staubige Heimkehr
Verfasst: Dienstag 15. Oktober 2013, 11:26
Da war er nun also. Wieder angekommen an seiner alten Akademie. Viel Zeit ist verstrichen als er das letzte Mal diese alt ehrwürdigen Hallen betreten hatte. Eigentlich war alles besser erlaufen als er es sich erdacht hatte. Die Matriarchin Angelica Mondstein hatte ihn doch wieder sehr herzlich aufgenommen. War er doch immerhin lange fortgewesen. Auch wenn er ihr mitgeteilt hatte, dass er einige Zeit fort müsse, so war er doch länger fern von alle dem als es ihm lieb war. Vieles hatte sich offenbar in der Zeit an der Akademie geändert. Dennoch fühlte er sich sogleich gut aufgehoben und in doch vertrauter Umgebung.
Angelica wies ihn direkt an, an einer Vorlesung teilzunehmen, das Thema war Elementarmagie. Droderon fühlte sich zu Beginn mehr als nur überfordert mit ihrem Wunsch, aber noch einmal wollte er sie nicht enttäuschen. Zum Glück fand er die Truppe von Veneficus Mandros und seiner Kommilitonen rasch und wurde dort herzlich empfangen. Eine interessante Vorlesung folgte, das ganze verpackt in eine Exkursion, unweit von der Akademie. Veneficus Mandros gestaltete die Vorlesung sehr anschaulich und spannend. Jedoch kam es wie es kommen musste, es erfolgte ein kleiner Wettkampf zwischen den männlichen und weiblichen Scholaren. Droderon selbst war wohl keine große Stütze gewesen und es kam wie es kommen musste, die weiblichen Kommilitoninnen hatten den Wettkampf bereits gewonnen, als die Herren der Schöpfung noch nicht einmal genau wussten, wie sie an die Sachlage herangehen werden. Was wäre denn ein Wettkampf ohne Ansporn, also mit Aussicht auf Belohnung. Hier sollte es so sein das die Truppe der Männer als Dank für ihre Belehrung die Bibliothek neu sortieren durften und auch die Bücher entstauben sollten.
Droderon und seine Weggefährten machten sich auch sogleich ans Werk als die Vorlesung beendet worden war und unter den wachenden Augen der Damen vollführten sie ihren Auftrag.
Es ist kaum zu glauben wie viele Bücher sich im Laufe des Bestehens der Akademie sich dort angesammelt hatten. Vor allem der öffentlich zugängliche Teil, über den sich Droderon hermachte, hatte wohl schon lange kein Staubtuch mehr gesehen. Gründlich wischte Droderon Buch für Buch und Regal für Regal ab um sie vom Staub der Jahre zu befreien. Immer wieder musste er nießen, der Staub brannte in den Augen. Manchmal hatte er sogar das Gefühl es mit einem „Staubelementar“ zu tun zu haben, das es gar nicht gut mit ihm meinte. Seine Nase triefte und die Augen brennten. Bücher, Bücher hundert-tausend Bücher und kein Ende in Sicht.
Wenn er wenigstens erkennen konnte wohin sie gehörten, war es nicht immer leicht ein Muster in der Ordnung zu erkennen. Nunja, welche Ordnung eigentlich?
Die halbe Nacht schleppte er Bücher von einem Regal zum anderen und wischte Staub. Die nächste Aufgabe sollte im Alchemielabor sein, denn irgendjemand hatte dort offensichtlich eine ordentliche Sauerei angerichtet, wie Veneficus Mandros, der dort offenbar arbeiten wollte mitteilte. Droderon schüttelt sich kurz ab alleine der Gedanke welche klebrig, schleimigen, undefinierbaren Flüssigkeiten an den Wänden und Geräten war, die vermutlich auch nicht richtig abzuputzen sein würden. Vielleicht auch noch gefärbt von unterschiedlichen Substanzen. Droderon wollte den Gedanken gar nicht zu Ende führen.
Endlich war es geschafft, er war geschafft. Die Bibliothek hatte wieder eine annehmbare Ordnung gefunden und die Bücher waren wieder vom Staub befreit – der sich möglicherweise auch nur verlagert hatte, wie Droderon mit Schrecken feststellen musste, als er seine Kleidung ansah, die nur mehr nebulös die Farben durchschimmern lies. Es würde wohl weitere Stunden dauern seine Kleider vom Staub zu trennen. Seine Augen brannten und die Nase juckte, seine Hände waren schwarz vom Staub, aber es hatte sich gelohnt.
Beim nächsten Wettkampf würde er besser vorbereitet sein, wie schlimm würde es wohl er im Labor werden, dachte er als er sich zur Ruhe bettete. Erschöpft vom Tag viel er rasch in einen tiefen, von Träumen geplagten Schlaf.
