Die Schritte des Tanzes
Verfasst: Donnerstag 5. September 2013, 22:00
Ein markerschütterndes Stöhnen durchflutete die dunkle Gruft als Tia’wen sie betraten. Der scheinbar ruhige und verlasse Raum erwachte zum Leben, wobei dies nicht ganz richtig war, er erwachte zum Unleben. Aus allen Richtungen torkelten träge, aufgedunsene Zombies heran, kopflose Monstrositäten sogar das knirschen von Skeletten war zu hören.
Mit geschlossenen Augen zog Tia’wen ihre Klinge und legt den eleganten Schild an. Erst als das Stöhnen in bedrohlicher Nähe ertönte, öffnete sie die Augen. Sofort fing sie an einstudierte Schrittfolgen aufzuführen. Sie tauchte dabei unter zupackende Arme hindurch, durchtrennte Gliedmaßen oder fegte einfach nur Beine mit einem Fußfeger weg. Aus dem grausigen Gemetzel wurde eine Art Tanz, grausig und doch schön. Fast mühelos gelang es ihr ein dutzend Untote, der wahren Ruhe zu übergeben.
Erleichtert atmete Tia’wen aus. Als sie vor einige Monaten in ihre Heimat heimgekehrt war, hatte sie sich noch schwer getan die Schrittfolgen abzurufen. Nur wenige Jahre der Untätigkeit hatten gereicht die Leichtigkeit der Jahrzehnte einstudierten Schritte einrosten zu lassen. Zu ihrem Glück schien dieser Rost jedoch schnell von ihr abzufallen, sie brauchte nur wieder Routine und ausreichend Übung, das Wissen jedoch war nicht verloren gegangen.
Mit geschlossenen Augen zog Tia’wen ihre Klinge und legt den eleganten Schild an. Erst als das Stöhnen in bedrohlicher Nähe ertönte, öffnete sie die Augen. Sofort fing sie an einstudierte Schrittfolgen aufzuführen. Sie tauchte dabei unter zupackende Arme hindurch, durchtrennte Gliedmaßen oder fegte einfach nur Beine mit einem Fußfeger weg. Aus dem grausigen Gemetzel wurde eine Art Tanz, grausig und doch schön. Fast mühelos gelang es ihr ein dutzend Untote, der wahren Ruhe zu übergeben.
Erleichtert atmete Tia’wen aus. Als sie vor einige Monaten in ihre Heimat heimgekehrt war, hatte sie sich noch schwer getan die Schrittfolgen abzurufen. Nur wenige Jahre der Untätigkeit hatten gereicht die Leichtigkeit der Jahrzehnte einstudierten Schritte einrosten zu lassen. Zu ihrem Glück schien dieser Rost jedoch schnell von ihr abzufallen, sie brauchte nur wieder Routine und ausreichend Übung, das Wissen jedoch war nicht verloren gegangen.