Seite 1 von 2
Mit Schaufel und Picke ...
Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 14:38
von Taz
Er war fest entschlossen , er wie jeder einzelne Getwergelyn , Donnerkeil , Felshammer , Starckbyer , Feuerlklinge , Goldspalter , Eisenauge oder wie sie sonst alle hießen , die vereinten Kaluren packten gemeinsam an.
Ein Jeder von ihnen sollte sich nützlich machen , der eine Schmiedete Schaufelblätter der andere schnitzte aus Birkenstämmen Griffe für die Picken und Schaufeln. Wieder andere übernahmen das grobe und begannen zu Buddeln. Stein für Stein , Erdbrocken für Erdbrocken wurde aus der Felswand gelöst und mit den Loren abtransportiert. Jeder Kalure sollte 6 Stunden schaufeln und dann von einem seiner Brüder abgelöst werden , doch viele von ihnen gingen über die Zeit hinaus , so auch Getwergelyn. Ab und an hielt er kurz inne , griff zum kleinen Fass das neben ihm stand und zapfte sich ein Bier , welches durstlöschend seine Kehle herunter floss und ihm Kraft gab weiter zu machen. Mit der Picke schlug er unermüdlich die Steine aus der Felswand für den neuen Tunnel in altbekannte Gebiete.
Doch auch das stärkste Getwergelyn brauchte irgendwann eine Pause , so lies er sich nach 9 Stunden von einem seiner ebenso fleißigen und starken Brüder ablösen und begab sich erst mal in die Taverne in den heiligen Hallen , zu waschen brauchte er sich nicht , denn er sah den Schmutz wie die Menschen ihn bezeichnen nicht als solchen an , es war ein Geschenk Cirmias , jeder Erdpartikel war ein Teil des Berges , ein Teil den es zu schützen galt. Mit diesen Gedanken saß er auch am Steintisch in der Taverne als er speiste und sich etwas ausruhen konnte.
Den Berg zu Schützen Mrâ das ist meine Aufgabe und dafür buddeln wir auch den Tunnel in den Berg hinein damit wir ihn besser schützen können.
Er gönnte sich heute 2 Krug Bier mehr als sonst und begab sich ins Sipppenhaus und nahm ein entspanntes Bierbad , seine Gedanken kreisten die ganze Zeit über beim Tunnelbau , er würde so gerne direkt weiter graben , doch er wusste das die Ältesten ihn direkt wieder fortscheuchen würden, da er sich nicht so verheizen solle und seine Kräfte einteilen solle da dies nicht eine Sache von einem Tag und einer Nacht war , auch wenn sie schnell vorran kamen , es galt nicht nur zu graben auch musste der Tunnel durch Holzbalken und Eisenträgern zusätzlich stabilisiert werden , damit er nicht einstürzt.
Daran glaubte Getwergelyn aber sowieso nicht , Cirmias würde ihnen dies nicht antun , er würde den Tunnel nicht einstürzen lassen , einen Tunnel zum Schutz seines Berges würde er nicht zerstören.
Für Getwergelyn war es eindeutig , sobald eine Schicht abzulösen galt würde er dies sofort übernehmen und versuchen sich so nützlich wie möglich zu machen. Die Zwerginnen Nilzadans waren ebenso auf Hochtouren beschäftigt damit Bier zuzapfen , die Männer zu massieren und auch mit Bier einzureiben , Ogerkeulen und Trollsteaks zu braten und die Männer mit dem sonstigen zu versorgen.
Ein Jeder aus Nilzadan trug seinen Teil zum Bau des Tunnels bei.
Das würde Cirmias sicherlich gefallen , seine Geschöpfe so fleißig zu sehn.
Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 15:51
von Atysh Feuerklinge
Ein ganzer Schwarm der anderen Bewohner des Berges ergoss sich auf der Baustelle und die Kaluren schauten nicht schlecht bis sie sahen wer da angerückt kam.
Atysh Feuerklinge mit seiner Herde von Steinbeißern ausgewachsene Weibchen und Männchen sogar der Nachwuchs der Steinbeißer dessen Kauwerkzeuge noch nicht stark genug für die großen Steine war kam mit nicht nur die Kaluren hatten unglaublich gelitten und waren unglaublich traurig nein auch des Berges andere treue Bewohner waren bereit auf ihre Art zu helfen Atysh spannte viele der Käfer vor die Loren so das nun die Kaluren sich die Kraft sparen konnten diese zu ziehen das machten ihre getreuen Freunde die Steinbeißer.
