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Mit dem alter, greift man zu neuen Waffen.
Verfasst: Sonntag 31. März 2013, 09:46
von Toshgrum
Toshgrum schlendert langsam und zufrieden durch seine Heimatstadt, vorbei an der Heiligen Gebetshalle des Urvaters blieb er kurz stehen. „Wie lang ists her, das ich diese betreten habe?“
Er drehte sich zum Eingang des Gebäudes und lächelte kurzweilig, eher wieder seinen Gedanken verfiel, seine alten Beine schleppten ihn zur Tür. Mit Kraeftiger Hand griff er zum Eisenring und öffnete diese. Der Anblick des innern lies seine Augen strahlen, wenn man genau hingeschaut hatte, erblickte man wie der einst so Harte kleinwüchsige eine Träne verlor.
„Heiliger Urvater, ists lang her!“ Brummte er in seinen tiefen Bart, welcher mit rasselndem Goldschmuck und Mithrilrunen gespickt war. Er dachte zurück an die Zeit als er und die vielen anderen seines Volkes in einer kleinen Berghöhle vor Berchgard hausen musste, das stolze Volk aus Nilzadan hatte seine Heimat verloren und man musste sich gänzlich den Langbeinern anvertrauen um nicht auch noch das letzte Leben zu verlieren. Damals war er noch ein Wühler seines Volkes, sehr Jung und naja.. mittlerweile wuerde er sagen.. etwas Emotional veranlagt mit einer kleinen Neigung zur Hitzköpfigkeit. Durchschlug er so Mauern und reihen der Feinde wenn es von Nöten war, es war schon die richtige Kraft die ihn durch die Schlachten seines Volk half.
Mittlerweile aber, war er Alt geworden, könnte er diese Kunst des Kampfes nicht mehr ausführen. Erinnerte er sich aber gerne, als er von einem Kampf aus dem Pantherort zurück kam, am rande des Todes hatte er schon das Ende vor Augen. Der Seelenschmied, im Antlitz einer kleinen Lichtgestalt – wirkte er eher wie ein Glühwürmschen und doch füllte er den riesenigen Raum der Priesterhalle.. Jeder Kalur hatte ein wohliges Gefühl und wusste das es ein gutes Zeichen war, denn eins war gewiss. Oft würde man Cirmias höchst selbst nicht vor Augen bekommen, es war sogar eher so das man sich schon damit abgefunden hatte Toshgrum an die Ahnen seiner Sippe zu übergeben. Er war sehr dankbar dafür und arbeitete noch härter an sich, er wollte ihm Ehrenhaft das Volk vertreten.
Doch bis heute ist viel Zeit vergangen seit dem und er fuehlte sich nach dieser Langen Zeit nicht mehr gewappnet fuer den Kampf in seiner Stachelrüstung. Wieder blickte er sich in der für ihn Atemberaubenden Halle um und setzte sich auf eine der vielen Steinbänke, weit vorne in der nähe des Altars.. sein blick ward gesenkt und er verfiel in einem Gebet an den Bärhammer.
„Geheiligter Vater Cirmias,
gib mir den Segen wieder fuer euch:
Die Waffen der Vernunft und der Lehren zu schwingen.
Geheiligter Vater Cirmias,
gib mir die Ehre wieder für euch:
Die Rüstung meiner Heimat zu sein.
Geheiligter Vater Cirmias,
gibt mir den Segen wieder für euch:
Das Schild eurer Gerechtigkeit zu sein.
Geheiligter Vater Cirmias,
gib mir die Kraft wieder fuer euch:
Fuer meine Brueder und Schwestern in den Kampf zu treten.“
Ich bitte ehrfürchtig darum, hingebungsvoll und mit all meinem
Glauben und als Sohn eures Seelenhammers!
Von Heute an wollte er einen anderen Weg einschlagen, nicht das er sein Kriegersein aufgebeben wollte.. nein.. aber er hatte erkannt das fuer ihn die Zeit gekommen war, auf andere Kraefte zurueck zu greifen.. welche die seinem Alter entsprachen um so weiterhin seiner Aufgabe gerecht zu werden.
Man erzählte ihm auf dem Weg das ein wahrer Meisterschmied in den Sippenhallen der Donnerkeil zu finden war, er musste dort hin – vielleicht hatte ihn ja seine Heilgkeit ihn erhört – wie er es schon einmal getan hatte.
Verfasst: Montag 1. April 2013, 12:29
von Toshgrum
Toshgrum war auf dem Weg zu den tiefen Stollen der heißesten Essen und den lautesten Haemmern die es auf der Welt Alathairs zu hoeren gab.
Der Geruch von heißem, fast schon schmelzendem Stahl und dem Schweiße der harten Arbeit zog ihn regelrecht an.
Sein verlangen die geeignete Waffe zu finden und sich entlich wieder zu Rüsten für den Kampf, hatte ihn über Umwege dort hin geführt.
Immer wieder sprache er zu dem Seelenschmied, immer wieder wiederholte er das Gebet an seinen Schöpfer und er freute sich desto mehr darüber das er ihn scheinbar erhörte.
Er trat vor eine wuchtige Treppe, in dem Loch blitzte das Licht der herumwirbelnden Funken wenn der Hammer krachend den Stahl traf.
Noch freudiger trat er nun mit schweren Schritten herunter und blickte sich sogleich in dem großen Raum der Schmiede um.
Er fand einen Schmieden auf, der höchst gelehrt mit dem umgang des Stahls ward und man sah direkt das er ganau wusste was dieser tat.
Toshgrum war nervös vor Freude, hatte er doch gerade gefunden was er fürs erste suchte. Der Bärhammer hatte ihn erhört.
Yorgrum Donnerkeil, stellte sich dieser ihm vor und Toshgrum blitzten die Augen als er ihm entgegen blickte.
Ez habe den weg gefunden, der mich zu jenem bringt das mein Herz begehrt! Ez freut mich euch vorstellig zu werden und bedingt mein Wort zu fragen ob ihr noch mehr der besten Waren eines Kalurs auf Lager habt.
Noch einige Zeit verging, Toshgrum wurden einige maße abgenommen und Yorgrum stellte ihm schon mal eine vernünftige Rüstung her. Er befand das Toshgrum etwas nackig auf der Brust sei!
Nunja, er hatte ja seine Rüstungen und Waffen aus alten Zeiten abgelegt.. das Alter machte ihm einen Strich durch diese Koerperlich anspruchsvolle Art des Kampfes und nach 50 Jahren abstinenz von Nilzadan, hatte er nicht mehr viel habe.. ausser ein altes Rüstungsteil für seine Beine und ein paar ordentliche Stiefel. Abgesehen von einer Sache.. hatte er alles abgetreten an habe, was sehr ungewöhnlich war für einen Zwergen... der reich geschmückte und äußerst gepflegte lange Silberbart, bestückt mit viel Goldklunker und gespickt mit feinen Mithrillrunen.. das wäre ihm niemals in den Sinn gekommen. Wollte er doch trotz allem, stets sein Gesicht vor den Bruedern und Schwestern waren. Ausserdem kam es garnicht so schlecht an bei den kräftigen Weibern aus den Tavernen.
