Werkzeug der Magier
Verfasst: Freitag 11. Oktober 2013, 17:45
Welche Gedanken machen sich junge Magier die einen Stab für sich erschaffen sollen. Es mag sein, dass sie es als Unsinn abtun oder sich geehrt fühlen, andere wiederrum kümmern sich nicht darum. Nyome dachte darüber nach, welcher dieser Stäbe wohl der erste war den sie je gesehen hatte und sie konnte sich gut daran erinnern.
Zu oft hatte er sie mit der Trägerin in früheren Tagen begleitet, dieser Stab der kunstvoll geschnitzt aussah als würde sich das Holz zur Spitze hinauf um sich selbst winden um dort in einer mit Runen versehenen Kugel zu enden, die mit einer nach oben blickenden Mondsichel gekrönt war. Nun war der Tag gekommen an dem sie selbst, jene Dinge beschaffen sollte die für einen Stab nötig waren, der sie, vielleicht ein ganzes Leben lang begleiten sollte.
War man nun darauf aus sich einen Stab zu schaffen, so nimmt man eine Axt und zieht hinaus in den Wald um sich den passenden Baum zu ergattern. Lebte man jedoch ein Leben wie es Nyome tat, so war die Beschaffung schwerer und leichter zugleich, als für jenen der mit der Axt in den Wald gezogen war.
So könnte man sagen, dass die Nähe zu den Bewohnern der Wälder die Umstände der Beschaffung grundlegend änderten. Nicht sie wählte den Baum der für ihren Stab dienlich sein konnte, der Baum wählte vielmehr sie selbst, Werkzeug war nicht die Axt sondern ein reines und fast schon bestechendes Wesen. Eine bessere Verbundenheit zu jenen Bewohnern des Waldes hätte sie sich nicht wünschen können.
Es verstrichen Tage, Wochen und Monate in denen sie das Geschenk an die Aufgaben die noch kommen sollten erinnerte.
Mit der Wasser Aufgabe wurde sie zu den Thyren geschickt, jenes Volk welches nicht nur beim Essen und Trinken schwer austeilen und einstecken konnte und durch ihre Sprache, den Dialekt mehr sympathisch wirkten als sie es selbst wohl zugeben würden.
Jenes Volk wusste mit manchem besser umzugehen als es die Menschen je könnten und auch wenn sie auf manchen so wirken als wären sie barbarische Wilde, mit einem Sprachfehler, so haben die Thyren eine großartige Kultur und Lebensweise. Tief verwurzelt mit ihrem Land, mag man fast meinen sie wären Eins damit.
Das Verständnis für die Elemente schien Nyome weit größer als die schlichten Lehren mit denen man sich, in der Heimat befasste. Wasser, welches manche so achtlos behandeln, hatte mehr als nur die eine Seite es war mehr als das, denn es gibt immer eine zweite Seite der sprichwörtlichen Medaille. So war es am Ende mehr als nur ein Geschenk welches Nyome mit nach Hause nehmen konnte, gewachsenes Vertrauen, großer Respekt begleiteten sie. Es sollte nicht der letzte Besuch in Wulfgard gewesen sein.
Und es sollte wieder einige Zeit verstreichen bis die nächste Aufgabe gestellt wurde, diesmal war der Weg ein anderer, es ging weit weg vom eigentlichen Ort, es war ein Wachturm zu errichten und sie fühlte sich absolut fehl am Platz. Nicht nur das sie nicht einmal ein Zelt aufstellen konnte, nein auch das Handwerkliche lag ihr nicht. So begnügte sie sich damit Hilfsaufgaben anzunehmen und für etwas Unterhaltung zu sorgen, was ihr offenbar etwas besser lag.
Noch während des Abends taucht jemand auf mit dem sie nicht gerechnet hatte, zwar hatte sie noch vor einiger Zeit mit ihm gesprochen doch, ihn, diese erhabene Gestalt des Elfenvolkes hier anzutreffen, hätte sie bei Leibe nicht gedacht. So entwickelte sich schon kurz nachdem er eingetroffen war ein Gespräch in der ihr die Aufgabe der Luft gestellt wurde.
Zwar waren es erneut Tage die ins Land zogen bis sie die Aufgabe antrat, doch war es genug Zeit um den ihrer Meinung nach besten Weg an den Tag zu legen. Und es war nicht die Aufgabe, nicht die Lösung jener sondern eher das Ergebnis welches sie erstaunte. Sie hatte es geschafft und gleichermaßen dachte sie nun anders als zuvor. Das edle Volk der Elfen, stets auf Perfektionismus bestrebt, in ihrem Handeln und ihrem Denken, war nun ein anderes.
