Das Konvent des Wissens -geschichtliche Entwicklung-
Verfasst: Dienstag 10. Dezember 2013, 10:47
Das Konvent des Wissens:
"Alatar bedeutet freier Gedanke. Seine Gaben an die
Menschen war die Möglichkeit über ihr hier und jetzt hinaus die Gedanken
schweifen zu lassen, so erhielten sie die Gaben der Weisheit und der
Fortentwicklung durch Ihn."
In der kleinen Bibliothek Grenzwarths flackerte noch der schwache
Schein einer Kerzenflamme. Die Nacht war weit voran geschritten und es
machte den Eindruck, als ob dort jemand wieder länger über seinen
Büchern saß und keine Ruhe fand.
Ansonsten war es still in Grenzwarth, die Bewohner des kleinen Dorfes
hatten sich zur Ruhe begeben und nur selten wurde die Stille der Nacht
von einem nächtlichen Geräusch unterbrochen.
Hier ein Rascheln eines Blattes im Winde, ein Ast, der sich bewegte;
nichts störte die nächtliche Ruhe. Da, ein leises Tappen von samtenen
kleinen Pfoten auf dem nebelfeuchtem Grase. Eine kleine Katze näherte
sich der Bibliothek und ihre Augen waren von einem intensiven Grün.
Ein Sprung und sie hatte ihren Platz auf dem Fensterbrett eingenommen
und sah durch das Fenster hinein.
Gebeugt sahs er über dem steinernen Tische und das leise Kratzen auf
dem Pergamente verriet, dass er darum bemüht war, alles
niederzuschreiben bevor etwas vergessen wurde.
Lange schon hatte er jene Gedanken mit sich herum getragen und an
diesem Abend die Zeit und Muße gefunden, es zu Papier zu bringen.
Seinem Bestreben treu zu bleiben und jene, die zuhören wollten, etwas
mitzugeben auf ihrem Wege, der sie nach Rahal geführt hatte.
Für alle da zu sein und ihre Fragen zu beantworten, ihnen eine Aufgabe
zu geben und sie auf ihrem Weg, soweit es möglich war, zu begleiten. Mit
der Zeit merkte er, dass er es nicht mehr in diesem Umfang
bewerkstelligen konnte wie zuvor, seine Aufgaben und Pflichten hatten
sich verändert.
Wie konnte er nun dem gerecht werden ohne anderes zu
vernachlässigen?
Wie viele hatte er auf diese Weise ins Reich geführt und begleitet?
Er hatte irgendwann aufgehört zu zählen. Doch damit war es meist nach
einer Weile dann zu Ende gewesen, sie gingen ihre eigenen Wege und er
sah sie nur noch selten.
Warum ihnen nicht einen Ort geben, der dazu einlud zu verweilen und zu
lernen?
Eine Bibliothek war gut, wenn man nach Wissen suchte und mehr
erfahren wollte, doch was nutzte Wissen, wenn es nicht weitergeben
wurde, wenn jemand nicht die Worte lesen konnte oder verstand?
Genau dort sollte angesetzt werden, ein Ort sollte geschaffen werden wo
jenes Wissen weitergegeben wurde, wo jene sich sammeln würden, die
ihre Erfahrungen und Fertigkeiten weitergeben würden - greifbar und
verständlich für alle.
Den Geboten folgend die Jüngeren anzuleiten und zu lehren. Wo ein Geist
sich weiterentwickeln konnte und die Gaben des Alleinen die Weisheit und
Fortentwicklung an vorderster Stelle stehen sollten.
Einen Ort wo es keine Grenzen gab, wo Unerforschtes erforscht werden
würde und auf jede Frage eine Antwort gefunden werden könne.
Wo man gemeinsam Wissen sammeln würde in dem Bestreben es
anzuhäufen und stetig zu mehren, zu bewahren.
Ja, Wissen ist Macht und es würde Seinem Ziel und dem Reich dienen.
Gemeinsam würde man sich sammeln und auf die Suche machen, dabei
über die Grenzen des Reiches hinaus gehen, und wenn es sein müsste,
sogar noch viel weiter.
So hatte er Thorbranth Vylen aufgesucht, Darkan Amon, Joshua Yehraan
und einige andere, um sich mit ihnen zusammenzusetzen.
