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Was will ich eigentlich?

Verfasst: Mittwoch 11. September 2013, 18:42
von Janarey
Es war ein Abend wie so viele andere auch, als sie von ihrem täglichen Dienst und dem Training nach Hause kam. Sie betrat das Haus und blickte sich wie schon zur Gewohnheit geworden, erst einmal um. Ein kurzes Schmunzeln, als sie Saphira bereits schlafend vorfand. Dann ging sie hinauf in ihre Wohnung und stellte das Rüstzeug ordentlich an den dafür vorgesehenen Platz. Geschafft von dem langen Tag, lies sie sich vor dem Kamin auf dem Bärenfell nieder.Eine ganze Weile starrte sie in die flackernden Flammen, ehe sie dabei alles um sich herum vergass. Präsent waren nur noch die vielen Gedanken die ihr durch den Kopf gingen. Wobei sich immer wider die eine Frage auftat: Was will ich eigentlich?
Allerdings blieb die Antwort auf diese frage aus. Hatte sie denn schon alles erreicht was sie wollte? Wo sind sie hin, die ganzen schönen Ziele die sie sich steckte als sie her kam?
Erneut lies sie ihren Blick durch die Wohnung schweifen. Eine ehrbare Arbeit, ein eigenes Haus, viele Freunde mit denen sie gerne viel Zeit verbringt, alles schon erreicht stellte sie fest. Materielle Güter? Sie hatte mehr als sie je brauchen wird. Und dennoch, irgendetwas fehlte in ihrem Leben, dass eine große Lücke hinterlies, die mit all dem nicht zu füllen ist.
Sie erhob sich langsam und ging leisen Schrittes durch das ganze Haus. Im Keller angelangt, blickte sie auf den mit Vorhängen abgegrenzten Bereich, eigens nur für sie eingerichtete Ruhezone. Hier kam sie immer her wenn sie Ruhe brauchte, oder nicht mehr weiter wusste. Sie zündete die Laterne auf dem Tisch an und lies sich in dem Sessel nieder.
Vieleicht fand sie ja hier die Antwort die sie suchte. Bis spät in die Nacht hinein saß sie dort. Doch eine Antwort blieb aus. So erhob sie sich und ging müden Schrittes hinauf und legte sich in ihr Bett.
Morgen finde ich vieleicht eine Antwort, waren die letzten Gedanken, bevor sie endlich einschlief.

Verfasst: Donnerstag 19. September 2013, 16:09
von Janarey
Ein freudiger Anlass stand bevor. Die vereidigung unseres Kamaraden Merrik. In unserer neuen Ausgehuniform machten wir uns also alle auf den Weg zum Palast. Korporal Taliana und ich standen, bis auch der letzte Gast eingetroffn war, unten an der Treppe um auf zu passen das niemand den Palst mit Waffen betrat. Anschliessend stellten wir uns zu unseren Kamaraden um der Vereidigung bei zu wohnen.
Der Abend hätte so schön werden können, wenn da nicht noch die eine Sache gewesen wäre. Direkt nach der Zeremonie sollte ich Korporal Taliana zu dem noch ausstehenden Gespräch folgen.
Mir war durchaus bewusst, das ich nicht ungeschoren davon kommen würde.
Denn eine so große Dummheit, wie die Waffe auf einen Grenzritt zu vergessen, darf einfach nicht passieren.
Sie führte mich in die Kommandantur zurück, wo sie mir eine kleine Bürste und einen Eimer mit Wasser in die Hand drückte.
Der Befehl war unmissverständlich als sie sagte, ich solle die gesamte Kommandantur inklusive dem Aussengelände damit reinigen.
Ich suchte nach Antworten die ich auf diesen Befehl hin hätte geben können, doch die einzig richtige Antwort war: Jawohl Korporal. Mit großer Überwindung brachte ich eben diese auch hervor und machte mich gleich daran im Erdgeschoß auf den Knieen rutschend die Böden zu schrubben.
Mit jedem Meter den ich schaffte, wuchs allerdings die Wut in mir.
War es die Wut auf diesen Befehl, oder gar die Wut gegen meinen Fehler den ih begangen habe? Ich war mir da nicht ganz sicher. Nach und nach kamen die Kamaraden von der im Anschluss gehaltenen Feier der Vereidigung zurück.
Wie gerne hätte ich die Hilfe von Ernst zum gemeinsamen schrubben angenommen. Doch war es nun mal meine Strafe für meinen Fehler. Also lehnte ich diese ab.
Irgendwann wurde es ruhig und Dunkel. Die Nacht war angebrochen und ich wurde zusehenst müder.
Immer noch getrieben von dieser Wut im Bauch schrubbte ich weiter.