Staub ... überall war Staub ... Bücher … eine unmögliche Zahl … es würde ein halbes Leben dauern sie zu reinigen und zu sortieren. Schweiß bildete sich auf seiner Stirn und unruhig wälzte er sich im Bett, während er im Traum weiter Bücher wälzte …
Angelica wies ihn direkt an, an einer Vorlesung teilzunehmen, das Thema war Elementarmagie. Droderon fühlte sich zu Beginn mehr als nur überfordert mit ihrem Wunsch, aber noch einmal wollte er sie nicht enttäuschen. Zum Glück fand er die Truppe von Veneficus Mandros und seiner Kommilitonen rasch und wurde dort herzlich empfangen. Eine interessante Vorlesung folgte, das ganze verpackt in eine Exkursion, unweit von der Akademie. Veneficus Mandros gestaltete die Vorlesung sehr anschaulich und spannend. Jedoch kam es wie es kommen musste, es erfolgte ein kleiner Wettkampf zwischen den männlichen und weiblichen Scholaren. Droderon selbst war wohl keine große Stütze gewesen und es kam wie es kommen musste, die weiblichen Kommilitoninnen hatten den Wettkampf bereits gewonnen, als die Herren der Schöpfung noch nicht einmal genau wussten, wie sie an die Sachlage herangehen werden. Was wäre denn ein Wettkampf ohne Ansporn, also mit Aussicht auf Belohnung. Hier sollte es so sein das die Truppe der Männer als Dank für ihre Belehrung die Bibliothek neu sortieren durften und auch die Bücher entstauben sollten.
Droderon und seine Weggefährten machten sich auch sogleich ans Werk als die Vorlesung beendet worden war und unter den wachenden Augen der Damen vollführten sie ihren Auftrag.
Es ist kaum zu glauben wie viele Bücher sich im Laufe des Bestehens der Akademie sich dort angesammelt hatten. Vor allem der öffentlich zugängliche Teil, über den sich Droderon hermachte, hatte wohl schon lange kein Staubtuch mehr gesehen. Gründlich wischte Droderon Buch für Buch und Regal für Regal ab um sie vom Staub der Jahre zu befreien. Immer wieder musste er nießen, der Staub brannte in den Augen. Manchmal hatte er sogar das Gefühl es mit einem „Staubelementar“ zu tun zu haben, das es gar nicht gut mit ihm meinte. Seine Nase triefte und die Augen brennten. Bücher, Bücher hundert-tausend Bücher und kein Ende in Sicht.
Wenn er wenigstens erkennen konnte wohin sie gehörten, war es nicht immer leicht ein Muster in der Ordnung zu erkennen. Nunja, welche Ordnung eigentlich?
Die halbe Nacht schleppte er Bücher von einem Regal zum anderen und wischte Staub. Die nächste Aufgabe sollte im Alchemielabor sein, denn irgendjemand hatte dort offensichtlich eine ordentliche Sauerei angerichtet, wie Veneficus Mandros, der dort offenbar arbeiten wollte mitteilte. Droderon schüttelt sich kurz ab alleine der Gedanke welche klebrig, schleimigen, undefinierbaren Flüssigkeiten an den Wänden und Geräten war, die vermutlich auch nicht richtig abzuputzen sein würden. Vielleicht auch noch gefärbt von unterschiedlichen Substanzen. Droderon wollte den Gedanken gar nicht zu Ende führen.
Endlich war es geschafft, er war geschafft. Die Bibliothek hatte wieder eine annehmbare Ordnung gefunden und die Bücher waren wieder vom Staub befreit – der sich möglicherweise auch nur verlagert hatte, wie Droderon mit Schrecken feststellen musste, als er seine Kleidung ansah, die nur mehr nebulös die Farben durchschimmern lies. Es würde wohl weitere Stunden dauern seine Kleider vom Staub zu trennen. Seine Augen brannten und die Nase juckte, seine Hände waren schwarz vom Staub, aber es hatte sich gelohnt.
Beim nächsten Wettkampf würde er besser vorbereitet sein, wie schlimm würde es wohl er im Labor werden, dachte er als er sich zur Ruhe bettete. Erschöpft vom Tag viel er rasch in einen tiefen, von Träumen geplagten Schlaf.
Staub ... überall war Staub ... Bücher … eine unmögliche Zahl … es würde ein halbes Leben dauern sie zu reinigen und zu sortieren. Schweiß bildete sich auf seiner Stirn und unruhig wälzte er sich im Bett, während er im Traum weiter Bücher wälzte …