Ein Gedanke nahm Gestalt an...
"Alatar bedeutet freier Gedanke. Seine Gaben an die
Menschen war die Möglichkeit über ihr hier und jetzt hinaus die Gedanken
schweifen zu lassen, so erhielten sie die Gaben der Weisheit und der
Fortentwicklung durch Ihn."
In der kleinen Bibliothek Grenzwarths flackerte noch der schwache
Schein einer Kerzenflamme. Die Nacht war weit voran geschritten und es
machte den Eindruck, als ob dort jemand wieder länger über seinen
Büchern saß und keine Ruhe fand.
Ansonsten war es still in Grenzwarth, die Bewohner des kleinen Dorfes
hatten sich zur Ruhe begeben und nur selten wurde die Stille der Nacht
von einem nächtlichen Geräusch unterbrochen.
Hier ein Rascheln eines Blattes im Winde, ein Ast, der sich bewegte;
nichts störte die nächtliche Ruhe. Da, ein leises Tappen von samtenen
kleinen Pfoten auf dem nebelfeuchtem Grase. Eine kleine Katze näherte
sich der Bibliothek und ihre Augen waren von einem intensiven Grün.
Ein Sprung und sie hatte ihren Platz auf dem Fensterbrett eingenommen
und sah durch das Fenster hinein.
Gebeugt sahs er über dem steinernen Tische und das leise Kratzen auf
dem Pergamente verriet, dass er darum bemüht war, alles
niederzuschreiben bevor etwas vergessen wurde.
Lange schon hatte er jene Gedanken mit sich herum getragen und an
diesem Abend die Zeit und Muße gefunden, es zu Papier zu bringen.
Seinem Bestreben treu zu bleiben und jene, die zuhören wollten, etwas
mitzugeben auf ihrem Wege, der sie nach Rahal geführt hatte.
Für alle da zu sein und ihre Fragen zu beantworten, ihnen eine Aufgabe
zu geben und sie auf ihrem Weg, soweit es möglich war, zu begleiten. Mit
der Zeit merkte er, dass er es nicht mehr in diesem Umfang
bewerkstelligen konnte wie zuvor, seine Aufgaben und Pflichten hatten
sich verändert.
Wie konnte er nun dem gerecht werden ohne anderes zu
vernachlässigen?
Wie viele hatte er auf diese Weise ins Reich geführt und begleitet?
Er hatte irgendwann aufgehört zu zählen. Doch damit war es meist nach
einer Weile dann zu Ende gewesen, sie gingen ihre eigenen Wege und er
sah sie nur noch selten.
Warum ihnen nicht einen Ort geben, der dazu einlud zu verweilen und zu
lernen?
Eine Bibliothek war gut, wenn man nach Wissen suchte und mehr
erfahren wollte, doch was nutzte Wissen, wenn es nicht weitergeben
wurde, wenn jemand nicht die Worte lesen konnte oder verstand?
Genau dort sollte angesetzt werden, ein Ort sollte geschaffen werden wo
jenes Wissen weitergegeben wurde, wo jene sich sammeln würden, die
ihre Erfahrungen und Fertigkeiten weitergeben würden - greifbar und
verständlich für alle.
Den Geboten folgend die Jüngeren anzuleiten und zu lehren. Wo ein Geist
sich weiterentwickeln konnte und die Gaben des Alleinen die Weisheit und
Fortentwicklung an vorderster Stelle stehen sollten.
Einen Ort wo es keine Grenzen gab, wo Unerforschtes erforscht werden
würde und auf jede Frage eine Antwort gefunden werden könne.
Wo man gemeinsam Wissen sammeln würde in dem Bestreben es
anzuhäufen und stetig zu mehren, zu bewahren.
Ja, Wissen ist Macht und es würde Seinem Ziel und dem Reich dienen.
Gemeinsam würde man sich sammeln und auf die Suche machen, dabei
über die Grenzen des Reiches hinaus gehen, und wenn es sein müsste,
sogar noch viel weiter.
So hatte er Thorbranth Vylen aufgesucht, Darkan Amon, Joshua Yehraan
und einige andere, um sich mit ihnen zusammenzusetzen.
Ein Gedanke nahm Gestalt an...