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Ein Brief für Zahra Asifa Ifrey
Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2013, 03:04
von Amar Yazir
*Was auch immer vorgefallen sein mag, seine Zeilen scheinen nichts Gutes - nichts Schönes - widerzuspiegeln.*
Bisher fanden wir wohl Beide noch nicht den richtigen Zeitpunkt uns näher kennenzulernen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Du das im nachhinein auch wirklich wolltest. So kann ich nicht davon sprechen etwas zu beenden, was noch nicht begonnen hat.
Ich kann Dir keinen Grund nennen, wieso und weshalb. Dennoch will ich Dich wissen lassen, dass mein Herz für Dich schlägt, aber ich habe keine andere Wah als Dich nun freizugeben und Dich zu vergessen.
Sieh es als Gelegenheit. Es ist noch nicht zu spät dein Herz jemand Anderen zu schenken, denn ich habe Dich nich verdient, Zahra.

Verfasst: Mittwoch 10. Juli 2013, 07:50
von Zahra Asifa Ifrey
sie hielt das Pergament in ihren zitternden Händen. Was war geschehen ... er hatte sie
doch um Geduld gebeten ... bis ... bis diese Hochzeit vorüber war ... bis ... ihr schwirrte der
Kopf ... das Pergament glitt zu Boden. Es war aus ... alle Hoffnung mit Füßen getreten.
Zurück blieben wirre Gedanken und das Häufchen Asche das einst ihr Herz war. Mit
wacliger Schrift und von Tränen benetzt verfasste sie zwei Pergamente welche sie zum
Hause Yazir bringen ließ ehe sie ... so wie sie war den Weg in die Wüste wählte. Am
Hause Bashir vorbei nur weit fort von all dem was sie fühlen ließ
Salam Alaikum Amar du mir teuerster Sohn der Wüste,
Du batest mich um Geduld. Meine Worte waren damals neda gelogen.
Sollte die Umarmung das einzige sein ... so war es das gütigste Geschenk Eluives.
Ich werde dich immer lieben ... aber ich ...
hier ist wohl eine Weile pausiert worden
Ich respektiere deine Ablehnung.
Salam Khalida,
Ich habe es gewusst ... ich habe es dir gestern gesagt.
Ich bin verloren. ..womit habe ich das nur verdient.
Liebe ihn wie ich es tue ... es aber niemals mehr darf...

Verfasst: Samstag 13. Juli 2013, 11:40
von Zahra Asifa Ifrey
Es mussten Stunden sein oder gar Tage ... die Zeit verflog hier im
Dunkeln der Höhle. Es war still hier unten und man hörte nur den eigenen
Atem. War es nicht genau das was sie gesucht hatte? Stille?
Welch Hetzjagd sie hierher geführt hatte ... es ließe einen beinahe schmunzeln.
Sie erinnerte sich noch schwach, wie sie die Arena erblickte ...
Dort fanden regelmäßig ihre Übungen statt. Hier wollte sie nicht bleiben,
also ging sie daran vorbei. Es war das Kreischen einer Harpie was sie aus
ihren ewig kreisenden Gedanken riss. Sie reagierte sofort, nahm die Beine
in die Hand, doch ihr Rock verfing sich in ihren beinen und sie krachte
vornüber. Beim schnellen aufrappeln riss eben jener und so hinterlies sie
ein Stück des von Malaika gefertigten Kunstwerkes.
Grade als sie dachte, sie habe das Ungetüm hinter sich gelassen rüttelte
sich der Sand westlich von ihr auf und zum Vorschein kam ein riesiger
Wüstenskorpion. Sie rang nach Atem und eilte weiter ... immer weiter ...
Wasser ... Bergflanken ... sie war gefangen in einer Bucht ...
Panik überkam sie und nach einem Ausweg suchend sprang der Blick von
links nach rechts und wieder zurück ... ein Schacht! Mit schnellen
Schritten verschwindet sie darin ...
Schwärze ... kein Halt unter den Füßen ... die linke Hand greift nach
einem Seil oder der gleichen ... ein lautes krachen als die Schulter
ausgekugelt wird von dem Ruck ... die Hand löst den Griff ...
das rechte Bein verfängt sich ... herumgerisse ... Kopf über ...
ein stechender Schmerz durchfährt den von Hitze und Sonne
geschwächten Körper ... Stille .... atmen ... weiter atmen ...
mit der rechten Hand tastet sie vorsichtig unterhalb ihres Kopfes ...
