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Schwanger!

Verfasst: Freitag 3. Februar 2006, 20:36
von Caillean Hinrah
Selbst jetzt.. was wusste sie schon von einer Geburt? Von dem was auf sie zu kam? was passieren koennte? Wuerde es sie beruhigen... oder nur noch nervoeser machen?

Fuer einen Bruchteil einer Sekunde sehnte sie ihre Mutter herbei, Desdemona Sorciel, ein der unliebsamsten Geschoepfe von Caillys Kindheit. Sie schuettelte den Kopf! nicht in hundert jahren wollt sie dieses fiese Weib wiedersehen!

Sie hatte letztens beim trauten Fruehstueck mit Falk und Erinna ueber die Moeglichkeit gescherzt, dass es mehr als nur ein Kind sein koennte. Sie quaelte geniesserisch Falk mit dem Bild wie er fuenf krabbelnden Moechte-gern-Krieger hinterher hetzte waehrend sie inaller Ruhe in der Mine arbeitete.

Der schlichte und wohl unbedacht geaeusserte Satz von ihrem Geliebten, dass schon mit Ulfarr die Geburt schwer sein wuerde, Zwillinge oder mehr sie sehr wahrscheinlich toeten wuerde, machte ihre Befuerchtungen wahr, dass es fuerchterlich sein wuerde zu gebaeren. Falks Kind und ihre schmalen Hueften.... aye, sie war nervoes... sehr sogar. Doch Falk, sollte nichts davon wissen wie veraengstigt sie tief innen war. Sonst wuerde er auch nervoes sein und sie noch verrueckter machen. Aber er war schoneinmal verheiratet gewesen, hatte eine Tochter? gehabt.

Wieso war er so ruhig? Natuerlich hatte er andere Sorgen, als die nerven seines schwangeren Weibes zu beruhigen. Aber ....aber...

Verfasst: Freitag 10. Februar 2006, 12:47
von Caillean Hinrah
Sie nahm ihren Koerper jetzt ganz anders wahr. Ihre Haut schien von viel mehr Adern durchzogen als zuvor. Die Brueste, schwer und empfindlich.

Sie sass vor ihrem Tisch mit Spiegel und kaemmte sich die Haare vor dem Schlafengehen. Caillean starrte sich selbst nachdenklich in die Augen, smaragdgruen, ein wenig Schatten drumherum, doch ruhig und entspannt war ihr Blick. Sie senkte die Lider traeumte von ihrem Kind - ganz lange lange nach der Geburt - ein sanftes Laecheln auf den Lippen. Sie hoerte Ulfarrs Stimme, wie er Erinna lachend hinterherrief, dann ihr selber und dann auf Falk freudig jauchzend zurannte, als dieser Ulfarrs erstes Ross von Aislings Hof fuehrte.

Sie oeffnete die Augen. Welch friedliches Bild!

Wenn doch nur die Schwangerschaft endlich vorbei sei.
Dieses staendige Essen machte sie wahnsinnig.

Sie stand letztens in der Schmiede und arbeitete. Ein Kunde plapperte vor sich her. Staedter.. wissen nie wann den Mund zu halten! Da durchzuckte es sie. Hunger! Appetit! Es war als wuerde Ulfarr sie antippen und verlangen gefuettert zu werden.

Caillean entschuldigte sich und ohne eine Antwort abzuwarten liess sie alles stehen und liegen und ging in die Kueche. Ass bis sie voll war und vergass vor lauter Vollegefuehl ihre Arbeit.

Tage einer Schwangeren... kanns was schoeneres geben?

Verfasst: Sonntag 12. Februar 2006, 18:12
von Caillean Hinrah
Beruehren, den Schweiss von der Haut riechen. Anfassen. Fuehlen.

Caillean durchlebte ein seltsames Wirrwarr an Gefuehlen in den letzten Tagen.

Wenn immer sie eines von den Clansschwertern sah, kamen diese Gefuehle in ihr hoch. Der Drang ihnen nahe zu sein, zu wissen wer sie waren, die Bande enger zu ziehen. Vertrauen. Liebe. Clan. Rudel.