Mittlerweile war er komplett gerüstet, ein Schild hing an seinem buckel und es stand nur noch die Wahl der Waffe an. Es gab viele Waffen, die fuer einen Zwergen gewiss Interessant waren, die Qualtität war über alle Maßen unglaublich und Yorgrum schien so manchen Bruder übertroffen zu haben - die Tosh einst noch kannte.
Als erstes griff Tosh nach einer schweren Axt, man konnte sie mit einer Hand wirbeln und eine Axt.. naja.. eine Axt befand Tosh, sei immer wichtig für einen Krieger. Doch im verlangte es nach einer anderen Waffe, eine die seiner Zunft gebührt und die Ehre eines Zwerges am besten wiederspiegelte.. es musste ein Waffe sein, die das Volk - sowie dessen schaffer am besten repräsentierte.
Nach einigen weiteren Äxten, Schwertern, Degen und allerlei - strich er mit seinen Kräftigen fingern über eine Waffe - die Toshs Augen zum funkeln brachten. Das war es was ihm begehrte, ein unglaublicher Hammer.. Mächtig wirkend mit seinem riesigen Hammerkopf, der mit unzähligen Runen verziehrt war.. für einen Menschen viel zu schwer, hatte er in Toshs hand einen guten Griff.
Es ward gefunden!
Verfasst: Montag 1. April 2013, 13:44
von Toshgrum
Nach dem Toshgrum eine weile mit seiner neuen Waffe trainierte und mehr als zufrieden war mit dem was Yorgrum Donnerkeil ihm herstellte. Musste er einen Priester finden, einen wie er fand am nächsten stehenden Vertreter des Seelenhammers. Da er in letzter Zeit öfter im Tempel des Cirmias war und er dort regelmäßig einen Priester herumschlendern sah, wusste was er als nächstes tun musste. Er wollte den Heiligen Hammer, welcher Meisterlich von einem Kalur gefertigt wurde – von einem Priester der Kalur Segnen lassen. Er wollte allen beistand des Schöpfers, den er nur bekommen konnte – das würde ihn stärken und seinen trieb die Stadt und seine bewohner zu schützen noch mehr aufwind geben.
Doch zunächst führte ihn sein Weg in die Taverne, dort würde er die hübschesten Schwestern auffinden und das edelste gesöff an seine Kehle spenden.
Ebenfalls nahm er eine Steinplatte mit und einen vernünftigen Meißel, mit welchem er schon so manche Nachricht hinein stieß. Dieser sollte an den Tempel gehen, mit der Nachricht seiner Bitte um einen Priester und erhoffte sich eine baldige Antwort. Er wusste ja wie sehr diese beschäftigt waren mit ihren Ritualen und gebeten an Cirmias, daher wollte Toshgrum nicht einfach in den Tempel marschieren und sie von ihrem treiben herausreißen wie ein Naiver Kurzbart es wohlmöglich tun würde. So wartete er nun in seiner lieblingstaverne bei Wein, Weib und Gesang und teilte dem Boten mit hier zu warten.. und wenn es Tage warten würde.
Verfasst: Mittwoch 3. April 2013, 00:11
von Toshgrum
Tosh war noch nicht lange in der Taverne. Hatte er aber schon seinen sechsten Krug, voll mit heißgeliebtem Zwergengebräu getrunken. Es war ein genuss für ihn und so kam er nicht drumherum, auch senien siebten anzusetzen. Seine Augen blitzten gierig auf als er das schwere Tongefäß auf seine Lippen legte. Das etwas Warme, Deftig Herbe , fast in Trance versetzende Gebräu lief mit großen schlücken in seine Kehle. Sie waren so groß, das so einiges davon den Lippen entronn und durch seinen Bart lief.
Wenn die Zwerge sonst auch so pingelig waren mit diesem, doch das Bier ihrer Heimat entschädigte gar alles. Im gegenteil, es diente ebenfalls zur Bartpflege, waren sie doch überzeugt davon das die Hefe darin geschmeidigkeit und glanz verleihte.
So eben kräftig auf den Thresen abgesetzt entkam kurz darauf ein kräftiges... RÖÖÖÖÄÄÄÄLPH!... aufstoßen!
Flug doch fast Zeitgleich ein Stuhlbein an seinem Schädel vorbei?!
JAWOHL.. es hatte sich eine fröhliche prügelei unter seines gleichen aufgetan. Ob Jung- bis Silberbart, es war alles vertreten. Freudig hüpfte Tosh vom Hocker und gesellte sich dazu, denn das Boxen eines Wühlers konnte er ja nicht verlernen! Vor lauter Bärten sah er garnicht mehr woher die schläge alle herkamen, Alter und Bier zollte seinen Tribut an diesem Abend. So musste er einige schläge in kauf nehmen - blieb er jedoch Kampfeslustig standhaft und konnte so manchem Jungbart mit Kräftigen schlägen über die Tische der Taverne befördern.
MRÂ! Das ez eine gute abwechslung!
Cirmias sei dank, das ez das nochmal erleb..*BAUTZ*
Er kam nicht mehr dazu... das letzte was er sah, war eine vollbusige Zwergenschönheit. Sie hatte langes Braunrotschimmerndes Haar, leicht gewellt und mit einem mehrfach geflochtenen Bart. Darin einige schimmernde Mithrillstuecke und an deren Ende hingen dicke Diamantenklunker...
So lag er nun dort, Geschickt ins Reich der Zwergenträume, benoetigte er eine ganze weile bis er wieder auf die Füße kam. Mit benebelten Sinnen, schwankte er noch etwas. Sein Augenlicht getrübt, sah er durch die Taverne.. scheinbar war er nicht der einzigste.. Alle lagen am Boden, oder rappelten sich gerade auf so wie er es gerade versuchte.
Am Thresen stand diese schönheit, eine nun glückliche und sichtlich beruhigte Schankmaid! Es war jene die er als letztes mit seinen Augen erfassen konnte.
In der Hand schwingte sie ein berdimensionals Nudelholz.. ne.. es war kein Holz.. war es doch tatsächlich das selbe.. jedoch gefertigt aus Heiligem Mithrill, er entsann sich kurz seiner Mutter und atmete geradewegs tief durch .. das seine Mutter, Cirmias sei dank, so etwas nicht besaß!
Er wunderte sich das er, ausser einer Beule (einer sehr Dicken Beule) und hämmernden Kopfschmerzen.. sonst keine Beschwerden hatte.
Anderen hingegen hatte es schlimmer getroffen.