Boden! So dicht unter ihr! Unter großer Anstrengung befreit sie ihr Bein
aus diesem Gewirr aus Seilen ... weg vom Eingang ... sie dürfen sie nicht
wittern ... in die Ecke gekauert... so verweilt sie nun ... die Augen haben
sich an das Dunkel gewöhnt ... Eine Strickleiter war es ... sie saß fest ...
Stille ... sie war so unsagbar müde ...
Verfasst: Samstag 13. Juli 2013, 12:39
von Wahid Harith Ifrey
Heimgekehrt von der langen Reise, freute er sich schon auf die Familie, Freunde und Bekannte. Genug Geschichten wird er zu erzählen haben und lauter neuartige Waren würde er mitgebracht haben. Er lud rasch sein treues Lama ab und brachte es in den Stall. Dann verschlug es Ihn gleich in den Schmiedebereich des Hauses. Dort angekommen, überflog er die Stapel an Arbeit die noch nicht abgearbeitet wurden, dann sah er die leichte Staubschicht auf den Werkzeugen und dem Arbeitstisch. Er hob leicht die eine Augenbraue an, fuhr mit der Hand über den Tisch und ließ seinen Blick nach seiner Schülerin umher schweifen. Er würde Sie wohl nun Suchen gehen und Sie zur Rede stellen müssen. Als er sich auf die Suche nach Ihr machen wollte, hielt man Ihn auf mit den Worten, dass in wenigen Augenblicken eine Hochzeit beginnen würde. Völlig überrascht würde er sich von den ganzen Ereignissen berichten lassen. Dann ging er zum Tempel mit. Von dem Vorhaben abgebracht wird er die Hochzeit nun besuchen, die Suche später oder erst am nächsten Tag fortführen. Als der nächste Morgen angebrochen war, war er bereits auf den Beinen. Es verschlug Ihn wieder zum Schmiedebereich, aber dort war niemand anzutreffen. Dann wäre sein nächstes Ziel die Salzmine um dort nachzuschauen, aber auch dort war Sie nicht zu finden. Am Nachmittag lief er Jumanah über den Weg und diese berichtet Ihm, dass auch Khalida Sie suchen würde. Mit dieser Information wird er nun nach Khalida suchen und Sie nach seiner Schülerin fragen.
Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 12:57
von Amar Yazir
*Ein Zettel, von der Größe wie ein unauffälliger Spickzettel, steckt im Türschloss zu Zahra Asifa Ifrey Haus. Der Platz auf dem Stück Papier hat offensichtlich nur für ein paar Lettern ausgereicht.*
- Ich möchte Dich heute Abend im Haus Yazir sehen ...
*Bestimmt lesen sich die Worte, doch wird Sie wissen, wie er es gemeint haben mag.*
Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 13:39
von Leila Suesswind
...
Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 13:40
von Zahra Asifa Ifrey
*Sie richtete den Schleier der ihr Antlitz vor den Blicken schützen sollte und
wollte soeben die Türe des kleinen Hauses öffnen. In jenem Moment striff
ihr Blick über dieses kleine Stück Pergament, welches sie mit einem Teil
Überraschung und einem Teil Freude aufnahm. Sie erhielt so selten
Nachrichten und zumeist waren es doch Wünsche nach Schmuck.
Es waren nur wenige Worte, doch selbst wenn sie seine Handschrift nicht
erkennen würde, so war es doch seine typische Wortwahl. Kurz, direkt,
zielgerichtet ... mit einem schnellen Handgriff wird das Pergament über der
Kerze entzündet. Sie würde dort sein, auch wenn sie stets ein Hauch Sorge
begleitete, sehnte sie sich danach ihn zu sehen. Zumindest behielten sie den
Anstand und trafen sich neda heimlich, sondern im Schoße der Familie ...
wie es die ursprüngliche Idee von Saman und Zafer war ...
sie lernten sich kennen, langsam und mit Bedacht. Ein letzter Blick auf das
kleine Häufchen Asche in der Schale, ehe sie ihre Schritte ins Familienhaus
der Ifrey lenkte.*
Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 20:52
von Zahra Asifa Ifrey
*Ein Korb mit ausgekühltem Essen und Getränken wird vor seiner
Tür stehen. Keine Nachricht daran.*
Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 21:48
von Amar Yazir
*Als er am Abend aus der Wüste zurückkehrte und zum Haus ging, sah er einen Moment perplex auf den Korb und die sich darin befindenden Speisen. Wütend lenkte er den Blick zum Weg, die linke Hand zur Faust geballt. Er hatte sich so auf Sie gefreut... viel zu spät kehrte er aus der Wüste zurück.*
- Wieso bist Du nur noch nicht mein... dann wüsste ich dass Du da bist... bei mir, bei uns...
