Farbspiel, Stofflaken und Mhio mittendrin
Verfasst: Dienstag 17. Januar 2006, 12:04
1.) Varuna und der hohe Rat
Noch immer stand das kleinwüchsige junge Mädchen etwas verloren in dieser belebten, großen stadt. Den Kopf meist gestreckt und das gesicht nach oben gerichtet, untersuchte sie dann emsig nicht nur die ihr entgegenkommenden gestalten, sondern auch die Fenster, mauern und Balkone der unzähligen gebäude ab.
Vielleicht würde sie ja doch den Wachherren Ian wiederfinden, der ihr zuletzt den weg wies oder das Fräulein Julia, welche ihr freundlich auskunft und sogar eine einladung ins Hause Vamrock gab.
Allerdings schien die Hoffnung des kleinen Schneiderlehrlings hier vollends aufgebraucht, denn Varuna schien das zarte Mädchen wie ein riesiger Rachen zu verschlingen. Die kindliche Miene Mhios verzog sich langsam zu einem etwas weinerlichen gesicht. Wie sollte sie denn hier auch nur irgendwie wieder herausfinden?
Leise schluchzend ließ sich die kleine Person von der anonymen masse an mehr oder minder geschäftigen bürgern mitreissen und erst, als sie das dritte Zelt neben sich gewahrte, blieb ihr das wimmern im halse stecken.
Sie war am Marktplatz... und dort in der mitte patrouillerte emsig ein gutmütig dreinblickender gardist. Schnell wischte sie die Tränen fort und rannte dem mann entgegen.
[img]http://www.miss-peppermint.com/miwa4.gif[/img]
Noch immer stand das kleinwüchsige junge Mädchen etwas verloren in dieser belebten, großen stadt. Den Kopf meist gestreckt und das gesicht nach oben gerichtet, untersuchte sie dann emsig nicht nur die ihr entgegenkommenden gestalten, sondern auch die Fenster, mauern und Balkone der unzähligen gebäude ab.
Vielleicht würde sie ja doch den Wachherren Ian wiederfinden, der ihr zuletzt den weg wies oder das Fräulein Julia, welche ihr freundlich auskunft und sogar eine einladung ins Hause Vamrock gab.
Allerdings schien die Hoffnung des kleinen Schneiderlehrlings hier vollends aufgebraucht, denn Varuna schien das zarte Mädchen wie ein riesiger Rachen zu verschlingen. Die kindliche Miene Mhios verzog sich langsam zu einem etwas weinerlichen gesicht. Wie sollte sie denn hier auch nur irgendwie wieder herausfinden?
Leise schluchzend ließ sich die kleine Person von der anonymen masse an mehr oder minder geschäftigen bürgern mitreissen und erst, als sie das dritte Zelt neben sich gewahrte, blieb ihr das wimmern im halse stecken.
Sie war am Marktplatz... und dort in der mitte patrouillerte emsig ein gutmütig dreinblickender gardist. Schnell wischte sie die Tränen fort und rannte dem mann entgegen.
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