Ich saß auf meinem Pferd und ritt über grüne Wiesen, vorbei an einem großen See. Plötzlich fing das Pferd an zu bocken und warf mich ab. Eine Stimme rief: Steht auf Rekrutin. Ich schlug die Augen auf und sah einen Kamarad lächelnd vor mir stehen.
Verdammt, ich war eingeschlafen. Schnell hiefte ich mich auf und grüßte ihn Ordnungsgemäß. Er lächelte nur sanft und gab mir eine Essensration zur Stärkung, ehe er wider seinen Dienst aufnahm.
Nach dem Frühstück machte ich mih dann gleich wider ans Werk.

Der Befehl von Korporal Taliana war eindeutig. Und auch die Lehre die ich daraus zog war mehr als Eindeutig.
gehe nie ohne Waffe aus dem Haus.

Verfasst: Montag 27. Januar 2014, 21:05
von Janarey
Viel Zeit ist ins Land gestrichen und immer noch gibt es diese eine Frage?
Nein, es taten sich immer mehr Fragen auf.
Fragen auf die es Antworten zu suchen galt.
Feindkontakt im Unheilsberg und bekanntschaft mit einer Frostklinge. Ich nahm diese Niederlage hin und unterdrückte das Verlangen nach Rache. Ich lernte Leute kennen, mit denen ich mich besser nie eingelassen hätte. Und wie zu erwarten, eskalierte die ganze Situation und endete damit, das ich angeschossen wurde. Und wider dieses Gefühl in mir das ich nicht so recht ein zu ordnen weis. War es nur die Wut, oder gar Hass der in mir loderte?
Ich begab mich nach Schwingenstein zum Kloster und suchte Gespräche mit Gnaden Aurea.
Ja, es schien zu helfen mit ihr darüber zu reden. Doch so sehr ich mich auch anstrengte, den Pfaden Temoras zu folgen, blieb mir stets das Gefühl es nicht zu schaffen. So verging die Zeit und ich lernte recht gut meine Gefühle zu verbergen.
Eines Abends, ich wurde gerade erst zur Gardistin befördert, stand ich nach Dienstschluss vor der Kommandantur und starrte sie an.
Sollte das etwa mein Weg sein? Der Weg der mich auf dem rechten Pfad hielt? Wo wäre ich Heute ohne das Regiment?
Eines steht fest. Das Regiment ist alles was ich habe. Hier habe ich eine Aufgabe, Freunde, Kamaraden. Menschen die sich auf mich verlassen.
Auch wenn mein Glaube noch nicht der stärkste ist, so weis ich aber, das ich die Menschen die ihr Vertrauen in mich setzen, nicht enttäuschen darf.

Verfasst: Montag 3. Februar 2014, 00:41
von Janarey
" Feigling " dieses Wort hatte sich in ihren Kopf gebrannt. Spät am Abend ging sie zu der Stelle an der sie dem Leben von jener Ruuko ein Ende setzte.
Warum hat sie das getan? sie wusste sie würde verlieren.
Lange stand sie dort und immer wider ging ihr der Ablauf des Nachmittags durch den Kopf. Es war ein ungewohntes Gefühl das sie in diesem Moment plagte. Was war es, das sie so ruhig handeln lies? Dieser Kristallklare Geist der an nichts anderes dachte wie die von klein auf erlernte Technik, im Umgang mit der Klinge. Und dann diese Stille, als der Befehl kam es zu ende zu bringen. War das die Innere Ausgeglichenheit von der man ihr immer erzählte? Oder war es die schlichte anwesenheit des Sires, der ihr dann letztenendlich den Befehl gab?
Spät in der Nacht saß sie vor dem heimichen Kamin und blickte in die Flammen, so als versuche sie darin etwas zu sehen. " Setzt dem ein Ende Gardistin " murmelte sie den Befehl immer wider leise vor sich her. Auf dem weissen Bärenfell vor dem Kamin übermannte sie dann irgendwann die Müdigkeit und lies sie einschlafen.

Verfasst: Donnerstag 27. Februar 2014, 21:00
von Janarey
" trage deine Narben mit Stolz und stärke dich an deinem Hass "

Das waren die Worte die ich als Kind immer zu hören bekam, wenn ich mich verletzt hatte. Genau diese Worte, waren es, die mir immer wider durch den Kopf gingen, nach einer Schlacht wie die von gestern.
Es war nicht immer einfach diese Worte zu unterdrücken und auf dem Pfaden Temoras zu gehen. Doch ich werde nicht wider abweischen von meinem Weg. Ich habe Kamaraden und Freunde die hinter mir stehen und mir den Rücken stärken. Auch wenn ich bisher nur weis, das ich auf Temoras Pfad bleiben will und der Rest in meinem Leben noch keinem wirklichen Ziel folgt. So hat es mich die Vergangenheit gelehrt, das doch so gut wie alles im Leben möglich ist. Ich muss nur fest im Glauben sein und meine Ziele, so ich denn welche finde, im Auge behalten. Und jede einzelne Narbe die ich bisher davon getragen habe, erinnert mich daran.
" Ja ich trage meine Narben mit Stolz Vater, doch nie wider lasse ich mich vom Hass leiten, dessen Saamen du in mir gepflanzt hast"
Ich werde weiter dagegen ankämpfen und Siegreich sein.

