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Die Schlacht um Grenzwarth [9. Schwalbenkunft 256]

Verfasst: Montag 10. Juni 2013, 02:30
von Alin
Und da stand ich, froh das alles überstanden zu haben und gequält von Gewissensbissen. Ich war überfordert von der Situation, als der Alka mir jenen Titel gab, mich zum Würdenträger empor hob. Hätte ich gewusst, was die darauf folgenden Stunden folgte, hätte ich abgelehnt. Und da stand ich, mitten auf dem Schlachtfeld. Um mich herum diverse Leichen, der Geruch von Tod lag in der Luft, gepaart mit altem Blut. Ich musste mir überlegen, wie das Atmen funktionierte und das Gehen, denn es wurde die Identifizierung der Körper gewünscht. Eine Aufgabe, die keinesfalls erträglich war und doch auch keine, die ich irgendwem hätte geben wollen. So tat ich dies, ich begleitete die Menekaner in der Nacht und ich gab mich dem Grauen des Versagens hin. Das Versagen des Reiches und das Versagen, welches ich mir einredete. Ich wusste natürlich, dass ich nicht die war, die entscheiden konnte, wer lebt und wer stirbt, wer gewinnt oder wer verliert, aber mit jenem Posten auf den Schultern, trug ich in meinen Augen die Verantwortung für diesen Landsitz.

Es war mein zweiter Tag, mein zweiter Tag und ich konnte schon 15 tote Seelen auf meine Liste setzen, die in meiner Amtszeit ihr Leben ließen. Gewissensbisse, Schmerz, Ekel, Angst. Ich wusste nicht, was ich zuerst fühlen sollte. Mir war schon klar, schon vor sechs Jahren war es das, dass das Leben hier im Reiche nicht immer leicht sein würde, aber solch Momente zeigten mir wieder, dass ich doch zu viel Herz in mir trug. Herz, welches ich in den viel zu großen Schuhen, die ich nun trug, nicht gebrauchen konnte. Mein Kopf drehte sich herum, ich ging zur nächsten Leiche um ihren Namen zu notieren. Da fiel mein Blick auf den verstümmelten, toten Letharen. Der Punkt war erreicht. Mein Grauen überkam mich, mein Ekel drückte sich hoch. Ich habe meine Kontrolle verloren, ich musste mich übergeben und ich die Tränen mischten sich mit ein.

Wir würden Grenzwarth zurück bekommen. Wie oft hatte ich diesen Satz an jenem Tage gesagt und wie oft hatte ich ihn gehört. Wie schwer war es allerdings, an all das zu glauben, so stehend in einem Berg von Leichen. Ich wusste nicht mehr was ich sagen sollte, die Menekaner starrten mich an und ich fand keine Worte für sie, außer die Kundgebung, dass ich nun die Heimreise antreten würde. Nicht mehr, nicht weniger. Als ich in der Nacht dann noch die Namen notierte, um das Schreiben baldigst los zu schicken, kamen mir erneut die Tränen. Es erinnerte mich an den Krieg Varuna, an meinen Fast-Untergang, nur mit einem Unterschied: Ich befand mich in einer Position, wo Untergehen in keinster Art und Weise in Frage gekommen wäre. Ich hatte mir jene Schuhe angezogen und ich würde hinein wachsen, ich schwörte es mir.
Wir werden Grenzwarth zurück bekommen, doch zu welchem Preis...
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Verfasst: Montag 10. Juni 2013, 03:49
von Gast
"Heute ist es soweit."

