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Ein Ersuch für eine großen Versammlung
Verfasst: Donnerstag 24. Januar 2013, 21:48
von Chrom Felsschlaeger
Es war nun schon eine ganze Weile her als Chrom aus seinem Dorf hoch oben im Gebirge flüchten musste. Doch hat Chrom bisher keine Ruhe finden können obwohl er bei seinen Brüdern die unter dem Berg leben gut aufgenommen wurde. Doch die Gedanken um die Geschehnisse und um seine Leute ließen ihn innerlich nicht zur Ruhe kommen. Was war aus seimen Dorf und seinen Leuten, und vor allem, was ist mit Vater , hatte er, - hatten vielleicht sogar noch andere überlebt ?
Chrom fasste einen Entschluss, er würde seine Brüder und Schwestern in Nilzadan, die ihn so freundlich aufgenommen hatten um Hilfe bitten, mit ihm zusammen den langen und beschwerlichen Weg hinauf ins Gebirge zu steigen um nachzusehen was nach dem Überball durch die Orks aus dem Dorf und den Bewohnern dort geworden ist. Chrom nahm sich also eine Steintafel und begann zu schreiben.
Geehrte Brüder und Schwestern, "Cirmias mit euch",
ich, Chrom Felsschläger, Sohn des Grimm Felsschläger wende mich hilfesuchend an euch alle.
Daher bitte ich um eine große Versammlung im Haus des Rates. Bei dieser Versammlung, werde ich dann genauer erkläre um welche Art Hilfe und in welcher Angelegenheit ich um selbige Bitte.
Unterzeichnet:
***
Nach dem er mit schreiben ferig war, begab sich Chrom zum großen Ratsgebäude und brachte die Steintafel gut sichtbar an der Wand neben dem Eingang an.
Verfasst: Freitag 15. Februar 2013, 21:24
von Chrom Felsschlaeger
Die Ratssitzung
Chrom Felsschläger hatte in Nilzada eine Ratssitzung einberufen und der Rat war zusammen gekommen, zwar nicht in der Größe wie er es sich erhofft hatte, aber es waren zumindest von einigen der großen Sippen Vertreter gekommen und ein paar der anderen Zwerge um sich sein Anliegen anzuhören.
Nach dem alle ihre Plätze in der großen Ratshalle eingenommen hatten wurde kurz beschlossen noch eine kleine Weile mit dem Beginn zu warten, für den fall das noch andere kommen wollen würden, aber möglicherweise aufgehalten wurden.
Nach dem diese Zeit verstrichen und kein weiterer Zwerg erschienen war, erhob sich Chrom und erbat sein Anliegen vortragen zu dürfen, was ihn sogleich gewährt wurde. So hob Chrom an seine Geschichte zu erzählen und was ihm, seinem Dorf und seinen Leuten hoch oben im Gebirge widerfahren war. http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=63250
Einige der anwesenden Zwerge stellten Fragen oder bestritten gar dass es außer Nilzadan eine weitere Zwergensiedlung geben würde und wenn doch, dann können das doch nur ausgestoßene, oder nicht Cirmiasgefällige Zwerge sein. Doch Chrom hielt dagegen das es dieses Dorf sehr wohl gäbe, bzw. gegeben habe und das alle dort lebenden Zwerge sehr wohl Cirmiasgefällig waren und die selben Sitten und Gebräuche pflegten wie die Zwerge von Nilzadan. Nach einigem hin und her schenkte man Chrom dann doch Glauben. Dann trug Chrom dem Rat seine Bitte vor und bat um die Aufstellung und Ausrüstung einer Expedition, die sich auf den langen beschwerlichen und sicher auch gefährlichen Weg tief ins Gebirge aufmachen würde um herauszufinden, was aus seinem Dorf, seinen Leuten und vor allem Vater geworden ist. Vielleicht hatte ja wer den feigen, hinterhältigen Überfall der Orks überlebt.