Verfasst: Samstag 22. März 2014, 12:05
von Janarey
Die Tage ziehen in das Land, doch trete ich dabei auf der Stelle?

Viele Tage sind ins Land gezogen und viel hat sich in meinem Leben verändert.
Vieleicht zuviel? Aber dennoch habe ich das Gefühl, auf der Stelle zu stehen und nicht voran zu kommen. Immer noch habe ich keine Antworten auf die vielen Fragen gefunden, die mir durch den Kopf gehen.
Mit dem einzug des Frühlings beschlossen Sam und Saphira sich ein gemeinsames Haus in Junkersteyn zu nehmen und so zog Saphira bei mir aus.
Und eine weitere frage, die ich im Moment nicht zu beantworten weis, tat sich auf. Was tue ich nun mit dem großen Haus? Ist es doch für mich alleine viel zu groß. Ich schob diese Frage erst einmal beiseite, denn nur wenige Tage später, fragte mich Saphira, ob ich ihre Trauzeugin sein wolle.
Es erfüllte mich mit Stolz und Freude, das sie mich fragte und so sagte ich zu.
War es doch mal eine Gelegenheit, nicht in Uniform herum zu laufen und den Kleiderschrank zu entstauben. Doch da stellte sich die Frage, was sollte ich nur anziehen zu solch einem Anlass? Schliesslich habe ich einer Hochzeit noch nie beigewohnt.
Ganz klar. Das war eine Frage, die mir Tarya beantworten könne.
Ein Blick aus dem Fenster und meine Vorfreude auf den Schneiderinnen besuch sank bis zum Keller. Dummerweise war es schon mitten in der Nacht und keine gute Idee, Tarya dafür aus dem Bett zu klingeln.
Also beschloss ich, sie in den nächsten Tagen, zu einer angebrachten Zeit auf zu suchen. Der Kleiderschrank wurde wider geschlossen und die am Leib getragenden Klamotten ausgezogen und in die Ecke geworfen.
Ein Blick zum Bett und ein Nicken als selbstbestätigung folgten, bevor ich mich in das kuschelige Bett begab und Fragen einfach mal Fragen sein lies.

Verfasst: Dienstag 29. April 2014, 11:32
von Janarey
Stetige Verbesserung

Es war bereits spät am Abend, als sie von ihrem Dienst nach Hause kam.
Das ablegen der schweren Plattenrüstung war so befreiend, wie schon lange nicht mehr. Scheinbar hat sie endlich mal wider eine Körperliche Grenze erreicht, die es erneut zu überwinden galt.
Die letzten Wochen waren äusserst Kräftezehrend. Und wie immer war auch Eliza in den letzten Wochen stets an ihrer Seite, um gemeinsam zu trainieren.
Ob es Eliza wohl ähnlich gerade ging, wie ihr?
Auf jeden Fall waren es erfolgreiche Wochen. Die fortschritte im Umgang mit Fechtwaffen gingen gut voran und Eliza hatte es endlich geschafft, den Umgang mit dem Schwert Meisterlich zu beherrschen.
Nach dem ablegen der Rüstung, wird diese auf den dafür vorgesehenen Ständer gehangen und sorgfältig begutachtet.
Die Rüstung sah mal wider aus, als wäre sie von einem, Gladiator überrannt worden.
Missmutig verzog sie das gesicht und brachte nur das eine Wort heraus. *Sam*
Sie würde wider einmal zu Samuel müssen und die Rüstung ausbessern lassen. Wie gut es doch da Saphira haben muss, einen Schmied als Mann zu haben. *dachte sie und grinste dabei*
Völlig entkräftet tabste sie runter ins Bad und legte sich zum entspannen in dieses. Das stetige plätchern des kleinen Wasserfalls, sorgte dafür das ihr schnell die Augen zu vielen und sie im Bad liegend einschlief, mit der Gewissheit, das schon Morgen alles wider von vorne beginnen würde.