"Ez hoffe, ez ist euch eine Lehre! Dos zerstoert meine ganze Einrichtung! So viel Zwergenbier koennt ihr garnicht trinken, das ez genug an euch verdienen wuerde! Drum rappelt euch auf und trinkt nun doppelt so viel als sonst, damet ez nicht noch mehr davon verteilen muss!"
Mrâ!Hallte es kleinlaut aus den Bärten der fettwanstigen Zwerge.. Krieger waren darunter, Handwerker, die gestandensten Männer.. doch hatten sie allen Mut verloren und waren froh das sie nur einen Schlag abbekamen.
Alle setzten sich langsam und leise wieder auf ihre Hocker, Stühle und was sonst noch so heile blieb. Langsam ertönte die Musik des Barden, welcher schon den ganzen Abend dort saß und alles mit ansah. Denn dieser war still auf seinem Platz geblieben, heizte höchstens die Stimmung mit seiner Musik an als es rund ging.. wusste er jedoch scheinbar von ihrer neuen Geheimwaffe.. so er sich nicht mit einmischte..
Doch der Abend.. sollte unvergessen sein.. und Toshgrum trank noch so manchen Krug. Mehr, als je zuvor!
Verfasst: Samstag 6. April 2013, 09:15
von Toshgrum
Mrâ, das war ein guter Tag!
Hatte er noch den leckeren geschmack des Ogerfrikassee und dem kostbarem Pferdeschinken im Mund, reste der soeben verschlungenen Mahlzeit klebten noch um seine Mundwinkel herum und seine Kleidung war noch fein und sauber. Er hatte nicht mehr diese Schwere Rüstung an. Er befand das sein Buckel die bürde seines alters Trug und nicht mehr das Tägliche tragen einer Zwergenrüstung standhalten würde und so entschloss er sich zu "Ziviler" Kleidung - wie sie eines Silberbarts würdig ist. Die Rüstung, würde er dann anziehen - wenn die Zeit zur Jagd oder der Schlachten durch die Hörner Nilzadans ertönt wurde. Er kam gerade aus der Stube von Kunna, eine Sensationes Jungbartweib wie er fand. Durch ihr dasein, konnte er wieder seine Hand auf den Stein der Stadt auflegen und sich nun Offiziell in den Hallen des Schoepfers zurueck melden.
Das ez das noch erleben darf auf meine alten Tage, moege der Seelenschmied meinen Hammer segnen und mrâ noch viele Jahre schenken - um diese Stadt und seine Kinder zu beschützen! Ein weiterer Teil meines Pfades ist geschafft und mrâ´s Ahnen koennen wieder Stolz auf mez herabblicken, hoffe ez das ez die alte Sippe der Eisenkiefer wieder Ruhmreich vertreten kann!
Kunna Felshammer blickte ihm wohlwollend zu, seinen Worten lauschte sie und nickte Bestaetigend. Konnte sie sogar eine Träne dem Auge des Silberbarts erkennen.
Nach dem Toshgrum fertig war, langsam seine Hand vom Stadtstein ließ und sich etwas davon entfernte. Blickte er zu Kunna
Erzaehl mir bloß nix vor den Bruedern, ez will nez das die Jungbaerte erzaehlen ez sei Sensibel geworden!
Kunna nickte nur und winkte ab, und sagte ihm das sie in ihre Schneiderstube zurueck ginge. Toshgrum lauschte auf und seine Augen begannen zu glänzen vor freude.
Mrâ, wenn dos Zeit hast - wuerde ich gerne mitkommen. Ez kann noch ein paar anstaendige Klamotten gebrauchen. Mein Buckel ist schon ganz geschundern und mein Alter lässt ez nicht mehr zu den ganzen Tag diese schwere Rüstung zu tragen.
So sollte auch dieser wunsch ihm erteilt sein und sie gingen flott in die Schneiderstube Kunnos. Sie hatte ein würdiges Haus für eine Stadthalterin, dessen Wohnraum sich drei eben weit in die Tiefe der Erde drang. Allerlei fand das Auge so man aufmerksam umher blickte, Ogertrophaeen, Helme der Schweinsschnautzen die sie wohl selber erjagte. Der Tisch war belegt von einigen Landkarten, wohlmöglich Schatzkarten und der Geruch aus der Kueche wuerde wohl jeden anständigen Kaluren aus Nilzadan betören.
Nachdem sie ihm einige Kleidung überließ und einen Vernünftigen Waffengurt für seine Waffen erledigte, waren sie auch schon bald in dieser angelangt. Sie gab ihm reichlich zu essen und er befand das er seit einem gefuehlten Jahrhundert nicht mehr so köstlich seinen Magen füllen durfte.
Er erzaehlte ihr dabei ein paar dinge über allte Zeiten, waehrend er schmatzend das frische Mahl genoss.
Er gab ihr noch eine Liste, welche Dinge er noch brauchte um weiter auf Jagd zu gehen. Trieb er sich ja derweilen oft im Unheilsberg herum, sich mit der Aufgabe beschaeftigend den Pantherdung aus der Hoehle zu vertreiben. Er danke ihr fuer alles und versprache ihr sie in sein Gebet an den Urvater mit einzubinden. Sie versprach ihm danach zu gucken und ihm bescheid zu sagen, so sie diese beim Aufräumen wiederfand.
Ez war eine Wohltat für ihn und wiedereinmal hatte es ihm neue Kraft geschenkt, wuerde er doch gewiss bald zu alter Kraft erlangen und schlenderte dabei gerade wegs wieder in den Unheilsberg. Wuerde er gewiss ihre Nachricht am nächsten Tage erwarten.
Verfasst: Dienstag 9. April 2013, 08:35
von Toshgrum
Es war ruhig in Nilzadan, Toshgrum musste mit der Zeit feststellen das sich viel verändert hat. Diese Regendorn, waren wohl die größte veränderung seines Wissens. Hatte er jedoch kein Problem mit ihnen, sie tranken genauso eifrig das dunkle Gebräu aus den Stollen ihres Volkes. Waren ebenso Kampfbereit wenn es um den Pantherschiss ging.
Toshgrum lernte sie kennen, als sie vor dem Eingang der Mine Berchgards weilten. Waren sie wohl einen Kampf verwickelt und einer von ihnen hatte wohl durch Unachtsamkeit eine klaffende Wunde im Rumpf eingefangen. Mit starkem Alkohol desinfiziert und abdruecken durch abermals frischen Bandagen, konnten sie dem jedoch abhilfe schaffen. In ihrem Haus leerten sie ein paar Kruege anstaendiges Zwergenbier.
Tosh war in Geberlaune und so gab er ein paar runden aus.
Am nächsten Tag jedoch gab es andere Sorgen, regelmäßig verspürte man das grollen des Unheilsberges. Weit tiefer unter den Stollen ihrer Heimat, es war keine Seltenheit in ihrer Stadt, doch es war garnicht an der Zeit für eins der ihm bekannten Beben - welche regelmäßig die Heimat des Seelenschmieden aufsuchten.
