Ein versiegeltes Schreiben erreicht den Alka
Verfasst: Sonntag 27. Januar 2013, 14:57
Wird das Siegel gebrochen offenbart sich dem Leser der folgende sauber verfasste Text.
Den Segen des Rabenherren mit euch, eure Heiligkeit,
ich bedaure, dass es notwendig wird mich nach so kurzer Zeit bereits wieder an euch zu wenden und es schmerzt mich euch ein weiteres Mal mit solchen Dingen belasten zu müssen.
So möchte ich beginnen das Geschehene aus meinem Blick zusammenzufassen.
In Anwesenheit des Vicarius Althan offenbarte mein Bruder, Azyr Dracones sein Wesen als Rabendiener. Wohl in der Hoffnung, dass der wache Verstand des Vicarius mit diesem Wissen umzugehen vermag und ihm eine Stütze ist auf dem Weg sich, wie ich, offen für das Reich zu zeigen und ihm weiter hin zu dienen.
Ein Irrglaube wie sich herausstellte, die folgende Handlung zeugte leider nicht, wie ich ihm selbst bis dahin zugestand, von Weitsicht und dem Wunsch das Jahrhunderte alte Band zwischen Alatar und Krathor zu festigen. Es scheint ein tiefer, für mich erschreckender Zweifel gegen die Schöpfung des All-Einen im Tempel vorzuherrschen.
Anstatt das Gespräch mit uns, oder mir zu suchen, trug er es unbedacht an die Öffentlichkeit, ein offener Schlag mit dem Federhandschuh gegen die Raben. Doch er ist jung und der Übermut verleitet zu Taten dessen Tragweite nur selten abzusehen sind.
Umgehend suchte ich den Rat eurer Vertrauten, Lyss erwies sich als deutlich besonnener und auf ihren Rat hin brachte ich meinen Bruder in den Kerker Rahals. Wo ich ihn der Gnade des Tempels überließ, als Zeichen des Willens und der Offenheit, doch auch dies wurde mit Füßen getreten, und uns nur Verachtung entgegen gebracht. Ihr werdet euch vorstellen können wie schwer mir dieser Schritt gefallen ist und wie zerstörerisch die Reaktion darauf für mich war.
Es folgte ein langes Gespräch mit der Tetrachin, welches mich ebenso entsetzt wie verstört zurück ließ.
Wiederkehrender, anhaltender Verrat der Rabendiener, Verrat Krathors an Alatar selbst. Worte, die mich ebenso Überraschten wie bestürzten. Sie sprach von Verrat sie sprach von Betrug, doch was war es wirklich?
Jahrzehnte, Jahrhunderte verband Die Kinder des Raben ein festes Band mit Rahal, wie kann es sein, das die Taten einiger weniger in wenigen Monaten das einzureißen vermag das über Decaden gewachsen ist. Sie Sprach von Übergriffen auf Bürger, Bauern doch was war es wirklich, die blinde Handlung einiger auf einem falschen Pfad wandelnder Seelen? Oder doch der Wille Krathors, und so der Wille Alatars ihren Glauben zu prüfen und sie entweder gestärkt oder tot daraus hervorgehen zu lassen.
Ist es nicht eines seiner heiligsten Gebote das nur den Starken das Anrecht gewährt wird zu überleben und doch wird ihrem Wohl, ihrer Schwäche hier ein Gewicht bei bemessen welches sich meinem Verständnis entzieht.
Ist es verwunderlich das jene, die noch im wachsen begriffen sind sich verbergen? Ist es ihnen zum Vorwurf zu machen, dass sie trotz allem dem Reich dienen wollen, mein Bruder vergoss sein Blut für das Reich er stand mit seinem Leben für das Wohl der Bürger ein und doch werden diese Zeugnisse der Treue mit Verrat gleichgesetzt, ist sein einzigstes Vergehen doch lediglich, sich nun scheinbar doch voreilig offenbart zu haben oder dem Falschen. Ihm war nicht Bewusst, das ihm euer Schutz zugestand so er sich direkt offen gezeigt hätte, ein Fehler der seiner Jugend zuzuschreiben ist, vielleicht auch ein Versäumnis meiner Person und doch die Furcht vor einem übereilten Tod sitzt tief und noch immer hofft er auf euren Zuspruch.
Es ist ein abschreckendes Beispiel für meine Brüder, jene die gewillt waren sich zu zeigen wurden verschreckt der Schock über das Verhalten des Tempels sitzt tief.
Mir selbst war nicht bewusst, dass sie die Schöpfung Alatars anzweifeln und ihr werdet verstehen wenn es Zweifel in mir weckt ob der eingeschlagene Weg letzten Endes nicht an einem unüberwindbaren Wall endet.
Ich wende mich an euch, da mir die Tetrachin für Worte verschlossen scheint, doch noch immer verbleibt der Wunsch, das zusammen zu führen was schon aus Historischem zusammengehören muss.
Ihr seht mich hilflos in Anbetracht des Geschehenen und so ersuche ich den Rat, die Weisheit und die Hilfe seiner Heiligkeit uns aus diesen dunklen Tagen zu leiten und die alten Bande nicht gänzlich reizen zu lassen.