Es verstrichen wieder Tage und Wochen bis sie in Kontakt treten konnte mit jenen die der Natur, der Welt und ihrer Schöpferin näher standen als jeder andere es wohl tun könnte, mit einer kleinen Ausnahme. Als dies geschafft war, war ihr jedoch langsam klar auf was die Aufgaben bezogen, eine gewisse Erkenntnis zu erlangen die vorher verborgen war und mit den Worten die die neue Aufgabe verkündeten, war sie sich dem fast absolut sicher.
Es war als ob man geschickt würde eine Hand voll Erde von einem Teil der Welt aufzunehmen und jemandem weit ab zu übergeben. Diese Aufgabe der Erde war so simpel, dass ein kleines Kind diese mühelos hätte erledigen können. Zwar hatte sie schon darauf gehofft abgewiesen zu werden und so die Aufgabe zu meistern, doch kam es anders.
Als hätte der Hüter jenes Ortes davon Kenntnis gehabt, erlaubte er ihr den Zutritt und das zu nehmen, wonach sie begehrte.
Ein Umstand der sie ins Wanken brachte und auch ein Zweifeln, war es doch jener Ort den sie noch vor so langer Zeit besuchen durfte und dort Schutz wie Hilfe fand, ein Ort der eine gewisse Wärme ausstrahlte und die Göttlichkeit selbst. Genau in diesem Moment, als sie durfte, konnte, wollte sie es nicht mehr, der Ort blieb unangetastet.
Letztlich musste sie sich erklären und was der Auftraggeber zu hören bekam, gefiel ihm scheinbar, die Erkenntnis zu erlangen, was das Gefühl der Welt ausmacht, was die Erde ist.
Der Weg der letzten Aufgabe war absolut klar, er führte über die sandigen Dünen Menekur’s bis zur Akdemie Leviathan. Dort an jenem Ort wirkte vieles vertraut und doch so fremd, sicher waren es die Wurzeln die wohl bei fast jedem der das Lied studiert gleich waren, doch dieser Baum war groß geworden. Die Bedeutung des Feuers, der Hitze war hier eine große und letztlich war die Frage wie die Aufgabe aussehen sollte.
Im Grunde war die Aufgabe von Erkenntnissen geprägt, aber um jene zu erlangen war es ein steiniger Weg. Wie fast bei jedem mal als sie eine Prüfung angetreten hatte, hatte sie alles gegeben und letztlich war sie erfolgreich daraus hervorgegangen, selbst wenn das was Ihren Erfolg zeigt nicht unbedingt dem entsprochen hatte was sie sich anfangs vorgestellt hatte.
Mehr über befreunden Kulturen Gerimors zu erfahren, zu lernen, all das war ein wichtiger Schritt und vielleicht nicht einmal so wichtig wie das was im Grunde daraus entstehen sollte. Der Stab der Ihr Leben begleiten sollte und steht’s ein zuverlässiges Werkzeug ihres ‚Handwerks‘ sein sollte.
Es waren viele Hände nötig um die Phantasie einer Einzelnen, Gestalt annehmen zu lassen. Zuvor war es allein das Bild des ersten Magierstabs den sie jemals gesehen hatte, jedoch wuchs daraus etwas neues und für sie unbeschreiblich schönes. Der Stecken selbst oder das Gerüst wie es manche nannten ein Geschenk des Waldes wie man es wohl selten bekommen kann, doch war sie auch ihrer Freundin dankbar, die ihr dies ermöglichte. Denn auch die Möglichkeit zu erhalten dies zu erbitten, war beinahe schon Geschenk genug. Ein Stein, ein Kristall, ein Edelstein, so viele Stäbe zierte ein solches, doch wenn es vielleicht nur etwas war was man überall auf Gerimor finden würde, so waren es die Kristalle die an Ende aber auch Anfang erinnerten.
Ein Moment der niemals in Vergessenheit geraten sollte und so wuchs jener kleine Splitter zu einem Fragment unter dem Gesang der Elfe zu einem Faustgroßen Fragment. Doch etwas göttlichen Ursprungs sollte auch eine Fassung erhalten die ihrer würdig war. Der Stab aus Mutters Garten, der Kristall von Horteras Sternenhimmel und erwachsen mit Hilfe der Kinder Phanodains. So sollte der Meister der Schmiedekunst dafür sorgen auch Cirimas in dieses Vorhaben mit einzubinden und schließlich sollte jener dem letzten Stück die Fassung schenken, welcher auch Temora gerecht wurde. So entstand nach harter Arbeit eine Fassung aus Weißgold, welche als zwei leicht angelegten Adlerschwingen bestand.
