Der Jaeger wird zum Gejagten
Verfasst: Samstag 4. Februar 2006, 12:13
>>Wie aermlich Temora doch ist, kann sie nicht einmal ihre Dienerin schuetzen...<<, schallte es foermlich durch das Kirchenschiff, in welchem jener dunkel gekleideter Mann seine Worte unter veraechtlichem Lachen vor dem Altar kund gab. "Was zum ...?" Ian stockte und versuchte moeglichst geraeuschlos durch den Rundbogen zu luken, um jenen Frevler und Entweiher der Kirche Temora ausfindig zu machen. "Das... das kann doch nicht wahr sein....?", entfuhr es ihm leise und geschockt brauchte er doch einige Augenblicke, bis er ueberhaupt reagieren konnte.
Hatten ihm seine Augen in der Schlaftrunkenheit einen Streich gespielt oder hatte er nun gaenzlich den Verstand verloren?! Jene Person die sich ihm dort kurzzeitig darbot, war ein vertrautes Gesicht aus jenen Reihen, aus denen er eine solche Schandtat und Entweihung niemals erwartet haette. Doch ward keine Zeit jenen genauer zu betrachten, zu schnell hatte er wieder die Kaputze in sein Gesicht gezogen. Schnellen Schrittes versuchte er den Verraeter bei seiner Flucht aus der Kirche aufzuhalten, doch waren seine Taschen zu voll, als dass er haette rennen koennen. So blieb ihm nichts anderes uebrig, als den in die Ferne Eilenden unter lautem Gelaechter seine Auftragsgeberin verkuenden zu hoeren - Die Lautenspielerin. Die Lautenspielerin? Jener vermeindliche Deckname war ihm gaenzlich unbekannt und wusste er auch nicht, um welche Dame es sich da handeln sollte.
Er betrat die Kirche und setzte sich etwas abseits nieder, zu sehr in Gedanken ward er um sich jetzt einem Gebet zu widmen. Sprach jener Kerl doch von einer unvereitelten Attacke auf eine Dienerin Temora's. Wer war damit gemeint, und was hatte diese Lautenspielerin damit zu tun? Etliche Fragen taten sich in ihm auf, doch entsinnte er sich an den gestrigen Tag, andem es Sanjana so elend ging. Bestand dabei etwa ein Zusammenhang? Warum hielt sie eine schwarze Feder in der Hand und warum war sie wider ihrer Gewohnheit ihm gegenueber so abweisend? Langsam fuegten sich die Bruchstuecke an Informationen in seinem Kopf wie ein Puzzle zusammen, sah er doch einen Zusammenhang zwischen Sanjana's Unwohlsein die sich beinahe schon in Angst verrannte und dem Zwischenfall an jenem Morgen in der Kirche. Auf jedenfall hatte er nun einen Verdacht und auch ausreichend Informationen um jener Sache nachzugehen. Stillschweigen wuerde er vorerst darueber bewahren, bis er auch die letzten Informationen erhalten hatte. Zuerst galt es diese Lautenspielerin ausfindig zu machen. Und bald schon, wuerde er dann auch Sanjana aufsuchen, auf dass er sie erneut nach ihrem Wohlbefinden befragt, in der Hoffnung etwas aus ihr herraus zu bekommen.
Hatten ihm seine Augen in der Schlaftrunkenheit einen Streich gespielt oder hatte er nun gaenzlich den Verstand verloren?! Jene Person die sich ihm dort kurzzeitig darbot, war ein vertrautes Gesicht aus jenen Reihen, aus denen er eine solche Schandtat und Entweihung niemals erwartet haette. Doch ward keine Zeit jenen genauer zu betrachten, zu schnell hatte er wieder die Kaputze in sein Gesicht gezogen. Schnellen Schrittes versuchte er den Verraeter bei seiner Flucht aus der Kirche aufzuhalten, doch waren seine Taschen zu voll, als dass er haette rennen koennen. So blieb ihm nichts anderes uebrig, als den in die Ferne Eilenden unter lautem Gelaechter seine Auftragsgeberin verkuenden zu hoeren - Die Lautenspielerin. Die Lautenspielerin? Jener vermeindliche Deckname war ihm gaenzlich unbekannt und wusste er auch nicht, um welche Dame es sich da handeln sollte.
Er betrat die Kirche und setzte sich etwas abseits nieder, zu sehr in Gedanken ward er um sich jetzt einem Gebet zu widmen. Sprach jener Kerl doch von einer unvereitelten Attacke auf eine Dienerin Temora's. Wer war damit gemeint, und was hatte diese Lautenspielerin damit zu tun? Etliche Fragen taten sich in ihm auf, doch entsinnte er sich an den gestrigen Tag, andem es Sanjana so elend ging. Bestand dabei etwa ein Zusammenhang? Warum hielt sie eine schwarze Feder in der Hand und warum war sie wider ihrer Gewohnheit ihm gegenueber so abweisend? Langsam fuegten sich die Bruchstuecke an Informationen in seinem Kopf wie ein Puzzle zusammen, sah er doch einen Zusammenhang zwischen Sanjana's Unwohlsein die sich beinahe schon in Angst verrannte und dem Zwischenfall an jenem Morgen in der Kirche. Auf jedenfall hatte er nun einen Verdacht und auch ausreichend Informationen um jener Sache nachzugehen. Stillschweigen wuerde er vorerst darueber bewahren, bis er auch die letzten Informationen erhalten hatte. Zuerst galt es diese Lautenspielerin ausfindig zu machen. Und bald schon, wuerde er dann auch Sanjana aufsuchen, auf dass er sie erneut nach ihrem Wohlbefinden befragt, in der Hoffnung etwas aus ihr herraus zu bekommen.