Im Namen des Raben, und Verbundenheit dem alatarischen Reich,

Den Segen des Rabenherren mit euch, eure Heiligkeit,
ich bedaure, dass es notwendig wird mich nach so kurzer Zeit bereits wieder an euch zu wenden und es schmerzt mich euch ein weiteres Mal mit solchen Dingen belasten zu müssen.
So möchte ich beginnen das Geschehene aus meinem Blick zusammenzufassen.
In Anwesenheit des Vicarius Althan offenbarte mein Bruder, Azyr Dracones sein Wesen als Rabendiener. Wohl in der Hoffnung, dass der wache Verstand des Vicarius mit diesem Wissen umzugehen vermag und ihm eine Stütze ist auf dem Weg sich, wie ich, offen für das Reich zu zeigen und ihm weiter hin zu dienen.
Ein Irrglaube wie sich herausstellte, die folgende Handlung zeugte leider nicht, wie ich ihm selbst bis dahin zugestand, von Weitsicht und dem Wunsch das Jahrhunderte alte Band zwischen Alatar und Krathor zu festigen. Es scheint ein tiefer, für mich erschreckender Zweifel gegen die Schöpfung des All-Einen im Tempel vorzuherrschen.
Anstatt das Gespräch mit uns, oder mir zu suchen, trug er es unbedacht an die Öffentlichkeit, ein offener Schlag mit dem Federhandschuh gegen die Raben. Doch er ist jung und der Übermut verleitet zu Taten dessen Tragweite nur selten abzusehen sind.
Umgehend suchte ich den Rat eurer Vertrauten, Lyss erwies sich als deutlich besonnener und auf ihren Rat hin brachte ich meinen Bruder in den Kerker Rahals. Wo ich ihn der Gnade des Tempels überließ, als Zeichen des Willens und der Offenheit, doch auch dies wurde mit Füßen getreten, und uns nur Verachtung entgegen gebracht. Ihr werdet euch vorstellen können wie schwer mir dieser Schritt gefallen ist und wie zerstörerisch die Reaktion darauf für mich war.
Es folgte ein langes Gespräch mit der Tetrachin, welches mich ebenso entsetzt wie verstört zurück ließ.
Wiederkehrender, anhaltender Verrat der Rabendiener, Verrat Krathors an Alatar selbst. Worte, die mich ebenso Überraschten wie bestürzten. Sie sprach von Verrat sie sprach von Betrug, doch was war es wirklich?
Jahrzehnte, Jahrhunderte verband Die Kinder des Raben ein festes Band mit Rahal, wie kann es sein, das die Taten einiger weniger in wenigen Monaten das einzureißen vermag das über Decaden gewachsen ist. Sie Sprach von Übergriffen auf Bürger, Bauern doch was war es wirklich, die blinde Handlung einiger auf einem falschen Pfad wandelnder Seelen? Oder doch der Wille Krathors, und so der Wille Alatars ihren Glauben zu prüfen und sie entweder gestärkt oder tot daraus hervorgehen zu lassen.
Ist es nicht eines seiner heiligsten Gebote das nur den Starken das Anrecht gewährt wird zu überleben und doch wird ihrem Wohl, ihrer Schwäche hier ein Gewicht bei bemessen welches sich meinem Verständnis entzieht.
Ist es verwunderlich das jene, die noch im wachsen begriffen sind sich verbergen? Ist es ihnen zum Vorwurf zu machen, dass sie trotz allem dem Reich dienen wollen, mein Bruder vergoss sein Blut für das Reich er stand mit seinem Leben für das Wohl der Bürger ein und doch werden diese Zeugnisse der Treue mit Verrat gleichgesetzt, ist sein einzigstes Vergehen doch lediglich, sich nun scheinbar doch voreilig offenbart zu haben oder dem Falschen. Ihm war nicht Bewusst, das ihm euer Schutz zugestand so er sich direkt offen gezeigt hätte, ein Fehler der seiner Jugend zuzuschreiben ist, vielleicht auch ein Versäumnis meiner Person und doch die Furcht vor einem übereilten Tod sitzt tief und noch immer hofft er auf euren Zuspruch.
Es ist ein abschreckendes Beispiel für meine Brüder, jene die gewillt waren sich zu zeigen wurden verschreckt der Schock über das Verhalten des Tempels sitzt tief.
Mir selbst war nicht bewusst, dass sie die Schöpfung Alatars anzweifeln und ihr werdet verstehen wenn es Zweifel in mir weckt ob der eingeschlagene Weg letzten Endes nicht an einem unüberwindbaren Wall endet.
Ich wende mich an euch, da mir die Tetrachin für Worte verschlossen scheint, doch noch immer verbleibt der Wunsch, das zusammen zu führen was schon aus Historischem zusammengehören muss.
Ihr seht mich hilflos in Anbetracht des Geschehenen und so ersuche ich den Rat, die Weisheit und die Hilfe seiner Heiligkeit uns aus diesen dunklen Tagen zu leiten und die alten Bande nicht gänzlich reizen zu lassen.
Im Namen des Raben, und Verbundenheit dem alatarischen Reich,