Mit diesen Worten schälte sich Sophie aus der Decke. Rasch legte sie ihren Mantel an und schlüpfte in ihre Sandalen. Die Stufen stieg sie zum Bereich der Taverne hinab. Das Gasthaus war leer. Der Wirt hatte ihr eine Schale mit Brot und Wurst auf die Theke gelegt, doch sie verspürte keinen Appetit. Ihre Gedanken kreisten um den bevorstehenden Angriff in Grenzwarth. Am Vortag hatte sie mit Deavon gesprochen. Sie war sich unsicher, ob sie an der Schlacht teilnehmen würde. Zu stark hatte sie das Gespräch in der Burg der Arkorither eingeschüchtert, an ihre Grenzen getrieben. Sie stand neben sich. Dennoch; am Tag des Kriegs hatte sie sich für die Hilfe entschieden. Sie war aus der Übung, die letzte Schlacht auf dem alten Kontinent Lameriast war längst vergangen, damals auf Lichten-Seite. Neben Thyren, Elfen, Temora-Gläubigen, Königstreuen, Druiden und Ureinwohnern. Ihr Magen verkrampfte sich bei dem Gedanken, ihre Augen weiteten sich kurz, und sie schüttelte rasch den Kopf. "Jetzt bloß nicht schwach werden, Sophie", beruhigte sie sich. Die letzten Kampfvorbereitungen wurden getroffen, dann führten sie die Schritte in Richtung Grenzwarth.

Auf ihrem Weg gen Süden - den pulsierenden Magierstab umgriffen, die knirschende Knochenrüstung unter der Robe angelegt - traf sie Kava und Drakhon. Der Gardist war verwundert über ihren Entschluss, Rahal zu dienen, lobte diesen jedoch, und Drakhon teilte, als ihr ehemaliger Erzfeind, denselben Gedanken: "Diesmal kämpfen wir Seite an Seite, hm? Wie... erfreulich...", murmelte er. Richtig einschätzen konnte sie den Rabendiener nicht. Aber er hatte Recht, sie waren neuerdings Verbündete, wenngleich sie dem "Seelensammler" zwar mit Respekt, jedoch skeptisch, gegenüberstand. Er würde versuchen, die Seelen der Gefallenen zu Kra'Thor zu führen, das stand für die junge Magierin fest. Sie musste mit ihm reden; vielleicht würden sich ihr neue Einblicke ins Vorhaben eines Kra'Thor-Gefälligen ergeben. In Grenzwarth angekommen, stand sie Neyla und Fiona gegenüber. Die Freundinnen schätzten ihren Einsatz, Fiona war über den Sinneswandel der Arcanistin verwundert. Unter der Aufregung, hinsichtlich der bevorstehenden Schlacht, hatte Sophie die Fragen, was sie bewegte, dem Westlichen Reich zu dienen, mit einem saloppen "Lange Geschichte" beantworten müssen. Sie war viel zu nervös, um sich ausschweifenden Erzählungen zu widmen.

"Sie kommen!"