Sie versuchte es Falk, ihrem Gefaehrten zu erklaeren. Aber sie verstand nicht was los war. Sie war nur froh dass Falk nicht boese oder shclimmer eifersuechtig war.

Sie war viel empfindlicher geworden. Der Erbrechen kam nicht mehr so haeufig, aber sie ahnte dass es nicht so ruhig bleiben wuerde.

Sie wuenschte nur nicht jeder wuerde sie fragen wie es in ihrem Bauch aussehen wuerde. Woher sollte sie das denn wissen!! Der Welpe wuchs. Noch wahr ihr Bauch flach, ihre Figur schlank. Es wuerde ein grosser Krieger sein, der in der schmalen Caillean heranwuchs. Gross und schwer.

Und er wuerde sie zerreissen bei der Geburt!


Schweissnass schreckte sie hoch. Das Herz klopfte wild in ihrer Brust. Der Atem ging schnell und aengstlich. Sie sah sich um. Es war spaeter Nachmittag. sie hatte sich etwas hingelegt um zu ruhen. Es war still.

Sie tapste nackt ins Bad und wusch sich den kalten schweiss vom koerper.
Ging dann hinunter nur in ein nachthemd gekleidet und einem umhang holte sich etwas zu essen und etwas milch und ging wieder hoch.

mir wird schon nichts passieren. das wird der Clan nicht zulassen! Das wird falk nicht und wir haben Laila. Sanfte Laila. Wie gerne wuerde sie sich jetzt in Lailas Arme schmiegen und zittern bis sie nicht mehr nervoes ist.

Verfasst: Donnerstag 23. Februar 2006, 05:40
von Caillean Hinrah
Manche Frauen gebaren leicht, selbst das erste Kind, war keine Schwierigkeit fuer sie.

Caillean war im vierten Monat schwanger.
Der zuvor flache Bauch woelbte sich bereits fuer das Ungeborene.

Bald war es vorbei mit harter Arbeit, der einen den Schweiss ins Gesicht trieb. Eine von Cailleans Lieblingsbeschaeftigungen und danach in warmen Bottich sich entspannen. Wenn sie mal 2 Stunden in der Mine stand wurd ihr direkt damit gedroht dass Falk jeden umbringt der nicht auf des Jarls Gefaehrtin und ihrem Welpen aufpasst. So ein Unsinn! Aber sie fuegte sich und im Herzen rebellierte alles in ihr.

Ich bin doch nur schwanger! Ich bin nicht krank!

Sie wusste zumindest soviel von Geburten und Babies, dass das Tieflaenderkind dass sie in sich trug fast schon zu gross fuer sie war.
Die Geburt wuerde schwer sein und lang
Nicht dass sie knabenhaft schmal war. Aber wer gebaert ein Kind das winzig ist, klein genug dass nichts in ihr zerreisst, und dann wird da so ein riesen Kerl drauss wie Falk? oder Leif? Oder Sven? oder oder oder?

Falk war so sanft und zaertlich. So sensibel. Und sie war so gluecklich im Moment. Nur ihre Tochter in ihrer Mitte fehlte ihr noch. Wenn Erinna endlich heimkam...

Ihre Brueste haben auch zugenommen! und waren viel empfindlicher! Falk gefiel es ! Natuerlich! Er hatte in seinem Leben bereits eine Frau gehabt die schwanger war! Fuer ihn war das nichts Aufregendes mehr. Nichts Neues! Eifersucht regte sich in ihr.

Sie war nicht die Erste die ihm ein Kind gebar! Nicht die Erste... nicht die Erste... nicht die Erste... ihre Gedanken ueberschlugen sich.

Der Atem ging hastig und sie waelzte sich eilig auf die Seite, rappelte sich auf und stuerzte halbnackt nach draussen, sank aufschluchzend in die Knie und uebergab sich heftig. Sie zitterte am ganzen Koerper, nicht nur vor Kaelte.