Andere Beißer folgten in den Stollen die entstehen sollten und Gruben auf ihre Weise die mächtigen Kauwerkzeuge frassen sich in den Berg besser als jede Picke oder Schaufel es vermögen könnte auch die Beißer wolltn Heim und zeigten bis zum kleinsten der die Kiesel auffrass und steine die runter vielen vollen Einsatz.
Atysh selbst schnappte sich seine Schaufel und trieb sie mal für mal tiefer in den Berg
er schnaufte und arbeitete jedesmal bis er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte und einer seine Brüder ihm die Hand auf die Schulter legte und ihm mit einem nicken zu verstehen gab das er nun an dieser stelle übernahm jedesmal wich Atysh nur ungerne er wollte nicht aufhören sie mussten diesen Tunnel fertig stellen um jeden Preis einen Zugang schaffen das war ihre Bestimmung Cirmias würde nicht zulassen das sie wanken oder gar versagen.
Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 16:49
von Tharin Silberwacht
"Was schon wieder alle kaputt?", rief Tharin als Atysh ihm mitteilte, dass sie noch mehr Schaufeln und Hacken benötigten.
"Soll Taz net so dolle zuhauen in seinem Wahn! Dann halten sie auch länger!", murrte er weiter und machte sich wieder daran einzelne Schaufelblätter an stabile und biegsame Zederstiele zu befestigen.
Kaum war eine Ladung in einer großen Kiste verstaut, übergab er diese Atysh, welcher sich mit dem Beißer Richtung Baustelle aufmachte, wo Tag und Nacht geschuftet wurde.
Er wischte sich den Schweiß von der Stirn und griff sofort wieder sein Werkzeug um die vielen kaputten Spitzhacken zu reparieren, die Atysh ihm gebracht hat.
"Ich habe ja nix gegen den Schrei, GETWERGELYN!, aber wenn dabei jedesmal der Stiel bricht oder eine Hacke stumpf wird, dann muss da doch was faul sein! Sein Bart war voller Sägespäne und Eisenreste, doch dass störte den Kaluren nicht, er war so sehr in seine Arbeit vertieft. Zwischen dem Werken gönnte er sich noch einen kräftigen Schluck Bier und schraubte ohne Pause weiter, als ob Cirmias persönlich hinter ihm stehen würde.
Er war der festen Überzeugung, dass sie dieses Projekt nur schaffen konnten, wenn alle an einem Strang zogen und das taten sie, dass war ein gutes Gefühl nach so langer Zeit.
Seufzend erwischte er sich dabei, wie erwohl gerade Pause machte und arbeite nun glatt doppelt so schnell weiter. Kaum waren die Hacken repariert und ein paar neue angefertigt, da stand auch schon wieder Atysh mit dem Beißer vor der Tür.
"Schon wieder?!", brüllte Tharin und die Arbeit ging weiter.
Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 18:37
von Sharn
Stolz erfüllte Sharn, als er sah, wie viele seiner Brüder am Bau des Tunnels arbeiteten. Überall wuselten Kaluren durch den Tunnel, brachten reparierte Hacken, führten Steinbeißer oder berechneten, wieviele Faßlängen noch zu graben wären, bis man auf die Höhlen des Unheilsberges stoßen würde.
Seine Muskeln hatten zu Beginn geschmerzt von der schweren Arbeit, seine Lungen hatten gebrannt und er hatte nach Luft schnappen müssen, bis er in den alten Rhythmus gefunden hatte, der allen Kaluren angeboren war. Nicht lange und er fühlte wieder die Verbindung zum Stein.
Wie hatte Nagran Starckbyer stets gesagt? Was in der Mine geschieht ist keine Arbeit sondern ein Gottesdienst.
Und so sprach Sharn die alten Gebete, während er sich tiefer in die Erde grub, ohne die Anstrengung zu fühlen. Tage hätte er so arbeiten können, ohne die geringste Pause.
Hätte er zumindest, wenn Barn ihm nicht ständig seinen Schutt in den Nacken werfen würde. Natürlich hatte sein Bruder damit angefangen. Er war schließlich ohne Verstand geboren worden.
