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Klack Klack

Verfasst: Samstag 23. Februar 2013, 20:34
von Der Erzähler
Eines Nachts, als der Mond bereits die Sonne hinter den Bergen ertränkte, schlich sich etwas Schemenhaftes durch die finsteren Straßen Bajards.
Die spitzen Ohren lauschten sehr genau nach dem Wimmern der kleinen Kinder. Selbst die stockenden Atemzüge der Erwachsenen wurden mit einem Ohrenzucken zur Kenntnis genommen...

Da war es wieder... und wieder - es hörte nicht auf!
Klack, klack... Klack, klack. Ratschhhh... Klack, klack.
Die spitz zulaufenden Klauen tippelten geräuschvoll über Holz und Gestein. Unheilvoll klang es, als würde in dieser Nacht etwas sein Unwesen in Bajard treiben und nur darauf warten, eines der neugierigen Kinder zu erwischen, welche sich vor die Türen der Dorfhäuser wagten.

Diesmal verging das Kratzen und Klackern plötzlich, als hätte dieses Wesen seinen Weg wieder aus Bajard hinaus gefunden.
Bajard konnte wieder aufatmen, die Eltern ihre Kinder in die Arme schließen und beruhigen. Es war sicher nur der eisige Wind, der Bäume und Äste zu einem Tanz aufforderte...

Allmählich kehrte auch wieder Ruhe ein. Die Bewohner konnten nach diesem Geräuschspiel ihrem langersehnten Schlaf nachgehen.
Nur einige der Bewohner fanden zu dieser nächtlichen Stunde keine Ruhe:
Bertram - ein kalter Schauer übermannte ihn in diesem Moment....
Xenos - sein Herz pochte wild, als würde es ihm jeden Moment aus der Brust springen wollen.
Rothran - seine Hände wurden kühl und von einem kalten Schweißfilm benetzt.


... War es doch mehr, als die Ohren überhaupt vernehmen konnten?

Verfasst: Samstag 23. Februar 2013, 21:31
von Rothran
Er kam die Tage immer wieder etwas später zu seinem Häusschen, es wurde wohl viel hin und her geräumt, Vorkehrungen getroffen.
Auch in seinem kleinen Vorgarten und der Holzhütte schien sich hier und da ein paar Kleinigkeiten zu ändern, die aber wohl nur Alteingesessene bemerken würden, hier und da ein Nagel mehr, dort etwas aufgewühlte Erde, eine paar Ritzen mehr hier und dort...


Diese besagte Nacht hing er in seinem Keller, Gedankenverloren über alten Büchern, welche ihn teilweise auf Gedankenzüge in die Vergangenheit führten. Bei einigen murmelte er vor sich her: " Wollen wir hoffen das die "Jungspunde" bei uns die Gefahr nicht verkennen, auch wenn ich verstehen kann das manche die Nachricht der Kriegserklärung teilweise irrwitzig fanden, andere wiederrum sich der Aufregung freuten...
Unwissenheit ... "
Er brummte etwas, er kannte solche Situation nur zu gut, selten hielt er sich offen an einem Fenster auf und auch sein Schatten schien des öfteren nicht nur einer zu sein.
Das Klacken lies in aufhorchen, so leise er es vermochte ging er zu einer Spalte im Boden welche das Mondlicht durchlies und lauschte Aufmerksam.... verschwunden... er wischte sich den kalten Schweißfilm ab der sich an seinen Händen gebildet hatte.
Ein erneutes Brummen folgte
" Also ist es wieder soweit... "

Verfasst: Sonntag 24. Februar 2013, 12:24
von Xenos
An jener Nacht war Xenos aufgewühlt von den Ereignissen des Tages und versuche Trost in der Taverne zu finden nachdenklich saß er in einer Ecke und starrte mit leeren Blicken auf sein Bier. Er stammele einige weniger Worte fassungslos vor sich hin.

passiert das wirklich.. Krieg.. gegen diese.. Kreaturen ...

Ihm war klar das er von nun an mehr trainieren muss, besser und stärker werden muss um jenes Unheil, was sich über der Gesellschaft ausbreitet, bekämpfen zu können. Diese Gedanken raubten ihm den Verstand.

Nach einigen weiteren Bieren und etwas Wein verlies er die Taverne um sich auf den Heimweg zu begeben. Ein Windhauch war zu vernehmen, das Bellen der Hunde und knirschendes Holz, jedes Geräusch lies ihm einen schauer über den Rücken laufen. Immerwieder schaute er sich suchend nach dem Ursprung um und nach jedem Blick, der wieder geradeaus ging, wurden seine Schritte schneller.

In der Herberge angekommen, ging er sogleich auf eines der Zimmer und legte sich ins Bett. Sein Herz noch immer schnell schlagend, sein Kopf voller Gedanken an die Vergangenheit und die Zukunft. Es gelang ihm kurz darauf einzuschlafen aber nur für einen Moment.

Dann vernahm er erneut Geräusche.. klack, klack... Klack, klack. Ratschhhh... Klack, klack...
Er wachte schweißgebadet auf und sein Herz pochte wild, als würde es ihm jeden Moment aus der Brust springen wollen.

Sogleich stand er auf, ergriff sein Schwert, und eilt zum nächstgelegenen Fenster... Nichts.. Nichts war zu sehen und so saß er sich auf einen Stuhl, die Augen auf die Straße gerichtet.

Diese Nacht war ihm nicht Wohlgensonnen und so fand er keinen Schlaf...