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Und so starb er...

Verfasst: Dienstag 23. April 2013, 02:59
von Tar´lyrrn
... weder glorreich, noch eindrucksvoll.
Ohne großes Spektakel, nicht im Krieg, nicht im Kampf. Einfach so.
Niemand würde um ihn weinen, niemand um ihn trauern. Nicht seine Kinder, nicht einmal seine Frau und auch nicht die Letharen, welche er einst half heranzuziehen.
Er war eben ein Letharf, dem Allmächtigen zu dienen war seine Aufgabe.
Und er wurde nun nicht mehr gebraucht.
Alatar hatte sein Leben wie eine bedeutungslose Kerze einfach ausgepustet.
Sein Name würde schnell in Vergessenheit geraten, wenn er das nicht eh schon längst war.
Ebenso wie Ala'thraxor Q'ins Name, dessen Rüstung er geerbt hatte.
Die Rüstung des Bluthundes des Meisters.

Diese uralte, zerkratze und zerbeulte Rüstung lag nun wie aus Geisterhand in Adoran.
Darin befanden sich lediglich ein paar gammelige, verweste Letharenreste, dessen Gesicht man dank der Runen im Gesicht noch mit etwas Fantasie identifizieren konnte.
Wie es da hin kam?
Vermutlich ein auf immer anhaltendes Mysterium.

Auf jeden Fall war Tar'lyrrn jetzt nur noch ein Teil der Geschichte Alathairs.

Verfasst: Dienstag 23. April 2013, 03:03
von Saremus
Auch nicht gerade eindrucksvoll raffte es Saremus dahin.
Erstickt an seiner eigenen Kotze irgendwo im Nirgendwo.

Auch nur noch ein Teil der Geschichte Alathairs.

Verfasst: Dienstag 23. April 2013, 03:28
von Graulist Eisenjam
Dennoch gab es einen, der seinen Tod betrauern würde. Obschon er den finsteren Letharen nie als Privatperson gekannt hatte, empfand der Degen aus tiefstem Herzen eine große Bewunderung für dieses einzigartige Wesen.

Der "Dunkle Trödler", wie er ihn genannt hatte, war in seinen Augen ein großer Sammler und Kunstmäzen gewesen und seine glorreiche Ausstellung im Hinterhof des Kunsthauses würde ihm nie in Vergessenheit geraten.

Während für andere ein grausamer Schlächter, eine Fratze des Bösen gestorben war, starb in Graulists Welt an diesem Abend ein großer Förderer der Kunst. Obwohl er noch nichts davon wusste, träumte er nachts von ihm, sah vor sich die dunkle, scheinbar schwebende Robe, aus der beständig Unrat und Maden kullerten.

Ein Stück hatte er damals aus dessen Sammlung, die er ihm anvertraut hatte, gestohlen. Er würde es nunmehr für immer in Ehren halten.