Die Vergangenheit! Etwas Abgeschlossenes? Start ins Neue!
Verfasst: Montag 18. November 2013, 11:38
Das Wasser plätscherte leise vor sich her. Bei Bewegungen meinerseits schwabbten hin und wieder vereinzelte kleine Wellen sachte gegen meinen Körper, welcher ausgestreckt und entspannt auf der Treppe lag... Ruhe! ... Wie lange hatte ich das nicht mehr gemacht? Einfach mal nichts tun und den Augenblick genießen. ... So lange, dass ich mich nicht mehr daran erinnern konnte. Es war auch egal, denn was zählte, war, dass ich es jetzt tat. Mein Körper hatte es dringend nötig. ... Die Augen geschlossen und mit einem gleichmäßig tiefen Atem lag ich da und versuchte, meine Gedanken abzuschalten, was mir fast gelang. Ich träumte von Meer. Ein graues Meer, was in einen Strand mündete. Bunt schimmernde Steine, weißer Sand, die kreischenden Möwen am Himmel, welcher sich farblich dem Meer anpasste. Alles wurde genaustens betrachtet. Vor allem aber der Himmel. Klar, ich lag ja auch. ... Eine freundliche warme Stimme erklang aus dem Hintergrund.
"Ist es nicht wunderbar hier?"
"Ja. Genau so wunderbar wie ihr beide." Antwortete eine gutmütige Männerstimme der Frau. Flüchtig wendete ich den Blick zur Seite und erblickte eine Frau mit langen dunkelbraunen Haaren. Sie stand mit dem Rücken zu mir. Der Mann war bestimmt zwei Köpfe größer, als sie. Sein dunkles, schwarzes Haar war extrem kurz gehalten und wurde zum großen Teil von einem Barett bedeckt. Seine Arme waren in einen edlen Stoff eingehüllt und umarmten die Frau vor sich. Auch wenn es ein schöner Augenblick war, so konnte er seinen Missmut und seine Trauer nicht verbergen. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich nicht mal beachteten in diesem Moment. ...Mit Mühen drehte ich mich um. Der Boden war erstaunlich nah, als ich kniend auf dem Boden saß. Ein Blick auf meine Hände, mit denen ich mich vor mir im Sand abstützte, verriet mir, warum. ... Ich sah kleine zarte Finger, die noch nicht viel mit Feinmotorik zu tun hatten, wie es schien. Grob krallten sie in den Sand, um den Rest des unbeholfenen Körpers zu halten. Wieder vernahm ich leise Stimmen von der Seite.
"Es ist Zeit! Das Schiff wird in einer Stunden erwartet. Wir müssen los!"
Der Mann klang nicht zufrieden, aber seine Stimme war fest genug, um keine Widerrede zuzulassen. Kurz nachdem er das gesagt hatte, umgriffen mich die Hände der Frau sanft am Bauch und hoben mich hoch.
"Na, komm Imilas! Papa muss los. Wir wollen ihm noch Auf Wiederseh'n sagen."
Meinen Ohren blieb es nicht verschwiegen, dass sie trauerte und bangte. Der Sand, nach dem ich gegriffen hatte, rieselte aus meiner Hand, als ich den Boden unfreiwillig verließ. An ihre Brust gedrückt wurde ich von ihr eine ganze Weile getragen. Ihr Gesicht konnte ich nicht sehen. Der Mann, den sie meinen 'Papa' genannt hatte, ging strammen Schrittes voran. Sein blauer Umhang flatterte im Wind. Es dauerte nicht lange, da kamen wir an einem Hafen an. Wir gingen auf einige Männer zu, die stramm in einer Reihe standen. Als wir kurz vor ihnen stehen blieben, salutierten sie. Der Mann vor mir tat es ihnen gleich. Wortlos blieben sie einen Augenblick so da stehen und verharrten in ihrer Haltung. Dann drehte sich der Mann zu uns um. Die Hand nahm er wieder runter und schaute dann zu mir. Ein trauriges sachtes Lächeln legte sich auf seine Züge, ehe er mit leiser Stimme zu mir sprach.