Caillean stolperte in den Wohnraum, streckte sich an der Feuerstelle aus, rollte sich zusammen, legte sich auf die Seite. Unruhig. Sie konnte nicht schlafen. Ihr Herz schlug schmerzhaft in ihrer Brust.

Angst. Sie hatte Angst vor der Geburt. Was wusste sie schon? Falk konnte ihr auch nicht helfen. Keiner aus dem Clan hatte ein Kind geboren. Falk und sein Bruder hatten beide schon Frauen gehabt mit Kind. Aber keiner von ihnen konnte ihr helfen die Geburt zu ueberleben.

Welche ein schrecklicher Gedanke.

"Zwillige oder mehr koennten dich sehr wahrscheinlich umbringen"

Achtlos geaeussert. Oh Falk! Wenn du nur wuesstest! Ihr Mutter hatte nur sie gebaeren koennen. Nicht dass ihr Vater zu gross war. ihre mutter war einfach nicht sehr... gebaerfreudig? War sie es? konnte sie falk soviele kinder schenke wie sie beide wollten?

Sie bemerkte gar nicht dass sie weinte, laut schluchzend im Wohnraum sich zu einer kleinen elendigen Kugel zusammenrollte, mit einer Hand ihr Gesicht bedeckend, mit der anderen den noch kleine Bauch haltend.

Verfasst: Donnerstag 23. Februar 2006, 17:13
von Falk Hinrah
Natürlich hatte er bemerkt dass sie fort war, dass sie hinaus gelaufen und sich übergeben hatte.

Langsame, schwere Schritte durch den Wohnraum, gedämpft von den Fellen auf dem Boden. Seine grosse, warme Hand die sich sanft auf ihre Schulter legt.

Er war ihr nachgegangen, ohne nach zu denken, ohne seinen Kopf zu nutzen, einfach nur mit dem Herzen ihr nachfolgend. Als er sie da liegen sah, heulend und schluchzend legte er sich langsam zu ihr, berührte sie an der Schulter. Dann legte sich seine Hand auf ihren Bauch, zog sie nahe an ihn damit seine Körperwärme sie beruhigen würde.
Zärtlich hielt er sie so im Arm küsste mit trockenen, rauhen Lippen ihren Nacken und rieb nur kurz seine Bartstoppeln an ihrer Wange. Dann griff er nach einem Fell, wickelte sie beide darin ein und streichelte sie und sein ungeborenes Kind mit langsamen Bewegungen. Nicht ein Wort würde er verlieren, nicht einen Ton von sich geben. Das war überhaupt nicht nötig. Sein langsamer, warmer Atem würde ausreichen.

Ohne wieder ein zu schlafen hielt er Caillean, wachte über sie und brummte zufrieden, beruhigend wie ein Bär an den sie sich kuscheln konnte. Er würde immer für sie da sein, was immer geschah, sie würden ihren Weg gemeinsam fortsetzen. Erst zu zweit, mit Erinna dann schon seit einiger Zeit zu dritt, und bald zu viert. Dann würden sie wieder zu dritt sein, denn Erinna war erwachsen und würde ihren eigenen Weg gehen. Und irgendwann wieder nurnoch zu zweit, er freute sich auf diese Zeit, in ferner Zukunft wenn sie beide alt und Grau endlich mal ein wenig Zeit nur für sich hätten. Und dass diese Zeit kommen würde war ihm klar, sie musste kommen, weil er es so wollte.

Verfasst: Donnerstag 23. Februar 2006, 20:21
von Caillean Hinrah
Kein Wort sprachen sie. Bockig wie sie war wollte sie ihm nicht mitteilen was sie quaelte. Sie weinte bis ihre Stimmbaender heiser waren vom Schluchzen und ihre Augen rot anschwollen vom Salz ihrer Traenen.

Doch Falk Praesenz beruhigte sie und sie schniefte sich dann nur noch still in den Schlaf. Der Atem ging wieder ruhig und gleichmaessig.

Vielleicht lag es daran dass Falks massiger Koerper sie umhuellte. Seine Haende sie beruhigend streichelten. Der sanfte Brummton der in ihrem Ruecken vibrierte tat sein uebriges. Lullte sie in den Schlaf... doch ihre Angst verblieb tief in ihr drin...

