Seite 1 von 1

'spitze die Ohren kleiner Fenek.....'

Verfasst: Dienstag 6. November 2012, 03:09
von Aaminah Faghira Ifrey
Endlich hatte sie ihre bequeme Kleidung an und lag in ihrem Himmelbett, die Augen blickten hinauf gen Decke, über dem blauen recht durchsichtigen Himmel waren Blütenblätter und blüten eingewebt. Die Blume welche neben ihrem Bett stand lies einen angenehmen Duft in ihre Richtung gleiten, ein seichtes schmunzeln legt sich auf ihre Lippen.

Issam....der Name schon war so klangvoll, seine Stimme erst und dann sein Lächeln, dieses Charmante Lächeln und die Augen die Augen in denen sie sich ab udn an verloren hatte am heutigen Abend. Leicht begann ihr Herz wieder zu pochen. Aus Angst das alleine von dem Pochen jemand geweckt werden könnte zog sie die Decke noch fester um sich. Die Augen gleiten, kurz den Kopf hierbei hebend, kontrollierend durch den Raum. Als keinerlei bewegung von den anderen ausgeht atmet sie erleichtert aus und legt sich wieder zurück in die vorherige Position. Er hatte seine Bandagen vergessen, morgen hätte sie also die Möglichkeit ihm diese zu bringen, grübelnd überlegte sie wie sie die Menge überhaupt rüberbringen sollte. Leicht schürzen sich die Lippen und die Augen verengen sich nachdenklich für einen Moment.

Sie wusste noch garnicht was sie sagen sollte...
Was sie anziehen sollte...

Was sie .... oh bei Eluive...sie hatte tatsächlich Angst etwas dermaßen zu vermasseln.

Wo blieb ihre Leichtigkeit, sie schien gerade wie weggeblasen.

Nervös spielt sie unter der Decke mit ihren Fingern, ebenso auf ihre Unterlippe herumspielend, sachte diese zwischen ihren Zähnen festhaltend. Langsam gleitet diese wieder nach außen und ihre Gedanken schweifen zu ihrem Bruder und ihrer Schwester.

Was war mit ihnen los, es schien als würden beide einen inneren Kampf ausfechten und sie fühlte sich irgendwie hilflos, wo sie doch so gerne half...immer und überall.... Sie musste dringend mit ihnen sprechen ohne Gäste, ohne alle andern...nur sie und ihre Geschwister.
Leicht zuckt ihr Mundwinkel nach oben und die Augen blicken kurz sorgvoll gen ihre Schwester welche ruhig in ihrem Bett schlummert und ihren Träumen nachjagt. Ein tiefes einatmen folgt und der Blick gleitet wieder gen Himmel des Bettes.

Wenn man es so genau betrachtete und man etwas Phantasie hinein legte, könnte man meinen es wäre der klare Sternenhimmel den man ihr direkt über das Bett plaziert hatte nur um jedesmal wieder vor den Augen zu haben wie Endlos weit das alles war. Wieviele Geheimnisse alles noch barg und wie klein und unbedeutend der Mensch an sich doch nur ist......

Langsam mit einem seichten lächeln auf den Lippen gleitet sie in die Welt hinein in der nur sie bestimmt wie Ihre Wege sich durch die Pfade schlingen.......

Gute.
Schlechte.
Sie machen dir Angst aber auch Mut.
Sie kommen und gehen, werden vergessen.
Erinnere dich an sie!
Sie zeigen dir Wege.
Habe den Mut zu träumen!
Nimm dir Zeit zum Träumen.
Träume, wann immer du willst und was du willst.
Fang deine Träume, sie gehören dir.
Halt sie fest und lass sie nie mehr los.
Je mehr es sind,
desto weniger kann dir die Realität zerstören.
Träume sind wie Gedanken, nur du kennst sie.
und nur du kannst dir deine Träume erfüllen.

Verfasst: Mittwoch 7. November 2012, 02:05
von Aaminah Faghira Ifrey
mein bauch
mein herz
meine seele
die sind der motor
für die wunderbaren bilder
die in meinem kopf leben
mich erfreuen,
mich erstaunen

also bin ich mehr als ich ,
weil ich außer mir
auch noch in mir bin

weil ich spiegel und betrachter bin
weil ich vergangenheit,
gegenwart und zukunft bin

......weil ich bin....