Sophie schloss die Augen, führte einen Eingriff ins Lied aus, und tauchte die umstehenden, neuen Schlachtgefährten in unsichtbare Schutzschilde aus Stein; sich als Elementaristin primär Feuer, Luft, Wasser und Erde bedienend. Ein letztes Stoßgebet wurde gesprochen, dann stürmten die ersten Reiter los. "Was!? Getwergelyn...", sprach sie atemlos, als der Reitkäfer sich ihr bedrohlich genähert hatte. Sie hatte Mühe, den Hieben des Zwergen standzuhalten, und auch noch heilende Eingriffe ins Lied vorzunehmen, wie auch Blitze auf seine Rüstung niederprasseln zu lassen. Im Schlachtgetümmel hatte sie ihren alten Kalurenfreund schließlich aus den Augen verloren; der Gedanke, ihn fortan als Feind auf dem Schlachtfeld zu begegnen, schmerzte nie so stark, wie in diesem Moment. Erst jetzt realisierte sie die Grausamkeit eines erbitterten Kampfes zweier ehemaliger Gefährten. Viel Zeit, um ihre Gedanken schweifen zu lassen, hatte sie nicht. Schützen hatten es auf die Magierin abgesehen. Zorn keimte in ihr auf, und sie hetzte zwei aus purem Luftelement beschworene Wesen auf eine menekanische Kriegerin, die sie zudem mit kontinuierlich niederprasselnden Blitzwellen jagte. Kaum, dass sie erfolgreich war, und ihren Sieg mit einem süffisanten, erschöpften Grinsen feiern wollte, traf ein Pfeil ihre Schulter. Der Schmerz brannte, sie japste nach Luft, konnte ihre Konzentration nicht länger fassen, und sank unter einem erfolgenden, regelrechten Pfeilhagel zu Boden. Das Schlachtfeld verschwamm vor ihren Augen, und sie ließ erschöpft die Lider zufallen. Als sie erwachte, und außerhalb des Schlachtfeldes behandelt wurde, hörte sie aus der Ferne die Kampfschreie. Und es waren nicht die ihrer neuen Kameraden. "Wir haben verloren. Scheiße", fluchte sie. Unter Schmerzen, als auch der letzte Menakaner das Schlachtfeld triumphierend verlassen hatte, führten sie die Schritte nach Düstersee. Sie wurde eingekleidet, nach einem raschen Bad, das Blutreste ausspülen, und die Magierin ein wenig entspannen lassen konnte. Trotz ihrer Fähigkeit, rasch ihren wundlosen Ursprungszustand wiederherzustellen, bestand die Feldheilerin auf eine Bandage. Bei Dazen und Alin angekommen, spürte sie die erdrückende Atmosphäre. Man hatte verloren, Schwäche gezeigt, und somit wusste man auch, dass Alatar keinerlei Freude getan war. Sophie knirschte mit den Zähnen. Es hätte besser laufen können, sie hatte vieles verlernt. Und eine weitere der zahlreichen Hürden kam auf sie zu: "Ich muss mächtiger werden. Für den Herrn", murmelte sie, hielt inne, und sah kurz zwischen Alin, Dazen, Adrian, Muireall, Doryan und der Lethra Je'yuxalae herüber, um im kaum vernehmbaren Tonfall hinzuzufügen: "Und für meine neuen Gefährten..."

Verfasst: Montag 10. Juni 2013, 11:18
von Kari Yazir
Wie ein schwerer Stein, den man ins Wasser schmiss, sackte Kari in ihr Bett und die Augen schlugen ihr sofort nieder, unfähig sich auch nur ein bisschen zu regen. Zu verdanken war dies dem Kaktusschnaps, oder eher den unzähligen Gläsern davon, die sie getrunken hatte und die ihren auf eine süßliche Art vernebelt hatten.


Sie hatten gewonnen. Der Feind war besiegt, das war es doch, was zählte, richtig? In der Trunkenheit hatte sie gehofft genau solche Fragen zu umgehen, doch es wollte nicht so recht gelingen. Am heutigen Abend hatten sie Rahal besiegt, Grenzwarth war das Ihre – jedenfalls für eine Weile. Wenn Kari aus ihrer Zeit als Spionin und Diplomatin eines gelernt hatte, dann das solche Siege nur eines hatten: Symbolische Kraft. Grenzwarth würde nicht dauerhaft in den Händen ihres Volkes bleiben, und sie war sich nicht einmal sicher ob dies überhaupt das Ziel des Emirs war. Es ging wahrscheinlich eher darum, den Rahalern und vor allem den Letharen aufzuzeigen, dass Menek'ur gefährlich war – und dieser Gedanke jagte – zusammen mit dem Alkohol in ihr – eine kurze Welle der Übelkeit durch den Körper.
Ja, sie hatten gezeigt wie gefährlich sie waren. Nun würde Rahal dies versuchen zu überbieten – die Anhänger des Panthers waren noch nie dafür bekannt gewesen, solcherlei Ohrfeigen schweigend hinzunehmen. Es waren auf beiden Seiten heute Nacht viele tapfere Seelen gefallen, Menekaner wie auch Krieger aus Rahal, und es würden nicht die letzten sein.


