Bitterkalt war es an diesem Wintermorgen, als sie die Tür der Herberge hinter sich zuschlug, und mit einem kleinen Brief in der Hand zum Rathaus ging. Dort angelangt, sah sie sich nach einem Postkasten um, und gab ihn schliesslich einem der Schreiber, der ihr geschäftig einen Stapel mit Unterlagen vor sich herschleppend, entgegenkam.
Der Segen des Einen mit Euch, Statthalterin Delshan,
ich möchte auf Euch diesem Wege um ein Bürgerschaftsgespräch, für einen Bürgerbrief der Stadt Rahal, ersuchen.
Mein Ziel ist es mich im Reich niederzulassen und eine kleine Schneiderstube zu eröffnen.
Einige Tage später kam sie wieder ins Rathaus um sich zu erkundigen ob der Brief die Statthalterin erreicht hatte. Ihr wurde versichert, das alle Post auf ihren Schreibtisch abgelegt werden würde. Zur Sicherheit bat sie auszurichten, dass sie eine Antwort in der Bankstube entgegen nehmen könne.
*Als sie den Postkasten des Rathauses leert wird sie mit dem Brief in ihr Büro gehen und diesen lesen. Daraufhin nimmt sie Tinte, Feder und Pergament zur Hand um ein Antwortschreiben zu verfassen. Danach rollt sie dieses zusammen und versigelt es mit Wachs.*
Des All-Einen Segen Frau Demfurt
Gerne werde ich euch am dritten Tage der Woche im Rathaus empfangen. Ich werde zur siebten Abendstunde fort für euch zu gegen sein. Sicher könnt ihr mit euren Schneiderkünsten dem Reiche dienlich sein und ein Haus für eure Stube wäre sicher noch frei.
Möge der Herr mit euch sein!
*unterschreibt schwungvoll*
Statthalterin von Alatarien und Wetterau
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