Ihre Hände gleiten über den Stoff welchen sie zusammen gerichtet hatte. Immer wieder jenen zurecht streichend um das Muster danach sorgfältig weiter auszuschneiden. Kurzweilig schweift ihr blick zu ihren Mehndis vertieft in die Bewegung ihrer Hand und wie die Muster sich einzeln ebenso mitbewegen. Nach einigen Wimpernschlägen reißt sie sich aus der starre und blickt auf einen der Vorhänge welche an ihrem Bett herunter hängen. Ein seichter Windhauch tritt in den Raum, die Vorhänge an der Tür beginnen sich in Wellenformen zu bewegen. Der Wind trägt einen warmen angenehmen Duft mit sich, einen zarten Geruch fast wie jener wenn sie an den Blüten der Kaktuspflanze roch...so süßlich. Für einen Augenblick schließt sie die Augen und lässt jenen Duft auf sich wirken, eine zarte Strähne rutscht in ihre Gesicht hinein und bewegt sich mit dem Windhauch. Leicht rümpft sie die Nase als jene sie dort zu kitzeln beginnt und sie streicht jenes in einer filigranen Handbewegung hinfort.

Ein Treffen also...seine Worte hallten immernoch in ihrem Kopfe wieder. Er war wirklich ein hübscher Mann und seine Augen, seine Lippen....ein theatralisches seufzen folgt....sie musste sich beherrschen. Es war keine gute Sache als Nathifa so schnell den Verstand zu verlieren. Sie würde zu dem Treffen gehen, sie hatte es ihm versprochen aber sie schwor sich diesmal das ganze nicht so anmerken zu lassen. Es war so inadäquat sich solch Entgleisung anmerken zu lassen......und sie konnte sich vorstellen das ihr Haus nicht all zu begeistert davon war das sie solch Verhalten an den Tag legte.

Ihre Zerstreutheit die letzten zwei Tage....Neda sie musste wieder zu ihrer inneren Mitte finden und sie würde sich anstrengen dies auch wieder mit voller Inbrunst zu tun.

Als sie mit allem fertig war packte sie die Tasche sorgfältig zusammen und legte diese in den linken Schrank in der Hoffnung das die Kleidungsstücke recht waren welche sie ihrer Cousine Zhara zusammen gepackt hatte. Ihre Hände gleiten zu ihrem Rücken und sie löst die Schnürrung des Kleides, langsam fällt das Gewand an ihrem Körper entlang streifend herunter. Sie steigt über jenes, hebt es auf und legt es sorgfältig in ihre Truhe. Schnell in frische Kleidung schlupfend huscht sie dann in ihr Bett hinein, die Decke über sich drüber ziehend kuschelt sie sich fest in das Kissen. Langsam schließen sich die Augen und sie beginnt zu träumen........

Verfasst: Freitag 9. November 2012, 13:20
von Aaminah Faghira Ifrey
Die am Tage träumen, kennen viele Dinge die den Menschen entgehen,
die nur nachts träumen.


Wie so oft gleiten ihre Augen während der Arbeit in eine art nichts hinein, der Blick wirkt für diesen einen Moment leer und Nachdenklich. Die Leere spiegelt jedoch keinerlei innere Leere wieder sondern eher eine art verzerrte Wirklichkeit, ein nicht da sein, eine abwesenheit. Die Hände gleiten noch immer über den Stoff so als würden diese Mechanisch funktionieren. Ein lächeln legt sich auf ihre Lippen, scheinbar ist jenes was sich vor dem inneren Auge abspielt etwas welches sie erfreut, welches ihr Glückseeligkeit schenkt. Sie ist kein Mensch von traurigkeit, das war sie nie, doch Nachdenklich ist sie stets und jene Gedanken begleiten sie alltäglich in den weiteren Tag hinein. Wer einen blick in ihren Kopf werfen würde oder wenn man es könnte, jener wäre wohl zuerst verwirrt denn es scheint als würde dort ein georndetes Chaos herrschen. Das Chaos ihre Jugendlichkeit, und die Ordnung für die doch schon recht weite sicht welche ihr Eluvie schenkte. Die Kunst sich in andere hineinzuversetzten, sie verstehenlernen zu wollen, der Ehrgeiz und doch gleichsam diese jugendliche Ungeduld und Schusseligkeit.


Die Berührung


Es war wie ein kribbeln das sich über ihren Körper legte, das Blut schien plötzlich zu kochen zu beginnen und die Haut zu elektrisieren. Ihre Augen blickten wie gebannt in die seinen, diese wunderschön braunen Augen, sie sprachen so vieles und wollten sovieles Sprechen was vielleicht auch unausgesprochen blieb oder bleiben würde, aber sie lebten. Die Augen lebten...sie waren nicht erstarrt wie die von manchen Menschen. Nein man blickte in sie und sah eine art Geborgenheit, Gutmütigkeit, Stolz....sovieles... seine Lippen, wenn sich jene bewegten war es als würde sie sich nicht von ihnen losreißen können. Nicht weil sie besessen war diese zu berühren, nein viel mehr war es die bewegung mit welcher er jedes Wort formte und dieses dann zu einem Vollkommenen etwas bis zu ihren Ohren drang.

