Freier Wille
Verfasst: Donnerstag 26. Januar 2006, 07:16
Ihre Pflichten hatten sich nicht viel geandert. Es erschien ihr wie gestern, und doch war es erst wenige Wochen her, dass Raakin sie freiliess, nachdem sein Turm fertiggestellt war.
Sie erinnerte sich gut an ihre Beklommenheit, als er sie aufforderte zu gehen.
"Wohin soll ich denn gehen, Raakin? Ich habe keine Familie zu der ich zurueckkehren kann. Wer passt auf Euch und Fadi auf, wenn ich nicht mehr Ordnung halte?"
"Es ging auch vorher ohne dich, Jasmin" Diese Worte versetzten ihr einen harten Stich in der Brust und sie senkt den Blick.
"Lasst mich bei Euch bleiben! Bitte! Ich hab doch sonst niemanden!"
Vor wenigen Tagen haette sie sich eher die Zunge abgebissen, als derartiges zu aeussern, ausgerechnet zu ihm. Seit dem folgenschweren Abend.. an dem sie ihn in seiner ganzen Schrecklichkeit gesehen hatte, als sie immerfort Alatars Namen rief in der der kleinen Huette.
Ihr Leben, war an ihrem inneren Auge vorbeigezogen und seitdem, war sie ruhig, sanft, ausgeglichen... genau wie sie von anfang an haette sein sollen... wie die Menekaner sie haben wollten.
Die zwei Monde die sie unter ihnen verbracht hatte, waren nicht spurlos vorbeigegangen, und diese hoefliche Kultur faszinierte sie. Mehr als sie zuzugeben bereit war.
Sie hoffte nur im Stillen, auch die anderen Menekaner wuerden ihr ihr schlechtes Benehmen von einst verzeihen, geschah es doch einzig darum, weil sie keinen freien Willen hatte. Doch sie begriff, es war stets ihr freier Wille gewesen sich zu fuegen und das Beste aus ihrer Situation zu machen.
Freier Wille! Wie suess das in ihren Ohren klang! Sie wuerde bleiben, solange sie bleiben durfte. Sie wuerde alles tun um es Fadi und Raakin gemuetlich zu machen, damit sie ihre Anwesenheit zu schaetzen lernten.
Wie ein stiller Schatten bewegte sie sich stets im Haus. Niemand von den beiden sah sie jemals den Haushalt fuehren, doch dass sie ihn fuehrte war offensichtlich. Sie fuegte sich diesmal freiwillig ein und war fast soetwas wie dankbar dass sie bleiben duerfte.
Sie erinnerte sich gut an ihre Beklommenheit, als er sie aufforderte zu gehen.
"Wohin soll ich denn gehen, Raakin? Ich habe keine Familie zu der ich zurueckkehren kann. Wer passt auf Euch und Fadi auf, wenn ich nicht mehr Ordnung halte?"
"Es ging auch vorher ohne dich, Jasmin" Diese Worte versetzten ihr einen harten Stich in der Brust und sie senkt den Blick.
"Lasst mich bei Euch bleiben! Bitte! Ich hab doch sonst niemanden!"
Vor wenigen Tagen haette sie sich eher die Zunge abgebissen, als derartiges zu aeussern, ausgerechnet zu ihm. Seit dem folgenschweren Abend.. an dem sie ihn in seiner ganzen Schrecklichkeit gesehen hatte, als sie immerfort Alatars Namen rief in der der kleinen Huette.
Ihr Leben, war an ihrem inneren Auge vorbeigezogen und seitdem, war sie ruhig, sanft, ausgeglichen... genau wie sie von anfang an haette sein sollen... wie die Menekaner sie haben wollten.
Die zwei Monde die sie unter ihnen verbracht hatte, waren nicht spurlos vorbeigegangen, und diese hoefliche Kultur faszinierte sie. Mehr als sie zuzugeben bereit war.
Sie hoffte nur im Stillen, auch die anderen Menekaner wuerden ihr ihr schlechtes Benehmen von einst verzeihen, geschah es doch einzig darum, weil sie keinen freien Willen hatte. Doch sie begriff, es war stets ihr freier Wille gewesen sich zu fuegen und das Beste aus ihrer Situation zu machen.
Freier Wille! Wie suess das in ihren Ohren klang! Sie wuerde bleiben, solange sie bleiben durfte. Sie wuerde alles tun um es Fadi und Raakin gemuetlich zu machen, damit sie ihre Anwesenheit zu schaetzen lernten.
Wie ein stiller Schatten bewegte sie sich stets im Haus. Niemand von den beiden sah sie jemals den Haushalt fuehren, doch dass sie ihn fuehrte war offensichtlich. Sie fuegte sich diesmal freiwillig ein und war fast soetwas wie dankbar dass sie bleiben duerfte.