"Sei stets fleißig und ehrgeizig, dann wird aus dir mal ein stolzer Mann!"
Langsam neigte er sich zu mir runter und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Dann richtete er sich auf und schaute vermutlich die Frau an, die mich noch immer in den Armen hielt. Um uns herum füllte sich der Hafen und es wurde immer lauter.
"Leb wohl Tia!"
War das Letzte, was ich von ihm hörte und dann verschwand er mit den anderen Männern in der Ferne. Er stand bestimmt irgendwo da in einer der beiden Reihen vor dem großen Schiff und wartete, bis alle an Bord gegangen waren. Als einer der Letzten muss er wohl hinaufgegangen sein. Lange hatten die Frau und ich noch da mit vielen anderen Leuten am Hafen gestanden und auf das Schiff gestarrt, was bei Sonnenuntergang in die weite Ferne, der Sonne entgegen gefahren war. ...
Eine Weile hatte ich an nichts gedacht. Ich musste eingeschlafen sein. Noch immer spürte ich das Wasser um mich herum, doch schon bald verfiel ich wieder in die Träumerei. ... Es war nass. Und ich hüpfte in unregelmäßigen Abständen hoch und runter. Meine Augen waren geschlossen und das Gesicht an die Frau gedrückt, die mich fest an sich drückte und hektisch irgendwo hin lief. Ich hörte ihren schnellen Atem. Er war geprägt von Angst und Anstrengung. Ihr Griff war fester als vermutlich nötig. Eine ganze Weile lief sie so. Irgendwann schlief ich ein und bekam von der Welt um mich herum nichts mehr mit. ... Als ich die Augen wieder öffnete, blickte ich auf eine Zimmerdecke. Es war warm und trocken. Als ich meinen Kopf drehte, um mich umzusehen, erblickte ich erst zu meiner rechten einen großen braunen Hundekopf. Die braunen Augen schauten mich freundlich an. Ansonsten tat das Tier nichts. Es war dicht an mich heran gekuschelt. Als ich meinen Kopf nach einem kurzen Mustern des Hundes weiter drehte, erblickte ich ein Frauengesicht. Ich schaute geradewegs in zwei dunkelgrüne, liebevolle Augen, die auf mir lagen. Die Frau lächelte mich freundig an und streichelte mir mit ihrem damen sanft über die Wange.
"Na, Kleiner!? Bist du ausgeschlafen?"
Ein leises kurzes Kleffen kam von dem Hund und dann drehte ich meinen Kopf wieder weiter. Auf der anderen Seite erblickte ich dann einen großen Kamin, gar nicht weit von mir entfernt. Vor ihm lag ein braun graues Fell auf dem Boden, wo zwei kleine Mädchen drauf saßen und nun zu uns hoch schauten. Freudig kicherten sie auf und kamen sofort näher.
"Wie süß! Darf ich den mal halten?"
"Oh, ist der niedlich!"
"Nein! Noch nicht! Lasst ihn doch erst mal wach werden. Ihr seid viel zu stürmig. Das ist ein kleines Baby."
Erklärte die Frau und lachte leise amüsiert auf. Auch ich musste lachen. Von hinten hörte ich Schritte. Reflexartig drehte ich meinen Kopf, um etwas erkennen zu können. Als die Geräuschquelle neben mir auftauchte und sich langsam in die Hocke begab, lachte ich ihn freudig an. Der Mann hatte ebenso wie die Frau, welche mich auf ihrem Schoß liegen hatte, ganz normale braune Haare. Seine Augen waren braun und sein Bart war wuschig. Mit einer tiefen, aber freundlichen Stimme redete er zu mir.
"Na, du Racker!?"
Ein amüsiertes Grinsen legte sich auf seine Züge. ...