Wild liefen die Steinbeisser in der Stadt herum, scharenweise sammelten sie sich an verschiedenen plätzen.. holten sie sogar ihre kleinsten aus den Löchern um sie bei den Zwergen in Schutz zu bringen.
Toshgrum selbst hörte das sich einige im Handwerksgebäude sammelten, über der Schmiede. Wo er auch einige fand und sich zu ihnen gesellte, alle waren unruhig und keiner wusste dies zu deutend. Empfand er das man die Initiative ergreifen sollte, ein paar bemerkungen machend - wollte er ihnen klar machen das dies kein normales grollen war.
Ez habe erst zweimal ein solches erlebt und es hatt die stollen ordentlich durchgeruettelt.. bin ez selbst an jenem gebohren, hatte es wohl meine Mutter genauso durchgeschuettelt..
Mittlerweile war es sogar schon ein klares Beben, die Felswände erzitterten und einige herabhängende Stalagmiten fielen sogar von den Decken. Risse bildeten sich unter ihren Füßen und die Mauern zerbarsten sogar hier und da.
Toshgrum hatte kein wohles Gefühl.
Mrâ müssen den sichersten Stollen finden und dort dem Baerhammer huldigen und um schutz bitten!
Sie sammelten sich im Tempel, Toshgrum war sicher das sie dort gut aufgehoben waren. Mussten doch vor allem ihre Kinder und den Krabblern geholfen werden, hatten sie doch den Krabblern schon so viel zu verdanken. Er war ueberzeugt davon das ein paar Heilige Worte an ihren Schöpfer helfen würden, diesen Beben lebend zu entkommen.
Man sammelte sich im Tempel und chaotisch durcheinander sprach ein jeder mit gesenktem Haupt seine nun wichtigsten Worte an den Urvater.
Urvater Cirmias,
Schmiede unserer Seelen,
Hammer unserer Kernigen Körper
und Schuetzer unseres Heiligen Gebraeu aus Hefe und Hopfen.
Erhalte unseren Tempel, Schuetze unsere Koepfe
und Sichere unseren Bestand des Bieres.
Doch die Sicherheit warte nicht lange, einige Gedwergelyn waren die ersten denen die Beine schlotterten vor Angst. Panisch liefen sie herum, wollten nicht warten und so baten sie das man den Berg hinter sich lies.. bis das schlimmste vorrüber ist.
Nachdem einige Mauern auch des Tempels zersprangen und die mächtigen Pfeiler sogar zerbrachen, hielt das Toshgrum nun auch für das beste. Alle gemeinsam sprachen sie noch ein paar letzte Worte und suchten den Weg zum Tor.. das stärkste gemaeuer der Stadt wo sie sich in ein Loch verschanzten.. jedoch merkend das auch dies nicht der sicherste Ort sei, hielt man es doch für am besten die Stadt komplett zu verlassen.. Diese war kein guter Ort mehr, würde man sein Leben hier lassen, wenn man bliebe.
Auf dem Weg zum Ausgang ueber die Berchgardmine, sah er ein kleines Steinbeisserwelpen. Es fiepte unaufhörlich und krabbelte nur schwach ueber den Zitternden boden. Toshgrum nahm es flux zu sich auf, in den Armen haltend - begann es sofort etwas ruhiger zu werden und verschanzte sich in seinen tiefen schimmernd weissen Bart.
An der freien Luft angekommen, würden einige Hürden auf die Zwerge warten. Verängstigte Langbeiner an den Toren Berchgards, tollkühne Gardisten aus Adoran und sogar Elfen schienen nicht gerade beruhigt.. das ganze Land schien ihm im Chaos zu sein. Langsam erschien ihm, das nur einer solch ein Chaos anrichten würde.. eins das viele Menschen, Zwergen und Elfenleben kosten würde. Die Schwarze Pranke würde ein neues, dunkles Werk vollbringen. Er hoffte inständig das Cirmias alle beschützen würde. Er hoffte das Morinn, welcher sich zurück ließ um bis zum letzten Mann zu bleiben und das Tor zu versiegeln ehe die Stollen einstürzten, seinen Einsatz überlebt.
Ein schwerer Marsch lag bevor, die Getwergelyn versuchten die Gruppe nach Bajard zu führen. Toshgrum und einige andere Silberbärte waren überhaupt nicht überzeugt davon, das die Stadt am Wasser gebaut, ein guter zufluchtspunkt war. Ausserdem übergab doch Morinn die Verantwortung an Toshgrum und so stieß er ihnen an den Kopf das man den Unheilsberg nicht allein lassen dürfte. Nicht so weit fort, sondern nah genug dran wollte er bleiben, um nach all dem Chaos sofort wieder dort hinein zu können. Keiner wollte den Unheilsberg ungesichert hinter sich lassen. Man müsse in der nähe bleiben. Die Getwergelyn wollten einen Rat gründen, empfand Toshgrum das dies nicht der Zeitpunkt wäre um zu Diskutieren. Einer der Zwerge jedoch, kam mit der Idee das man sich am Wegekreutz niederlassen könnte. Dort waere man nah am Berg, hätte jedoch einen sicheren Ort. Dort ein lager aufgeschlagen, würde man von dort aus sicher was tun können. Im sinne ihres Volkes, ihrer Heimat Nilzadan und dem Schöpfer Cirmias.
Toshgrum fand diese Idee gut, wandte sich wieder zu den Getwergelyn und schlug vor das man dies tat. Dort angekommen, könne man immernoch einen Rat tagen lassen und über die weitere Vorgehensweise Diskutieren.
Aufgeschwemmte ebenen, von aufgestiegenen Flüssen überflutete Wege und viel Schlamm - sollten den weg erschweren. Waren sie sogar von Elfen angewiesen, die ihnen durch jene verhalfen. War man jedoch in dieser Notsituation dankbar und konnte die Kinder und Steinbeisser sicher bis zum Wegekreutz bringen. [/b]
Verfasst: Donnerstag 11. April 2013, 10:17
von Barn Starckbyer
Nilzadan war verschüttet, dicke Kullertränen rannen über seine schmutzigen Wangen in den spärlichen Bart und versickerten dort. Er machte sich nicht die Mühe, sie wegzuwischen, denn sie waren sein Tribut an seine Heimat, an Cirmias, den Bergvater.
Das Ende war schnell gekommen, kaum, dass sie das nötigste hatten packen können, so waren sie durch die Stadt geeilt, hatten Alarm gebrüllt, bis sie auf andere Kaluren trafen, die sich im Tempel verschanzt hatten. Einige der Alten wollten nicht flüchten, selbst als die Lavaströme anstiegen, Steinbrocken von oben auf sie herabstürzten. Meinten sie doch, noch ein Gebet würde den Bergvater beschwichtigen, denn nur von ihm erhofften sie sich Schutz.