Wenn man im Traum weiß, daß man träumt, ist man kurz vor dem aufwachen. Ich werde gleich aufwachen. Vielleicht ist dieses Feuer in mir nichts anderes als der erste Strahl der Morgensonne einer anderen Wirklichkeit, der sich unter meine geschlossenen Lider drängt.

Sie hatte sich eigentlich geschworen ihre Gedanken bei sich zu behalten und diese beiseite zu schieben, sich um die Gegenwart zu kümmern, anwesend zu sein und schon wieder ertappte sie sich selbst wie sie mit ihren Gedanken komplett woanders umherschweifte...nicht bei der Sache.
Ein tiefes einatmen folgt und einige Wimpernschläge später blickt sie hinunter auf ihre Arbeit. Der komplette Stoff war total verschnitten, keinerlei form war darin und benutzten konnte sie diesen nun doch mehr oder minder zu nennenden Fetzen nicht mehr. Die Hände gleiten zum Gesicht und sie streicht sich mit filigranen Handbewegungen die Strähnen aus diesem. Dann legt sie die Stofffetzen in den Mülleimer hinein und stützt die Ellenbogen auf den Tisch. Den Kopf auf den Händen ablegend erfolgt ein tiefes und langgezogenes theatralisches Seufzen.

Ihre Hand löst sich und gleitet in die Tasche hinein sie umschließt ein kleines verziertes Fläschchen und zieht es heraus. Sachte stellt sie es vor sich ab, die Augen ruhen auf jenem es sich genaustens einprägend, erst dann öffnet sie es und hält es sich unter die Nase. Sie schließt die Augen und atmet den Duft ein. Der betörende, zarte Duft der Rose steigt ihr in die Nase und lässt ihre Sinne für einen Moment schweifen. Ein glückliches lächeln legt sich auf ihre Lippen, sie kippt das Fläschchen ein wenig und tupft mit dem Finger dann an ihren Nacken etwas von dem Parfüm. Mit vorsichtigen Handbewegungen als wollte sie dem Fläschchen nicht weh tuen, schließt sie dieses wieder und stellt es dann sorgfältig in ihre Kiste hinein. Mit dem Duft in der Nase und den nun realeren Erinnerungen an ihn begibt sie sich dann an die Arbeit.....zwischen Mocca, Garn und Stoffen verschwunden.

Verfasst: Sonntag 11. November 2012, 19:15
von Aaminah Faghira Ifrey
Ich habe das gefunden, was ich nicht gesucht habe, weil ich nicht wusste, dass es das gibt.

Ihr Schädel brummte noch immer und ihre Hand streift ihre Schläfen jene in Kreisförmigen bewegungen reibend. Ein leises aufstöhnen folgt darauf.... Nie wieder, einmal und nie wieder. Das war Ihr eine Lehre das sie solch etwas nicht mehr tat, aber es hieß ja zu ihr man muss alles mal ausprobiert haben. Langsam bewegt sie den Kopf hin und her den Nacken hierbei etwas knacken lassen, dann folgt ein theatralisches tiefes ein und ausatmen. Sich dann wieder in die Decke kuschelnd blickt sie auf das Wasserglas welches auf ihrem Nachttisch steht und wieder gleitet sie in eine Art abwesenheit hinein, ihren Gedanken nachhängend, träumend....

Einigemale blinzelnd riß sie sich aus ihren Gedanken, sie musste sich beeilen, man wartete sicher schon Zuhause auf sie und wenn nur einer erfahren würde was in der Nacht geschehen war würde die Strafe härter ausfallen als alles andere was sie bisher an Ärger hat einstecken müssen. Noch einmal versanken Ihre Gedanken an den letzten Abend, auch wenn sie von jenem nichtmehr viel wusste, dass meiste eher verschwommene Bilder waren. So konnte sie sich an eines besonders erinnern......und wieder legte sich ein lächeln auf ihre Lippen und ihr Bauch begann aufgeregt zu kribbeln so als würden tausende schmetterlinge in ihm inne wohnen. Ihr Herz klopfte so sehr das sie Angst hatte das auch nur einer jenes klopfende Herz mitbekommen würde.

Sachte presste sie die Lippen aufeinander, der Blick schweifte durch das Zimmer. Langsam stellte sie die Füße auf den Boden und stemmte sich empor, ein leichter schwindel war zu spüren und dann wieder das Hämmern in ihrem Kopf. Sie richtete das Bett wieder sauber hin, griff nach einem Zettel und einer Feder.


Dhabir Issam, ich bin zuhause nicht das man mich vermisst.

Ma'salema, Eluive soll dich und deine Familie Schützen stets soll er Schatten und Wasser für Euch bereit halten.

Aaminah



Sie legte jenen auf das gemachte Bett und verschwand aus der Heilerstube.