*Seufzend beugte er sich zu dem Korb herab, ergriff ihn und begab sich schweren Schrittes ins Haus.*
Verfasst: Donnerstag 19. September 2013, 22:33
von Zahra Asifa Ifrey
*Das zerknüllte Stück Pergament ruht glatt gestrichen auf dem Boden des
Hauses von Khalida und Amar, scheinbar durch den Türschlitz geschoben*
Bisher fanden wir wohl Beide noch nicht den richtigen Zeitpunkt uns näher kennenzulernen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Du das im nachhinein auch wirklich wolltest. So kann ich nicht davon sprechen etwas zu beenden, was noch nicht begonnen hat.
Ich kann Dir keinen Grund nennen, wieso und weshalb. Dennoch will ich Dich wissen lassen, dass mein Herz für Dich schlägt, aber ich habe keine andere Wah als Dich nun freizugeben und Dich zu vergessen.
Sieh es als Gelegenheit. Es ist noch nicht zu spät dein Herz jemand Anderen zu schenken, denn ich habe Dich nich verdient, Zahra.
*darunter steht in feinen Lettern:*

Verfasst: Freitag 20. September 2013, 00:50
von Amar Yazir
*Besorgt lag der Blick auf seinen eigenen Zeilen und die darunter verfassten Lettern von Zahra. Eine geraume Zeit schien es, wenngleich es ihm nur wenige Herzschläge vorkam, stand er vor der verschlossenen Tür und starrte den Zettel an. Lag etwas im Argen? Der Blick wanderte zu einem der Fenster und sah zum Familiengebäude hinüber. Wie gerne er nun Zahra bei sich hätte, doch die Traditionen ließen es nicht zu. Er wollte weder die Ifrey, seine eigene Familie, noch Zahra und sich selbst in Schwierigkeiten bringen. Er hatte keine andere Wahl als auszuharren und auf den morgigen Abend zu warten.
Die Nacht, wird eine lange Nacht für ihn werden.*
Verfasst: Freitag 20. September 2013, 23:04
von Benedict Weber
ein Bote wird noch mitten in der Nacht einen Brief versuchen Amar zuzustellen und zwar nur Amar. Er wird direkt von der Prehaatim stammen. Wenn er ihn in der Nacht nicht mehr zustellen kann wird er wohl bis zum nächsten Tag warten und es nochmal versuchen.
Im Brief selbst steht in einfachen Lettern ohne große Schnörkel oder anreden.
Sie ist bei mir. Sie wollte weglaufen.
Ich werde sie solange hier behalten, bis eine Lösung für das Problem gefunden ist.
Du wirst dies akzeptieren müssen das sie solange nicht in den Schoß der Yazir zurückkehrt.
In liebe für das Volk
Nazeeya
Verfasst: Samstag 21. September 2013, 02:40
von Amar Yazir
*Zum Glück war er wieder wach und fand so schnell keinen Schlaf mehr. Die Zeilen von Zahra und das Ungewisse darüber beschäftigten ihn seit letzter Nacht. Den Hennaabend hatte er vergessen, doch als sie in den Abendstunden nicht an jenem Ort auftauchte, konnte das genannte Problem nicht wichtig genug für sie gewesen sein. Oder etwa doch?
Seine Zähne knirschten, als die Wut in ihm aufkeimte und er die Zeilen von Nazeeya las. Wovor lief Zahra weg? Was war das nun entstandene Problem? Er verlor die Beherrschung über seinen Verstand und noch in der heutigen Nacht brüllte er die Wut aus sich heraus und vergaß selbst in diesem Moment an Khalida zu denken, die ihren Schlaf zu Bett fand.
Die Hände zitterten, die den Brief zwischen den Fingern hielten. Was bei Eluive trieb Zahra dazu wegzulaufen, vor der Hochzeit von Kadir und Hazar? Vor allem vor ihrer Eigenen?
Selbst dann nicht, als er die Antwortnote an Nazeeya verfasste, konnte er sich kaum beruhigen. Die Schrift war nicht wie sonst ordentlich gehalten - in manchen Zügen krakeliger.*
Salam Alaikum, Nazeeya.
Mit Entsetzen las ich Deine Zeilen, ist es mir schleierhaft, weswegen Zahra hätte weglaufen sollen. Zudem frage ich mich, für welches Problem wir eine Lösung finden sollen, wenn es überhaupt keines gibt?
Was auch immer meine Rani dazu bewegt hat fortlaufen zu wollen, ich werde eure Entscheidung so nicht akzeptieren. Als Prehaatim hättest Du wissen müssen, dass sie sich ihren Problemen stellen muss. Du hast sie in deine Familie aufgenommen, als verheiratete Natifah und lässt sie nun, ohne meine Erlaubnis, bei Deinem Mann und Dir nächtigen.
