Einsamkeit
Verfasst: Montag 3. Juni 2013, 02:33
Lange hatte er geschwiegen, über den Tod von Rafael und Varla. Nur denjenigen hatte er Auskunft gegeben, die danach fragten, was geschah.
Still hatte er sich zurückgezogen in die Einsamkeit, in die Stille seiner Villa.
Jeden Tag, wenn er die Früchte des Pfirsichbaumes pflückte, grüßte er sie, die Varla, mit einem "Servus Mäderl", als wär sie immer noch lebhaftig bei ihm.
An und ab ging er zu seinem Adoptivenkerl, die Naischa, doch nur selten und kurz war ihm die Zeit dazu beschieden.
Nun, nach langen Anträgen zu den Baumeistern war seine Villa wieder fast so, wie sie früher war. Vielleicht sogar noch besser.
Nur zu gut hätte er sein altes Tagwerk wieder aufnehmen können.
Doch wer erinnerte sich noch an ihn?
Jene aus Berchgard, wo er tagein, tagaus ständig die Tiere durchsah auf Krankheiten?
Die Menschen, wo keiner von jenen, die er kannte, noch in jener Stadt weilten?
An jenem Abend wurde ihm bewusst, wie allein er war.
Rafael war tot.
Varla war tot.
Und Cedric aus dem Reich vertrieben.
Einst durfte er sich Haus- und Hofheiler des berchgardeners Adels nennen.
Was war er jetzt, da alle dort nicht mehr waren?
Ein einsamer Feldscher, der ...
der ...
der offenbar nicht mal mehr instand war die einfachsten Gegner zu besiegen.
Einfach, früher schienen sie ihm einfach. Heute war dies wohl nimmer so.
War er auf einem der seltenen Besuche am Hof von der Naischa, dann war ihm leicht ums Herz.
Ging er dann in seine Villa, fühlte er sich endlos allein. Nur das Grab Varlas erfüllte ihn mit Kraft, welches er jeden Tag grüßte, bevor er den Pfirsichbaum seinen Früchten entraubte.
Einen Gruß an ein Grab ... war dies alles, was in seiner Welt noch sein sollte?
Zu gerne hätte er gedient jenen, die es im lichten Reich für wert befunden hätten, doch vergessen ward er von all jenen.
So lange hatte er gewartet ...
Enttäuschung machte sich in seiner Brust breit, als er dennoch sanft entschlief, an jenem Tag, an dem er in Varuna kläglich versagte.
Still hatte er sich zurückgezogen in die Einsamkeit, in die Stille seiner Villa.
Jeden Tag, wenn er die Früchte des Pfirsichbaumes pflückte, grüßte er sie, die Varla, mit einem "Servus Mäderl", als wär sie immer noch lebhaftig bei ihm.
An und ab ging er zu seinem Adoptivenkerl, die Naischa, doch nur selten und kurz war ihm die Zeit dazu beschieden.
Nun, nach langen Anträgen zu den Baumeistern war seine Villa wieder fast so, wie sie früher war. Vielleicht sogar noch besser.
Nur zu gut hätte er sein altes Tagwerk wieder aufnehmen können.
Doch wer erinnerte sich noch an ihn?
Jene aus Berchgard, wo er tagein, tagaus ständig die Tiere durchsah auf Krankheiten?
Die Menschen, wo keiner von jenen, die er kannte, noch in jener Stadt weilten?
An jenem Abend wurde ihm bewusst, wie allein er war.
Rafael war tot.
Varla war tot.
Und Cedric aus dem Reich vertrieben.
Einst durfte er sich Haus- und Hofheiler des berchgardeners Adels nennen.
Was war er jetzt, da alle dort nicht mehr waren?
Ein einsamer Feldscher, der ...
der ...
der offenbar nicht mal mehr instand war die einfachsten Gegner zu besiegen.
Einfach, früher schienen sie ihm einfach. Heute war dies wohl nimmer so.
War er auf einem der seltenen Besuche am Hof von der Naischa, dann war ihm leicht ums Herz.
Ging er dann in seine Villa, fühlte er sich endlos allein. Nur das Grab Varlas erfüllte ihn mit Kraft, welches er jeden Tag grüßte, bevor er den Pfirsichbaum seinen Früchten entraubte.
Einen Gruß an ein Grab ... war dies alles, was in seiner Welt noch sein sollte?
Zu gerne hätte er gedient jenen, die es im lichten Reich für wert befunden hätten, doch vergessen ward er von all jenen.
So lange hatte er gewartet ...
Enttäuschung machte sich in seiner Brust breit, als er dennoch sanft entschlief, an jenem Tag, an dem er in Varuna kläglich versagte.