Oder war es nur die typische Nervositaet einer Erstgebaerenden?

Verfasst: Montag 27. Februar 2006, 07:22
von Caillean Hinrah
Alles in ihr schrie!

Sie drehte voellig durch.


Am Ende tat sie das, was sie viele, viele Monde schon einmal getan hatte.

Flucht.

Caillean fluechtete sich in die Arbeit. Elend fuehlte sie sich. Sie wusste sie hatte Unrecht. Aber war zu stur um das jetzt schon einzugestehen.

Die Schwangerschaft macht sie unaustehlich. Sie zeterte vielmehr. Sprach harsche Worte zu Erinna. Worte, die sie zutiefst bereute. Sie wich Falks Beruehrung aus. Ihr Fuesse trugen sie dahin, was ihr Herz ihr in dem Moment der kalten Einsamkeit diktierte. Berchgard.

Arbeit. Arbeit hielt sie in dem Moment auffrecht. Sie konnte ihre Gedanken sammeln. Sortieren. Ordnen. Wie die Waren die sie fuer etwaige Kunden sauber sortierte. Praezise und einfach.

Tief in der Nacht kehrte sie heim. Legte sich in die Felle ohne diesmal an Falk heranzuruecken. Sie war zu muede. Ihr Kopf schmerzte, ebenso der Nacken von der verkrampften Haltung ueber ihre Arbeit.

Sie schlief einige Stunden und noch vor Morgengrauen ging sie wieder nach Berchgard und arbeitete weiter.

Wie gerne wuerde sie in die Mine gehen. Aber derzeit wuerde sie sich bewusstlos schuften. Und sie besass soviel Verstand dass es ihrem Welpen der in ihr heranwuchs nicht guttun wuerde. Ganz zu schweigen von ihr.

"Guetige Herrin... bin ich wirklich so zickig?"

Verfasst: Mittwoch 19. April 2006, 05:11
von Caillean Hinrah
der sechste monat ging seinem Ende zu... draussen wurde es langsam waermer... Tiere umringten sich, suchten sich Gefaehrten fuer den Nachwuchs. In ihr wuchs bereits die Frucht ihres Leibes heran.

Falks Kind!

Sie wollte zerspringen vor Freude! Stets traf man sie entspannt, freundlich, summend gar. Sie wuerde bald einen Tag nur mit Falk verbringen. Sie wuerden sich im Schatten einer alten Eiche lieben und spaetnachts heimkehren. Albern kichernd wie zwei frisch verliebte.

Frisch verliebt? Nein. Schwer verliebt? Ohja. Ihr Herz sang wenn Falk sie in die Arme nahm. Selbst wenn sie weinte, weil ihre Nerven blosslagen.

Caillean stand wie die Monate zuvor vor dem Spiegel und drehte sich hin und her. Pieckste sich mit den Zeigefinger auf die Hueften. Weich. Sie war so weich geworden. Freia musste bald die Saeume von all ihren kleidern auslassen. Oder gar neue schneidern.

Freia war auch schwanger. Auch sie trug das Kind eines Tieflaenders unter dem Herzen. Auch sie quaelte jeder Blick denihr Gatte einer anderen Frau zuwarf - und war es nur auf freundlichem Interesse.

Sie selber fuerchtete sich nicht. Sollte Falk gucken, wenn er unbedingt musste. Sie war es die er Nacht fuer Nacht in den Arm nahm. Die er beim schlafen betrachtete, ruhig und sorglos entspannt in seinen Armen liegend.

Sie sah das Laecheln auf Falks Lippen, wenn sie solange bettelte bis er die Geschichte erzaehlte wie sie zueinander fanden. Fuehlte die Spannungen die zwischen ihnen war aufs Neue hochkommen, um dann in einen verliebten Seufzer ihrer Kehle zu entweichen.

