Ein Schreiben erreicht Aliyahna
Verfasst: Samstag 6. April 2013, 01:23
Das Schreiben wird beim Tempel abgegeben und es wird strickt darauf hingewiesen, das jenes Pergament nur für die Augen der Erhabenen selbst bestimmt ist.
Des All-Einen Segen, Erhabene.
Mit jenem Schreiben möchte ich Euch von dem Abend berichten, an welchem die Pranke des Herren und die Garde zur Exkursion riefen.
Ich fand mich an jenem Abend mit dem Siegel der Prätorianer ein und bot mich als Schutz für den Clericus Althan an. Er nahm jenes Angebot an und wir zogen in Richtung Bajard. Er meinte, er wolle sich der Ketzerin Luninara aneignen. So betraten wir Bajard und ein Arkorither, sein Gesicht vermummt, erzeugte, nachdem wir die Grenze überschritten hatten, eine Steinwand, dass es niemanden mehr möglich war, in oder aus dem Dorf zu entkommen. Die Ketzerin stand bereits wenige Schritte vom Tor entfernt, in Gesellschaft.
Der Clericus trug auf, jede Seele, welche sich näherte zu stoppen und festzusetzen. Dies wurde getan, es handelte sich um drei oder vier neutrale Seelen, so wie um Luninara und Sophie Tangran, welche wir dann in unserer Gewalt hatten. Die Gefangenen wurden eskortiert, in Richtung Donnerholm. Natürlich nachdem ihnen alle Waffen abgenommen wurden.
Beim Donnerholm angekommen, sollten sie sich alle an der Felswand aufstellen und die Garde, so wie alle anderen Beteiligten ihnen gegenüber. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch immer nicht, was das werden sollte. Erst als Tyr' beauftragt wurde, uns zu lehren, wurde es klar. Es handelte sich um eine Schießübung mit dem Bogen.
Zusätzlich war es wohl auch die Äußerung der Ahad, welche lautete:
"Nennt mir der Reihe nach Ihre Namen. Ich möchte mir Ihre Gesichter einprägen, ehe sich die Pfeile in die Augen bohren."
Thanaya wurde als erstes beauftragt, den Bogen zu heben und auf einen Mann zu schießen. Sie verweigerte den Befehl und stellte sich vor Sophie Tangran, als das Schauspiel weiter ging. Als Hauptmann Garun Ernard dann zum Bogen griff und in die Richtung der unberührten Seelen zielte, gesellte ich mich auch vor diese und streckte die Arme aus und sagte, dass er doch an mir üben könne. Dies wurde nicht geduldet. Ich erkundigte mich, nach welchem Gebot hier gehandelt werden würde, da ich jene Taten nicht begriff. Man teilte mir mit, dass es sich um das achte Gebot handelt. Danach merkte ich einen Eingriff in meinen Geist, aus Magierhand und ich sackte zusammen. Weigerte mich allerdings weiterhin, meine Position zu ändern. Das Endresultat davon war, dass uns Trabant Tyr, so wie ein weiterer Gardist, wessen Namen ich nicht einmal kannte, von jenem Schauspiel, gewaltsam, entfernten.
Auf der zweiten Seite wird ein weiterer Bericht verfasst sein.
Meine persönliche Meinung zu jenem Abend lautet wie folgt: Ich empfinde keine Reue für meine Taten und nehme die Strafe hin, die da kommen möge. Befehlsverweigerung ist ein schweres Verbrechen, das ist mir bewusst, aber ich erachte es ebenso als folgenschwer, in ein neutrales Dorf einzufallen, jede Seele die vorbei kommt in seine Gewalt zu nehmen, um sie dann zu verschleppen und sie für Übungen zu missbrauchen. Ich habe einst gelernt, dass jede Seele bekehrbar ist und diese Vorgehensweise leistete keinen Beitrag für das, was ich lernte. Zwei Seelen waren zwar Ketzer, mit denen wir Krieg führten, aber es waren drei oder vier Weitere, die noch unberührt von jeglichem Götterglauben waren. Dazu kommt die Tatsache, dass es mitten in Bajard geschah, was dort vonstatten ging. Als ich das nächste Mal jenes Dorf betrat, dürfte ich mir anhören, was Rahal noch hier zu Suchen habe, ob sie denn wirklich erwarten, hier noch etwas zu erreichen, außer eine Schlacht.
In meinen Augen muss man nicht mehr mit Verwunderung reagieren, wenn das ketzerische Reich immer mehr Seelen dazu gewinnt und sie Adoran fast die Türen einrennen und bei uns nur ab und an eine Gestalt vorbei schleicht, welche wir dann aufnehmen.
