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[Grenzwarth] Schreiben an den Emir und die Prehaatim

Verfasst: Sonntag 16. Juni 2013, 04:14
von Jala Yazir
Ein in aller Eile verfasstes Schriftstück liegt am Morgen zuoberst bei den dringlichsten Schriftstücken auf dem Tisch des Erhabenen. Es trägt kein Siegel, denn sicher würde es niemand wagen, in der Schreibstube des Erhabenen herumzustöbern.

Erster unter der Sonne,

In feigem Angriff haben Aufrührer, die den Frieden der Grenzwarth in Frage stellen wollen, am gestrigen Tage sämtliche Wasserstellen des Dorfes vergiftet und schwarz und faulig gemacht, um das Volk Durst leiden zu lassen. Eure getreuen Blumen der Yazir versiegelten den Brunnen vorerst, auf das niemand davon trinke, bis man weiß, was dort ist. Im Dorf haust ein Diener der Krähe, wie Euch berichtet wurde, solch Ketzerwerk stünde ihm gut zu Gesicht. Ich sende in diesem Moment auch ein Schreiben an die Prehaatim. Möge sie in diesen Dingen Eure Faust sein, mein Erhabener.

Gesegnet seid Ihr und Euer Haus,
Jala


Ein anderes Schreiben wird in den frühen Morgenstunden für die Pregaatim abgegeben. Der Bote betont die Dringlichkeit der Angelegenheit, die das gesiegelte Schriftstück zur Ursache hatte.

Geehrte Prehaatim,

In feigem Angriff haben Aufrührer, die den Frieden der Grenzwarth in Frage stellen wollen, am gestrigen Tage sämtliche Wasserstellen des Dorfes vergiftet und schwarz und faulig gemacht, um das Volk Durst leiden zu lassen. Die Soldaten versiegelten den Brunnen vorerst, auf das niemand davon trinke, bis man weiß, was dort ist. Im Dorf haust ein Diener der Krähe, wie bekannt wurde, solch Ketzerwerk stünde ihm gut zu Gesicht. Ich sende in diesem Moment auch ein Schreiben an den Erhabenen. Ich bitte Euch, sein Wort in dieser Sache so bald als möglich zu empfangen, um der Ketzerei in der Grenzwarth Einhalt zu gebieten.

Schatten und Wasser für dein Haus,
Jala

Verfasst: Sonntag 16. Juni 2013, 12:57
von Ghadir Tazim
Gerunzelter Stirn wird das Schreiben überflogen, doch bleibt eine Antwort für den Moment aus.

Verfasst: Montag 17. Juni 2013, 15:19
von Gast
Das Schreiben entgegen nehmen, wird sie es mit gerunzelter Stirn erst einmal und dann noch ein zweites Mal lesen.

Und was sollte sie nun gegen einen Rabendiener machen?

Dies war eindeutig eher etwas was sie mit dem Leiter der Akademie und mit dem erhabenen Emir besprechen sollte.

Kurzerhand fertigt sie also eine Kopie des Schreibens an und lässt es Abdul zukommen mit der entsprechenden Bitte sich mit ihr und vielleicht dem Erhabenen darüber zu unterhalten.

Darüber hinaus wird ein Bote zum Palast geschickt mit der Frage, wann der Ehrenwerte die Möglichkeit hätte sich mit ihr und dem ehrenwerten Sohn Abdul aus dem Haus Omar zu unterhalten. Da die Prehaatim denkt, dass es dort die Hilfe der Akademie benötigt.

Verfasst: Freitag 21. Juni 2013, 13:37
von Gast
Ein Schreiben mit dem Siegel der Prehaatim wird in den Palast gesendet. Er ist fein säuberlich geschrieben und eine Kaktusblütenteemischung wurde beigelegt.

Salamalaikum Ehrenwerter unter der Sonne Eluives gepriesener,

nach längerer überlegung, bin ich zu dem Entschluss gekommen, euch zu raten, nichts bezüglich der vergifteten Brunnen zu tun.

Sie haben ihre eigenes Volk vergiftet, indem sie dieses Wasser unrein machten.
Und so sollen sie selbst mit dem Unmut ihres Volkes zurecht kommen.

Wenn wir nun die Brunnen reinigen, hat es nur zur Folge, dass sie es wahrscheinlich erneut tun, oder sich erfreuen daran.

Sie sollen sehen wie ihr Volk leidet unter ihrem eigenen nicht überdachten tun.

Jedoch würde ich euch darüber hinaus anraten, dass kein Soldat einem Bewohner Wasser vereigern sollte, wenn er darum bittet.
Sie sollen sehen, dass wir so Barmherzig sind, sie nicht verdursten zu lassen, dass wir ihnen jedoch nicht einfach etwas schenken, sondern die Bitte für etwas der Schlüssel ist.

Ergebens

Nazeeya Rafa
Prehaatim des heiligen Reiches Menekur`s

Verfasst: Freitag 21. Juni 2013, 15:02
von Ghadir Tazim
Mit gerunzelter Stirn werden die Zeilen gelesen... Unten angekommen folgt ein sachtes Nicken, ehe er den Schrieb einem Boten in die Hand drückt und ihn in die Garde schickt mit den Anweisungen, den Kurs Nazeeyas umzusetzen.

Verfasst: Sonntag 23. Juni 2013, 09:53
von Zafer Asim
Nachdem der Bote das Schreiben und die Anweisungen des Erhabenen übermittelt hatte, wurde er mit den Worten "Wie der Erhabene wünscht. Ma'asalema." zurückgeschickt.

Also belassen wir dieses Zeichen ihrer Heimtücke, schoss es durch Zafers Gedanken. Sollen die wenigen Verbliebenen um ihr Wasser bei uns betteln, so Dankbarkeit und später Vertrauen aufbringen, um sich endlich von ihren ehemaligen Führern loszusagen, die sie scheinbar lieber verdursten sehen, als unter der neuen gerechten Herrschaft leben zu lassen.

So suchte er sich einen Akemi, der Wasser in Grenzwarth verteilen sollte. An die Soldaten und alle anderen, welche aufrichtig darum bitten würden. Das Wasser dazu sollte aus den umliegenden Quellen Grenzwarths gewonnen werden und so konnte man mehrmals am Tage einen kleinen Tross Janitschare erblicken, die mit Wassereimern zwischen den nahen Quellen und Grenzwarth hin und her pilgerten.