Später in der Nacht.... [Pentagramm-Quest]
Verfasst: Montag 30. Januar 2006, 12:49
[Vorgeschichte: http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=6635]
Unruhig drehte sich Rika unter den Laken hin und her und schrak mit einem Male hoch. Ihr war kalt, unendlich kalt und zitternd zog sie sich die Bettdecke um die Schultern. Das breite Bett erschien ihr riesiger und leerer als früher und fröstelnd verzog sie sich in die hinterste Ecke, zog die Beine an und lehnte erschöpft den Kopf an die Wand. Doch auch hier fand sie keine Ruhe und im fahlen Licht des silbernen Mondes zog sie ihre Hände unter der Bettdecke hervor und betrachtete sie. Eigentlich hatte sie dem Gefangenen, den sie "Waldoger" nannten, nur helfen wollen, doch das Gegenteil hatte sie bewirkt. Eluives Kraft, die sie als lebensfrohes Prickeln wahrnahm, schien ihm sein Leben entzogen zu haben. Schaudernd erinnerte sie sich daran, wie der fette Mann vor ihren Augen regelrecht geschmolzen und zerfallen war. Auch die Aussage Aradan Krenors, daß dieser Verfall schon vor ihrer Berührung angefangen hätte, konnte sie nicht wirklich beruhigen. Was, wenn diese Hände nun den Tod brachten, anstatt Leben? Wenn sie verwundeten, anstatt zu heilen?
Schaudernd schob sie ihre Hände wieder unter die Bettdecke und erneut kam ihr das Bett vor wie ein riesiges, einsames Gefängnis. Fast hätte sie dem Impuls nachgegeben, wie damals als 5 jähriges Mädchen hinüber in das Bett ihres Lieblingsbruders zu schlüpfen um ihre eisigen Zehen an den stehts warmen Füßen Calors zu wärmen. Stattdessen vergrub sie sich nur noch tiefer unter ihrer Decke.
Von dort fiel ihr Blick auf das fest eingewickelte Pentagramm-Amulett, das nun ruhig und ungefährlich wirkend auf ihrem Schminktisch lag. So sie Calor morgen beim Frühstück treffen sollte, würde sie ihm von dem Geschehen unterrichten und dann so rasch als möglich Arcomagus K'lashar aufsuchen. Wenn sich jemand mit Pentagrammen auskannte, dann wohl der Leiter des Beschwörerzweiges von Tirell.
Unruhig drehte sich Rika unter den Laken hin und her und schrak mit einem Male hoch. Ihr war kalt, unendlich kalt und zitternd zog sie sich die Bettdecke um die Schultern. Das breite Bett erschien ihr riesiger und leerer als früher und fröstelnd verzog sie sich in die hinterste Ecke, zog die Beine an und lehnte erschöpft den Kopf an die Wand. Doch auch hier fand sie keine Ruhe und im fahlen Licht des silbernen Mondes zog sie ihre Hände unter der Bettdecke hervor und betrachtete sie. Eigentlich hatte sie dem Gefangenen, den sie "Waldoger" nannten, nur helfen wollen, doch das Gegenteil hatte sie bewirkt. Eluives Kraft, die sie als lebensfrohes Prickeln wahrnahm, schien ihm sein Leben entzogen zu haben. Schaudernd erinnerte sie sich daran, wie der fette Mann vor ihren Augen regelrecht geschmolzen und zerfallen war. Auch die Aussage Aradan Krenors, daß dieser Verfall schon vor ihrer Berührung angefangen hätte, konnte sie nicht wirklich beruhigen. Was, wenn diese Hände nun den Tod brachten, anstatt Leben? Wenn sie verwundeten, anstatt zu heilen?
Schaudernd schob sie ihre Hände wieder unter die Bettdecke und erneut kam ihr das Bett vor wie ein riesiges, einsames Gefängnis. Fast hätte sie dem Impuls nachgegeben, wie damals als 5 jähriges Mädchen hinüber in das Bett ihres Lieblingsbruders zu schlüpfen um ihre eisigen Zehen an den stehts warmen Füßen Calors zu wärmen. Stattdessen vergrub sie sich nur noch tiefer unter ihrer Decke.
Von dort fiel ihr Blick auf das fest eingewickelte Pentagramm-Amulett, das nun ruhig und ungefährlich wirkend auf ihrem Schminktisch lag. So sie Calor morgen beim Frühstück treffen sollte, würde sie ihm von dem Geschehen unterrichten und dann so rasch als möglich Arcomagus K'lashar aufsuchen. Wenn sich jemand mit Pentagrammen auskannte, dann wohl der Leiter des Beschwörerzweiges von Tirell.