Was es bedeutet "ich" zu sein.
Verfasst: Sonntag 17. März 2013, 13:29
Manchmal beneidete er die Letharen für das, was sie waren. Eine Existenz, simpel in ihrer Prägung.
Facettenreich aber am Ende doch eindeutig in ihrem Sinn, ihrem Zweck, ihrem Dasein.
Geboren aus Hass, unfähig, die Vielfalt menschlicher Emotionen zu empfinden. Behindert und eingeschränkt zugleich, nur halb fertig... aber manchesmal eben gerade darob sorgenfrei und unbelastet.
Es wäre einfach, schlichten Hass zu empfinden und darüber alleine mit sich und der Welt zufrieden zu sein.
Aber als Mensch geboren, gab es dergleichen Luxus nicht. Als Mensch war das Leben nicht simpel und geradlinig, nicht vorher bestimmt. Ein Wirrwar aus Gefühlen, aus Bedürfnissen, aus unkontrollierbaren Regungen, welche alle gemeinsam das Leben eines Menschen zu einem reinen Chaos werden ließen. Zu einer unvorhersehbaren Komödie, welche die Schausteller selbst nur erleben, niemals zu spielen vermochten.
Und gerade eben, in diesem Moment, fühlte er sich umso mehr als Beobachter seines ganz persönlichen Possenspiels.
Umgeben von idyllischer Eintracht, dem frischen Duft eines Waldes im Frühling in der Nase, das morgendliche Zwitschern lebhafter Vögel, welche die ersten Sonnenstrahlen und die erste Wärme grüßten. Und dennoch frei davon, hier Ruhe und Erholung zu finden. Gewiss nicht in dem Maße, in welchem er es sich gewünscht hätte.
Und er hasste .. er hasste tatsächlich ..
Er hasste die Ablehnung … die Irritation ob der eigenen Verwundbarkeit .. den Geruch von Schwäche in der Nase ..
Er hasste es, sich mit dergleichen Sorgen und .. Empfindungen befassen zu müssen ..
Er hasste es, zu wissen, dass es dennoch kein Entkommen gab .. er nun einmal ein Mensch war und kein Lethar .. und es seine Aufgabe, seine schlichte Notwendigkeit war, damit zurecht zu kommen.
Und er hasste es zu wissen … dass er nicht hasste .. dass kein Hass, kein Zorn und kein Dogma dieser Welt das Gefühl dumpfer Taubheit aus seiner Brust verbannen konnte, welches bereits seit Stunden darin nagte, pochte, hämmerte, manches mal abflaute nur um in Momenten schierer, bitterer Furcht wieder zu kehren.
Furcht … vor der eigenen Erkenntnis, Furcht davor, etwas verloren zu haben, das .. irgendwann einfach da war … zuerst nur unaufdringlich, dann unverkennbar.
Und hatte er es verloren? Oder hatte er es fort geschickt? Hatte er es fort gejagt, um dem eigenen Stolz zu gehorchen, fort gejagt um einer anderen Wunde zu begegnen, die tiefer lag? Eine, für die es nichts konnte …
Wie auch immer die Gedanken kreisten … zu einem Ende wollten sie nicht finden. Keine Erleichterung, kein Trost, keine allumfassende Antwort , so sehr er sich auch mühte.
Nur eine Sicherheit .. eine einzige .. und die war erschreckend genug.
Er .. wünschte ..
Facettenreich aber am Ende doch eindeutig in ihrem Sinn, ihrem Zweck, ihrem Dasein.
Geboren aus Hass, unfähig, die Vielfalt menschlicher Emotionen zu empfinden. Behindert und eingeschränkt zugleich, nur halb fertig... aber manchesmal eben gerade darob sorgenfrei und unbelastet.
Es wäre einfach, schlichten Hass zu empfinden und darüber alleine mit sich und der Welt zufrieden zu sein.
Aber als Mensch geboren, gab es dergleichen Luxus nicht. Als Mensch war das Leben nicht simpel und geradlinig, nicht vorher bestimmt. Ein Wirrwar aus Gefühlen, aus Bedürfnissen, aus unkontrollierbaren Regungen, welche alle gemeinsam das Leben eines Menschen zu einem reinen Chaos werden ließen. Zu einer unvorhersehbaren Komödie, welche die Schausteller selbst nur erleben, niemals zu spielen vermochten.
Und gerade eben, in diesem Moment, fühlte er sich umso mehr als Beobachter seines ganz persönlichen Possenspiels.
Umgeben von idyllischer Eintracht, dem frischen Duft eines Waldes im Frühling in der Nase, das morgendliche Zwitschern lebhafter Vögel, welche die ersten Sonnenstrahlen und die erste Wärme grüßten. Und dennoch frei davon, hier Ruhe und Erholung zu finden. Gewiss nicht in dem Maße, in welchem er es sich gewünscht hätte.
Und er hasste .. er hasste tatsächlich ..
Er hasste die Ablehnung … die Irritation ob der eigenen Verwundbarkeit .. den Geruch von Schwäche in der Nase ..
Er hasste es, sich mit dergleichen Sorgen und .. Empfindungen befassen zu müssen ..
Er hasste es, zu wissen, dass es dennoch kein Entkommen gab .. er nun einmal ein Mensch war und kein Lethar .. und es seine Aufgabe, seine schlichte Notwendigkeit war, damit zurecht zu kommen.
Und er hasste es zu wissen … dass er nicht hasste .. dass kein Hass, kein Zorn und kein Dogma dieser Welt das Gefühl dumpfer Taubheit aus seiner Brust verbannen konnte, welches bereits seit Stunden darin nagte, pochte, hämmerte, manches mal abflaute nur um in Momenten schierer, bitterer Furcht wieder zu kehren.
Furcht … vor der eigenen Erkenntnis, Furcht davor, etwas verloren zu haben, das .. irgendwann einfach da war … zuerst nur unaufdringlich, dann unverkennbar.
Und hatte er es verloren? Oder hatte er es fort geschickt? Hatte er es fort gejagt, um dem eigenen Stolz zu gehorchen, fort gejagt um einer anderen Wunde zu begegnen, die tiefer lag? Eine, für die es nichts konnte …
Wie auch immer die Gedanken kreisten … zu einem Ende wollten sie nicht finden. Keine Erleichterung, kein Trost, keine allumfassende Antwort , so sehr er sich auch mühte.
Nur eine Sicherheit .. eine einzige .. und die war erschreckend genug.
Er .. wünschte ..