Doch es gab keinen Ausweg mehr, sie mussten fliehen oder sterben. Barni wollte noch nicht sterben und er würde auch nicht zulassen, dass sein Dummbatz von Bruder starb. Denn der Tod wäre der leichte Ausweg gewesen, das Leben, die Pflichten, das war der schwerere Weg und so eilten sie mit hinaus.
Doch es waren so viele Flüchtlinge unterwegs, dass sie sich aus den Augen verloren. Die Erde wankte, das, was als sicher gegolten hatte, war nicht mehr, das Urvertrauen in den Untergrund. Alle waren verängstigt, voller Dreck, das ekelige Nass von oben tropfte herab, all das machte es für die Zwerge mehr als ungemütlich. Doch da Barni nach seinem Bruder suchte, verlor er den Anschluss zu den anderen. Erst am nächsten Abend, als er zum Heer stieß, welches nach Varuna strömte, traf er auf die Getwergelins. Ja, nach dem Verlust Nilzadans, war dies genau das richtige für ihn. Gestern konnte er nicht gegen das flüssige Gestein ankämpfen, gegen die Felsen, die einschlugen, doch hier gab es einen richtigen Gegner, jemand, in den er seine Axt schlagen konnte, all die Ohnmacht loswerden, die sich in ihn hinein gefressen hatte.
Siegreich stimmte er den Ruf mit an, „Kalur, für Berkhvatter!“ Er spürte, dass hier mehr am Werke war, als sein kleines Zwergengehirn verstehen konnte, so konzentrierte er sich auf die alltäglichen Dinge. Seinen Bruder suchen, dann zu den anderen in ein Zeltlager reiten und die Hacke schwingen. Sie würden sich wieder ihren Weg hinab graben, energisch nickend, machte er sich mit den anderen ans Werk, nicht nachdenken, graben, hacken, weiter graben, schleppen.
Doch die Erde gab keine Ruhe, die Berge nicht und selbst der Himmel weinte salzige Tränen. Hatten die Götter sie verlassen? Nein, nicht nachdem, was er zuvor erlebt hatte. Bergvater würde seine Kinder nie im Stich lassen, stur, wie nur Zwerge sein konnten, vertraute er darauf und nahm seine Pflicht an.
Verfasst: Donnerstag 11. April 2013, 10:59
von Tharin Silberwacht
Er hatte schon viele gesehen in seinem Leben und dachte, seid seiner Zeit im Exil würde es nicht viel Neues für seine Augen zu erblicken geben. Genauso wenig glaubte er, dass nichts mehr seine Inneres Feuer erschüttern könnte. Doch diesmal stürmten keine Orks und andere dunkle Kreaturen die tiefen Hallen der Kaluren. Diesmal war es Geröll und Lava gewesen, etwas wogegen die Waffen der Kaluren machtlos waren und wo es nur noch half zu beten.
Inständig hoffte er, dass das heilige Feuer noch brannte, wenn nicht, waren die Kaluren verloren.
Jeden Tag betete er dafür gen Cirmias, er wusste, dass dies eine Prüfung ward, eine Prüfung für das Volk der Kaluren und sie würden die Prüfung bestehen. So schlug er sich, die Axt schwingend durch den Wald um den Stollenbauern das nötige Holz zu liefern und wenn er ab und an ein betrübtes Gesicht seiner Geschwister sah, dann schenkte er ihnen aufmunternde Worte und reichte ihnen ein Stück Hirschbraten.
Wahrlich es waren schwere Zeiten, aber sie waren die Kinder aus Stein. Die Wächter des Berges und nun ward dieser schutzlos. Aber nicht mehr lange, ohne Pause gruben sich die Kaluren in den Berg und schon bald würden sie ihn erreicht haben.
Doch was würde sie dort unten erwarten? Was löste das Beben aus? Ein Krieg der Götter oder gar ein grausames Ungetüm. Er wusste es nicht, er wusste nur eins, dass er vor dem was dort lauerte zwar Angst hatte, aber er würde sich dieser Angst stellen. Er würde die heilige Flamme im verschütteten Tempel der Kaluren nicht erlischen lassen. Solange seine Lebensesse brennt, würde er sie stets neu entfachen!
Verfasst: Donnerstag 11. April 2013, 23:59
von Toshgrum
Mittlerweile war das Lager errichtet, die Truhen gefüllt mit dem wichtigsten Material das sie benötigten um in ihre Stadt zurück zu kehren.
Die Wachen, welche sonst durch die Gassen und Tunnel Nilzadans Patrouillierten, waren nun um das Lager verstreut und sollten frühzeitig vor Feindlichen Annäherungen warnen.
Man hatte gezielt die besten Minenarbeiter und Schmiede ausgesucht, so diese in regelmäßigen Schichten stetig an dem neuen Tunnel arbeiteten.
Alle anderen halfen wo sie konnten. Weiber kochten, brauten frisches Bier und versorgten die Männer. Einige fand man auch mit den Männern am Tunnelbau beteiligen, Viele waren eifrig damit beschäftigt das Geröll fort zu schaffen.. denn davon gab es nun genug. Eine Handvoll war dafür zu ständig geeignete Bäume zu finden, fällen und diese weiter an die Schreiner zu geben. Diese fertigten daraus Stützpfeiler, so das sie in den Schacht passten. Stück für stück grub sich das Volk Cirmias in den Berg und keiner fing an weniger zu Arbeiten. Zwerge wie Atysh Feuerklinge, stimmten neue Lieder - Lieder die seine Kameraden vorantreiben sollten.
Heiler waren anwesend um kleinere und auch zum teil größere Wunden zu versorgen, sollte doch keiner Ausfallen. Priester saßen im Zelt, zu jedem Schichtbeginn ein kleines Ritual ausführend um den Segen ihres Urvaters zu erhalten.
Toshgrum war begeistert, er gesellte sich neben Yorgrum - die zwei Silberbärte arbeiteten emsig an der Felswand. Hatten sie das Gefühl das sie mehr Arbeiten würden als die meisten Jungbärte. So flug ihr Ton rauer über das Lager, war man dies aber gewohnt von Silberbärten. Atysh´s taktgebende Trommlerei lies ihn in jenem Takt Arbeiten, fast in Trance. Mit seinem großen Hammer, die rauen Felsbrocken des Berges bearbeitend.. bis diese Risse bildeten. Sah man wie er stetig kleinere Meißel hineinschob und den Fels so mit kräftigen Hammerschlägen zu zerbersten. So das er dass daraus resultierende Geröll auf einen Provisorischen karren schaffte und jenen durch den Schlamm der aufgeschwemmten Wiese zog. Nach jeder Schicht sah man ihm seine Erschöpfung an, hatte er gerade noch kraft um einige Krüge seines geliebten Bieres zu trinken. Darauf stets der direkte Weg in sein Feldbett und ein abschließendes Gebet an seinen Schöpfer.
Mahal Cirmias
Herr unseres Volkes!
