Ein Schreiben für Zia
Verfasst: Donnerstag 19. September 2013, 10:39
In der Früh schon wird am Familienviertel der Yazirs ein Brief abgegeben an den Cousin, der gerade die Wache hält. Leise unterhielt sich Djadi mit ihm und übergab ihm dann eine Botschaft für Zia. Ein zusammengerolltes Pergament ist es, mit einer Kordel gehalten. Danach machte sich Djadi wieder auf dem Weg um im Tempel zu beten und die Nähe der Göttin zu suchen.
Wenn Zia, oder ein anderer, das Pergament entrollt und liest, wird er Djadis Handschrift wohl rasch erkennen können.
Im Namen der Göttin grüße ich dich Cousine Zia,
mehrere Tage und Nächte habe ich nun über deine Forderung nachgedacht. Ich war im Tempel, der Oase, auch in der Weite der Wüste habe ich eine Antwort gesucht.
Keine Freude finde ich in dem Gedanken, dass du die Familie verlässt, schon gar nicht meinetwegen. Nur Leid, Kummer und Sorge wäre damit verbunden. Deine Fidah, wie auch Khalida und die anderen lieben dich sehr und brauchen dich im Haus. Oft hat man in der Zeit deiner Abwesenheit die Klage "wenn Zia nur hier wäre" vernommen.
Daher bin ich zur Überzeugung gekommen, dass ich auf deine Forderung eingehen werde. Amar hatte in letzter Zeit viele schwere Lasten, die auf seinen Schultern ruhen, daher möchte ich ihn nicht weiter damit belasten. Außerdem war es dir wichtig, dass wir diese Angelegenheit unter uns klären.
Hier ist also mein Angebot für dich:
Ich, Djadi Isaam aus dem Hause Yazir, biete Zia aus dem Hause Yazir an, dass ich ihr als Gegenwert für ihre Erze und die Kohle, die ich verbraucht habe, 200 Diamantbarren, 300 Diamantenerze sowieo 500 Säcke Salz aushändigen werde. Darüber hinaus alles weitere, was ich an Brauchbarem und Nützlichem während meiner Zeit in der Mine finde.
Damit hoffe ich, dass wir unsere Differenz beilegen können, im Sinne und zum Wohl unserer Familie, die uns beiden sehr am Herzen liegt. Deshalb will ich mich auch für meine Worte entschuldigen, sie waren im Zorn gesprochen und entsprachen nicht der Wahrheit. Die Schlüssel, die du gefordert hast, befinden sich nicht mehr in meinem Besitz. Khalida gab ich sie, damit sie sie an Amar weiter gibt. Doch vielleicht hat sie dies in ihrer Weitsicht noch garnicht getan.
Wenn du bereit bist meinen Vorschlag anzunehmen, oder weitere Verhandlungen wünscht, bin ich gerne bereit die Obhut unserer Cousine zu verlassen, die mir ein Zimmer in der Herberge gab und wieder in das Haus der Familie zurück zu kommen. Dort werde ich, so die Göttin es will und es rechtens ist, das Leben im Zeichen des Fastens, welches ich begonnen habe, fortsetzen.
Möge sie, die uns ihre Tränen schenkte, die uns liebt und erwählt hat, dich beschützen Zia. Schatten und Wasser wünscht dir dein Cousin,

Wenn Zia, oder ein anderer, das Pergament entrollt und liest, wird er Djadis Handschrift wohl rasch erkennen können.
Im Namen der Göttin grüße ich dich Cousine Zia,
mehrere Tage und Nächte habe ich nun über deine Forderung nachgedacht. Ich war im Tempel, der Oase, auch in der Weite der Wüste habe ich eine Antwort gesucht.
Keine Freude finde ich in dem Gedanken, dass du die Familie verlässt, schon gar nicht meinetwegen. Nur Leid, Kummer und Sorge wäre damit verbunden. Deine Fidah, wie auch Khalida und die anderen lieben dich sehr und brauchen dich im Haus. Oft hat man in der Zeit deiner Abwesenheit die Klage "wenn Zia nur hier wäre" vernommen.
Daher bin ich zur Überzeugung gekommen, dass ich auf deine Forderung eingehen werde. Amar hatte in letzter Zeit viele schwere Lasten, die auf seinen Schultern ruhen, daher möchte ich ihn nicht weiter damit belasten. Außerdem war es dir wichtig, dass wir diese Angelegenheit unter uns klären.
Hier ist also mein Angebot für dich:
Ich, Djadi Isaam aus dem Hause Yazir, biete Zia aus dem Hause Yazir an, dass ich ihr als Gegenwert für ihre Erze und die Kohle, die ich verbraucht habe, 200 Diamantbarren, 300 Diamantenerze sowieo 500 Säcke Salz aushändigen werde. Darüber hinaus alles weitere, was ich an Brauchbarem und Nützlichem während meiner Zeit in der Mine finde.
Damit hoffe ich, dass wir unsere Differenz beilegen können, im Sinne und zum Wohl unserer Familie, die uns beiden sehr am Herzen liegt. Deshalb will ich mich auch für meine Worte entschuldigen, sie waren im Zorn gesprochen und entsprachen nicht der Wahrheit. Die Schlüssel, die du gefordert hast, befinden sich nicht mehr in meinem Besitz. Khalida gab ich sie, damit sie sie an Amar weiter gibt. Doch vielleicht hat sie dies in ihrer Weitsicht noch garnicht getan.
Wenn du bereit bist meinen Vorschlag anzunehmen, oder weitere Verhandlungen wünscht, bin ich gerne bereit die Obhut unserer Cousine zu verlassen, die mir ein Zimmer in der Herberge gab und wieder in das Haus der Familie zurück zu kommen. Dort werde ich, so die Göttin es will und es rechtens ist, das Leben im Zeichen des Fastens, welches ich begonnen habe, fortsetzen.
Möge sie, die uns ihre Tränen schenkte, die uns liebt und erwählt hat, dich beschützen Zia. Schatten und Wasser wünscht dir dein Cousin,