Versiegelte Zeilen an Tetrarchin Aliyahna
Verfasst: Donnerstag 4. April 2013, 09:23
Macht und Stärke!
Ich entrichte meine ergebenen Grüße an die erhabene Tetrarchin Aliyahna und möchte im Folgenden einer Aufforderung von Clericus Althan entsprechen.
Im Verlauf des gestrigen Nachmittags trug ich dem Clericus, unter zeitweißem Beisein von Ahad Swynedd, meinen Wunsch und meine Order betreffend einer ausnahmslosen Einbindung aller Gilden und Institutionen des heiligen alatarischen Reiches bei öffentlichen und halböffentlichen Übungen und Schulungen im Sinne eines geeinten Reiches vor. Konkret konnte ich mich dabei auf das Beispiel einer heute stattfindenden halböffentlichen Übung der Pranke des Herrn beziehen.
Die angesprochene Übung wird dabei maßgeblich durch den Clericus organisiert und befasst sich nach meinem Wissen mit dem Thema Fernkampf. Geladen ist unter Ausschluss der Prätorianergilde die Stadtwache Rahal, gleich sich in den Reihen der Prätorianer weitere Fernkämpfer finden.
Der Clericus schien allerdings meinem Wunsch betreffend einer weitergehenden Einbindung nicht ganz folgen zu können oder auch nicht folgen zu wollen. In Bezug auf die heute stattfindende Übung wurde mein Wunsch schließlich unter Nennung verschiedener, für mich nicht ausnahmslos nachvollziehbarer, Argumente abgelehnt. Und trotzdem will ich, muss ich die Entscheidung, auch unter Berücksichtigung des erforderlichen Respekts, in diesem Einzelfall akzeptieren.
Leider verstand sich der Clericus weiter aber nicht darauf sich auf das Kernthema zu besinnen und machte sein Unverständnis betreffend des Schutzbefehls der Prätorianer bekannt. Er würde euren Wunsch in Bezug auf die Prätorianer zwar akzeptieren und ihn auch unterstützen, aber jeder Tempeldiener habe in der Lage zu sein, sich selbst zu verteidigen. Die Existenz bzw. der Dienst der Prätorianer am Tempel ist demnach wohlmöglich hinfällig?
Ich frage mich also… Wie kann ein Gründungsmitglied der Prätorianer solche Rede führen und solch widersprüchliches Gedankengut sähen? Wie kann ein Clericus vorgeben sich den Wünschen einer Tetrarchin zu beugen, gleichzeitig aber wiederholt seine gegenläufige Meinung gegenüber Dritten deutlich machen? Wie kann ein Clericus der Prätorianergilde die zum Schutz des Tempels selbst befohlen wurde, selbst im Einzelfall, Übung und Schulung untersagen? Wie kann ein junger Clericus der sich selbst als Würdenträger feiert solch hochmütige Rede gegen einen Ahad und Consilius des Präfekten der Prätorianer führen?
Mein Anraten war dementsprechend, wie kann es auch anders sein, sich auch tatsächlich euren Wünschen zu beugen und sich im Angesicht seines neuerlich aufflammenden Hochmuts seiner Position im heiligen Reich und seinem Platz im Angesicht der Herrn zu besinnen. Aber man wollte es nicht hören, mir weiter Wort verbieten und mir fener sogar anraten mich mit wohlmöglichen Problemen an euch, erhabene Tetrarchin zu wenden. Was ich hiermit also tue.
Seine Hand, die er mir gegen Ende dann doch wieder reichen wollte, konnte ich an diesem Abend nicht annehmen.
Hochmut ist Gift, ist Krankheit und gehört kuriert oder besser ausgemerzt. Nachdem es sich um einen Clericus des Tempels handelt, gebe ich meine unweigerliche Erkenntnis also an euch und in Vertrauen auf euer Wissen weiter.
Möge der Eine uns gnädig sein und uns leiten!