Verfasst: Montag 12. November 2012, 02:50
von Aaminah Faghira Ifrey
Nun denn, zänkische Liebe, liebevoller Hass,
du alles aus dem Nichts zuerst erschaffen.
Oh schwere Leichtigkeit, oh ernste Tendelei,
entstelltes Chaos, scheinbar wohlgeformt.


So fühlte es sich also an, ihr Herz hatte sich entschieden. Worte wie “du bist zu jung”, “du musst noch lernen..”....ja sie waren wahr, doch konnte sie für ihre Gefühle und ihr Herz nichts tun. Es lag nicht in ihrer Kraft ein Gefühl zu töten, es im Keim zu ersticken oder gar es zu verschließen.
Ihr Herz war noch jung und unberührt, vielleicht war es schon einiger schwärmereien hergefallen welche das ein und das andere mal ihr Herz zu Pochen brachten. Doch war die nie so wie jetzt, es war diesmal anders, es fühlte sich intensiver an, wärmer, sanfter und doch sogleich chaotischer und verwirrender.

Zuerst hatte er es ihr erzählt, doch aus Talibs Munde klangen die Worte schärfer, härter und gleichzeitig so endgültig. War es wirklich wahr das er seine Rani Rija nichtmehr sehen durfte? Sie nicht mehr lieben durfte? Dabei war doch was am meisten schmerzt im Herz unerfüllte Liebe oder gar jene welch entgegengebracht wird doch welche man niemehr sieht, verloren.......doch der schmerz und die Liebe bleibt.

Soviele Bücher hatte sie schon gelesen in welchen es um Liebe, schmerz und ein Glückliches Ende ging. Aber dies war die Realität, jene nahm keine Rücksicht über eventuelle Leser oder zuschauer. Nein sie war knallhart, sie nahm ohne zu fragen und oft ohne wiederzugeben. Als sie den schmerz in Talibs Augen sah, wusste sie wie traurig er über alles geschehene war, sie wah das er Angst hatte seine Rani zu verlieren. Angst davor sie nicht wieder zusehen, nichtmehr in ihre Augen blicken zu können, ihre Stimme zu hören, ihren Geruch wahrzunehmen und einfach dieses Gefühl zu haben dieses geborgene Gefühl....

Sie hatte Angst, ja das hatte sie, sie hatte Angst davor Issam auch nicht mehr zu sehen, aber sie wusste das wenn sie sich nochmals treffen sollten und sie beieinander erwischt würden werden, dies den Zwist nur noch verschlimmern würde. Dies würde zur Folge haben das Talib und Rija nicht einander haben dürften und...sie würde ihn dann vielleicht niewieder sehen....

Also schnappte sie sich Feder und ein Stück Papier, in aller Ruhe begann sie dann die Zeilen nieder zu schreiben.

*fein säuberlich erreicht das Hause Yazir ein gerolltes Pergament welches ein kleiner Junge an der Eingengstüre bittet Issam Ulvi Yazir zu überreichen. Wenn er die in lila Schnürrung öffnet entrollt sich das Pergament und er wird jene fein säuberlichen Zeilen lesen*

Dass die Liebe, deren Augen blind,
um an ihr Ziel zu kommen, immer wieder Wege find


Issam, versprich mir ihnen die Hochzeit zu lassen, sie lieben einander so sehr. Ich würde es niemals über das Herz bringen je einem der beiden wieder in die Augen blicken zu können wenn sie einander nicht haben könnten. Es wäre als würden tausend scheiben zerbrechen in so viele einzelne Teile das keines davon jemals wieder zueinander finden könnte.

Möge Eluive dir mit einem seichten Windhauch bringen was dir eh schon zu gehören scheint denn so fühlt sich an.

Ma'salema Schatten und Wasser stets mit dir,
Aaminah

Verfasst: Dienstag 13. November 2012, 04:23
von Aaminah Faghira Ifrey
Sie konnte nicht schlafen, sich von einer Seite zur nächsten welzend, immer wieder dieses Bild vor den Augen wie sie ihn da hat liegen sehen, so krotesk war das Bild. Welcher hass musste in ihm gewühlt haben zu diesem Zeitpunkt. Macht Liebe wirklich so blind das man aus hass die Sicht verliert? Wenn sie an ihren Bruder dachte war dies wohl, dass was mehr sagte als Worte oder Gedanken. Wieviel Zeit war er verschwunden, nichtmehr aufgetaucht, schon fast tot geglaubt und dann, dann stand er wieder da.