Verfasst: Montag 4. August 2014, 18:32
von Janarey
Ein neuer Weg

Lange hat es gedauert, bis sie ihren Weg endgültig gefunden hatte.Es war eine Zeit, voller hoch und Tiefs. Doch nun stand sie als Akoluthin inmitten des Klosters, vor dem Baum des Lichts und lies sich den Weg den sie gegangen war, noch mal durch den Kopf gehen.
Kam sie doch als kleine unerfahrene möchtegern Kriegerin nach Gerimor, die im Alatarischen Glauben erzogen wurde.
Dann war da der große Aufmarsch gen Varuna, in dem sie unverhofft reingeriet. Dort begegnete sie auch das allererste mal der Lichten Herrin selbst, was ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellte.
Mit festem Entschluss, der Herrin zu dienen und ihre Tugenden zu folgen, trat sie kurz nach Varuna dem Lichtentahler Regiment bei.
Sie musste allerdings feststellen, das es nicht immer einfach war, dem rechten Pfad zu folgen. Zu tief war die Saat des Alleinen noch in ihr verwurzelt.
Doch mit der Hilfe von Freunden, kamaraden und der Diakonin, bestritt sie unaufhaltsam ihren neuen Weg. Irgendwann stand für sie der Entschluss fest und sie machte sich auf den Weg zum Kloster, um dort der Diakonin zu verkünden, das sie eine Geweihte Temoras werden möchte.
Ein sehr langes Gespräch folgte, das darin endete, das sie als Novitzin im Kloster aufgenommen wurde. So verging die Zeit, in der sie unterrichtet wurde und sie sich auf die Weihe zur Akoluthin vorbereitete. Am Abend vor der Weihe, bat sie die Diakonin, das sie ihr die Beichte abnehme.
Sie wollte mit reinem Gewissen vor Temora treten.
Dann war es so weit, der tag der Weihe war gekommen. Es war ihr glücklichster Moment in ihrem leben.
Denn erneut durfte sie die Güte und das Licht der Herrin verspühren, als sie von ihr auserwählt wurde, um ihr als Geweihte zu dienen.
Nun galt es das vertrauen das die Herrin und die Diakonin in sie steckten, nicht zu enttäuschen.

Verfasst: Samstag 23. August 2014, 12:58
von Janarey
Das Leben ist eine stetige Prüfung

Die Belagerung Schwingensteins, bei der sie und ihr Glauben aufs härteste getestet wurde, war gerade erst vorbei. Doch war nicht an Ruhe und erholung zu denken. Es gab viel zu tun im Kloster. Und die Menschen suchten mehr denn je Rat und Beistand. Glücklich stand sie vor dem Baum des Lichts und dankte der Herrin das sie Teil des Wandels sein durfte.

Dienstantritt im Regiment

Neben der Arbeit im Kloster, ging sie nach wie vor, der Arbeit im Regiment nach. Viel zu gerne machte sie die Arbeit, als das sie diese je aufgeben würde.
Doch auch hier war nicht an Ruhe zu denken. Gemeinsam mit ihren Kamaraden machte sie sich fertig und nahm Stellung am Tor ein.

Es war alles andere als ein ruhiger Tordienst, mit anschliessenden Wachritt. Als sie Aufstellung am Tor nahmen, kam auch schon kurz danach eine berittene Wache aus Berchgard angeritten und berichtete, das sich Piraten und Rabendiener auf dem Berchgarder Friedhof verschanzt hätten.
Die Frau Oberstleutnant teilte die Truppe in zwei Abteilungen auf. Die eine geführt von Korporal Talianna, die aus dem Norden zum Friedhof stoßen sollte und die andere geführt von der Oleu selbst, die aus dem Süden zum Friedhof vorstiess.
Das Bild was sich uns dort bot, war grausam. Der ganze Friedhof war voller Rabendiener und Piraten und sie hatten dort ein Pentagramm, in dem eine junge Frau lag.
Sofort versuchten wir, dem ganzen einhalt zu gebieten. Doch wurden wir sofort abgegriffen. Als wir es dann schafften, den Friedhof zu stürmen und die Feinde einem nach dem anderen aus zu schalten, wurde um das Pentagramm eine Mauer erschaffen um das schändliche Ritual weiter führen zu können. Doch weder mit roher Gewalt der Kamaraden, noch mit Gebeten meinerseits, konnten wir diese Mauer überwinden und das Ritual beenden. Im inneren der Mauer zog ein Nebel auf, der mir einen Schauer durch Mark und Gebein fahren lies, als plötzlich die Mauer daraufhin verschwand. Dennoch schafften wir es nicht, diesen bannkreis zu durchbrechen um zur Frau zu gelangen. Ein großes sehr böses dunkles Wesen konnte ich darin warnehmen, was die innenstehenden Rabendiener in einen Nebel hüllte. Ich rief den Kamraden zu, keine Furcht zu zeigen und begann laut an zu beten.
Einige zeit später, wurden wir von einer Druckwelle von dem Bannkreis mehrere Schritt zurück geworfen und die Rabendiener verschwanden mit diesem Wesen im Nebel. Die Junge Frau, die während dessen im Pentagramm in der Luft schwebte, fiel zu Boden.
Ein kurzes knurren, dann ein Schütteln, und ich rappelte mich wider vom Boden auf. Rasch näherten sich mein Kamarad Arno und ich wider dem Pentagramm. Dieses mal konnten wir endlich die Frau darin erreichen. Es sah nicht gut um sie aus. Arno kniete sich vor ihr hin und zog sie an sich ran, so das sie mit leicht erhötem Oberkörper auf seinen Beinen lag. Ich kniete mich neben jene und legte meine Hand auf ihre Brust und begann erneut zu beten. Ich bat die Herrin, mir die Kraft zu geben die Frau zu heilen. Einen Moment lang sah es aus, als würde meine Kraft dafür reichen.
Sie öffnete einen kurzen Moment die Augen und brachte schwach einige leise Worte hervor. Alle Kraft die ich aufbringen konnte versuchte ich für sie ein zu setzen. Doch leider war ich nicht stark genug um die Kraft der Herrin voll zu nutzen und sie am Leben zu halten. Schliesslich verlor ich den Kampf um ihr Leben. Doch blieb die Gewissheit, das ihre Seele den Weg zu Temora gefunden hatte. Mit Tränen in den Augen, sahen Arno und ich uns einen Moment an. Als ich dann nur leicht den Kopf schüttelte, musste auch er sich eingestehen, das wir nichts mehr für sie tun konnten.
So fassten wir den Entschluss, das wir ihr zumindest noch die letzte Ruhe geben konnten. Wir sorgten dafür, das sie in Würde beerdigt wurde und niemand ihren Kampf gegen das Böse je vergessen sollte. Da wir allerdings nicht ihren Namen wussten, beschlossen wir, sie Hoffnung zu nennen.
So soll dieses Grab, einen jeden daran erinnern, das die Hoffnung immer zuletzt stirbt und man nie den kampf aufgeben darf.

