigen und dunklen Ort zu flüchten,
wo das Monster ihn dann in Seelenruhe verschlingen konnte.
Eine Migräne ist wie eine wilde Höllenkatze. Lauernd. Die Unsicherheit,
dass sie einen immer und überall überfallen könnte, ohne dass man sie
bemerkt. Reißerisch und unnachgiebig wenn sie Ihre Beute gepackt und
tosend blutrünstig bis sie es verschlungen hat. Doch dann genau so
schnell verschwunden wie sie gekommen ist. Abwartend bis sie wieder
den Hunger verspürt und sich auf ein Neues lauernd in Stellung begibt.
Als Neroith das Töten begann, kamen die Anfälle immer seltener.
Mit jedem Knochen der er bracht, schien sich das Hunger seines
Monsters etwas zu verkleinern. Mit jeder Seele, die er auf unnatürliche
Weise aus ihrem Köper riss, besänftigte er die Bestie. Er hatte sich dann
nach der Erwählung durch den Furchteinen das Monster als Plan
Kra’thors erklärt. Den Wunsch seines Herrn nach immer mehr Seelen und
den das Ausbleiben der Anfälle als Zeichen, dass sein Handeln gut war.
Doch nun passierte es wieder. Ebenso langsam wie es sich damals
verabschiedet hatte, trat es nun erneut in sein Leben. Das Monster kehrt
zurück
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