Sie hatte es die letzte Nacht schon im Gefühl gehabt das irgendetwas passieren würde, sie wusste nur nicht was. Die Unruhe die letzten Tage schlichen sich in ihre Ruhe hinein und störten ihr inneres Gleichgewicht. Sie war mehr als verwirrt über so vieles, ihre eigenen Gefühle machten es ihr nicht gerade leichter. Dann noch der Streit der Familien und das Misstrauen das sie gerade selbst sähte weil sie nicht die Wahrheit sprach. Sie war so denkbar schlecht im Lügen......

Langsam krabbelte sie aus dem Bett, die Decke noch um sich gewickelt schreitet sie zum Dach hinauf und legt sich dort auf die Kissen, ihren Blick hierbei auf den großen Sternenhimmel gleitend.
Das Universum, es war so groß und unbekannt und so unbekannt war ihr eigentlich auch Issam noch. Wie lange kannte sie ihn...noch nicht lange und trotzallem war es etwas anderes das sie an ihn band oder warum sie eben genauso fühlte wie sie fühlte.

Es war etwas inneres, etwas das ihn zu etwas total vertrautem machte ohne zu hinterfragen. Etwas das Ihn vollkommen scheinen lässt ohne das er Vollkommen ist. Es war als würde sie ein Band an ihn binden welches Eluive selbst aus den unergründlichsten Gründen geknüpft hatte. Sie fühlte sich bei ihm so stark und geborgen wie sie sich aber auch gleichßam schwach und verletztlich fühlte. Denn wsie wusste as sie tat sprengt die Regeln und wenn dies das Licht erreichen würde, würde sie ihre gerechte Strafe hierfür bekommen.

Als er ihr in die Augen blickte und sie Fragte....ja die Frage, diese eine Frage hatte sie aus der Bahn geworfen. Sie wusste nicht recht was sie hätte Anworten sollen darauf, Ihr Herz sprach andere Bände als Ihr Verstand und das in sovielen Dingen. Drum sagte Sie ihm die wahrheit, sie sagte wie sie fühlte, was sie dachte, wovor sie Angst hatte und konnte nur hoffen das er versteht was sie meint, versteht was sie fühlt und vorallem was sie denkt.


Worte die man spricht sollten stets mit Bedacht gewählt werden,
man weis nie wann der Zeitpunkt kommt an dem man bereut zuviel
oder gar nicht's gesagt zu haben.
Denn erst wenn man verloren hat wenn man nicht mehr sieht,
die entfernung zu groß ist, erst dann weis man was man wirklich
verloren hat. Erst dann weis man zu schätzen was man gehabt hat.
Deshalb sprich wenn dein Herz danach verlangt.

Verfasst: Donnerstag 15. November 2012, 04:14
von Aaminah Faghira Ifrey
Ihr Blick gleitet hinaus auf die Wüste.....Sand, Dünen, ein seichter Wind weht ihr entgegen sie schließt die Augen. Einige Sandkörner legen sich auf ihrer Haut nieder, die Haare wehen ihr in das Gesicht. Den Schleier abgenommen, auf dem Dach stehend ließ sie den Wind jedes einzelne Haar umwinden. Ein sanftes Lächeln legt sich auf ihre Lippen und ein tiefer Atemzug folgt, einfach genießend. Dann öffnet sie die Augen wieder, zurück in die Realität kehrend, langsam schwindet das lächeln wieder aus ihrem gesicht und die Augen blicken traurig hinaus.

Ein kleines Sandkorn welches vor ihr liegt zwischen die Finger nehmend, langsam hebt sie es empor nachdenklich liegt der Blick darauf, ihn fixierend.

Ein Sandkorn, nur ein einziges Sandkorn. Was dieses Sandkorn wohl schon alles gesehen hat, wo es schon überall war? Welch Geschichten es schon erlebt hat? Manchmal wäre es doch viel einfacher eines dieser Sandkörner zu sein. Man kullert einfach herum, sieht hier und da etwas und wenn es einem dort nicht gefällt kullert man wenn ein Wind kommt einfach weiter.

Sie liebt ihre Familie, jeden einzelnen auch wenn jeder ein Individuum ist und jeder seine Fehler hat so liebt sie doch jeden auf seine eigene Art und Weise. Wäre doch alles nicht so schief gegangen, soviele Missverständnisse....so viel Ärger wo keiner hätte sein müssen. Als sie gestern seine Wut in den Augen sah, es war wie ein Stich in ihr Herz. Die Wut auf ihre Familie, welche sie doch liebte.....sie sah den Hass in seinen Augen. Würde dieser Hass nun auch auf die niedergehen? Sie hatte solche Angst das er ihr aus den Fingern gleiten würde wie der Sand es tut wenn er durch die Finger rieselt. Sie hatte Angst ihn zu verlieren, schon jetzt fühlte es sich so dumpf an in ihrem Herz, so als würde etwas Fehlen. Das tat es immer wenn er nicht bei ihr war, diese leere als würde etwas Fehlen, als würde es nach etwas schreien.