Es wurde beraten und es wurde beschlossen eine Expedition auszurüsten. Es wurden Aufgaben verteilt wer welchen Teil dazu beitragen solle und wolle und es wurde darüber beraten wie die Sicherheit der Stadt Nilzadan zu gewährleisten sei während die Zwerge sich auf Expedition befänden, denn die Stadt gänzlich ohne Schutz für Tag oder gar Wochen zurückzulassen wäre sträflich gefährlich.
Dann erhob man sich, wünschte sich gegenseitig Cirmias Segen und verabschiedete sich freundlich voneinander.

Verfasst: Samstag 16. Februar 2013, 09:13
von Tharin Silberwacht
"Eine Expedition!", rief Tharin erfreut, als er die Kunde aus der Ratssitzung von seinen Brüdern vernommen hatte. Das geplante Unterfangen von Chrom klang verlockend für den Kaluren mit dem langen schwarzen Bart und der glänzenden Kette. Lange ward es her, dass er sich auf solch eine Reise begeben hatte. Früher waren solche Expeditionen sein Leben, er erarbeitete sich einen Ruf als Taktiker. Umso mehr erfreute es ihn, dass es wieder eine geben würde. Er öffnete seine alte staubige Truhe und griff den Rucksack aus vergangenen Zeiten heraus, griff sich eine Liste und einen Kohlestift und rannte eiligst durch die Feste, Chrom suchend. Dabei schrieb er lauter wichtige Sachen auf, welche nach seiner Meinung für solch ein Unterfangen wichtig waren. Doch ersteinmal wollte er genau von Chrom erfahren, wer welche Aufgabe übernehmen sollte.
Verfasst: Sonntag 17. Februar 2013, 14:38
von Barn Starckbyer
Neugierig war er auf die „Große Versammlung“, denn es würde sicher einige neue Gesichter geben. Doch als Barni und sein Bruder Sharn in das Rathaus kamen, waren sie doch ein wenig enttäuscht. Es waren nicht viel Zwerge anwesend, von „groß“ konnte keine Rede sein. Doch egal, die Stimmung lockerte sich, als das gute Zwergenbier die Runde machte. Auch Barn genoss es, während es seine Gurgel hinablief und verschmierte den Rest wie üblich in seinem kümmerlichen Bart. Irgendwann musste er doch mal kräftiger wachsen.
Dann lauschten sie, was Chrom zu berichten hatte, es klang übel, Brüder und Schwestern noch eingeschlossen, lebten sie noch? Wie hatten sie die Zeit überstanden? Sind die „Skhweyneskhnauzen“ durchgebrochen? Fragen über Fragen, die wichtig waren. Zunächst war er betroffen, als einer der alten Zwerge rundweg ausschloss, dass es dieses Dorf überhaupt gab, dann, dass er sie als Ausgestoßene bezeichnet hatte. In Barn kroch langsam die Wut hoch, doch er riss sich mühsam zusammen, hatte er doch gelernt, alten Kaluren nicht zu widersprechen. Doch es klang schon beleidigend, denn damit bezichtigte er Chrom der Lüge und das konnte kein Kalur hinnehmen. Doch auch Chrom riss sich am Riemen. Daher versuchte Barn es einfach zu ignorieren, er würde sich ein anderes Mal darüber Gedanken machen, nun gab es Wichtigeres zu besprechen.
Zu Hause angelangt, richtete er sich ein Reisebündel, legte seine gute Hacke hinein, natürlich etwas von den Vorräten, wie üblich das außen verbrannte, innen noch halbrohe Fleisch, das sein Bruder gebraten hatte, dazu Verbände und voller Stolz seine gute Rüstung. Er wäre bereit, wenn Chrom rufen würde ...