Es war nun Frage des eigenen Könnens, den letzten Schliff allein hinzu zufügen und dies sollte erneut ein Kraftakt werden, doch der Gedanke, jene Arbeit könnte eines Tages ebenso Vorbild für einen jungen Menschen werden, wie sie es einst war und der Stolz über diese Arbeit trösteten über jegliche Anstrengung hinweg.
Zu oft hatte er sie mit der Trägerin in früheren Tagen begleitet, dieser Stab der kunstvoll geschnitzt aussah als würde sich das Holz zur Spitze hinauf um sich selbst winden um dort in einer mit Runen versehenen Kugel zu enden, die mit einer nach oben blickenden Mondsichel gekrönt war. Nun war der Tag gekommen an dem sie selbst, jene Dinge beschaffen sollte die für einen Stab nötig waren, der sie, vielleicht ein ganzes Leben lang begleiten sollte.
War man nun darauf aus sich einen Stab zu schaffen, so nimmt man eine Axt und zieht hinaus in den Wald um sich den passenden Baum zu ergattern. Lebte man jedoch ein Leben wie es Nyome tat, so war die Beschaffung schwerer und leichter zugleich, als für jenen der mit der Axt in den Wald gezogen war.
So könnte man sagen, dass die Nähe zu den Bewohnern der Wälder die Umstände der Beschaffung grundlegend änderten. Nicht sie wählte den Baum der für ihren Stab dienlich sein konnte, der Baum wählte vielmehr sie selbst, Werkzeug war nicht die Axt sondern ein reines und fast schon bestechendes Wesen. Eine bessere Verbundenheit zu jenen Bewohnern des Waldes hätte sie sich nicht wünschen können.
Es verstrichen Tage, Wochen und Monate in denen sie das Geschenk an die Aufgaben die noch kommen sollten erinnerte.
Mit der Wasser Aufgabe wurde sie zu den Thyren geschickt, jenes Volk welches nicht nur beim Essen und Trinken schwer austeilen und einstecken konnte und durch ihre Sprache, den Dialekt mehr sympathisch wirkten als sie es selbst wohl zugeben würden.
Jenes Volk wusste mit manchem besser umzugehen als es die Menschen je könnten und auch wenn sie auf manchen so wirken als wären sie barbarische Wilde, mit einem Sprachfehler, so haben die Thyren eine großartige Kultur und Lebensweise. Tief verwurzelt mit ihrem Land, mag man fast meinen sie wären Eins damit.
Das Verständnis für die Elemente schien Nyome weit größer als die schlichten Lehren mit denen man sich, in der Heimat befasste. Wasser, welches manche so achtlos behandeln, hatte mehr als nur die eine Seite es war mehr als das, denn es gibt immer eine zweite Seite der sprichwörtlichen Medaille. So war es am Ende mehr als nur ein Geschenk welches Nyome mit nach Hause nehmen konnte, gewachsenes Vertrauen, großer Respekt begleiteten sie. Es sollte nicht der letzte Besuch in Wulfgard gewesen sein.
Und es sollte wieder einige Zeit verstreichen bis die nächste Aufgabe gestellt wurde, diesmal war der Weg ein anderer, es ging weit weg vom eigentlichen Ort, es war ein Wachturm zu errichten und sie fühlte sich absolut fehl am Platz. Nicht nur das sie nicht einmal ein Zelt aufstellen konnte, nein auch das Handwerkliche lag ihr nicht. So begnügte sie sich damit Hilfsaufgaben anzunehmen und für etwas Unterhaltung zu sorgen, was ihr offenbar etwas besser lag.
Noch während des Abends taucht jemand auf mit dem sie nicht gerechnet hatte, zwar hatte sie noch vor einiger Zeit mit ihm gesprochen doch, ihn, diese erhabene Gestalt des Elfenvolkes hier anzutreffen, hätte sie bei Leibe nicht gedacht. So entwickelte sich schon kurz nachdem er eingetroffen war ein Gespräch in der ihr die Aufgabe der Luft gestellt wurde.
Zwar waren es erneut Tage die ins Land zogen bis sie die Aufgabe antrat, doch war es genug Zeit um den ihrer Meinung nach besten Weg an den Tag zu legen. Und es war nicht die Aufgabe, nicht die Lösung jener sondern eher das Ergebnis welches sie erstaunte. Sie hatte es geschafft und gleichermaßen dachte sie nun anders als zuvor. Das edle Volk der Elfen, stets auf Perfektionismus bestrebt, in ihrem Handeln und ihrem Denken, war nun ein anderes.
Es verstrichen wieder Tage und Wochen bis sie in Kontakt treten konnte mit jenen die der Natur, der Welt und ihrer Schöpferin näher standen als jeder andere es wohl tun könnte, mit einer kleinen Ausnahme. Als dies geschafft war, war ihr jedoch langsam klar auf was die Aufgaben bezogen, eine gewisse Erkenntnis zu erlangen die vorher verborgen war und mit den Worten die die neue Aufgabe verkündeten, war sie sich dem fast absolut sicher.