Plötzlich plätscherte es wieder und ich riss die Augen ruckartig auf. ... Steinerne Decke. Ein Blick zur Seite offenbarte mir Fliesen. Ein Seufzen entglitt mir. Dann richtete ich mich auf und ging mit meinen Händen ins Wasser vor mir, wobei ich eine Schale formte und mir das darin gesammelte Wasser ins Gesicht schmiss. Für einen tiefen Atemzug verweilten die Hände an meinem Gesicht und die Augen blieben geschlossen. Dann lies ich die Hände langsam wieder runter sinken und schaute nach vorne. Wie lange ich hier gelegen haben musste. ... Langsam erhob ich mich und ging in einer der Umkleiden. Ich entledigte mich meiner nassen Hose und trocknete mich mit einem Handtuch ab. Dann zog ich wieder die Alltagsklamotten an und ging in meine Welt der Arbeit und der Gedanken zurück. Nun mit vermutlich noch mehr Gedanken, als zuvor. ...
Es waren nun einige Wochen vergangen, seit ich diesen Traum hatte. Und es hatte sich nichts verändert. Nichts, was damit im Zusammenhang steht. Klar, ich war umgezogen und war besser geworden. Hatte neue Bekanntschaften gemacht.. Aber ich dachte immer noch viel zu sehr über diesen Traum nach. Es fühlte sich nicht wie ein Traum an. Mehr wie ein Rückblick. In eine Zeit, in der ich dachte, die schon längst vergangen sei und auch nie wieder kommen würde. Doch nun war sie da und ging auch nicht mehr.
Nach kurzem Zögern setzte ich mich dann an den Thresen, holte ein Stück Papier hervor und schrieb ein paar kurze Zeilen darauf. *Ich bin auf Reisen! Bitte hinterlasst eine Nachricht!* Dann setzte ich noch meine Unterschrift darunter und befestigte es von außen an meine Ladentür. Schließlich wurde die Tasche gepackt. Gold, Essen, Trinken, etwas zu Schreiben und Klamotten. Wer weiß, wie lange es dauern würde und ob ich mein Ziel erreichen würde. Es sollten Tage, wenn nicht sogar Wochen vergehen, bis ich die Lande wieder betreten würde. Wenn überhaupt... Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf. Gerade hatte ich die Tür hinter mir zugezogen, da schaute ich noch mal hoch in den Himmel. Er war grau. Die letzten Tage war das Wetter auch nicht besser gewesen und es würde sich so schnell auch nicht mehr ändern. Der Winter nahte. Na, toll. Der perfekte Moment, um auf Reisen zu gehen..
Nach einem stillen Abschied steckte ich schließlich den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn um. Dann ging es los. Wohin mich mein Weg hinführen würde, wusste ich noch nicht. Ich hatte ja nicht mal eine Ahnung, ob ich nach etwas Existenten suchte...
"Ist es nicht wunderbar hier?"
"Ja. Genau so wunderbar wie ihr beide." Antwortete eine gutmütige Männerstimme der Frau. Flüchtig wendete ich den Blick zur Seite und erblickte eine Frau mit langen dunkelbraunen Haaren. Sie stand mit dem Rücken zu mir. Der Mann war bestimmt zwei Köpfe größer, als sie. Sein dunkles, schwarzes Haar war extrem kurz gehalten und wurde zum großen Teil von einem Barett bedeckt. Seine Arme waren in einen edlen Stoff eingehüllt und umarmten die Frau vor sich. Auch wenn es ein schöner Augenblick war, so konnte er seinen Missmut und seine Trauer nicht verbergen. Ich hatte das Gefühl, dass sie mich nicht mal beachteten in diesem Moment. ...Mit Mühen drehte ich mich um. Der Boden war erstaunlich nah, als ich kniend auf dem Boden saß. Ein Blick auf meine Hände, mit denen ich mich vor mir im Sand abstützte, verriet mir, warum. ... Ich sah kleine zarte Finger, die noch nicht viel mit Feinmotorik zu tun hatten, wie es schien. Grob krallten sie in den Sand, um den Rest des unbeholfenen Körpers zu halten. Wieder vernahm ich leise Stimmen von der Seite.
"Es ist Zeit! Das Schiff wird in einer Stunden erwartet. Wir müssen los!"