Vorbereitung auf die Expedition ins Gebirge
Verfasst: Mittwoch 20. Februar 2013, 16:05
von Chrom Felsschlaeger
Chrom hatte direkt nach der Versammlung damit begonnen seine Ausrüstung zusammen zu stellen. Dazu setzte er sich zu erst einmal in aller Ruhe hin und dachte nach was er wohl so alles bräuchte und um darüber eine Liste zu erstellen, damit dass Reisegepäck nicht zu schwer würde. Der Weg durch Stollen, Höhlen und über schmal, steile Gebirgspfade würde auch so schon beschwerlich genug werden. Er fluchte leise, weil ihm immer bewusster wurde in welch einer misslichen Lage er sich doch befand, auch wenn er von seinen Brüdern und Schwerstern in Nilzadan sehr freundlich und Hilfsbereit empfangen und aufgenommen wurde. Dennoch war der Verlust von Familie, lieb gewonnenen Freunden und der Heimat schwer zu verkraften. Doch Chrom war zuversichtlich, denn man hatte ihm Hilfe zugesagt und darauf verließ er sich jetzt auch. Hätte man ihm die Hilfe verweitert und das wäre gut möglich gewesen, hätten sich die Skeptiker die die Existenz seines Dorfes in Zweifel zogen durchgesetzt bei der Ratsversammlung. Dann wäre er auf jeden fall alleine losgezogen, auch auf die Gefahr hin das es möglicherweise für ihn das Ende bedeutet hätte, das war er seinem Dorf und seinen Leuten einfach schuldig.
Als er die Liste für seine Ausrüstung fertig erstellt hatte, strich er auch gleich einige Dinge darauf ab, da er sie bereiz hatte, andere ließen sich sicher leicht beschaffen, für einige Dinge würde er jedoch noch einige zeit brauchen bis er sie zusammen hätte, aber das war halt nicht zu umgehen, auch wenn die Zeit drängte.
Verfasst: Mittwoch 20. Februar 2013, 16:13
von Engrasch Donnerkeil
Eine Expedition, nicht wirklich nach seinem Geschmack... weg vom reichhaltigen Biervorrat und den Höhlen Nilzadans.
Aber irgendjemand musste ja ein Auge auf die Kaluren haben die sich auf diese Reise begeben wollten nicht wahr ?
Er musste das ganze mit Ingosch besprechen, mit dessen Einverständnis, seinem Priesterstab und einem großen Fass Bier würde er, Engrasch Donnerkeil, sich wohl bereit erklären die Expedition zu begleiten.
Verfasst: Sonntag 24. Februar 2013, 19:59
von Artox Felshammer
*Er wird wohl nach genauer Absprache mit Daruna die eine Seite des Tunnels mit seinen Fähigekeiten als Miner, mit seiner Picke den Steingehalts/Steinstrukturen untersuchen und ob man hier den Einsturz wagen sollte. Dieser wichtige Tunnel führt in die Minen von den Menschen und am Ende nach Berchgard rauf und hat daher eine wichtige Funktion zur Versorgung der Kaluren. Nach einer weile der Untersuchungen wird er sich sicher sein, dass man hier eine Möglichkeit für den Einsturz schaffen würde, den man später wieder mit Leichtigkeit beseitigen oder zur Not einen Änderung des Wege erschließen könnte. Dann wird er zu Daruna gehen und seine Ergebnisse mit Ihren Ergebnissen vergleichen wollen um eine Entscheidung treffen zu können und diese dann dem Rat mittteilen zu können.*
Verfasst: Montag 25. Februar 2013, 04:10
von Daz Getwergelyn
*Obwohl er seinen Brüdern bei dieser Expedition von Herzen Glück wünschte, war für Daz Getwergelyn klar, dass er nicht daran teilnehmen würde. Er hatte sein Leben in den Dienst der Graik gestellt und sich dem Schutz des heiligen Berges verpflichtet. Einige Zwerge würden zurückbleiben müssen, um die heiligen Tore Nilzadans nicht ungeschützt zurückzulassen.
Er würde einer von ihnen sein.
Sehr sorgfältig polierte er seine Rüstung an diesem Abend mit einem kleinen, öligen Lederlappen.*