Verfasst: Montag 1. September 2014, 14:58
von Janarey
Schwafelköpfchen

Es war ein Spitzname, den sie sich während der Belagerung von Schwingenstein eingehandelt hat. Mit ihrem neu gewonnenen Glauben und ihrer Selbstsicherheit, war es es tatsächlich so, das sie unaufhörlich redete. Die einzige Ausnahme, war während des Dienstes im Regiment. Und auch hier nur, wenn es darum ging die Dienstvorschriften ein zu halten.
Sie lernte, das auch das Wort eine sehr mächtige Waffe sein konnte und nicht immer alles mit dem Schwert zu bereinigen war. Was nicht bedeutete, die Kampfübungen zu vernachlässigen. Gab es doch genug, die das Wort der Lichten Herrin nicht akzeptierten und dem falschen Glauben Alatars folgten. So diese nicht vom Wort Temoras zu überzeugen waren, galt es mit dem Schwert nach zu helfen.
bekenne oder verbrenne: Das war die Deviese, der sie folgte.

Das alles war wohl für ihre Kamaradin und Freundin Tarya Grund genug, ihr den Spitznamen Schwafelköpfchen zu geben.
Seid der Belagerung verbrachte sie viel Zeit mit Tarya und redete unaufhörlich wie ein Wasserfall. So auch am letzten Abend, als Tarya sie in ihrem neuen Haus besuchte.

Veränderung

Beide, Tarya wie auch sie selbst, haben sich verändert. Das diese Veränderung in ihrem Leben etwas gutes seien, versuchte sie Tarya klar zu machen.
Die Selbstzweifel galt es aus zu merzen und ihr, ihre eigene Stärke und Tapferkeit auf zu zeigen.

Tapferkeit

Eine tapfere Seele wird niemals der tyrannischen Macht der Angst nachgeben. Die tapfere Seele wird immer fuer ihre Überzeugungen einstehen und sie bis zum Ende verteidigen. Wo immer jemand durch die Machtgier und Gewalt eines anderen in Not gerät, wird eine tapfere Seele, diesem Tun Einhalt gebieten. Selbst dann, wenn man durch dieses Vorgehen, selbst in Not geraten könnte. Denn ein tapferes Herz vertraut auf den Schutz Temoras. Die Tapferkeit ist der Mantel, der die anderen 6 Tugenden behütet. Stets wird die Tapferkeit aufs neue geprüft und auf diese Weise erkennen wir den Eingang zur Tugend. Von sich selbst Tapferkeit zu verlangen, zeigt auch anderen den Weg zu einem tapferen Herzen.

eine ihrer lieblings Tugenden, die sie wohl auch am besten lebte und versuchte es anderen vor zu leben.
Mit ihren ganz eigenen Worten versuchte sie dies Tarya zu vermitteln.