Krieg stand vor der Tuer und die Spannung in Falk war ihr nur zu deutlich bewusst. Er war Krieger. Er wuerde natuerlich kaempfen, wenn er um Hilfe gebeten wuerde. Fuerchtete sie sich? Davor dass er leblos auf dem Schlachtfeld liegen blieb? Der Koerper bereits von vielen Schlachten gezeichnet, aufklaffend, schwarz von geronnenem Blut? Die Augen, selbst im Tode laechelnd, wissend dass er stark genug sei ohne ordentliche Bestattung zum Ahnenbaum zu finden?

Ja.

Caillean kuemmerte all dies nicht. Ihre Familie war gesund, munter und unversehrt.

Verfasst: Donnerstag 20. Juli 2006, 10:20
von Caillean Hinrah
Sie war von den Feierlichkeiten und dem langen Marsch so erschoepft, dass sie sich muehsam in ihre Schlafgemach schleppte.
Sie hatte ein schlechtes Gewissen, dass Falk seinen Freund Adrian so schnell verlassen hatte auf seiner Hochzeit.

Doch andererseits war sie sehr zufrieden. Falk, ganz freudig dass Cailly mal wieder unter Menschen ging, half ihr beim Aufstehen, beim Hinsetzen und war den ganzen Abend ueber galant und aufmerksam ihr gegenueber.

Sie musterte Eileen eingehend, zufrieden, dass Adrian ein starke Frau gewaehlt hatte, die sich nicht davor scheute die Stimme zu erheben.
Sie betrachtete mit neidischem Blick jede schlanke Frau. Sonst war sie stets einer der ansehnlichsten Damen in solch eloquenter Gesellschaft... doch den Abend war sie nur Falks schwangere Gefaehrtin, die bald ihr Kind zur Welt kriegen wuerde.

Sie hoerte die Leute tuscheln, wie eine Frau in ihrem Zustand zu Hause bleiben hatte, das waere unschicklich sich so schwanger zu praesentieren und gaenzlich gegen die Etikette des Adels.

Ihr war nicht bewusst, dass Falk sie stolz an seiner Seite hielt, trug sie doch die Zukunft des Clanes in sich.

Am Ende des Abends, die Fuesse geschwollen, die Augen brannten von ungeweinten Traenen, ob ihres fuer sie frustrierenden und hormon aufgewuehlten Zustandes, kroch sie in die Felle und wuenschte sich nichts sehnlicher als nicht schwanger zu sein.

Falk hatte auch geaeussert, dass er sich wuenschen wuerde, sie waere wieder gertenschlank.

Kann es etwas elenderes geben, als das Warten auf die Geburt?

Verfasst: Montag 31. Juli 2006, 19:39
von Caillean Hinrah
Jeder Tag schlich vorueber.

Alles was nicht benoetigt wurde, begannen die eifrigen Haende des Clanes schon einzusammeln, einzupacken, einzuwickeln und zu verstauen.

" Umzug.. und das in meinem Zustand. Als ob ich nicht so schon den Bauch voll hab mit anderen Pflichten " seufzte sie frustriert.

Sie selber durfte nichtmals ein paar Buecher aufheben. Oberste Clanshand.

Sie beaufsichtigte. Und bruetete weiter ihren Welpen aus.

Nichtmals eine volle Wendung des Mondes wuerde es mehr dauern bis sie und Falk wieder ein Kind in den Arm halten wuerden.

Sie hatte bereits zwei Kinder verloren.

Das Erste an einen Verrueckten vor scheinbar langer Zeit. Noch heute, wenn sie Licht in einem Messer sich reflektieren sah, zog sich alles in ihr zusammen. Doch sie bemuehte sich, es sich nicht anmerken zu lassen.
In einem Clan, der aus wilden Kriegern bestand.. sie selber als Schmiedin...Cailly hatte irgendwann aufgehoert drueber nachzudenken.

Das Zweite, Erinna, lebte.. atmete noch, doch war ihr vielleicht ferner als ihr Erstes Kind, das nie die Chance erhielt geboren zu werden.

Vielleicht wuerde das Dritte, sie mit all den Muttergefuehlen erfuellen, nach dehnen sie sich so sehr sehnte.

Falks Erben....