Es war als ob man geschickt würde eine Hand voll Erde von einem Teil der Welt aufzunehmen und jemandem weit ab zu übergeben. Diese Aufgabe der Erde war so simpel, dass ein kleines Kind diese mühelos hätte erledigen können. Zwar hatte sie schon darauf gehofft abgewiesen zu werden und so die Aufgabe zu meistern, doch kam es anders.
Als hätte der Hüter jenes Ortes davon Kenntnis gehabt, erlaubte er ihr den Zutritt und das zu nehmen, wonach sie begehrte.
Ein Umstand der sie ins Wanken brachte und auch ein Zweifeln, war es doch jener Ort den sie noch vor so langer Zeit besuchen durfte und dort Schutz wie Hilfe fand, ein Ort der eine gewisse Wärme ausstrahlte und die Göttlichkeit selbst. Genau in diesem Moment, als sie durfte, konnte, wollte sie es nicht mehr, der Ort blieb unangetastet.
Letztlich musste sie sich erklären und was der Auftraggeber zu hören bekam, gefiel ihm scheinbar, die Erkenntnis zu erlangen, was das Gefühl der Welt ausmacht, was die Erde ist.
Der Weg der letzten Aufgabe war absolut klar, er führte über die sandigen Dünen Menekur’s bis zur Akdemie Leviathan. Dort an jenem Ort wirkte vieles vertraut und doch so fremd, sicher waren es die Wurzeln die wohl bei fast jedem der das Lied studiert gleich waren, doch dieser Baum war groß geworden. Die Bedeutung des Feuers, der Hitze war hier eine große und letztlich war die Frage wie die Aufgabe aussehen sollte.
Im Grunde war die Aufgabe von Erkenntnissen geprägt, aber um jene zu erlangen war es ein steiniger Weg. Wie fast bei jedem mal als sie eine Prüfung angetreten hatte, hatte sie alles gegeben und letztlich war sie erfolgreich daraus hervorgegangen, selbst wenn das was Ihren Erfolg zeigt nicht unbedingt dem entsprochen hatte was sie sich anfangs vorgestellt hatte.
Mehr über befreunden Kulturen Gerimors zu erfahren, zu lernen, all das war ein wichtiger Schritt und vielleicht nicht einmal so wichtig wie das was im Grunde daraus entstehen sollte. Der Stab der Ihr Leben begleiten sollte und steht’s ein zuverlässiges Werkzeug ihres ‚Handwerks‘ sein sollte.
Es waren viele Hände nötig um die Phantasie einer Einzelnen, Gestalt annehmen zu lassen. Zuvor war es allein das Bild des ersten Magierstabs den sie jemals gesehen hatte, jedoch wuchs daraus etwas neues und für sie unbeschreiblich schönes. Der Stecken selbst oder das Gerüst wie es manche nannten ein Geschenk des Waldes wie man es wohl selten bekommen kann, doch war sie auch ihrer Freundin dankbar, die ihr dies ermöglichte. Denn auch die Möglichkeit zu erhalten dies zu erbitten, war beinahe schon Geschenk genug. Ein Stein, ein Kristall, ein Edelstein, so viele Stäbe zierte ein solches, doch wenn es vielleicht nur etwas war was man überall auf Gerimor finden würde, so waren es die Kristalle die an Ende aber auch Anfang erinnerten.
Ein Moment der niemals in Vergessenheit geraten sollte und so wuchs jener kleine Splitter zu einem Fragment unter dem Gesang der Elfe zu einem Faustgroßen Fragment. Doch etwas göttlichen Ursprungs sollte auch eine Fassung erhalten die ihrer würdig war. Der Stab aus Mutters Garten, der Kristall von Horteras Sternenhimmel und erwachsen mit Hilfe der Kinder Phanodains. So sollte der Meister der Schmiedekunst dafür sorgen auch Cirimas in dieses Vorhaben mit einzubinden und schließlich sollte jener dem letzten Stück die Fassung schenken, welcher auch Temora gerecht wurde. So entstand nach harter Arbeit eine Fassung aus Weißgold, welche als zwei leicht angelegten Adlerschwingen bestand.
Es war nun Frage des eigenen Könnens, den letzten Schliff allein hinzu zufügen und dies sollte erneut ein Kraftakt werden, doch der Gedanke, jene Arbeit könnte eines Tages ebenso Vorbild für einen jungen Menschen werden, wie sie es einst war und der Stolz über diese Arbeit trösteten über jegliche Anstrengung hinweg.