Der Mann klang nicht zufrieden, aber seine Stimme war fest genug, um keine Widerrede zuzulassen. Kurz nachdem er das gesagt hatte, umgriffen mich die Hände der Frau sanft am Bauch und hoben mich hoch.
"Na, komm Imilas! Papa muss los. Wir wollen ihm noch Auf Wiederseh'n sagen."
Meinen Ohren blieb es nicht verschwiegen, dass sie trauerte und bangte. Der Sand, nach dem ich gegriffen hatte, rieselte aus meiner Hand, als ich den Boden unfreiwillig verließ. An ihre Brust gedrückt wurde ich von ihr eine ganze Weile getragen. Ihr Gesicht konnte ich nicht sehen. Der Mann, den sie meinen 'Papa' genannt hatte, ging strammen Schrittes voran. Sein blauer Umhang flatterte im Wind. Es dauerte nicht lange, da kamen wir an einem Hafen an. Wir gingen auf einige Männer zu, die stramm in einer Reihe standen. Als wir kurz vor ihnen stehen blieben, salutierten sie. Der Mann vor mir tat es ihnen gleich. Wortlos blieben sie einen Augenblick so da stehen und verharrten in ihrer Haltung. Dann drehte sich der Mann zu uns um. Die Hand nahm er wieder runter und schaute dann zu mir. Ein trauriges sachtes Lächeln legte sich auf seine Züge, ehe er mit leiser Stimme zu mir sprach.
"Sei stets fleißig und ehrgeizig, dann wird aus dir mal ein stolzer Mann!"
Langsam neigte er sich zu mir runter und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Dann richtete er sich auf und schaute vermutlich die Frau an, die mich noch immer in den Armen hielt. Um uns herum füllte sich der Hafen und es wurde immer lauter.
"Leb wohl Tia!"
War das Letzte, was ich von ihm hörte und dann verschwand er mit den anderen Männern in der Ferne. Er stand bestimmt irgendwo da in einer der beiden Reihen vor dem großen Schiff und wartete, bis alle an Bord gegangen waren. Als einer der Letzten muss er wohl hinaufgegangen sein. Lange hatten die Frau und ich noch da mit vielen anderen Leuten am Hafen gestanden und auf das Schiff gestarrt, was bei Sonnenuntergang in die weite Ferne, der Sonne entgegen gefahren war. ...
Eine Weile hatte ich an nichts gedacht. Ich musste eingeschlafen sein. Noch immer spürte ich das Wasser um mich herum, doch schon bald verfiel ich wieder in die Träumerei. ... Es war nass. Und ich hüpfte in unregelmäßigen Abständen hoch und runter. Meine Augen waren geschlossen und das Gesicht an die Frau gedrückt, die mich fest an sich drückte und hektisch irgendwo hin lief. Ich hörte ihren schnellen Atem. Er war geprägt von Angst und Anstrengung. Ihr Griff war fester als vermutlich nötig. Eine ganze Weile lief sie so. Irgendwann schlief ich ein und bekam von der Welt um mich herum nichts mehr mit. ... Als ich die Augen wieder öffnete, blickte ich auf eine Zimmerdecke. Es war warm und trocken. Als ich meinen Kopf drehte, um mich umzusehen, erblickte ich erst zu meiner rechten einen großen braunen Hundekopf. Die braunen Augen schauten mich freundlich an. Ansonsten tat das Tier nichts. Es war dicht an mich heran gekuschelt. Als ich meinen Kopf nach einem kurzen Mustern des Hundes weiter drehte, erblickte ich ein Frauengesicht. Ich schaute geradewegs in zwei dunkelgrüne, liebevolle Augen, die auf mir lagen. Die Frau lächelte mich freundig an und streichelte mir mit ihrem damen sanft über die Wange.
"Na, Kleiner!? Bist du ausgeschlafen?"