So griff er nach der Schaufel und warf eine gute Fuhre lockerer Kiesel in Richtung seines Bruders.
"PAH!", entfuhr es ihm grimmig, als er wieder versuchte, eins zu werden mit dem Fels, der seine Rasse einst zur Welt gebracht hatte.
Es tat gut, mit all seinen Brüdern auf ein gemeinsames Ziel hin zu arbeiten. Kein Streit um Kleinigkeiten, keine Uneinigkeit.
Sharn hatte sich besonders gut auf die Arbeit vorbereitet, seine Arme am Abend zuvor mit Starkbier eingerieben und eine strenge Arbeitsdiät eingehalten. Vor dem ersten Schlag gab es nur ein oder zwei Krüge herbes Dunkelbier, zur ersten, kurzen Pause ein klares Hefebier, um nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Zu den saftigen Steaks mußte es dann schon das extrastarke Marktbier sein, man wollte den Tag ja schließlich genießen und von da an, wollte er sich den vergossenen Schweiß mit Hilfe des guten Zwergenbieres ersetzen. Nun ja, vielleicht Abends noch das ein oder andere Pilzbier.
Der Ausruf "PAH!" war die einzige Warnung, die er erhielt, als eine weitere Schaufel Erde und Granitsplitter seinen Nacken traf...
Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 00:02
von Daz Getwergelyn
Gegen Abend rückten die Schlachtenwühler an.
Angeführt von einem kleinen, runzligen Männlein, das sich vor allem durch seinen leicht entenartigen Gang vom Rest der bläulich schimmernden Stachelwesen abhob, marschierten sie unter lautem Scheppern direkt an die vorderste Spitze des Tunnelschachts.
Ohne jedes Federlesen fingen sie an, mit ihren wuchtigen Mithrill-Dornenaufsätzen gegen den mürben Fels zu schlagen. Wie lebende Bohrköpfe trieben sie sich ins Gestein, das sich unter den nadelspitzen Mithrillstacheln in eine Wolke aus Staub und kleinen Splittern verwandelte.
Sogleich rannten einige junge Graikrekruten heran, um mit Schaufeln und Schubwagen die neu entstehenden Schotterberge abzutragen, die die Schlachtenwühler in ihrem rasenden Eifer auftürmten und hinter sich zurück ließen.
Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 12:04
von Chrom Felsschlaeger
Chorm ging zur großen Baustelle wo der Stollen gegraben wurde um seine Hilfe anzubieten. Beim graben selbst währe er wohl keine große Hilfe, aber konnte Stütz und Verbauholz anbieten um den ungesicherten Stollen vorne im Vortrieb zu sichern bis die Felswände soweit begradigt und geglättet waren das sie stabil standen. „Wer ist hier der Bauführer“? fragte Chrom den erstbesten Kaluren der ihm über den Weg lief. „Sag Ihm wenn er Verbauholz braucht, das ich einige gute und feste Eichenstämme habe die ich gerne zur Verfügung stelle“.
Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 16:02
von Barn Starckbyer
Barni saß oben auf dem Stockbett, ließ seine haarigen, extrem hässlichen Plattfüße herabbaumeln, die ihren tpyischen, käsemässigen "Duft" verströmten. Er beobachtete seinen Bruder, wie dieser begann sich für das Vorhaben vorzubereiten. Einmal stöhnte er leise auf, als dieser das gute Zwergenbier auf seine Arme rieb, welche Verschwendung in seinen Augen. Dann grunzte er, kratzte sich seine fellartig, behaarte Brust und machte sich ebenfalls daran sein Bündel zu packen. Das erste was bei ihm hinein kam, waren Essensvorräte und natürlich Bier. Mit einem heimlichen Seitenblick zu seinem Bruder, ließ er rasch einige der grünen, leckeren Gummiratten in seinen Beutel fallen. Danach das kräftige Essen vom Reiterhof, einige der Pferdewürste und „Pferdeäpfel“, über die Sharn sich bereits so aufgeregt hatte. Er kicherte recht unkalurenmässig, doch was hatte er für einen Spaß dabei gehabt, als Sharn dachte, er hätte ihm echte Pferdeäpfel in sein Stockbett gelegt. Dabei waren es irgendwelche mit Schokolade überzogenen Süssigkeiten, jedoch täuschend ähnlich.