Schießübungen hätten auch wunderbar am Räuberpack funktioniert, welches schon seit Jahren nahe den Stadtmauern ruht.
Das Achte Gebot des All-Einen lautet:
8. Dir zu dienen heißt sich im Kampfe zu schulen,
denn jene unbelehrbaren Ketzer werden zur Ankunft deines Reiches auf Erden gerichtet werden.
Es erklärt in keinster Art und Weise die Taten, die an jenem Abend geschehen sind. Auch die detaillierte Beschreibung zu jenem Gebot, welche ich sicherlich nicht niederschreiben muss, vereinbart sich nicht mit dieser Vorgehensweise. Die drei oder vier Seelen, die noch nicht in anderer Gotteshand lagen, werden wohl nun keinen Gedanken mehr daran verschwenden, Alatar zu dienen, sie sind verloren, durch Ereignisse. Und wenn nicht das, wird die Bekehrung jener um einiges schwieriger. Dazu kommt die Tatsache, dass wir unseren Ruf in Bajard keinesfalls verbessert haben.
Mir ist bewusst, das ich an diesem Abend gegen das erste, zweite und vierte Gebot des All-Einen verstoßen habe. Jedoch sind meine Ansichten, bezüglich des alatarischen Glaubens nicht darauf ausgelegt, wahllos Leute nieder zu schießen, sondern eher jeden Leib, den ich mit Worten bekehren kann, nach Rahal zu bringen, damit er einst für Alatar dient und das Ziel mit uns erreicht, welches wir alle anstreben. Für mich war jenes Schauspiel eine Katastrophe und es widerlegte sich der Art und Weise, wie ich glaube.
Ich nehme meine Strafe hin und mir ist mein Fehlverhalten bewusst, was das Widersetzen der Befehle anbelangt, jedoch sprach all dies, was an diesem Abend geschah, gegen meine Prinzipien und gegen die Vorgehensweise, mit welcher ich dem All-Einen diene, so empfinde ich zur Zeit keine Missmut und würde es wieder tun. Es kann allerdings auch sein, dass meine Sichtweise vollkommen in die falschen Richtungen geht, so bin ich bereit für ein belehrendes Gespräch, um solch Missverständnisse in Zukunft zu vermeiden.
Den größten Respekt und Alatars Zorn

Des All-Einen Segen, Erhabene.
Mit jenem Schreiben möchte ich Euch von dem Abend berichten, an welchem die Pranke des Herren und die Garde zur Exkursion riefen.
Ich fand mich an jenem Abend mit dem Siegel der Prätorianer ein und bot mich als Schutz für den Clericus Althan an. Er nahm jenes Angebot an und wir zogen in Richtung Bajard. Er meinte, er wolle sich der Ketzerin Luninara aneignen. So betraten wir Bajard und ein Arkorither, sein Gesicht vermummt, erzeugte, nachdem wir die Grenze überschritten hatten, eine Steinwand, dass es niemanden mehr möglich war, in oder aus dem Dorf zu entkommen. Die Ketzerin stand bereits wenige Schritte vom Tor entfernt, in Gesellschaft.
Der Clericus trug auf, jede Seele, welche sich näherte zu stoppen und festzusetzen. Dies wurde getan, es handelte sich um drei oder vier neutrale Seelen, so wie um Luninara und Sophie Tangran, welche wir dann in unserer Gewalt hatten. Die Gefangenen wurden eskortiert, in Richtung Donnerholm. Natürlich nachdem ihnen alle Waffen abgenommen wurden.
Beim Donnerholm angekommen, sollten sie sich alle an der Felswand aufstellen und die Garde, so wie alle anderen Beteiligten ihnen gegenüber. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch immer nicht, was das werden sollte. Erst als Tyr' beauftragt wurde, uns zu lehren, wurde es klar. Es handelte sich um eine Schießübung mit dem Bogen.
Zusätzlich war es wohl auch die Äußerung der Ahad, welche lautete:
"Nennt mir der Reihe nach Ihre Namen. Ich möchte mir Ihre Gesichter einprägen, ehe sich die Pfeile in die Augen bohren."
