Die Erinnerungen eines Kriegers
Verfasst: Samstag 20. April 2013, 11:24
Als ich in dem Land Lumiar zur Welt kam, war ich kein reicher Junge. Ich war der Sohn einer einfachen Familie. Mein Vater Gandor war ein einfacher Waffenschmied, meine Mutter Talisa kümmerte sich um die Hausarbeiten und den kleinen Garten hinter dem Haus. Ihre Berufungen machte meine Eltern jedoch nicht aus. Mein Vater war hart in seiner Erziehung, liebte mich dennoch nicht weniger wenn ich einmal versagen sollte. Schon früh musste ich ihm in der Schmiede bei der Arbeit aushelfen, meist wegen seiner langsam schwindenden Gesundheit. Ich musste meinem Vater langsam dabei zusehen, wie die Kraft ihn mehr und mehr verließ. Eines Tages war der Punkt erreicht an dem er selbst nicht mehr seine tägliche Arbeit verrichten konnte. Es war an mir eine Ausbildung zu erfahren und meine Familie, meine Eltern, bestmöglich zu versorgen.
In unserem Dorf gab es eine kleine Kampfschule die ich von jenem Tage an besuchte. Durch meine Arbeit in der Schmiede meines Vaters war ich bereits in jungem Alter kräftiger als die meisten Anderen, die jene Schule besuchten. Was mir jedoch gänzlich fehlte war die Technik um mit Schwert und Schild zu kämpfen. Die ersten Wochenläufe in dieser Kampfschule waren wohl die Härtesten, wenn ich nun daran zurückdenke. Nicht nur das Training zehrte an mir, denn dies waren auch die Wochen in denen meine Eltern den Kampf um ihr Leben verloren. Es war eine harte Zeit für mich und so habe ich mich oft nicht gerade clever in meinen Kämpfen angestellt und viele meiner Duelle, die wir austragen mussten, verloren. Ob es rein an dem Verlust meiner Eltern lag, oder meiner allgemeinen Abwesenheit, kann ich nicht sagen. Doch es war frustrierend immer wieder, trotz meiner körperlichen Überlegenheit, als Verliere dazustehen.
Das alles änderte sich an dem Tag an dem ich Theon von Damotil kennenlernte. Das erste Mal als ich ihn sah war ich etwas eingeschüchtert. Er war ein sehr großgewachsener Mann, hatte ein breites Kreuz und betrat an jenem Tag in voller Rüstung die Schule. Er war auf der Suche nach einem neuen Knappen und hatte deshalb die Kampfschule aufgesucht. Theon saß in der Ecke des Raumes, sprach mit unserem Trainer, während wir in der Mitte unsere Testkämpfe austrugen. Wiedermal hatte ich das Nachsehen und verlor mein Duell. Dennoch hatte Theon sich während der Kämpfe für mich entschieden.
Du bist sein neuer Knappe, Asaniel. Versau es nicht!
Dies waren die letzten Worte die mir mein Trainer damals auf den Weg mitgab. Worte die ich wahrscheinlich niemals wieder vergessen kann. Ich weiß ehrlich gesagt bis heute nicht was Theon von Damotil damals in mir sah, als er mich aus der Kampfschule mitnahm. Und doch folgte ich ihm blind zurück in seine Burg und verrichtete alle Dienste die er von mir verlangte. Er kümmerte sich immer gut um mich, brachte mir neben dem Kampf mit dem Schwert sogar das Lesen und Schreiben bei.
In seiner Burg lebten neben mir eine ganze Menge seiner Gefolgsleute. Krieger, Bauern und auch Glaubensvertreter waren dort ansässig.
In unserem Dorf gab es eine kleine Kampfschule die ich von jenem Tage an besuchte. Durch meine Arbeit in der Schmiede meines Vaters war ich bereits in jungem Alter kräftiger als die meisten Anderen, die jene Schule besuchten. Was mir jedoch gänzlich fehlte war die Technik um mit Schwert und Schild zu kämpfen. Die ersten Wochenläufe in dieser Kampfschule waren wohl die Härtesten, wenn ich nun daran zurückdenke. Nicht nur das Training zehrte an mir, denn dies waren auch die Wochen in denen meine Eltern den Kampf um ihr Leben verloren. Es war eine harte Zeit für mich und so habe ich mich oft nicht gerade clever in meinen Kämpfen angestellt und viele meiner Duelle, die wir austragen mussten, verloren. Ob es rein an dem Verlust meiner Eltern lag, oder meiner allgemeinen Abwesenheit, kann ich nicht sagen. Doch es war frustrierend immer wieder, trotz meiner körperlichen Überlegenheit, als Verliere dazustehen.
Das alles änderte sich an dem Tag an dem ich Theon von Damotil kennenlernte. Das erste Mal als ich ihn sah war ich etwas eingeschüchtert. Er war ein sehr großgewachsener Mann, hatte ein breites Kreuz und betrat an jenem Tag in voller Rüstung die Schule. Er war auf der Suche nach einem neuen Knappen und hatte deshalb die Kampfschule aufgesucht. Theon saß in der Ecke des Raumes, sprach mit unserem Trainer, während wir in der Mitte unsere Testkämpfe austrugen. Wiedermal hatte ich das Nachsehen und verlor mein Duell. Dennoch hatte Theon sich während der Kämpfe für mich entschieden.
Du bist sein neuer Knappe, Asaniel. Versau es nicht!
Dies waren die letzten Worte die mir mein Trainer damals auf den Weg mitgab. Worte die ich wahrscheinlich niemals wieder vergessen kann. Ich weiß ehrlich gesagt bis heute nicht was Theon von Damotil damals in mir sah, als er mich aus der Kampfschule mitnahm. Und doch folgte ich ihm blind zurück in seine Burg und verrichtete alle Dienste die er von mir verlangte. Er kümmerte sich immer gut um mich, brachte mir neben dem Kampf mit dem Schwert sogar das Lesen und Schreiben bei.
In seiner Burg lebten neben mir eine ganze Menge seiner Gefolgsleute. Krieger, Bauern und auch Glaubensvertreter waren dort ansässig.