Lehrstunde
Verfasst: Mittwoch 27. Februar 2013, 23:10
Das war neu.
Seit wann war der alte Haudegen so versessen, Fjalons Kampfkraft zu betonen? Nuala stand doch direkt neben ihm - Und jene war ebenso kampferprobt wie er selbst!
Was auch immer da in Ilias' Kopf vorging, es klang immerzu danach, als wolle er dringend Dinge nachholen. Als habe er Liegengebliebenes... wichtige Angelegenheiten zu regeln.
Fast so, als versuche er eine Reise vorzubereiten und Nichts unerwähnt zu lassen. Fjalon befürchtete das Schlimmste, doch lächelte nur, blieb so höflich wie stets und ließ den alten Haudegen die jungen Streiter der Legion in die Grundzüge des Feldkampfes einweisen.
Fähige Krieger im Regiment? In den Reihen der Gardisten waren einige gute Männer, aber der Veteran - der Schrecken der Rahaler - ließ selten soviel Gutes an Anderen. Das Lob, und die inbrünstige, fast besessene Mühe lebenswichtiges Wissen für den wirklichen Ernstfall um jeden Preis weiterzugeben war neu.
Es schien fast, als wolle der Einäugige Krieger mit denen, die auf seiner Seite stehen, soviel wie nur möglich teilen.
Was hat dieser Halunke nur vor?
Die Recken der Legion jedenfalls - allesamt Männer, deren Herzen mit Ehrgefühl und Mut gefüllt zu sein schienen - schlugen sich redlich. Hier und da war eine offene Deckung, die Fjalon zu nutzen wusste. Mancherorts wurde das schwächste Glied der Truppe nicht geschützt, was der Gardist nicht ungestraft ließ. Und allzu oft ließen sich die mutigen Hitzköpfe zu unüberlegten Angriffen hinreißen. Doch Ilias hatte gute Arbeit geleistet - Denn in der zweiten Runde ließen die Recken Fjalon weniger Freiräume. Sie lernen schnell..., schoss es dem Gardisten durch den Kopf, als er mehr Hiebe zu parieren hatte, als er anfangs annahm.
In ihren Herzen loderte eine Flamme - Die Flamme, die Männer antreibt, füreinander einzustehen und für etwas Bedeutsames zu kämpfen. Und in ihnen wohnte, ganz offenbar, der Wille, zu lernen.
Fjalon hoffte inständig, dass das Reich auch auf diese Krieger zählen konnte, wenn es zum Äußersten käme. Zusammenhalt, in dieser bedrohlichen Zeit, war der härteste Schild, den sich ein Reich wünschen konnte.
Seit wann war der alte Haudegen so versessen, Fjalons Kampfkraft zu betonen? Nuala stand doch direkt neben ihm - Und jene war ebenso kampferprobt wie er selbst!
Was auch immer da in Ilias' Kopf vorging, es klang immerzu danach, als wolle er dringend Dinge nachholen. Als habe er Liegengebliebenes... wichtige Angelegenheiten zu regeln.
Fast so, als versuche er eine Reise vorzubereiten und Nichts unerwähnt zu lassen. Fjalon befürchtete das Schlimmste, doch lächelte nur, blieb so höflich wie stets und ließ den alten Haudegen die jungen Streiter der Legion in die Grundzüge des Feldkampfes einweisen.
Fähige Krieger im Regiment? In den Reihen der Gardisten waren einige gute Männer, aber der Veteran - der Schrecken der Rahaler - ließ selten soviel Gutes an Anderen. Das Lob, und die inbrünstige, fast besessene Mühe lebenswichtiges Wissen für den wirklichen Ernstfall um jeden Preis weiterzugeben war neu.
Es schien fast, als wolle der Einäugige Krieger mit denen, die auf seiner Seite stehen, soviel wie nur möglich teilen.
Was hat dieser Halunke nur vor?
Die Recken der Legion jedenfalls - allesamt Männer, deren Herzen mit Ehrgefühl und Mut gefüllt zu sein schienen - schlugen sich redlich. Hier und da war eine offene Deckung, die Fjalon zu nutzen wusste. Mancherorts wurde das schwächste Glied der Truppe nicht geschützt, was der Gardist nicht ungestraft ließ. Und allzu oft ließen sich die mutigen Hitzköpfe zu unüberlegten Angriffen hinreißen. Doch Ilias hatte gute Arbeit geleistet - Denn in der zweiten Runde ließen die Recken Fjalon weniger Freiräume. Sie lernen schnell..., schoss es dem Gardisten durch den Kopf, als er mehr Hiebe zu parieren hatte, als er anfangs annahm.
In ihren Herzen loderte eine Flamme - Die Flamme, die Männer antreibt, füreinander einzustehen und für etwas Bedeutsames zu kämpfen. Und in ihnen wohnte, ganz offenbar, der Wille, zu lernen.
Fjalon hoffte inständig, dass das Reich auch auf diese Krieger zählen konnte, wenn es zum Äußersten käme. Zusammenhalt, in dieser bedrohlichen Zeit, war der härteste Schild, den sich ein Reich wünschen konnte.