Gründervater der alatarischen Gemeinde von Düstersee
und Consilius Prätorianii von Präfekt Cha´xyrol
Ich entrichte meine ergebenen Grüße an die erhabene Tetrarchin Aliyahna und möchte im Folgenden einer Aufforderung von Clericus Althan entsprechen.
Im Verlauf des gestrigen Nachmittags trug ich dem Clericus, unter zeitweißem Beisein von Ahad Swynedd, meinen Wunsch und meine Order betreffend einer ausnahmslosen Einbindung aller Gilden und Institutionen des heiligen alatarischen Reiches bei öffentlichen und halböffentlichen Übungen und Schulungen im Sinne eines geeinten Reiches vor. Konkret konnte ich mich dabei auf das Beispiel einer heute stattfindenden halböffentlichen Übung der Pranke des Herrn beziehen.
Die angesprochene Übung wird dabei maßgeblich durch den Clericus organisiert und befasst sich nach meinem Wissen mit dem Thema Fernkampf. Geladen ist unter Ausschluss der Prätorianergilde die Stadtwache Rahal, gleich sich in den Reihen der Prätorianer weitere Fernkämpfer finden.
Der Clericus schien allerdings meinem Wunsch betreffend einer weitergehenden Einbindung nicht ganz folgen zu können oder auch nicht folgen zu wollen. In Bezug auf die heute stattfindende Übung wurde mein Wunsch schließlich unter Nennung verschiedener, für mich nicht ausnahmslos nachvollziehbarer, Argumente abgelehnt. Und trotzdem will ich, muss ich die Entscheidung, auch unter Berücksichtigung des erforderlichen Respekts, in diesem Einzelfall akzeptieren.
Leider verstand sich der Clericus weiter aber nicht darauf sich auf das Kernthema zu besinnen und machte sein Unverständnis betreffend des Schutzbefehls der Prätorianer bekannt. Er würde euren Wunsch in Bezug auf die Prätorianer zwar akzeptieren und ihn auch unterstützen, aber jeder Tempeldiener habe in der Lage zu sein, sich selbst zu verteidigen. Die Existenz bzw. der Dienst der Prätorianer am Tempel ist demnach wohlmöglich hinfällig?
Ich frage mich also… Wie kann ein Gründungsmitglied der Prätorianer solche Rede führen und solch widersprüchliches Gedankengut sähen? Wie kann ein Clericus vorgeben sich den Wünschen einer Tetrarchin zu beugen, gleichzeitig aber wiederholt seine gegenläufige Meinung gegenüber Dritten deutlich machen? Wie kann ein Clericus der Prätorianergilde die zum Schutz des Tempels selbst befohlen wurde, selbst im Einzelfall, Übung und Schulung untersagen? Wie kann ein junger Clericus der sich selbst als Würdenträger feiert solch hochmütige Rede gegen einen Ahad und Consilius des Präfekten der Prätorianer führen?
Mein Anraten war dementsprechend, wie kann es auch anders sein, sich auch tatsächlich euren Wünschen zu beugen und sich im Angesicht seines neuerlich aufflammenden Hochmuts seiner Position im heiligen Reich und seinem Platz im Angesicht der Herrn zu besinnen. Aber man wollte es nicht hören, mir weiter Wort verbieten und mir fener sogar anraten mich mit wohlmöglichen Problemen an euch, erhabene Tetrarchin zu wenden. Was ich hiermit also tue.
Seine Hand, die er mir gegen Ende dann doch wieder reichen wollte, konnte ich an diesem Abend nicht annehmen.
Hochmut ist Gift, ist Krankheit und gehört kuriert oder besser ausgemerzt. Nachdem es sich um einen Clericus des Tempels handelt, gebe ich meine unweigerliche Erkenntnis also an euch und in Vertrauen auf euer Wissen weiter.
Möge der Eine uns gnädig sein und uns leiten!
Gründervater der alatarischen Gemeinde von Düstersee
und Consilius Prätorianii von Präfekt Cha´xyrol