Das Ende einer rauhen Nacht
Verfasst: Dienstag 26. November 2013, 05:44
"Die nächste Runde geht aber auf dich!", schrie ihm der Tresennachbar lautstark ins Ohr und wenig später wurden schon wieder die Gläser klirrend zusammengestoßen und das wässrige Bier die Kehlen heruntergeschüttet. Die Rahaler Hafenkneipe war voll an diesem Abend und die Stimmung auch bis tief in die Nacht auf dem Höhepunkt. Kein Wunder also, dass Waren, nachdem er schließlich mit seinem Trinkkumpan das Gebäude verließ, sturzbetrunken war.
"Solls dir .. - solls dir sagn wie wir über Nach' zu Heldn wern'?". Dummes Geschwätz eines noch viel dümmeren und obendrein betrunkenen Mannes. Zumindest wäre das Warens Urteil gewesen, hätte er sich nicht in einem ähnlichen Zustand befunden; und so lauschte er gespannt. "Wir nem' Adoran ein". Schwachsinn! Unfug! Diese oder ähnliche Worte wären im nüchternen Zustand gefallen.
Bis erstmal ein Pferd gefunden war und die beiden halbwegs sicher im Sattel saßen, verging eine gute Stunde; zwei weitere, bis sie auch tatsächlich vor den gigantischen Toren der Lichtenthaler Stadt standen. Beflügelt von der Aussicht auf großen Ruhm ritten sie, einen großen Ast als Lanze, in vollem Galopp einem besseren Leben entgegen. Eben jenes Leben stellte sich als heruntergelassenes Gitter heraus und da das Pferd schlimme Konsequenzen verhindern wollte, bremste es bereits vorher ab und warf die Recken zielstrebig von seinem Rücken.
Das Tier war schon längst davongetrabt als die beiden Adoraner Gardisten aufmarschierten und die benommenen Männer am Boden fanden. "Siehst du diese Farben? Lumpenpack aus Rahal, ohne Zweifel. Nehmen wir sie gefangen und benachrichtigen den Feldwebel, so wie es befohlen wurde, wenn wir solcherlei Gesindel sehen", sprach der eine und nahm bereits sein Seil vom Gürtel um die Liegenden zu fesseln. "Wir haben aber niemanden gesehen", entgegnete der andere, und trieb die Spitze seines Speeres durch eine ungeschützte Stelle in Warens Kehle. Nach gurgelnden Geräuschen und dem Sonnenaufgang war die rauhe Nacht zu Ende.
"Solls dir .. - solls dir sagn wie wir über Nach' zu Heldn wern'?". Dummes Geschwätz eines noch viel dümmeren und obendrein betrunkenen Mannes. Zumindest wäre das Warens Urteil gewesen, hätte er sich nicht in einem ähnlichen Zustand befunden; und so lauschte er gespannt. "Wir nem' Adoran ein". Schwachsinn! Unfug! Diese oder ähnliche Worte wären im nüchternen Zustand gefallen.
Bis erstmal ein Pferd gefunden war und die beiden halbwegs sicher im Sattel saßen, verging eine gute Stunde; zwei weitere, bis sie auch tatsächlich vor den gigantischen Toren der Lichtenthaler Stadt standen. Beflügelt von der Aussicht auf großen Ruhm ritten sie, einen großen Ast als Lanze, in vollem Galopp einem besseren Leben entgegen. Eben jenes Leben stellte sich als heruntergelassenes Gitter heraus und da das Pferd schlimme Konsequenzen verhindern wollte, bremste es bereits vorher ab und warf die Recken zielstrebig von seinem Rücken.
Das Tier war schon längst davongetrabt als die beiden Adoraner Gardisten aufmarschierten und die benommenen Männer am Boden fanden. "Siehst du diese Farben? Lumpenpack aus Rahal, ohne Zweifel. Nehmen wir sie gefangen und benachrichtigen den Feldwebel, so wie es befohlen wurde, wenn wir solcherlei Gesindel sehen", sprach der eine und nahm bereits sein Seil vom Gürtel um die Liegenden zu fesseln. "Wir haben aber niemanden gesehen", entgegnete der andere, und trieb die Spitze seines Speeres durch eine ungeschützte Stelle in Warens Kehle. Nach gurgelnden Geräuschen und dem Sonnenaufgang war die rauhe Nacht zu Ende.