Ein leises kurzes Kleffen kam von dem Hund und dann drehte ich meinen Kopf wieder weiter. Auf der anderen Seite erblickte ich dann einen großen Kamin, gar nicht weit von mir entfernt. Vor ihm lag ein braun graues Fell auf dem Boden, wo zwei kleine Mädchen drauf saßen und nun zu uns hoch schauten. Freudig kicherten sie auf und kamen sofort näher.
"Wie süß! Darf ich den mal halten?"
"Oh, ist der niedlich!"
"Nein! Noch nicht! Lasst ihn doch erst mal wach werden. Ihr seid viel zu stürmig. Das ist ein kleines Baby."
Erklärte die Frau und lachte leise amüsiert auf. Auch ich musste lachen. Von hinten hörte ich Schritte. Reflexartig drehte ich meinen Kopf, um etwas erkennen zu können. Als die Geräuschquelle neben mir auftauchte und sich langsam in die Hocke begab, lachte ich ihn freudig an. Der Mann hatte ebenso wie die Frau, welche mich auf ihrem Schoß liegen hatte, ganz normale braune Haare. Seine Augen waren braun und sein Bart war wuschig. Mit einer tiefen, aber freundlichen Stimme redete er zu mir.
"Na, du Racker!?"
Ein amüsiertes Grinsen legte sich auf seine Züge. ...
Plötzlich plätscherte es wieder und ich riss die Augen ruckartig auf. ... Steinerne Decke. Ein Blick zur Seite offenbarte mir Fliesen. Ein Seufzen entglitt mir. Dann richtete ich mich auf und ging mit meinen Händen ins Wasser vor mir, wobei ich eine Schale formte und mir das darin gesammelte Wasser ins Gesicht schmiss. Für einen tiefen Atemzug verweilten die Hände an meinem Gesicht und die Augen blieben geschlossen. Dann lies ich die Hände langsam wieder runter sinken und schaute nach vorne. Wie lange ich hier gelegen haben musste. ... Langsam erhob ich mich und ging in einer der Umkleiden. Ich entledigte mich meiner nassen Hose und trocknete mich mit einem Handtuch ab. Dann zog ich wieder die Alltagsklamotten an und ging in meine Welt der Arbeit und der Gedanken zurück. Nun mit vermutlich noch mehr Gedanken, als zuvor. ...
Es waren nun einige Wochen vergangen, seit ich diesen Traum hatte. Und es hatte sich nichts verändert. Nichts, was damit im Zusammenhang steht. Klar, ich war umgezogen und war besser geworden. Hatte neue Bekanntschaften gemacht.. Aber ich dachte immer noch viel zu sehr über diesen Traum nach. Es fühlte sich nicht wie ein Traum an. Mehr wie ein Rückblick. In eine Zeit, in der ich dachte, die schon längst vergangen sei und auch nie wieder kommen würde. Doch nun war sie da und ging auch nicht mehr.
Nach kurzem Zögern setzte ich mich dann an den Thresen, holte ein Stück Papier hervor und schrieb ein paar kurze Zeilen darauf. *Ich bin auf Reisen! Bitte hinterlasst eine Nachricht!* Dann setzte ich noch meine Unterschrift darunter und befestigte es von außen an meine Ladentür. Schließlich wurde die Tasche gepackt. Gold, Essen, Trinken, etwas zu Schreiben und Klamotten. Wer weiß, wie lange es dauern würde und ob ich mein Ziel erreichen würde. Es sollten Tage, wenn nicht sogar Wochen vergehen, bis ich die Lande wieder betreten würde. Wenn überhaupt... Viele Gedanken schossen mir durch den Kopf. Gerade hatte ich die Tür hinter mir zugezogen, da schaute ich noch mal hoch in den Himmel. Er war grau. Die letzten Tage war das Wetter auch nicht besser gewesen und es würde sich so schnell auch nicht mehr ändern. Der Winter nahte. Na, toll. Der perfekte Moment, um auf Reisen zu gehen..
Nach einem stillen Abschied steckte ich schließlich den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn um. Dann ging es los. Wohin mich mein Weg hinführen würde, wusste ich noch nicht. Ich hatte ja nicht mal eine Ahnung, ob ich nach etwas Existenten suchte...