Lass Kraft in unseren Adern anschwellen,
schenke uns ein teil der Macht deines Hammers.
Gebe uns die Ausdauer des Feuers deiner Esse
und die Klarsicht deiner unfehlbaren Augen.
Gib uns was du entbehren kannst,
wir Kinder deiner Schmiede bitten darum.
Schütze uns mit Hilfe deiner Pranken,
mögen wir eine weitere deiner Prüfungen überstehen.
So schlossen sich nach jeder Schicht seine Augen, so er sich geruhsam in den Schlaf wog.
Verfasst: Freitag 12. April 2013, 20:59
von Morinn Tiefschlag
In den Tiefen der verschütteten Stadt gab es nur noch wenig Leben, der Rauch, die giftigen Gase, die Lava, die Geröllmassen die herunter kamen ließen kaum genug Luft zum atmen, geschweige dem zum Leben. Lebensmittel gab es nicht viele und der alte Zwerg, röchelte und krächzte. Er hatte das Tor verschlossen und jeden Zugang blockiert und somit die Aussenwelt vor dem tobenden inneren geschützt und Nilzadan vor feindlichen Aussenseitern. Doch er war sicher das kein Zwerg Zeit verschwenden würde. Er war sich sicher, dass sie Nilzadan wieder in altem, oder gar ganz neuem Glanze erstrahlen lassen würden. Er war sich sicher das die Stadt aus dieser Katastrophe in einem glanz erwachen würde, in dem sich keine andere Stadt messen könnte.
Er war sich sicher.
Und mit einem lächeln auf den Lippen, wartete der alte, von Staub bedeckte Zwerg bereits auf den Tod, er war bereit für ihn.
Er hatte viele Kriege miterlebt, viele Schlachten geschlagen, viel Blutvergossen, viele Freunde fallen sehen...
Er hatte ein gutes Leben und es erfüllte ihn mit Stolz, sein Leben in der ehrwürdigen Stadt zu verlieren. Es erfüllte ihn mit Stolz, seinen Brüdern damit Zeit geschenkt zu haben, er war glücklich. Und er war sich sicher, das der Seelenschmied ihn bald in empfang nehmen würde und er den Rest seiner Zeit bei seinen Brüdern in der Seelenschmiede verbringen könnte.
Doch noch, lebte er, noch wartete er auf den Tod
Verfasst: Samstag 13. April 2013, 14:01
von Yorgrum Donnerkeil
Gestein! Überall um sie Herrum Gestein wohin das Auge reichte. Eine Wilde Mischung aus Granit, Felsspat und Basaltgestein welches sich seit dem Drachenangriff von Gryndlagor hier auftürmte. Sich durch diese wilde Mischung von Gesteinsschichten die sich ohne erkennbare Ordnung vor ihnen auftürmten zu Arbeiten war nicht einfach und erforderte volle Konzentration. Alle Paar Schritt mussten sie das Gestein abfangen und die Deckenstruktur Glätten mit den Kurzen Steinmeisseln welche eine sehr breite flache Meisselfläche besassen. Jene Meissel waren aus einer Mischung von Silber und Diamant so das sie dadurch die Nötige Härte bekammen die Oberfläche eines Steines glätten zu können ohne sich gleich Tiefer hinein zu fressen und vieleicht noch Löcher in die Decke des Tunnels zu schlagen.
Die Langen Bohrmeissel hingegen mit welchen sie sich Tiefer in das Gestein forne im Tunnel vorarbeiteten hatten eine Viereckige Spitze und waren endweder Vollauf aus Mitriel oder Reindiamant. Diese härte war nötig bei den Bohrmeisseln weil sie sich sonst viel zu schnell abnutzten. Immerhin wurde jeder dieser Meissel mit einer Vielzahl von enorm wuchtigen Hieben in den Felsen getrieben. So wurden stück für stück Löcher in das Gestein getrieben und Felsen herrausgebrochen oder aber Gesteinsspallten aufgestemmt. Ja diese wilde Mischung von unterschiedlichen Gesteinsarten machte es ihnen wirklich nicht einfacher! Aber was ein echter Kalure war würde sich nicht durch sollche belanglosigkeiten aufhalten lassen. Also Arbeitete er und Toshgrum mit unermütlichem Gleichtackt daran dem Tunnel Vortrieb zu leissten.
Jeder Hieb mit den grossen Hämmern auf das Ende eines der Bohrmeissel erhellte für Kurze zeit die Dunkelheit des Tunnels durch einen Funkenschlag und lies kleinere Funken über den Tunnelboden hüpfen. Die Jungzwerge standen Spallier hinter den beiden Silberbärten und trugen im stehten Tackt den Abraum hinaus aus dem Tunnel, und brachten Holzpfeiler herbei damit die erfahrensten Felsbearbeiter sie als Stützen einfügen konnten sobald der Tunnel wieder ein Stück weiter vorgetrieben war. Betrat man den Stollen fand man diese Holzpfeiler alle paar Schritt. Gefertigt aus Feinstem Eichenholz waren sie geschlagen mit einer Achteckigen Form gefertigt was ihnen eine beinahe Runde Form gab. Wie eine Säulenwache aus Holz wirkten sie so und säumten den Gang wie stille Wächter. Auf der Seitenfläche die genau in die Gangmitte zeigte waren auf jedem der Holzpfeiler ein Gebetsfers an Cirmias eingearbeitet. Ferse wie "Oh Vater des Gesteins führe unsere Hand und gleite zur Heimat" Oder "Oh Cirmias beleichte uns den Pfad mit dem Glanze deiner Esse auf das wir nie Fehltreten in deinem Namen". Viele solcher oder Ähnlicher Ferse und Gebete Fand man geschrieben in Kalurischer Schrift. Es waren Hoffnungen und Wünsche welche sie zum Ausdruck brachten und der tiefe Glaube der sie nicht wanken liess bei ihrer Arbeit.
Die Arbeiten am Tunnel wurden nur sehr selten unterbrochen. Beide Silberbärte hatten wenig Begeisterung dafür das die Jungzwerge eben lieber dem Bier als der Arbeit zusprachen. So trieben sie in regelmässigen Abständen alle wieder an die Arbeit wenn mal wieder etwas dazwischen kam das die Jungen veranlasste eine Pause einzulegen. Und es gab viele Gründe für die Jüngeren sowas zu tun! Schon die blosse Aussicht auf ein Stück Pöckelfleisch konnte ausreichen das die Arbeit für kurze Zeit ins stocken geriet bis den beiden Silberbärten auffiehl das sie Knietief im Geröll standen und irgendwie Stille sie umgab wo doch Arbeitssame Geräusche hinter ihnen den Tunnel erfüllen sollte. Sobald eine olche unterbrechung kam begann stehts einer von ihnen Lautstark zu Meckern! "Diese Jugend! Alle Faulpelze wissen nich wie man anständig Arbeitet! Oh Cirmias hilf wo sind die nu wieder hin". Gefolgt von dem zusammentreiben der wenigen fleissigen. Ja die Jungen waren eben wichtig und sie würden auch noch lernen was die Arbeit bedeutete.