Für einen Moment schloss Kari die Augen und fand sich in ihren Erinnerungen auf dem Schlachtfeld wieder. Hier stand sie, zwischen all den ausgebildeten Kriegern; ihren speziell angefertigten Dolch in der Hand, den Schild an ihrer Seite und die Rüstung eng an ihre Haut geschmiegt. Sie hatte seit Jahren keinen richtigen Kampf mehr gehabt und nun hatte sie vor allem eines: Angst. Angst, vor allem um ihre Tochter, die mitten in den Schlachtenreihen war. Angebettelt hatte sie Kari, dass sie auch teilnehmen dürfe und sie hatte es ihr nicht verwehren können.
Vor ihr sah sie es dann: Der Feind. Rahal. Wesen, die sie töten sollte, deren Lebenslicht es auszulöschen galt … und sie fragte sich wieso. Ihre einzige Antipathie und Verachtung galt den Letharen. Perversionen des Lebens, sollten diese Wesen nicht leben. Aber auf der anderen Seite standen nicht nur Letharen – es waren vermehrt Männer und Frauen, und aus irgendeinem Grund wollte Kari sich nicht blind einreden, dass all diese hasserfüllte und gefühllose Fanatiker waren. Doch heute Nacht war es egal; heute Nacht legte sie einen weiteren Grundstein für den Hass zwischen ihren Völkern, und sie tat es bereitwillig – für ihr eigenes Volk.


Wie sie den Kampf überlebt hatte, war eine gute Frage. Es ging alles sehr schnell. Kari konnte sich nur erinnern, dass ihre vergiftete Klinge einige feinde in die Seite schnitt, damit das Gift sich im Blut verteilen konnte. Dann, irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit die in Wirklichkeit einige Minuten andauerte, spürte sie wie ihr eine Klinge ins Bein gerammt wurde und sie zu Boden fiel. Etwas trat sie an der Schläfe und sie war ohnmächtig geworden – doch sie hatte überlebt.

Sie hatten gewonnen. War das nicht alles was zählte? Das war es doch. Wieso konnte sie dann, bis auf die Dankbarkeit dass ihre Tochter und sie noch lebten, nicht laut johlen vor Glück? Weil sie keine Kriegerin war. Ihr Leben lang hatte sie jeden Kampf vermieden so gut es ging, und die Tatsache, dass die Schlacht um Grenzwarth nun einen neuen Orkan heraufbeschwören würde, machte sie nicht sonderlich zuversichtlicher. Die Rahaler würden zurückkommen, es würde mehr Tote auf beiden Seiten geben … und es würde sich nie wirklich ändern. Nie.

Verfasst: Dienstag 11. Juni 2013, 13:12
von Khalida Yazir
Da standen sie nun. Siegreich. Unter ihnen versuchte das Blut in den aufgewühlten Dreck und das letzte bisschen Grün zu sickern und blieb doch nur wie ein schmutziger Teppich auf der Oberfläche zurück. Trotzdem gab es in diesem einen Moment kein Auge, und keinen Gedanken dafür. Das Gefühl des Triumphes, das Rauschen in den Ohren und das klirrende Nachklingen von Metall auf Metall war wie eine Droge, die ihren Körper und Geist in diesen Augenblick bezwang. Sie kannte dieses Gefühl, was sich noch während der Schlacht einstellte. Dieses erhabene Gefühl, was jede Angst, jeden Zweifel beiseite schob und soviel Glück und Zuversicht freisetzt, dass die Toten, Verstümmelten, und sogar die Verletzten zu einer Randerscheinung degradiert wurden.
Sie durfte noch in die Augen der Anderen blicken. Das Leuchten, den Stolz in sich aufsaugen, den die tapferen Kämpfer versprühten. Wenn es für sie so etwas wie die Wärme Eluives überhaupt gab, dann das.