Sie wendet sich, lehnt sich an die Prüstung und lässt sich in den schneidersitzt nieder. Immernoch hält sie das Sandkorn drehend zwischen ihren Fingern. Sie schließt die Augen und erinnert sich an die Oase, ein lächeln legt sich auf ihre Lippen und für einen kurzen Augenblick fühlt sie es, diese wärme, diese geborgenheit. So als wäre es gerade real, als würde es gerade geschehen und ihr Herz schlägt leicht auf, so als würde das Leben zurückkehren. Langsam die Augen wieder öffnend seufzt sie tief ein.

Zwei Familien, beide gleich an Würde
Im prachtvollen Menekur.
Durch alte Missgunst zu neuem Kampfgeist erwacht.
Hass schürrt die Kehlen, Missverständnisse erzeugen verwirrung
Lügen verbreiten die Zungen oder ist es gar die Wahrheit?
Nur wer die Augen für alles offen hält wird sehen,
Nur wer die Ohren nicht verschließt wird hören,
Nur wer ab und an schweigt wird hören können und verstehen.


Und wieder sagte man ihr heute das eine Hochzeit die beiden Häuser wieder vereinen würde. War sie bereit? Sie würde es tun für die Familien, des Friedeswillen. Ihre Gedanken klangen hart, doch waren diese zweifel doch begründet. Natürlch sehnte sich ihr Herz nach ihm und sie würde sich nicht sehnlicher Wünschen als an seiner Seite zu sein. Aber war sie bereit eine Nathifa zu sein die an der Seite des Oberhauptes stand? War sie das? Sie hatte Angst Fehler zu machen, angst davor in eine für sie Fremde Familie zu gehen. Fern von der Ihren und doch sehnte sich ihr Herz nach ihm.

Wieder zog sie ihre Beine zu sich und schlang die Arme um diese. Ihre Augen gleiten gen Himmel. Seine Worte waren eine Hochzeit aus Liebe, das war sein wunsch. Liebe......ein Wort, ein Gefühl...oder gar eine bestimmung? Eluives Wege waren unergründlich. War es ihnen vorbestimmt diesen Weg zu gehen? War es vorgesehen das ihre Herzen sich einander verknüpfen genau zu dem Zeitpunkt wo solch eine Krise zwischen den Häusern herrscht?

Wieder gleitet der Blick gen das Sandkorn, sie legt es auf ihre Handinnenfläche. Langsam steht sie auf und und wendet den Körper wieder in richtung der Wüste, sie streckt den Arm aus, ein leichter Windstoß kommt. Sie öffnet die Hand und das Sandkorn gleitet von jener herunter, bereit wieder seinen Weg fortzusetzten.

Wie ein Sandkorn mag man sein, klein und leicht. Getragen werden durch viele Orte von dem warmen Wind der Wüste. Sehen und hören vermag man vieles doch sprechen werden diese nie. Manchmal ziehen diese Gemeinsam los und dann doch wieder alleine, da der Wind sie woanders hinträgt. Ob es dann so schön ist ein Sandkorn zu sein? Wenn Sie doch immer wieder verlieren was sie doch gerade erst gewonnen haben und ihren Weg ohne ihren zweiten Teil weiter beschreiten müssen? Ohne Liebe, ohne Freunde...ohne Familie...

Ruhig gleitet ihre Hand zu dem Schleier und sie legt ihn sich wieder um. Ihre Schritte tragen sie die Treppen hinunter, die Gedanken jedoch immernoch bei dem Abend gestern. Sie konnte nicht mehr als hoffen das alles seinen Weg wieder finden würde und was auch immer von ihr verlangt werden würde, sie würde sich dem Willen Eluive beugen und die Entscheidungen annehmen. Auch wenn dies bedeuten würde das sie ihre Entscheidungen zurück Stufen mussten.

Verfasst: Samstag 17. November 2012, 20:55
von Aaminah Faghira Ifrey
War es ein Traum oder war es Wirklichkeit? Das poltern, die Stimme....
haben sie wirklich so dumm sein können? Im Familienhaus?
Wie konnte sie nur, schämen sollte sie sich...eigentlich.

Aber der Moment er war so...so magisch, so als hätte Sie garkeine andere
Wahl gehabt. Als wären sie wie zwei Magneten die einander anziehen.
Das Leben wird von merkwürdigen Zufällen geprägt, ein
jeder Moment hatt eine einzigartigkeit und ein jeder Moment
so zufällig er auch sein mochte, konnte das komplette restliche
Leben verändern.

Der Erste von solch einem Moment war wohl als sie das erste mal seine Stimme vernahm,
wie eine Gänsehaut lief es ihr den Rücken hinunter und wäre Talib nicht dabei gewesen,
so hätte sie sich sofort wieder umgedreht um zu sehen wem jene Stimme gehören mag.