Yorgrum der stehts ganz forne mit bei einem der Bohrmeissel Stand würde sicherlich nicht weichen bevor sie einen der Tunnel erreicht hatten welche in Nilzadans äussere Areale führte. Er hatte zutiefste Hoffnung das noch Überlebende sich vieleicht dort hinauf gerettet hatten in jene Tunnel welche Aufstiegen bevor sie hinabführten in die Tiefen wege. Ein kleineres Tor befand sich dort zwischen Tunnel und Nilzadan von dem die Wenigsten wusten. Doch seine Sippe war dort hinaufgekommen als der Nachschub zu den Tiefenfestungen abgebrochen war. Wenn sie Glück hatten und Cirmias seine Gebete erhöhrte würde dieses Areal nicht von der Lava überflutet sein da es eine kleinigkeit höher als Nilzadan lag. Vieleicht war es ja nicht allzuviel Lava gewesen die in die Stadt eingeflossen war! so das keiner der Weiter entfernten Tunnel schaden genommen hatte. Eine Vielzahl solch frommer Wünsche und Hoffnungen war es die Yorgrum dazu veranlassten unermüdlich weiter zu Bohren und den Tunnel vorranzutreiben. Ohne diese Hoffnung und den Willen ihre Heimat zu erreichen hätte er nicht gewust was sie hätten tun sollen. Möge Cirmias sie lenken und mit ihnen sein! Es gab ne Menge Arbeit die vor ihnen lag!
Verfasst: Samstag 13. April 2013, 17:40
von Tharin Silberwacht
Laute Rufe der Silberbärte schallen aus dem mittlerweile schon deutlich tiefem und ausgebautem Tunnel der Kaluren am Wegkreuz. Schweißgebadete und erschöpfte Jungkaluren bringen unter Anstrengung und ohne Pause Geröll und Schutt hinaus und verschwinden wenig später wieder in den Tiefen. Doch gibt es auch einige die versuchen sich von der Arbeit zu drücken. Doch diese werden durch verbale Gewalt, manchmal auch durch einen sachten Hammerschlag der Silberbärte wieder daran erinnert, wofür sie hier sind. Was ihre Aufgabe bei Cirmias sei!
Damit es noch weiter geht und sie bald wieder die Tiefen Nilzadans erreichen. Tharin der sich selten eine Pause gönnt, wenn dann nur um frisches Wild zu erlegen und seine Geschwister damit zu versorgen, schlägt einen Baum nach dem anderen um. Entastet diese und formt brauchbares Balkenholz daraus. Seine Geschwister sind damit beschäftigt die halbfertigen Rohhölzer in den Stollen zu tragen, wo sie wenig später verbaut werden.
"Noch tiefer, noch weiter, bald sind wir da!", ruft Tharin mit jedem seiner Axtschläge, bei denen sein Bart hin und hergeschleudert wird. Sein Blick wandert ob einer kurzen Verschnaufspause gen Himmel. "Schon wieder Regen...", denkt er sich und arbeitet unter voller Anstrengung weiter. Sein Gesicht wirkt dabei alt und erschöpft, doch auch einen Funken Hoffnung erkennt der Betrachter in seinen Augen. Dort scheint das ewige Feuer zu brennen, in seinem Blick, tief in seinem Inneren! Er freut sich nicht nur wieder auf die trockenen Stollen und den Geruch von Steinen und Erzen, nein er hat die Hoffnung auf die Freude vielleicht einige Überlebende wiederzusehen. "Ob Morinn noch lebt?", denkt er sich und schüttelt dann mit dem Kopf. Die Frage stellt er sich nicht, sie werden schon alle überlebt haben und harren dort unten aus, es liegt nun an den Kaluren an der Oberfläche, sie zu retten. Sie müssen die Feste unter dem Berg erreichen, sie dürfen die heilige Flamme nicht erlischen lassen und so arbeitet er unermüdlich, wie der Rest der Truppe weiter.
Verfasst: Donnerstag 18. April 2013, 07:27
von Toshgrum
Einige Zeit war verstrichen, die Harte arbeitet trug ihre Früchte und der Pass in den höhen des Berges hatte seine Früchte getragen. Man machte ihn mehr und mehr Bewohnbar und von dort aus erreichte das Volk die alte Stadt.
Toshgrum war Seelig, und überaus froh das die andauernde Zeit an der freien Luft endlich vorbei war. Er hatte wieder viel über sich, sein Volk und die außenstehenden gelernt. Es war ihm so, als hätte Cirmias wieder etwas lehren wollen. Als sei es wieder eine Prüfung gewesen die dem Volk Nilzadans auferlegt wurde, um daran zu wachsen und stärker zu werden.
Ja es war die Gemeinschaft die sie weiter gebracht hatte, Jung- bis Silberbaerte hatten akribisch daran gearbeitet endlich wieder nachhause zu kommen. Sippen arbeiteten noch mehr miteinander und sogar Langbeiner wie die Regendorns waren eifrig dabei ihren teil bei zu tragen.
Oh Lieber Urvater!
Wir danken deinem immer auf Lodernden Schmiedefeuer,
möge es ewig in unseren Herzen brennen!
Wir danken deiner Gnade und stetigen Umsicht,
möge es ewig in unseren Köpfen hallen!
Wir danken deiner Güte und Herrlichkeit,
möge es uns stets zu besserem Wissen leiten!
Toshgrum hatte seinen Tag im Tempel des Eisklamm verbracht,
dort suchte er oft nach Antworten und bat um die Hilfe der Seelenschmiede. Sein dank galt einzig dem Urvater und nur ihm hatte das Volk zu verdanken, wieder ihr gewohntes Leben fortführen zu dürfen. Er war froh das ein Großteil der Heimat den Beben und den unzähligen Lavastroemen stand gehalten hatte. Man feierte ausgiebig die Ankunft im neuen/ alten Heim, Bier sollte fließen und kein Zwerg mehr in der Lage aufrecht zu laufen. Ständiges Gedudel schallte durch die Tavernen, Gesänge ertönten und überall Polterte es durch die Stampfend Tanzenden Massen. Auch Toshgrum feierte mit und lies es sich gut gehen, so viel Bier hatte er wohl möglich nie in seinen Leben an einem Tag getrunken. Doch die Freude überwog und das Bier war köstlich. Man genoss es und diese Zeit würde wohl in die Geschichte eingehen.