Tief hinten in ihrem Schädel wusste sie aber, was folgen würde. Sie kannte den Anblick aus Varuna, aus Berchgard, und sogar aus Bajard. Der tiefe Absturz nach dem Sieg, wenn man sich der vollen Ausmaße bewusst wurde. Er kommt nie mit Wucht, sondern als langsame, quälende Kreatur die sich um den Geist wickelt, die eigenen Wunden pulsieren lässt und jeden lähmt, der sich ihm hinzugeben bereit ist. Dieser Niederschlag kam für sie am nächsten Tag bei der Bestattung ihrer Landsleute und Verbündeten. Einzig ein kleines in Rosenöl getränktes Tuch, was ausgerechnet eine Hauslose ihr reichte, lies sie die Nachwehen der Schlacht aufrecht stehen, und den Gestank und Anblick der sich ihr auftat völlig eingelullt überstehen.

Verfasst: Dienstag 11. Juni 2013, 15:52
von Taz
Das tapfere Getwergeleinchen war etwas nervös , noch nie stand es in einer so großen Schlacht. Die meiste Zeit verbrachte es die Zeit in der Mine oder in den heiligen Hallen von Nilzadan mit irgendwelchen Albernheiten.
Aber an diesem Tag sollte es wohl anders sein.
Getwergelyn rüstete das tapfere Getwergeleinchen mit einem Set aus verschiedenen Waffen und Tinkturen aus und erklärte ihm das wichtigste

Nix von Käfer fallen Getwergelyn, ganz wichtig!

und genau darauf konzentrierte sich das tapfere kleine Zwergelein.

Im Schlachtgetümmel konnte er eine Futschlerin ausmachen, jene wohl etwas angeschlagen war und sogleich hämmerte der Griff seines Hammers auf den Kopf des Reitkäfers und er stürmte auf sie zu , unbeholfen und eher schlecht als recht schwing er den Zwergenhammer in richtung der Menschenmagierin und konnte sie fast zu Boden ringen , doch im Getümmel konnte sie wohl zwischen den ganzen kämpfenden irgendwie fliehen. Doch er ließ sich davon nicht entmutigen , er stand noch , naja besser gesagt saß er auf seinem Kriegsreitkäfer und geschickt konnte er den Angriffen entweder ausweichen oder sie parieren.

Und so ergriff er jede Chance einen der Feinde niederzuschlagen mit seinem Zwergenhammer und tat dies auch mit Leib und Seele.

So fielen nach und nach die Feinde und wurden von den Säbeln und Äxten der Streiter der Rechten sache niedergestreckt.
Nur einer , einer der das kleine tapfere Getwergeleinchen ärgerte , ein Letharf auf seiner stinkenden Echse der immer wieder aus dem hinterhalt angriff und dann schnurstracks davon ritt , die Echse war schnell , mindestens genau so schnell wie sein Reitkäfer und auch wenn er Unterstützung durch einen der Menekaner hatte , welcher vom Pferd aus mit einer Armbrust den Letharen bearbeitete , so konnte dieser doch entkommen. Irgendwo im Wald verlor er die Spur.
Auf dem Rückweg aber konnte der Kalur sich aber noch einmal beweisen 'GETWERGELYN' brüllte er als er die Pantherdienerin sah die ihn sogleich fokusierte und angriff , doch unterlag die Frau mit ihrem kleinen Zahnstocher , den sie wohl Waffe nannte in kürzester Zeit den Hieben des Zwergen und den Angriffen eines Menekaners.

Zufrieden konnte Getwergelyn zu seinen Gefährten zurückkehren und den Feinden die überlebt hatten , und denen die Gnade Cirmias und Eluives zu teil wurde , ins Gesicht blicken und sich jedes einzelne davon einprägen.

Eine gelungene erste Schlacht ...

Verfasst: Dienstag 11. Juni 2013, 16:05
von Niowe Adela Aireth
Am Abend vor der Schlacht habe ich noch mein Gebet verrichtet an Celines Seite. Nun war ich vorbereitet.

