Auch in fernen Landen...
Verfasst: Samstag 23. März 2013, 12:07
...erhalten Personen ihre Berichte.
Düster blickten die fliederfarbenen Augen herab auf das vor dem Letharfen liegende Pergament. Die Zornesfalte zwischen den Brauen, welche sich in den letzten Jahren im Dienste am Allmächtigen in die Haut gegraben hatte, zog sich noch tiefer, währen die Brauen missmutig zusammen gezogen wurden. Ebenso die Falten um den Mund, dessen Lippen vor Abscheu zusammen gepresst wurden. Ausser diesen Zeichen der Missbilligung zeigten sich keine äusseren Anzeichen des Zornes, doch die Aura des Hasses welche den Templer umgab war beinahe greifbar.
Nervös traten die Wachen in den Farben der Prätorianer von einem Fuß auf den anderen, auch wenn sie das Gefühl des Unbehagens keiner Quelle oder Ursache zuordnen konnten, tauschten sie unsichere Blicke aus. Mit einem deutlich vernehmbaren Klacken standen die beiden Wachen dann schnurgerade als das Rascheln einer Kutte einen weiteren Templer ankündigte.
Cha'xyrol musste den Kopf nicht heben, um zu sehen, wer dort den Kreuzgang entlang lief, um nach dem Rechten zu sehen. Die Aura des ungehinderten Hasses und der ungebrochenen Macht des Vaters im älteren Letharen war ihm nur allzu bekannt. Das sein Erzeuger ihm nach all den Jahren noch immer nicht unbedingt zutraute seinen Hass zu kontrollieren schürte jenen nur noch, was ein leises boshaftes Kichern aus dem Kreuzgang herüber zur Folge hatte. Geeignet den Wachposten einen weiteren eiskalten Schauer das Rückgrat herunter zu treiben.
Nun doch die Fäuste ballend wurde der Kopf geschüttelt. Das diese armseligen kleinen Menschlein in ihrem Neid doch immer nur im Weg standen, statt selbst etwas zu schaffen. Ein Abort als Ehrung, welch eine Schmach. Ein möchte gern Clericus, welcher sich gegen die Faust des Tempels ausspricht in seiner eigenen kleinen Welt des Neides gefangen, wohl niemals dazu fähig wirklich etwas zu schaffen. Denn dazu bedarf es wahrer Stärke, wahrer Macht. Wie der Wulfram hatte jener nicht erkannt, dass die wahre Macht nicht im Einzelnen, sondern in der Führung der Massen zu finden war.
Ebenso wie sich die Loyalität zum Vater, selbst mittelbar über die Loyalität zu einem seiner Diener, in mehr zeigte, als einer Bürgerschaft zu einem Haufen Steine. Es war das Bauwerk des Glaubens, welches die wahrhaften Diener des Vaters errichteten. Und der Tempel war die tragende Stütze des Gesamten und die Prätorianer sein Zement in den Fugen.
Düster blickten die fliederfarbenen Augen herab auf das vor dem Letharfen liegende Pergament. Die Zornesfalte zwischen den Brauen, welche sich in den letzten Jahren im Dienste am Allmächtigen in die Haut gegraben hatte, zog sich noch tiefer, währen die Brauen missmutig zusammen gezogen wurden. Ebenso die Falten um den Mund, dessen Lippen vor Abscheu zusammen gepresst wurden. Ausser diesen Zeichen der Missbilligung zeigten sich keine äusseren Anzeichen des Zornes, doch die Aura des Hasses welche den Templer umgab war beinahe greifbar.
Nervös traten die Wachen in den Farben der Prätorianer von einem Fuß auf den anderen, auch wenn sie das Gefühl des Unbehagens keiner Quelle oder Ursache zuordnen konnten, tauschten sie unsichere Blicke aus. Mit einem deutlich vernehmbaren Klacken standen die beiden Wachen dann schnurgerade als das Rascheln einer Kutte einen weiteren Templer ankündigte.
Cha'xyrol musste den Kopf nicht heben, um zu sehen, wer dort den Kreuzgang entlang lief, um nach dem Rechten zu sehen. Die Aura des ungehinderten Hasses und der ungebrochenen Macht des Vaters im älteren Letharen war ihm nur allzu bekannt. Das sein Erzeuger ihm nach all den Jahren noch immer nicht unbedingt zutraute seinen Hass zu kontrollieren schürte jenen nur noch, was ein leises boshaftes Kichern aus dem Kreuzgang herüber zur Folge hatte. Geeignet den Wachposten einen weiteren eiskalten Schauer das Rückgrat herunter zu treiben.
Nun doch die Fäuste ballend wurde der Kopf geschüttelt. Das diese armseligen kleinen Menschlein in ihrem Neid doch immer nur im Weg standen, statt selbst etwas zu schaffen. Ein Abort als Ehrung, welch eine Schmach. Ein möchte gern Clericus, welcher sich gegen die Faust des Tempels ausspricht in seiner eigenen kleinen Welt des Neides gefangen, wohl niemals dazu fähig wirklich etwas zu schaffen. Denn dazu bedarf es wahrer Stärke, wahrer Macht. Wie der Wulfram hatte jener nicht erkannt, dass die wahre Macht nicht im Einzelnen, sondern in der Führung der Massen zu finden war.
Ebenso wie sich die Loyalität zum Vater, selbst mittelbar über die Loyalität zu einem seiner Diener, in mehr zeigte, als einer Bürgerschaft zu einem Haufen Steine. Es war das Bauwerk des Glaubens, welches die wahrhaften Diener des Vaters errichteten. Und der Tempel war die tragende Stütze des Gesamten und die Prätorianer sein Zement in den Fugen.