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Der Weg in den Wald

Verfasst: Montag 4. November 2013, 22:14
von Kraven Lasahr
Lange wanderte er scheinbar mühelos durch die tiefen des Waldes.
Doch je tiefer in diesen eintrat, umso wohler fühlte er sich dort.



Schon als junger Mann musste Kraven sich von dem was der Wald ihm bot am Leben erhalten. Tage lang streifte er durch Wälder und über wiesen immer auf der Suche nach einer nützlichen Wasserquelle oder ein paar Beeren die er zu sich nehmen konnte um nicht zu verhungern.
Auch der ein oder andere Hase lief ihm über den weg und ob wohl er nie wirklich im Umgang mit Pfeil und Bogen geschult wurde, war diese Waffe doch seine Liebste.
Es schmerzte ihn jedes Mal einen Hasen zu erlegen und unterbewusst spürte er das Bedürfnis sich für die Gaben des Waldes zu bedanken. Jeder Strauch den er fand und jeder Hase den er erlegte wurde mit dem Worten "Dank der Natur, Du gibst mir ich gebe dir" begleitet. Er sah es als seine Pflicht den nutzen den er aus der Natur zog nicht als selbstverständlich anzusehen.

Nach einigen Jahren des umherwandern und der puren Überlebens also, brach er in neue Lande auf um ein neues Leben auf zu bauen.
So fand er sich nach einer langen Überfahrt in der Stadt Bajard wieder.

Ab da begann sein neues Leben. viele neue Menschen lernte er kennen. Sogar Freunde fand er, wirklich gute Freunde.
Doch trotz allen Erfolgen und Hoffnungsschimmern, spürte er tief in sich, dass etwas fehlte. Er war nicht so glücklich wie er es hoffte zu sein.

Das Jagdhandwerk hatte er im Laufe der Zeit perfektioniert und man konnte den Umgang mit Pfeil und Bogen als wirklich vorzeigbar definieren.
So kam es das es ihn immer wieder in Richtung der Wälder zog um dort zu jagen. Und je öfter er auch nur einen Baum berührte oder durch hohe Wiesen lief, so kam immer stärker das Gefühl wieder zu Vorschein welches er als junger Mann schon hatte.

Er spürte den Wald, intensiver als je zu vor...

Lange wanderte er scheinbar mühelos durch die tiefen des Waldes.
Doch je tiefer in diesen eintrat, umso wohler fühlte er sich dort.
Er spürte die Baume die Blumen und die Sträucher um ihn herum, und er merkte dass sie ihn willkommen heißten.
Tage lang wanderte er durch die Wälder, einfach nur weil es ihm gut tat.
Nachts konnte er auf den Bäumen schlafen und es wirkte fast so als freuten sich die Bäume darüber.

Er wusste das genau das sein weg sein sollte. Es wurde ihm früher schon gesagt, aber er hatte nicht richtig hingehört. Doch jetzt verstand er.
Er war ein Waldläufer geworden.
Und seine Aufgabe soll es sein die Wunder der Natur zu schützen und zu verteidigen.
Er musste es tun, weil es ihm gut tat.

So beschloss er den Weg der Waldläufer zu gehen und sich von der Natur führen zu lassen.
Aber damit nicht genug. Die die er als Freunde in den Städten gewann, würde er davon überzeugen dass die Natur es wert ist geschützt zu werden und er würde jedem der es zulässt den bewussten Umgang mit aller Schöpfung und besonders mit Flora und Fauna näher bringen.

Kraven Lasahr Waldläufer aus Überzeugung.