Der Zweite Moment war wohl als sie das erste mal in seine Augen blickte,
sie sah wie sich geheimnisvolle mitfühlende Art welche ein unzerbrechlichkeit aufwies und doch so zerbrechlich schien.

Der Dritte eines solchen Momentes war als sie das erste mal sein lächeln sah, so warm, so herzlich und vorallem so Ehrlich und voller Gefühl.

Der Vierte Moment war als sie sich das erste mal berührten, die Blicke aneinander geheftet nicht davon losreißen könnend, dann die Berührung so zart wie ein seichter Windhauch und doch von einer Intesivität wie die eines Sandsturmes.

War es ein Traum oder Realität? Die Gefühle, das Herzraßen, das Lächeln welches sie nicht von ihren Lippen reißen konnte wenn sie ihn sah. Sie konnte sich nicht wehren gegen ihre Gefühle, sie waren einfach da und ließen ihr Herz wie Tausend Schmetterlinge umherflattern.

Doch es war Realität, sie saßen in dem Raum man hat sie gesehen als sie genau einen solch
intensiven Moment erlebten, sich nicht wehren konnten......einen Moment der Schwäche
welcher doch eigentlich von mehr Stärke zeigte zumindest was das Füreinander anging....


Auf jemanden geprägt zu werden ist wie aussetztender Herzschlag. Wenn man die Person sieht, ändert sich alles. Und plötzlich wird man nicht mehr von der Schwerkraft der Erde angezogen, sondern von dieser Person. Nichts ist einem wichtiger, man würde alles tun und alles für jene sein.

Verfasst: Mittwoch 21. November 2012, 03:07
von Aaminah Faghira Ifrey
Wut entfesselte sich in ihr, es war ein Gefühl welches sie von solcher intensivität noch nie gespürt hatte. Ihre Kehle schnürte sich zu, der trotz kam über sie, nicht verstehend und vor allem nicht verstehen wollend. Am liebsten wäre sie weggerannt, einfach hinaus soweit wie die Füße sie hätten tragen können...zumindest war das jener flüchtige Gedanke welcher sie genau zu dieser Wut durchtränkten Phase begleitete. Sie sah in die Augen Talib's für einen flüchtigen Moment, sie sah das er nicht gerne tat was er gerade tat..sie zu schimpfen lag ihm fern. Dann der Blick ihrer Schwester als sie auch ihr Weh tat das verständnislose Kopfschütteln....langsam wich die Wut und trauer machte sich breit. Wie ein Klos welcher in ihrem Hals steckte zu groß ihn herunter zu schlucken, war sie nicht fähig jene entschuldigenden Worte wirklich auszusprechen. Also verkroch sie sich nach oben auf das Dach machte sich einen Schlafplatz zurecht, Soraya legte sich zu ihr und als die kleine einschlief glitt ihr Blick auf den klaren Nachthimmel, eingemummelt in die Decken ließ sie ihre Gedanken schweifen.

Wer bin Ich?
Wieso bin Ich?
nennt man das Leben
Nie seine Träume zu leben
um wahre Gefühle zu spüren?


Familie hin oder her, sie liebte jeden einzelnen in ihrer Familie sie musste sich entscheiden und sie musste mit dieser Entscheidung bis auf weiteres leben. Vorallem nach den Worten ihrer Schwester und ihres Bruders welch Kosequenzen dies alles für Issam hinter sich ziehen würde und auch für sie, sie würde ihn nicht mehr treffen. Sie versprach ihren Eltern Ehre zu bringen und sie war so stolz auf sich gewesen wie weit sie gekommen war und nun schien diese Mauer welche sie aufgebaut hatte, Stein für stein aus irgendwelchen Gründen zusammen zu fallen. Sie hatte noch nie ihre Beherrschung verloren, stets hat sie Fassung bewahrt und sich keinerlei unschicklichkeiten anmerken lassen.