Verfasst: Mittwoch 5. November 2014, 15:07
von Janarey
Du musst stark sein

Unaufhörlich ging sie Tag für Tag ihrer Arbeit nach. Morgens ganz früh aufstehen, den eigenen kleinen Garten machen, die all morgentlichen Trainingseinheiten absolvieren und dann zum Kloster gehen.
Gewohnt ist der erste Gang, der zum Baum um ein kleines Gebet zu sprechen.
Dann heist es sich um den Klostergarten zu kümmern.
Erst dann, wird gefrüstückt und ein anschliessendes Bad genommen um anschliessend den Weg in die Regimentskommandantur an zu treten.
Es gilt dort die Lagerbestände zu kontrollieren und auf zu füllen und bei Bedarf, den Kamaraden alles nötige aus zu geben.
Ist dies alles erledigt, heist es Streifzüge durch das Reich zu machen, oder sich in das Glaubenshaus zu setzen um den Menschen zu zeigen, das das Kloster für sie da ist, wenn sie uns brauchen.
Es gibt viele Situationen in denen ich drohe zusammen zu brechen und überfordert bin. Viele Sorgen der Menschen, die man mir anvertraut. Nicht immer weis ich den richtigen Rat den man geben könnte. Doch bin ich noch jung und muss ebenso noch viel lernen. Doch darf ich den Menschen, die mir vertrauen, nicht zeigen das ich selbst so manches mal schwach bin. Ich will ihnen Mut machen und dafür sorgen, das sie sich geborgen fühlen. Ich sehe mich selbst als eine art Stützpfeiler der gesellschaft.
Du musst stark sein, das sind die Worte, die mir einst Aurea mit auf den Weg gab. Jetzt verstehe ich, was sie mir damit sagen wollte. Ich muss stark sein, um den Menschen Mut zu spenden in Zeiten der Finsternis. So wie es meine Aufgabe ist, das Unrecht und den falschen Glauben zu bekämpfen, so muss ich auch für die Menschen die mir vertrauen
stark sein und ihnen eine Stütze sein. Denn wenn ich zerbreche, kann ich ihnen nicht helfen. Die Herrin ist mit mir und spendet mir die Kraft, die ich brauche um anderen etwas zu geben. Und ebenso wichtig für mich sind die Kamaraden und Freunde, die mir stets den Rücken stärken.

Was will ich eigentlich?


Eine Frage die ich mir schon seid langem stelle. Nun habe ich die Antwort darauf gefunden. Nichts, denn ich habe bereits alles, was ich in meinem Leben brauche. Ich habe den Weg zu Temora für mich entdeckt, habe eine Ehrbare Aufgabe im Regiment, eine gute Lehrerin, die mich weiter auf den Weg Temoras führt und ich habe das Wichtigste was man haben kann.
Ich habe Freunde und Kamaraden die zu mir halten.
Ich danke der Herrin für all das, was ich erst jetzt für mich entdeckt habe, aber schon lange besitze.

Verfasst: Montag 24. November 2014, 04:18
von Janarey
Der Funke wird zum Flächenbrand

Es war ein kleiner Funke, den sie in sich trug der mit jedem Schritt den sie auf dem Pfad der Herrin beschritt immer größer wurde.
Damals in Varuna entzündet von der Herrin selbst, loderte er lange Zeit in ihr. Durch den eintritt in das Regiment kam stetig ein kleiner Schluck Öl hinzu, der diesen Funken zu einer Flamme verwandelte.
Durch die ersten Gespräche mit der damaligen Diakonin Aurea begann die kleine Flamme zu wachsen.
Es gab viele Momente in ihrem Leben, wo Menschen versuchten diese kleine Flamme zu ersticken und sie wider auf Alatars Weg zu führen. Doch da waren sie, Freunde, Kamaraden und der neu gefundene Glauben, der sie durchhalten lies und sie auf dem rechten Weg hielt.
Mit dem wohl wichtigsten Schritt in ihrem Leben, der ersten Weihe wuchs die kleine Flamme zu einem großen Feuer heran das sie nun in ihrem Herzen trug.
Belagerungen mussten überstanden werden, offene Schlachten wurden gefochten die nicht immer mit Siegen gekrönt wurden.
Schon verloren geglaubte Seelen mussten gerettet werden und Schatten wurden vertrieben. Alles was kam wurde als Prüfung der Herrin an ihren Glauben angesehen. Und mit jeder Prüfung wuchs das Feuer in ihrem Herzen.
Jetzt wusste sie endlich was ihre Berufung in ihrem Leben war.
Sie war es, die den Menschen Mut machen musste um sie auf dem selben Weg zu führen, den sie bestritt. Sie war das Sprachrohr der Herrin, das das Wort verkündete, sie war das Licht, das den geblendeten den Weg erhellte.
Sie war es, die dafür sorge tragen musste, das nicht die falsche Saat in die Herzen der Menschen gepflanzt wird.
Da stand sie nun vor dem Kloster, gerüstet und bereit gegen alles Übel an zu kämpfen mit dem Banner Temoras in der einen und dem Schwert in der anderen Hand. Das Feuer in ihrem Herzen war längst nicht mehr klein und Schwach. Es glich mittlerweile einem Flächenbrand der bereit war alles Schlechte auf dieser Welt auszu brennen.