Dann noch einige Schaufeln und Pickel eingepackt und schon war Blotto, sein treuer Krabbl aufgeschirrt. Während sein Bruder ihm über die Heiligkeit der Bergarbeit einen Vortrag hielt, machten sie sich gemeinsam auf den Weg, nicht ohne ihr übliches Geschubse und Geplänkel, man hörte immer wieder Worte wie „Dummbatz“ oder ihr „Pah“ schon von weitem, als sie sich dem Baustelle näherten, wo es schon ordentlich rund ging. Überall wimmelte es von eifrigen Kaluren, bedeckt vom Steinstaub auf schweißnassen Körpern, ein Gebrülle und Gejohle erklang. Sie wurden von allen Seiten begrüßt und grüßten ihrerseits, um mitzumischen. Barn schob sich natürlich sofort vor, um bei den Steinhackern mitzumischen. Sharn wollte natürlich, wie immer nicht hintan stehen und quetschte sich daneben mit seinem fetten Hintern.
Mit einem stolzen Blick sah sich Barni nochmals um, sah wie alle Kaluren schufteten, schwitzen und sich Worte zubrüllten. Atysh hatte natürlich seine Krabblhorde angeschleppt, die nun die Loren zogen und wo oft Zwist herrschte, wenn Kaluren ein gemeinsames Ziel hatten, war alles vergessen und jeder packte mit an. Taz brüllte vorne sein „Getwergelyn“, Tharin, so hörte man, versorgte sie mit repariertem Werkzeug, Daz führte die Schlachtenwühler an und Chrom versorgte sie mit Stützbalken. So gefiel es ihm, ein Teil von ihnen zu sein, seinen Schweiß mit dem ihren gemeinsam zu vergießen und so legte er sich ins Zeug. Was konnte er denn dafür, dass sein Bruder immer im Weg stand, wenn er begann den Aushub mit der Schaufel in die Loren zu füllen? So gaanz zufällig bekam dieser ab und an eine Schaufel Kies ins Genick. Er senkte rasch wieder den Blick, so dass sein Grinsen nicht weiter auffiel. Beim nächsten lauten „Pah“, konnte er jedoch nicht anders als loszugröhlen. Schon bald ging es zwischen den beiden Brüdern, wie üblich zu. Jedes „Pah“ wurde erwidert, man warf sich im Takt der Bewegungen, die üblichen Beleidigungen zu und es war ihnen anzumerken, wie wohl sie sich dabei fühlen. Seit jeher versuchten sie sich gegenseitig auszustechen, wer konnte die Hacke rascher führen, wer belud mehr Loren, wer trank mehr Bier, wer konnte besser rülpsen. Nun sie waren einfach zwei Brüder, die Gebrüder Starckbyer und als von vorn wieder das gemeinsame Brüllen der Getwergelyns erklang, konterten Sharn und Barn, wie aus einem Mund, mit einem lauten „Starckbyers“! wobei Barni`s Segelohren eifrig flapperten.
Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 16:33
von Chrom Felsschlaeger
Chroms Angebot wurde dankend angenommen und sogleich machte er sich daran ein Fuhrwerg zu organisieren mit dem der die Eichenstämme transportieren konnte. Mehrere volle Fuhren an Stämmen fanden so ihren Weg zu dem sich im Bau befindlichen Stollen und trugen so ihren Beitrag zum gelingen des Unternehmens bei. Jedes Mal wenn eine Ladung abgeladen hatte, ging er am Versorgungsplatz vorbei und genehmigte sich einen, oder auch mal zwei Krüge kühls Bier, bevor er loszog für die nächste Fuhre.
Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 17:18
von Atysh
dem gebohre und gesteche der Schlachtenwühler läuft mitlerweile ein ganzes rudel freudig glucksender steinbeißer junges hinterher die sich nur zugerne um die zu kleinen steinen zerschlagendenen überreste von dem kümmern was die Schlachtenwühler so übrig lassen Atysh schmunzelt leicht "Wer hätte gedacht das Schlachtenwühler gute Steinbeißer junges Fütterer sind" meint er mit einem grinsen zu den beiden Starckbyers neben sich und packt weiter kräftig mit an nicht ohne ab und zu mit einem Pah! einem der beiden klar zu machen das sein Bruder gerade wieder mit schutt nach ihm schmeißen würde obwohl es sich bei dem Übeltäter eigentlich um Atysh handelt
Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 10:45
von Barn Starckbyer
Barni grinste fröhlich, als die kleinen Steinbeisserchen sich über den kleineren Kies hermachten. Heimlich schob er ihnen immer wieder mal besonders hübsche, runde Steinchen vor die Kieferzangen und tätschelte die kleinen, herzzerreissend, hässlichen Köpfchen. Als mit einem lauten "Pah", ihn wieder einmal eine Ladung im Genick traf, fluchte er jedoch laut auf und schon bekam Sharn ebenfalls eine "Kiesdusche". Breit grinsend, schauftelte er dann die nächste Lore voll, die hereinkam. "Gul Krabbls,"murmelte er, als die kräftigeren, älteren Exemplare, diese dann wieder aus dem Tunnel zog.
Als er im nächsten Moment zu Sharn hinüber sah, bemerkte er, dass dieser gerade wieder Kiesel abbekam, doch dieses mal nicht von ihm, sondern ein breit grinsender Atysh mischte mit. Rasch wandte er seinen Blick ab, damit dieser nicht merkte, dass er erwischt worden war. Kurz überlegte Barni, dann zog er aus seinem Proviantbeutel einen der "gefälschten Pferdeäpfel". Diesen plazierte er auf seine eigene Schaufel und schon flog dieser auf Atysh zu. Direkt auf die breite Brust würde er ihn treffen ... Dazu natürlich das obligatorische, laute "PAH"!
Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 12:39
von Caldelor Hilderis Hohwall
[Falscher Char]
Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 12:40
von Loifni
Der kleine Schlachtentrommler hat sich natürlich umgehend auf den Weg zum Stollen gemacht, um die anderen Khaz-Aduir mit einem eingängigen Rhythmus bei der Arbeit zu unterstürtzen. Es dauerte nicht lange, da saß das Getwergelyn auf einem der größeren Felsbruchstücke und hämmerte mit seinen Schlägeln auf das Trommelfell, wie man es unter den Langbeinen vielleicht bei den Galeerensklaven vermutet, begleitet wurden die dumpfen Schläge von bestem kalurischen Gesang:
Schwingt den Hammer, feste drauf,
Werft die Steine auf den Hauf',
Mit der Hacke auch ein Schlag,
Wies Bergvater gerne mag.
Drunter, drüber, ihr Kaluren,
Jeder kennt die Prozeduren,
Und wenn Steine zahlreich rollen,
Steht am Ende unser Stollen.
Und wie es bei den Khaz-Aduir so brauch ist, begnügt sich das Getwergelyn natürlich nicht nur mit Trommeleien und Gesängen, sondern nimmt auch gerne selbst die Spitzhacke zur Hand und hilft den Brüdern mit kräftigen Schlägen - Cirmias zu Ehren.
Verfasst: Montag 29. Juli 2013, 22:59
von Taz
Tage und Nächte wurde fleißig im neuen Stollen geschuftet , Meter um Meter in den Berg rein geschlagen.
Immerwieder wurden haufenweise Steine mit den Loren und den Steinbeißern von der Baustelle abgetragen und fort geschafft.
Die Balken in gleichen Abständen im Stollen an Ort und Stelle platziert um dem ganzen ein Stück mehr Stabilität zu geben.
Akribisch genau wurde der Stollen ausgemessen und jeder kleine Steinklumpen , der abgeschlagen wurde , war geplant.
Keine Fehler dürfte man in so einem Bauprojekt haben , es könnte das Leben vieler Kaluren kosten und die ganze Arbeit wäre umsonst gewesen.
Getwergelyn schlief nur noch 3 statt 6 Stunden , auch wurden die Jagdrunden und Ausflüge an der Oberfläche drastisch minimiert , schon lange hatte er keine Langbeine mehr gesehn , er widtmete sich nur noch dem Stollenbau. Alle redeten drüber in den Hallen von Nilzadan , egal ob groß ob klein , Kurz oder Silberbart. Und wer denkt das die jungen oder die Alten nichts leisten würden , der hatte sich gewaltig getäuscht.
Jeder übernahm eine Aufgabe , der er gewachsen war , ob es die Verpflegung der Brüder war , der Abtransport von Schutt oder das zerschlagen der Felsen an vorderster Front.