Thanaya wurde als erstes beauftragt, den Bogen zu heben und auf einen Mann zu schießen. Sie verweigerte den Befehl und stellte sich vor Sophie Tangran, als das Schauspiel weiter ging. Als Hauptmann Garun Ernard dann zum Bogen griff und in die Richtung der unberührten Seelen zielte, gesellte ich mich auch vor diese und streckte die Arme aus und sagte, dass er doch an mir üben könne. Dies wurde nicht geduldet. Ich erkundigte mich, nach welchem Gebot hier gehandelt werden würde, da ich jene Taten nicht begriff. Man teilte mir mit, dass es sich um das achte Gebot handelt. Danach merkte ich einen Eingriff in meinen Geist, aus Magierhand und ich sackte zusammen. Weigerte mich allerdings weiterhin, meine Position zu ändern. Das Endresultat davon war, dass uns Trabant Tyr, so wie ein weiterer Gardist, wessen Namen ich nicht einmal kannte, von jenem Schauspiel, gewaltsam, entfernten.
Auf der zweiten Seite wird ein weiterer Bericht verfasst sein.
Meine persönliche Meinung zu jenem Abend lautet wie folgt: Ich empfinde keine Reue für meine Taten und nehme die Strafe hin, die da kommen möge. Befehlsverweigerung ist ein schweres Verbrechen, das ist mir bewusst, aber ich erachte es ebenso als folgenschwer, in ein neutrales Dorf einzufallen, jede Seele die vorbei kommt in seine Gewalt zu nehmen, um sie dann zu verschleppen und sie für Übungen zu missbrauchen. Ich habe einst gelernt, dass jede Seele bekehrbar ist und diese Vorgehensweise leistete keinen Beitrag für das, was ich lernte. Zwei Seelen waren zwar Ketzer, mit denen wir Krieg führten, aber es waren drei oder vier Weitere, die noch unberührt von jeglichem Götterglauben waren. Dazu kommt die Tatsache, dass es mitten in Bajard geschah, was dort vonstatten ging. Als ich das nächste Mal jenes Dorf betrat, dürfte ich mir anhören, was Rahal noch hier zu Suchen habe, ob sie denn wirklich erwarten, hier noch etwas zu erreichen, außer eine Schlacht.
In meinen Augen muss man nicht mehr mit Verwunderung reagieren, wenn das ketzerische Reich immer mehr Seelen dazu gewinnt und sie Adoran fast die Türen einrennen und bei uns nur ab und an eine Gestalt vorbei schleicht, welche wir dann aufnehmen.
Schießübungen hätten auch wunderbar am Räuberpack funktioniert, welches schon seit Jahren nahe den Stadtmauern ruht.
Das Achte Gebot des All-Einen lautet:
8. Dir zu dienen heißt sich im Kampfe zu schulen,
denn jene unbelehrbaren Ketzer werden zur Ankunft deines Reiches auf Erden gerichtet werden.
Es erklärt in keinster Art und Weise die Taten, die an jenem Abend geschehen sind. Auch die detaillierte Beschreibung zu jenem Gebot, welche ich sicherlich nicht niederschreiben muss, vereinbart sich nicht mit dieser Vorgehensweise. Die drei oder vier Seelen, die noch nicht in anderer Gotteshand lagen, werden wohl nun keinen Gedanken mehr daran verschwenden, Alatar zu dienen, sie sind verloren, durch Ereignisse. Und wenn nicht das, wird die Bekehrung jener um einiges schwieriger. Dazu kommt die Tatsache, dass wir unseren Ruf in Bajard keinesfalls verbessert haben.
Mir ist bewusst, das ich an diesem Abend gegen das erste, zweite und vierte Gebot des All-Einen verstoßen habe. Jedoch sind meine Ansichten, bezüglich des alatarischen Glaubens nicht darauf ausgelegt, wahllos Leute nieder zu schießen, sondern eher jeden Leib, den ich mit Worten bekehren kann, nach Rahal zu bringen, damit er einst für Alatar dient und das Ziel mit uns erreicht, welches wir alle anstreben. Für mich war jenes Schauspiel eine Katastrophe und es widerlegte sich der Art und Weise, wie ich glaube.
Ich nehme meine Strafe hin und mir ist mein Fehlverhalten bewusst, was das Widersetzen der Befehle anbelangt, jedoch sprach all dies, was an diesem Abend geschah, gegen meine Prinzipien und gegen die Vorgehensweise, mit welcher ich dem All-Einen diene, so empfinde ich zur Zeit keine Missmut und würde es wieder tun. Es kann allerdings auch sein, dass meine Sichtweise vollkommen in die falschen Richtungen geht, so bin ich bereit für ein belehrendes Gespräch, um solch Missverständnisse in Zukunft zu vermeiden.
Den größten Respekt und Alatars Zorn