Eine seichte Windböe streicht ihr einige Strähnen ins Gesicht, langsam beginnt sie zu blinzeln und erwacht aus ihren Träumen. Noch immer liegt Soraya neben ihr, der Blick gleitet nach oben gen Himmel an der leichten röte des Himmels war zu erkennen das die Sonne bald aufgehen würde. Die Decken wieder um die Kleine legend erhebt sie sich aus der liegenden Position und schreitet dann leise die Treppen hinunter und stürzt sich schon gleich auf die Arbeit. So vertieft in ihre Arbeit bekommt sie von dem ganzen außenherum recht wenig mit, weder das Gespräch zwischen Talib und Aalim, noch jenes als ihr Fadrim das Haus betrat welcher alles gehört hatte. Die ersten Kunden kamen und auch diese bediente sie so gut sie konnte und so schnell es ging. Erst nachdem ruhe einkehrt schien auch in sie eine gewisse ruhe einzukehren und ihre Gedanken erwachten aus der Schockstarre.
"du bist so dünn Fidha iß etwas".....
"Lach Fidha, wir haben dich schon lange neda mehr lachen sehen".....
Dünn war sie wahrschlich schon immer, sie würde wohl auch niemals eine Nathifa werden welche zu starke rundungen hatte, da kam sie wohl eher nach ihrer Großmutter zierlich aber dennoch eine fraulich geformte Figur. Was das Lachen anging...seit der Streit entfacht war, hatte sie nichtmehr wirklich den drang von ganzem herzen zu lachen, eher den drang von ganzem Herzen zu weinen und gerade jetzt wo jeder will das sie noch Jahre wartet. Sie wusste sehr wohl was sie wollte, aber sie wusste auch was die Familie wollte und dieser würde sie sich nicht mehr stellen, nicht mehr seit sie gestern bemerkte welch enttäuschung in den Blicken inne wohnte.

"Ich werde warten Fadrim...ich werde warten"...

das waren ihre Worte zu ihrem Bruder und das werden die letzten sein und auch jene sein an welche sie sich bindet und stück für stück wird sie beginnen jene Mauer wieder um sich zu bauen. Stein um Stein......

Die Mauer die Ich ziehe
soll eine Maske sein.
Sie soll lächeln, lachen,
freundlich und stets höflich sein.
Die Mauer die Ich ziehe
soll mich schützen,
sie soll abwehren, bewachen,
abschirmen und mich vor anderen verstecken.
Die Maske die Ich trage
wird Tränen verbergen und
Kummer in ein Lachen verwandeln.
Nur wenige werden diese Mauer
diese gar perfekte Maske durchdringen
und hinter die Mauer blicken können.

Verfasst: Freitag 23. November 2012, 13:53
von Aaminah Faghira Ifrey
Und wieder stritten sie, wegen ihr....sie hasste es wie konnten sie nur übersehen das es sie verletzte? Warum kann man nicht einfach in Frieden Leben und vorallem welches Lama hat ihr Bruder geritten vor ihren Augen mit Issam über das zu sprechen? Das war für sie wie ein Schlag ins Gesicht, am liebsten wäre sie in den Boden versunken oder hätte nach dem nächst besten Mauseloch gesucht um sich darin zu verkriechen.... Was war nur mit ihm los, im einen Moment war er der ruhigste und fröhlichste Mensch und im anderen Moment schien er ihr wie ein verbitterter alter Mann der sich krampfhaft an gewisse Dinge klammert. Sie liebt ihn es ist immerhin ihr Bruder, aber er hatte sich verändert und es schien ab und an als wären es zwei verschiedene Personen mit denen sie sich unterhielt.

Issam ist ab und an Sturr wie ein Geisbock. Er zieht sein Ding durch und lässt sich viel zu oft viel zu schnell provozieren sich viel zu schnell von seinem Gefühl leiten und sieht dann vor lauter Wasser kein Land mehr. Sie liebt ihn ihr Herz zehrt sich nach ihm, ihn nicht sehen zu dürfen war die schlimmste Strafe welche sie sich selbst hat auflegen können doch war es das einzige was im Moment vielleicht zu einer Schlichtung des ganzen führen könnte. Lieber sich verschließen als dem Chaos die Macht über die Situation zu lassen.

Talib...ja er war wie ein Bruder für sie geworden, eher der strengere welcher die Regeln festlegte und sagte was sie zu tun hat. Nur ab und an hinderte ihn seine kolerische art daran die Lage zu sehen wie sie auch wirklich ist und sie hinderte ihn daran sich in andere Personen hineinzuversetzten. Meist ist er dann vor Wut so blind das er weder reaktionen noch seine Wortwahl wirklich wahrnimmt.

So hat wohl jeder seine Fehler in dieser Welt und wo Menschen sind wird gemenschelt....Nur ist oft die Frage des wie's und des wieso's. Meist entpuppt sich doch alles als ein Missverständnisses, des nicht richtig zuhörens und des falsch verstehen's.
Manchmal ist es doch viel wichtiger hinter die Fasaden zu sehen, die gedankengänge verstehen zu wollen das handeln zu verstehen. Was bringt es einfach blind darauf loszulaufen wenn man kein Ziel hat? Erwachsene sind wirklich komplitziert und meist machen sie es sich selbst schwerer als sie es eigentlich haben müssten.


Eluive gab Ohren zum hören
Augen zum sehen
Gefühle um zu fühlen
einen Gerruchssinn zum riechen
und eine Stimme welche Worte formt.
Doch viel zu oft verschließt man alle Sinne
und nimmt nur wahr was der Zorn in einem spricht.