Es ist eine große Ehre an Seite dieses tapferen Volks der Sonne, die tief in ihrem Glauben zu Eluive verbunden sind, zu kämpfen. Ich bin nun frei, wie ein Adler, darf meine Schwingen entfalten und jenen ohne wenn und aber einfach helfen, die darum ersuchen. Dafür bin ich Temora zutiefst dankbar. Keine Fesseln der höfischen Etikette, keine Ansuchen, ob ich jenes dürfe oder nicht. Ich bin frei und tue es und ich fühle mich Temora nahe wie noch nie zuvor. Dies erfüllt mich mit Freude und auch Demut, dienen zu dürfen mit meinem Schwert, Freunden in ihrer Not beizustehen und einfach nur Mensch zu sein, der ich immer war.
Die Schlacht war schrecklich und ohne Erbarmen, wie es eben Schlachten sind. Ich kenne sie und an Seite der tapferen Menekaner und Kaluren haben wir einen Sieg errungen.

Ein Sieg, eine Schlacht.
Es werden noch viele kommen, dessen bin ich mir bewusst. Rahal wird diese Niederlage nicht ohne weiteres einstecken. Sie werden immer wieder versuchen dieses Stück Erde zu erobern.
Ja, ich freue mich über den Sieg des menekanischen Volks, aber es werden Niederlagen folgen, und abermals Siege. Es ist ein Kreislauf, der nie enden wird. Eines wird jedoch bestehen bleiben mit Gewissheit, wir werden immer wieder aufstehen und kämpfen.

Das Schlachtfeld war gesäumt mit Toten beider Seiten. Teilweise waren sie verstümmelt, teilweise wurde ihnen der Kopf abgetrennt. Die Stille hier hat hier laut den Schmerz und den Todeskampf heraus geschrien und das Blut der Gefallenen den Boden getränkt. Der Tod war allgegenwärtig.
Gemeinsam haben wir die Toten in deren Umhänge eingewickelt und sie am nächsten Tag dem Feuer übergeben. Es war eine zutiefst berührende und ergreifende Zeremonie, die eine menekansische Priesterin abgehalten hat.

Verfasst: Dienstag 11. Juni 2013, 22:26
von Kava Shasul
Am Tag der Schlacht bereitete er sich bestmöglich auf seine Gegner vor.
Die Tränke wurden beisammen gepackt und die Bandagen ausgewaschen.
Angekommen in Grenzwarth fiel sein Blick auf die Anwesenden doch noch viel länger fixierte sein Blick den Süden von wo aus die Gegner sehnsüchtig erwartet wurden um Ihr Blut fließen zu sehen.

In Reih und Glied standen die Gläubigen des All-Einen da. Von Bauern mit Mistgabeln, Handwerker mit Picken und Kriegern in Diamantrüstung fand man alles am Dorfrand.

Wieder erfolgte ein Blick durch die Reihen in diesem Moment fehlten Kava die alten Weggefährten welche bei diesem Kampf die passende Unterstützung bieten würden. Zu gerne hätte er jetzt Maya, Yxul oder Tristan an seiner Seite gehabt. Doch entweder waren sie tot oder verschollen.

Doch auch wenn er wusst das es eine schwere Schlacht werden würde hatte ein Blick in die eigenen Reihen genügt und er war wieder siegessicher.

Als die Menekaner aus dem Süden vorrückten mit einer Heerschar an Verbündeten aus Zwergen, Menschen und Elfen blickte er in die Reihe der alatarischen Gläubigen. In Ihren Gesichtern sah er den Zorn und den Wille das alatarische Reich bis aufs Blut zu verteidigen und es sollte nicht rahalisches Blut sein was fließen wird.

Es war die Zeit gekommen den Krieg zu gewinnen.
Zeit das Sandrattenblut fließt.