Da ich mir dem Problem weiterhin nicht bewusst bin, klärt dieses unter euch. Als Prehaatim unseres Volkes hast Du eine Entscheidung getroffen, die ich so als Mann nicht hinnehme.
Du schickst sie baldmöglichst zu meiner Familie und mir zurück. Ich gebe euch Zeit bis zum 7. Tag dieses Wochenlaufes. Wenn sie bis dahin noch immer nicht erschienen ist, verlange ich eine Erklärung deinerseits.
Du solltest am Besten wissen, dass man vor seinen eigenen Problemen nicht wegzulaufen hat.
*schlicht ist darunter signiert worden.*
[OOC: ich arbeite heute bis 19.00Uhr. Entweder danach oder Sonntag.]
Verfasst: Samstag 21. September 2013, 08:56
von Benedict Weber
Als Nazeeya am nächsten Morgen die Zeilen liest, stockt ihr ein Moment der Atem. Die Zeilen waren so voller Wut an sie gerichtet und voller Zorn das sie ihr förmlich entgegen sprangen.
Dort war wirklich mehr im Argen als sie bisher gedacht hatte.
Amar sah wohl nicht die Dinge die Zahra sah, wie sollte er auch, er war keine Natifah.
Radeeh würde sie auch nicht sehen. Mit einem Seufzen nahm sie dabei ein neues Pergament und setze eine Antwort auf.
Salamaleikum Amar, Sohn der Yazir, Oberhaupt der Familie,
deine Zeilen betrüben mich sehr, denn deine Vorwürfe gegen meine Person sind eindeutig im Zorn und in Wut verfasst.
Doch so bin ich doch die Person die dir und deiner Rani helfen will.
So habe ich sie davor bewahrt vor ihren Problemen weg zu laufen. Und nicht wie du mir schreibst, sie darin unterstütz.
Denn in meinem Haus, kann sie vor ihren Problemen nicht weglaufen. Sie muss sie sich stellen.
Vielleicht solltest du in dem Bezug wie es dazu kam, einmal mit deinem Cousin Djadi reden. Er war dabei wie ich deine Rani daran hinderte mir einen Sack voller Gold in die Hand zu drücken und für immer in der Wüste zu verschwinden.
Das Problem vor dem sie steht, hat mit deiner Familie zu tun und daher habe ich entschlossen, dass erst einmal nicht dort hin zu schicken, sondern sie bei mir zu behalten und mit ihr zu reden, zu beten und sie zu vernunft zu bringen. So wie es meine Aufgabe als Prehaatim ist.
Denn hätte ich sie zurück geschickt, wäre sie wahrscheinlich nie bei euch angekommen, oder hätte ich sie gebracht, im nächsten Moment wirklich fort gelaufen. Dessen solltest du dir klar sein.
Darüber hinaus ist sie noch neda verheiratet, sondern nur verlobt Amar. Und in meine Familie aufgenommen habe ich sie daher nicht, sondern ich werde sie wie bei Anisah damals, wo du mich in deine Familie riefst durch die Natifahs der Familie Yazir,versuchen mit Vernunft zu beseelen, nur das ich es nun in meinem Haus kläre.
Und mein Ranim ist gerade nicht zugegen, daher solltest du dir über jenen Punkt keinerlei Gedanken machen.
Aber vielleicht über den Punkt wo eure Probleme liegen. Und daher will ich dir drei Gedanken mit auf den Weg geben.
Was ist dir Zahra wert?
Welchen Stellenwert hat Zahra in eurer Familie und an deiner Seite?
Wie wird deine Ehe mit zwei Natifahs ablaufen, wirst du beiden gerecht werden können?
Ich will dir neda damit etwas vorwerfen, sondern jediglich Gedanken deiner Rani mit dir Teilen. Ich bin selbst eine Zweitfrau, ich selbst habe mir vor meiner Ehe mit Radeeh sehr viele Gedanken darüber gemacht wie mein neues Leben im Schatten seiner ersten Frau werden wird.
Und gerade Khalida wirft einen großen Schatten Amar, was neda etwas schlechtes ist, aber du solltest darüber nachdenken, ob Zahra mit ihrer Seele und ihrem Geist, in jenem Schatten überleben kann.
Ich erwarte dich am heutigen Abend in meinem Haus zwischen der 20 Stunde des Tages und der 21 Stunde des Tages. Huad komm deiner Rani zuliebe.
Nazeeya Rafa
Prehaatim des heiligen Reiches Menekur