Verfasst: Freitag 5. Dezember 2014, 02:57
von Janarey
Ein neuer Lebensabschnitt


Die Tage wurden immer kürzer und die Nächte länger. Der Winter hatte das Land längst fest im eisigen Griff gefangen. Die Landschaft in einem kalten weissen Kleid eingehüllt, stand sie am Morgen aus ihrem Bett im Kloster auf. Die Sonne war gerade erst dabei am Horizont auf zu steigen.
Nur in ihrem Nachthemd und barfuss trat sie vor die Türe und ging zum Baum des Lichts. Kurz blickt sie auf ihre Füsse, dann schaute sie an dem Baum hinauf und lächelte freudig. Die Kälte an ihrem Körper nahm sie erst einige Momente später war und rasch rannte sie wider in ihr Zimmer hinein, sich etwas warmes anziehen. Doch war es nicht die Robe, die sie die letzte Zeit nur noch trug, sondern die alte Lederrüstung, die sie einst täglich anzog, um zu trainieren.
Viel zu lange hatte sie ihr Training vernachlässigt und so beschloss sie, dies wider zu ändern. Fertig gerüstet, ging sie dann aus dem Kloster heraus und stellte sich auf den Klostervorplatz. Die Klosterwachen taten ihre Arbeit sichtlich gut, indem sie genau beobachteten, was auf dem Platz vor sich ging.
Sicher dachten sie, die kleine arme Irre, sich um die Zeit, bei der Kälte so ab zu quälen. Denn wie einst, begann sie ihr Training mit den üblichen fünzig Liegestützen. Danach stand sie leicht ausser Atem vor den beiden Wachen und grinste sie frech an, ehe sie sich rasch von ihnen abwandt, und ihnen zurief,"morgen macht ihr mit".
Dann rannte sie auch schon wie eine jagende Katze los, runter vom Vorplatz und verschwand aus der Sichtweite der Wachen. Quer durch den Wald in Richtung Adoran, sprintete sie den Bäumen ausweichend und über Geäst springend ihr Ziel fest vor Augen haltend.
Am Westtor Adorans angekommen, verlangsamte sie das Tempo und schritt gehend durch das Tor, den Wachen zulächelnd und winkend.
Ihr Ziel war die Stadtstube, das Ziel immer noch fest vor den Augen.
Bei der Wirtin angekommen, setzte sie sich geschafft an die Theke und blickt lächelnd zu ihr. Offenbar nicht vergessen, begann die Wirtin sofort wie in alten Zeiten, eine Milch zu erwärmen und stellte ihr einen großen Krug, der warmen Milch hin. Den ersten großen Schluck nahm sie gierig zu sich und lies sich von der Wirtin beim genuss der restlichen Milch den Klatsch der letzten Tage erzählen. Nach einer Weile legte sie einige Münzen auf die Theke, bedankte sich höflich lächelnd und verabschiedete sich mit den Worten" Der Lichten Herrin Segen mit euch und bis morgen".
Dann verlies sie die Stadtstube wider und machte sich auf den Weg aus die Stadt raus. Vor den Toren begann sie gleich wider an zu rennen und erneut durchquerte sie den Wald, zurück auf dem Weg zum Kloster.
Völlig erschöpft kam sie bei den beiden Wachen wider an und konnte nicht mehr so wirklich lächeln. Zu lange hatte sie das Training vernachlässigt.
Dennoch blickte sie die beiden Wachen an und mit nach Luft japsender Tonlage meinte sie," Gemeinsam macht es mehr Spass, wir sehen uns morgen zum Training" Dann schlich sie erschöpft zurück in das Kloster und machte sich erst einmal frisch für den Tag.

Verfasst: Mittwoch 10. Dezember 2014, 21:37
von Janarey
Jeder Weg im Leben verlangt nach Entscheidungen

Nunmehr Täglich ging sie ihrem Training nach und spürte, wie sie die alte Kondition widererlangte. Das Leben das sie führte bestand nun aus Training, Beten und schlafen. Des Abends wenn sie völlig erschöpft in ihr Haus heimkehrte und sich einfach nur noch in ein Bad setzte war sie froh ein wenig zur Ruhe zu kommen. Einfach die Augen schliessen und die Seele baumeln lassen, war das neue Motto zum Abend.
Doch irgendwas war anders als an den anderen Abenden. Sie stieg völlig entspannt aus dem Bad, legte sich ihren Bademantel um und ging wider hinauf.
Vor ihrer Anrichte mit den ganzen Andenken blieb sie stehen und betrachtete die dort drapierten Gegenstände.
Der Blick blieb an dem alten Turmschild hängen, den sie damals von Cathan extra für sie angefertigt bekommen hat.
Sanft strich ihre Hand über jenen und fuhr den in gold eingravierten Adler Linie für Linie ab. Lange war es her, als sie diesen Schild das letzte mal trug. Vorsichtig nahm sie ihn von der Anrichte runter und legte ihn an.
So stand sie da und blickte auf die Varunesiche Gedenkkerze, die sie damals in Varuna erhielt. Wider schloss sie ihre Augen und lies die Gedanken schweifen. Als sie über die Zeit nachdachte, als sie damals der Herrin in Varuna begegnete kniete sie sich nieder, stellte den Schild neben sich auf den Boden ab und senkte das Haupt ab.
Tränen liefen ihr Gesicht herab, als sie leise die Worte in den Raum sprach.
"Ich bin eine...deine Kriegerin. Ich will in deinem Namen das Schwert führen. Wo Unrecht herscht, werde ich für Gerechtigkeit sorgen, wo sich das Dunkel auftut, werde ich dein Licht hinbringen. Ich bitte dich, erleuchte meinen Weg und lasse mich nicht vom rechten Weg abkommen."
Dann erhob sie sich wider, legte den Schild wider an seinem Platz und lies den Blick, durch das Haus schweifen. Müde ging sie hinauf in das Schlafzimmer und legte sich in ihr Bett. Lange noch plagten sie viele Gedanken, ehe sie irgendwann einschlief.

