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Ein gesiegeltes Pergament an Seine Heiligkeit

Verfasst: Donnerstag 21. März 2013, 08:46
von Gast
*Ein Bote in den Farben des Tempels wird in den Palast eintreten und ein gesiegeltes Schreiben für Seine Heiligkeit hinterlegen, sollte seine Heiligkeit das Siegel erbrechen wird sich ihm folgender Inhalt offenbahren.*

"Seinen Segen mit euch, eure Heiligkeit!

Ich wende mich an euch, um von eurer Weisheit mich erleuchten zu
lassen, selbstverständlich mit Wissen der Templerschaft.

Zum Einen geht es um die unleidliche Geschichte mit den Menekanern,
die sich aufgrund meines Entschuldigungsschreibens vor einigen Wochen
immer noch in Schweigen hüllen.
Ich vermute Verstimmung, weil jenes Treffen mit eurer Heiligkeit nicht
stattfand.

Zum Anderen um euch über das Tun zu informieren, die sich in meinem
Auftrage in den Schatten bewegen. Sie haben ihre Position eingenommen
und harren nun eurer Entscheidung. Über das Tun jener Schatten ist
Tetrarchin Aliyahna ebenso in Kenntnis gesetzt worden.

Sofern der heutige Abend genehm ist würde ich um ein Gespräch unter
vier Augen ersuchen.

Möge Ihm gefallen was Er von uns sehen wird!

gez. Althan
Clericus Alataris"


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Verfasst: Donnerstag 21. März 2013, 10:20
von Faolan Tianarch
*umgehend wird der Clericus von einem persönlichen Diener seiner Heiligkeit aufgesucht um ihm mitzuteilen, das er in den Abendstunden im Palast sein wird.*

Verfasst: Freitag 22. März 2013, 06:57
von Gast
An Schlaf war in dieser Nacht nicht zu denken, rastlos strich er durch die Bibliothek das Gesicht sorgenvoll verzogen die junge Pantherin hatte es schon vor geraumer Weile aufgegeben ihm auf Schritt und Tritt zu folgen und hatte sich neben den Kamin gelegt ihn mit gelbgrünen Augen verfolgend.
Der Stein aus Erkenntnis und Schuld lag schwer in seinem Magen und im Bestreben das Richtige zu tun, hatte er versagt.
Scarlett, Scarlett... warum hast du mir jenes verschwiegen. Dass er sich bereit erklärt hatte seiner Heiligkeit die wichtigen Pergamente auszuhändigen bekam, als er vom Alka erfuhr, dass sie sich für den Posten des Statthalters beworben hatte... einen faden Beigeschmack. Er kam sich benutzt vor auch wenn jenes nicht den Anschein erweckt hatte. Auch wenn seine Heiligkeit ihm dahingehend vertraute, dass das Eine mit dem Anderen nicht zu tun hatte und Althan sich nur auf ihre Arbeit als Spionin bezog, als er sie lobte... der Geschmack auf seiner Zunge war trotz allem bitter.

Einige Punkte hatte er an jenem Abend gehabt und nur zwei vorbringen können. Es war nicht an ihn gewesen offen zu sprechen, dennoch wurde er von seiner Heiligkeit dazu aufgefordert. Langsam sank Althan in den Stuhl und starrte auf das Pergament, welches noch blank und jungfräulich vor ihm lag. Er hatte gewusst, welchen Anschein seine Worte erwecken würden und dass damit gegen die Gebote verstoßen würden, wenn er es aussprach. Er tauchte die Feder in die Tinte und streifte sie am Rande ab. Es war nicht von Belang, mit wem er darüber gesprochen hatte... es zählte nur, dass er es war, der es offen aussprach. Es spielte keine Rolle, dass es in einem ganz anderen Bestreben geschehen war. Am Ende würde allein der Alleine über das was er heute gesagt hatte über ihn richten.
Leise kratzte die Feder über das Pergament und er blickte nachdenklich aus die Zeilen welche sein Schicksal besiegelten würden.

"Seinen Segen mit euch, eure Heiligkeit Faolan Tianarch!

Ihr hattet mich am gestrigen Abend dazu aufgefordert offen zu sprechen
und jenes führte dazu, dass ich in meinen Augen gegen die Gebote
verstieß und euch als sein gewählter Vertreter in dieser Welt.
Hiermit klage ich mich selbst an.
Sofern es von euch gewünscht ist, erbitte ich erneut um ein Gespräch zu
einer Zeit die euch genehm ist. Am heutigen Abend führe ich den
Glaubensunterricht im Tempel von Rahal durch und werde, sofern ihr
mich empfangt würde ich euch danach aufsuchen.

Zum Anderen würde ich jene Zeit nochmals benötigen, um euch
vollkommen über das was der Tempel bisher weis zu unterrichten,
wenn euch meine Worte noch erreichen können.
Hiermit spreche ich jenes an, welches ich in meinem ersten Schreiben
aufführte.

Ich bin der Templerschaft verpflichtet, ebenso wie euch, wenn ihr an
einer Krankheit leidet sollte der Tempel sich jener annehmen.
Anzeichen lassen sich nicht übersehen, das grüne Blut, eine Heilerin die
euch besucht und eure Leibwächterin die euch etwas überreicht.
Wie würdet ihr an meiner Stelle handeln?
Ich denke wir kennen beide die Antwort und auch für jene Entscheidung
werde ich gerade stehen und mich Seinem Urteil vor Nileth Azur ohne
Furcht stellen.

Möge Er seine schützende Pranke über Euch halten und ihm gefallen, was Er sehen wird!

gez. Althan
Klericus Alataris"



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