Toshgrum selbst fand darauf im laufe der Zeit zu immer mehr Ideen, wollte er zu neuer Größe heranwachsen und weitere Waffen wählen - die noch stärker ausgeprägt werden sollten. Er lernte das auch die Langbeiner zu starkem Glauben fähig waren, sie in diesem aufblühen und sich einer Heimat wie die der Bärtigen verschreiben konnten. Es waren nicht nur schlechte unter ihnen und mit der Nötigen Vorsicht - könne man diese doch gar in eine Gemeinschaft aufnehmen, um ihnen die alten Lehren und den Glauben zu übermitteln. Doch bis diese ausgereift waren, sollte noch mehr Zeit verstreichen und er widtmete sich so lange wieder seinem Heim im Feuerschacht.
Verfasst: Dienstag 23. April 2013, 10:01
von Toshgrum
Toshgrum kam gerade erst durch das Tor der eisernen Frostklamm, als er auf die halbe Regendornfamilie traf.
*Er hob die Hand zum gruß und neigte sein Haupt leicht vor ihnen*
Galib Hâl ai-menû!
*sagte er mit stolzer und kräftiger stimme*
Wenn man ihm so ansah, war er Körperlich sehr kräftig gebaut. Hatte deutlich zugelegt und wirkte nicht mehr wie ein gebrechlicher Alter Kibil Tarâg.
Das Gespräch sollte sie in den Tempel führen, wo er feststellte das auch die beiden Regendornbrüder gleiche Gedanken teilten. Die Kalur mussten anfangen ebenfalls den Glauben eines Menschen für ihren Hâl der Seelenschmiede zu wecken, seinen Weg zu verbreiten und vielleicht würde es sogar gelingen den ein oder anderen zu bekehren. Jene zu bekehren, die gefangen unter dem Einfluss der Pantherfratze sind.
Denn auch die Kalur erkannten, das die Menschen zu ungeahnten Kräften gelangen wenn sie nur genug glauben Entwickelten. Sollten sie sich dem Berg verschreiben, hätten die Kalur mehr Hilfe zum Schutz seiner Heimat und könnten nach außen hin mehr Handel treiben und ihren Weg verbreiten. Denn ein Zwerg, würde wohl viel mehr im Hoheitsgebiet Rahals auffalen. Menschen hingegen gibt es zu hauf und fallen wohl kaum auf.
Er war gewillt ihnen alle nötigen Lehren zu Unterrichten, sei es die Geschichte, der Glaube, die Sprache oder eben das brauen vernünftigen Zwergenbieres in der Khazad-dûm.
Nach dem alle ihr letztes Gebet des Abends sprachen, forderte es ihnen nach Zwergenbier, sie gingen in die große Taverne des Belandil. Dort bestellten sie einiges an Bier und wollten mehr über ihre Gedanken erfahren, doch das Bier trieb sie davon ab und so endete es eher in einem Wilden saufgelage. Recht schnell hob es die Regendorn von den Füßen und die Zwerge standen erstaunt da, waren sie doch gerade mal warm gelaufen..
Zähl weiter Toshgrum!
*Brummte Tharin angeheizt, den nächsten Krug bereits angehoben um ihn auszutrinken.*
3
2
1
Jamgrim, Tharin und Toshgrum hoben nun den nächsten Krug und so folgten auch weitere.
Toshgrum war scheinbar gut drauf, denn auf halber strecke mussten Tharin und Jamgrim aufgeben. Waren sie nicht so besoffen das sie von den Latschen kippten, sondern ihr Magen eher so prall voll das sie kaum mehr einen schlucken hinunter bekamen.
Toshgrum jedoch Zählte eifrig weiter und trank weiter einen Krug nach dem anderen um sich einen Vorsprung zu ergattern. Hielt er jedoch nach 12 gefüllten Bierkrügen inne und beäugelte die runde, ein breites Grinsen über Beide Ohren schaute er auf den Boden zu den noch angeschlagenen Redendorn. Sie versuchten sich gerade aufzuraffen und mit viel Müh und Not auf einen Hocker am Thresen zu setzen.
Derweil spürte Tosh wie etwas unter seinem Mantel herumfummelte und brummte.
Mrâ, ez gucke lieber mal wo do die Kruege versteckt hast. Das geht doch nez mit rechten dingen zu!
Geschwind packte Tosh zu einem Hocker neben sich und versuchte mit weitem ausholen diesen ueber den Schaedel Jami´s zu ziehen.
Dieser erkannte die gefahr im Augenwinkel, versuchte zu entweichen - doch der Alkohol zahlte wieder einmal Tribut und es ging nicht schnell genug. Seitlich die Schulter von Jamgrim getroffen, wankte Tosh dem zug des Hockers hinterher und landete Schmerzhaft an der Mauer des Tavernenraums und stieß sich den Schädel.
Wer wagt es mir Lug und Trug anzukreiden, mir meinen Wanst zu entehren?! Mein eigener Vetter Jamgrim Eisenkiefer?!
*ein gemisch von Ernst und Schelm mischte sich auf seiner Miene und er grinste Kampflustig durch seinen Bart, sein eines Auge funkelte und sah Jamgrim eingehend an*
Dies endete mal wieder typisch in einer Taverne der Flammenhol. Hocker flogen, beide schenkten sich nichts bis einer auf dem boden Lag. Jamgrim musste erkennen das der alte Kibil Tarâg noch einiges in den Armen hatte. Das viele Arbeiten in der Mine stärkte ihn zu neuer Form und hatte ordentlich Dampf dahinter.
Tharin schaute die ganze Zeit zu, viel jedoch eher in der Taverne herum und musste auch vorlieb mit den Treppenstufen Belandils machen. Purzelte er betrunken hinab und man bemerkte es nichtmal, holte er sich jedoch Cirmias sei dank nur eine kräftige Beule am Hinterkopf.
Ein schöner Abend!
Die Regendorn hatten ihre erste Lektion bestimmt gelernt, dachte sich Toshgrum und er ging zufrieden in großen Bögen zurück in seine behausung. Im schlepptau dabei, den Jüngeren Jamgrim.
Verfasst: Sonntag 28. April 2013, 15:00
von Endran Regendorn
Gestern war ein guter Abend.. so errinerte sich Endran jedenfalls sein Kopf tat schrecklich weh.. warum wollte er auch den Kaluren beweisen das er soviel saufen konnte wie sie ? wahrlich keine gute idee. Der Helm bleibt heute unten dachte er sich wenn ihm da einer drauf hauen würde heute würde er wohl einen tobsuchtsanfall bekommen und danach vor Kopfschmerzen zusammen brechen ...
In dem Tempel hatte er ein interesanntes Gespräch mit Toshgrum dem Silberbart geführt das sollte vertieft werden Toshgrum schien eine ähnliche ansicht zu haben wie Endran selbst er war der Meinung das Langbeiner wie Endran es waren zu großem Glauben fähig währen auch an den Herren der Kalurn an Cirmias.
Vielleicht könnten sie zusammen mehr Menschen den Glauben an Cirmias näher bringen... er nahm sich fest vor Toshgrum in den nächsten Tagen wieder anzusprechen.