Getwergelyn war sehr ehrgeizig , oft auch über das Ziel hinaus , sodass er noch in der Rüstung einschlief wenn er in seine Butze zurück kehrte.
Der Stollen wurde auch immer länger und sie schienen sich ihrem Ziel zu nähern. Auch von der anderen Seite hatte man bereits begonnen , sich dem bauprojekt zu widmen und begann mit der Befestigung des Höhleneinganges nahe des Westtores zu Berchgard. Massive Steinblöcke wurden aufeinander geschichtet und auch natürlich kunstvoll verziert und die besten Steinmetzte Nilzadans fertigten eine riesige Skulptur , jene über dem Eingang thronen sollte.
Für Getwergelyn war jeder Tropfen Schweiß die Arbeit wert , jede Blase an seinen kleinen Händchen und jeder Kratzer an seinem Körper , jene er bei der Arbeit erlitt , nichts würde ihn stoppen. Cirmias zu Ehren rief er sich immer wieder in Gedanken zu und schwang die Picke gen der Felsen.
Verfasst: Dienstag 30. Juli 2013, 23:59
von Sharn
Sharn wischte sich den Schweiß von der Stirn und legte die Hacke kurz beiseite. Wie lange war er heute hier unten? Egal, er fühlte sich so lebendig, wenn das geschmiedete Eisen der Hacke den harten Fels sprengte. Das war es, wozu Cirmias ihn geschaffen hatte.
Er zog den schweren, ledernen Arbeitshandschuh von seiner rechten Hand und ließ die schwieligen, kurzen Finger über den Fels fahren. Liebevoll, beinahe zärtlich. Zuerst fühlte er nur kaltes, hartes Gestein, doch dauerte es nicht lange und das Erbe seines Volkes machte sich bemerkbar. Ein Sprung verlief unweit des Stollens, doch er würde die Arbeit nicht gefährden, der Stein war fest und gesund hier unten. Ein wenig tiefer im Stein, Abseits des Tunnels verlief eine dünne Erzader. Mithril?
Er lächelte sacht, als er sich der Stimme des Berges weiter öffnete, den Herzschlag der heiligen Heimat der Kaluren selbst zu hören glaubte. Bald würden sie wieder durch die Tunnel des Unheilsberges patroulieren, wie es ihrem Volk aufgetragen war. Bald.
Rasch griff er nach Hammer und Meißel und markierte die Stelle mit der Rune für eine unbekannte Erzader, als er die Stimme seines Bruders hinter sich hörte:
"Du sollst nor hier rummaln, sondern abeitn!" und ihm blieb nichts übrig, als sich in der für ihn bekannten Eloquenz zu revanchieren:
"PAH!"
Dann griff er wieder nach seiner Hacke und verlor sich in seiner Arbeit.
Verfasst: Mittwoch 31. Juli 2013, 08:30
von Tharin Silberwacht
"Seht ihr überhaupt wo ihr hinschlagt?", rief Tharin als er selber mit einer Ladung Fackeln, sowie Werkzeugen, die sich in Kisten auf seinem Steinbeißer befanden, am Stollen ankam.
In dem neu gegrabenen Stollen fing er sogleich an die Werkzeuge zu verteilen und die Fackeln an den Wänden zu befestigen. Kaluren sahen zwar sehr gut im Dunkeln, aber manch Stelle des Tunnels hatte noch nie Sonnenlicht gesehen und ein lauter "Aua, meine Hand" - Aufschrei eines Kaluren gab Tharin Antwort, auf seine anfangs gestellte Frage.
Er verteilte Bier, Hacken, Schaufeln und die berühmten Feuerklingenknacker an die arbeitenden Kaluren, damit sie sich mal für einen kurzen Moment eine Pause gönnten und griff dann selber zur Spitzhacke und schlug mit akribischem Eifer in die Wand.
"Cirmias wir werden es schaffen!", brummte er dabei schnaufend und schlug immer härter und schneller zu, bis er selbst die Zeit vergaß und fast vorm Umkippen war, als ihn einer der Getwergelyns auf die Schulter klopfte und ihm seine kaputte Hacke zeigte, gefolgt von einem Kopfnicken zu Tharins Beißer, der nun schon wieder voll mit entwerteten Gerätschaften war. So ging es wieder zurück in die Werkstatt.