Verfasst: Montag 19. Januar 2015, 21:25
von Janarey
Die Herrin gibt es und die Herrin nimmt es

Es verging Woche für Woche in denen sie immer wider ihren täglichen Ablauf widerholte. Die Klosterwachen haben sich zum Teil sogar von ihrem Eifer anstecken lassen und trainierten mit ihr.
Es war wider spät geworden und die gemeinsame Jagd mit dem Regiment war äusserst kräftezehrend. Der Gang ins Bad viel sehr schwer an diesem Abend, die Muskeln schmerzten und die Augenlieder waren schwer wie Blei.
Völlig erschöpft und die körperlichen Grenzen wider mal überschritten lies sie sich in das Bad gleiten. Es dauerte nicht lange und ihr fielen die Augen zu.
Halb wach, halb weggetreten vernahm sie Geräusche die sie nur zu gut kannte.
Dumpfes grollen und helles klirren wie bei einem Kampf mit Klinge und Schild. Doch sie stand in völliger Dunkelheit und sah die hand vor Augen nicht.
Wo war sie, was geschah gerade? Rasch streckte sie die Arme aus und versuchte etwas zu ertasten.*Nichts, nur völlige Dunkelheit* Ihr Herz begann schneller zu schlagen, die Muskulatur spannte sich an. Angst machte sich in ihr breit und drohte sie zu übermannen.
Immer wider streifte irgendetwas ihren Körper, doch sie konnte es nicht ergreifen. Ihre schlimmsten Ängste begannen sie genau hier ein zu holen und war zu werden. Langsam sank sie auf die Knie, Tränen rannen über ihre Wangen und sie rief lautstark*Herrin ich bitte dich gib mir die Kraft, lass mich nicht verzagen in der Dunkelheit*
Wenige Momente später, tat sich genau vor ihr ein Lichtkegel auf der eine ihr bekannte Wärme ausstrahlte. In mitten dieses Lichtkegels auf dem Boden lag eine silber schimmernde Rüstung. Nun sah sie auch was sie die ganze Zeit spürte. Es waren Schatten die immer wider auf sie zuhielten. Doch vom Licht abgehalten, kamen sie nicht mehr an sie heran.
*Tapferkeit! Tapferkei!* Immer wider sprach sie dieses Wort, wehrend sie sich langsam erhob. Vorsichtig ergriff sie die Rüstung und begann sie an zu legen und redete sich dabei Mut zu. *Die Herrin ist das Licht und ich ihr Schwert. Ich fürchte weder Tod noch Dunkelheit, denn sie ist immer bei mir*
Den Schild am Arm befestigt, ergreift sie nach dem Schwert und reckte es gen Himmel. Sie machte einen Schritt aus dem Lichtkegel und schlug nach dem ersten Schatten der auf sie zuhielt.
Genau in diesem Moment Blitzte ein grelles Licht auf, das ihr jede Sicht nahm.
Als sie die Augen wider öffnete, sah sie sich wider in ihrem Bad liegen.
Sie muss eingeschlafen sein und alles geträumt haben waren ihre ersten gedanken. Doch fühlte es sich so Real an, das sie selbst zweifelte.
Nach langen hin und her wälzen im Bett stand sie ohne Schlaf gehabt zu haben wider auf und ging aus dem Haus. Sie stellte sich so, das sie sah wie die Sonne langsam am Firmament hinauf kletterte.
Den Tag über dachte sie immer wider über diesen Traum nach. Am frühen Abend, als sie dann in den Höhlen jagen wollte, um sich von diesen Gedanken ab zu lenken, kam es, wie es kommen musste. Unkonzentriert durch einen nicht ruhigen Geist sah sie die Orkklinge zu spät kommen und wurde von ihr verletzt. Wie gewohnt, wollte sie die Verletzung durch die Gabe der Herrin heilen, doch so sehr sie sich auch auf ihre Gabe konzentrierte, es tat sich nichts. Völlig verwirrt und viel zu unkonzentriert verlies sie die Höhlen wider und begab sich in ihr Haus zurück.
Was war geschehen? Wieso verwehrte die Herrin ihr die Gabe?