Das Leben unter den Tugenden
Verfasst: Donnerstag 1. November 2012, 22:33
Nachdenklich saß Vivien auf der Bank im Garten ihres Onkels und blickte auf das Wasser, welches seinen Weg um die Stadt Adoran und in Richtung des Bergstädtchens Berchgard zieht.
Ihr Leben ward wahrlich aufregend in letzter Zeit, sie hatte die 16 Sommer erreicht und war nun in den Augen vieler erwachsen. Gewiss war die kleine Blonde im Herzen immernoch ein halbes Kind und ab und an kommt doch der Kindliche trotz oder jugendhafte Frechheit hindurch.
Sie liebte ihren Onkel, er war ihre Familie und doch wollte sie auch ihren eigenen Weg verfolgen.
Sie erwarb sich ihre erste Rüstung aus den Händen Amu's und musste sich wahrlich erstmal umschauen als die Rüstung schwer auf den noch jugendlichen Knochen lag. Doch je öfter sie die Rüstung überzog, desto leichter schien sie zu werden. Natürlich wurde die Rüstung nicht leichter, aber die dünnen Ärmchen des Mädels formten sich nach und nach zu sehnigen, kräftigen Armen, die den Knauf des Degens fest hielten.
Sie ging oft in die dunklen Höhlen bei Bajard oder Berchgard, stolz begleitete sie den Kronritter, Marjorie und Vaughain bei ihrem Ausflug zu den dunkelsten und doch auch weisesten Wesen der Welt und zum allerersten Mal sah Vivien einen lebendigen Drachen.
Allerdings kamen auf die junge Kriegerin auch Gefahren aus anderer Richtung zu. Die erste Begegnung fand auf dem Friedhof, nahe der niedergebrannten Stadt Varuna's statt. Dieser Ort war verflucht und so betrat sie diesen um den Untoten Wesen ihren Frieden wiederzugeben.
Doch sie hielt inne als eine Gestalt aus der Gruft stieg, die graue Kutte konnte nur jenen gehören, die dem Rabengott huldigen.
Schattenhafte Schlieren beschwor sie hinauf, die ihr nahe kamen und in dem Moment wo die Schatten sie berührten, schien es als würde die Hand des Todes sie berühren. Sie hörte die Schreie der Seele und sie schauderte auf und stolperte zurück.
Zum Glück half ihr an diesem Ort eine Hochelfe, sie trieb sie fort und so lief Vivien bis sie vor Berchgard angekommen war und atmete dort erst einmal durch. Die Schreie der Seele würde sie noch einige Zeit in ihren eigenen Träumen verfolgen.
Die zweite Begegnung hatte sie in Bajard, als ihr Weg sie eigentlich zu den sumpfigen Höhlen führte. Kaum aus der Kutsche ausgestiegen, hielt sie auch schon an, als einige Rahaler und Letharen ihren Glaubenszehent forderten. Doch weder hatte Vivien zu diesem Zeitpunkt genug Gold mit sich, noch wollte sie diesen Gaunern ihr Gold in den Rachen stopfen.
So weigerte sie sich strikt und versuchte erst gar nicht den kindlichen Trotz zu unterdrücken der in ihr aufstieg.
Die Heilerin Celine half ihr, wies sie zurecht und führte sie aus den Fängen der Rahaler fort. Eine andere Frau, sie kannte ihren Namen nicht, bezahlte ihr den Zehent. Sie würde versuchen sie eines Tages zu finden und ihr das Gold zurückzugeben..
Sie würde diesen Räubern und Gaunern aus Rahal irgendwann einmal aufrecht entgegentreten.
Ihr Leben ward wahrlich aufregend in letzter Zeit, sie hatte die 16 Sommer erreicht und war nun in den Augen vieler erwachsen. Gewiss war die kleine Blonde im Herzen immernoch ein halbes Kind und ab und an kommt doch der Kindliche trotz oder jugendhafte Frechheit hindurch.
Sie liebte ihren Onkel, er war ihre Familie und doch wollte sie auch ihren eigenen Weg verfolgen.
Sie erwarb sich ihre erste Rüstung aus den Händen Amu's und musste sich wahrlich erstmal umschauen als die Rüstung schwer auf den noch jugendlichen Knochen lag. Doch je öfter sie die Rüstung überzog, desto leichter schien sie zu werden. Natürlich wurde die Rüstung nicht leichter, aber die dünnen Ärmchen des Mädels formten sich nach und nach zu sehnigen, kräftigen Armen, die den Knauf des Degens fest hielten.
Sie ging oft in die dunklen Höhlen bei Bajard oder Berchgard, stolz begleitete sie den Kronritter, Marjorie und Vaughain bei ihrem Ausflug zu den dunkelsten und doch auch weisesten Wesen der Welt und zum allerersten Mal sah Vivien einen lebendigen Drachen.
Allerdings kamen auf die junge Kriegerin auch Gefahren aus anderer Richtung zu. Die erste Begegnung fand auf dem Friedhof, nahe der niedergebrannten Stadt Varuna's statt. Dieser Ort war verflucht und so betrat sie diesen um den Untoten Wesen ihren Frieden wiederzugeben.
Doch sie hielt inne als eine Gestalt aus der Gruft stieg, die graue Kutte konnte nur jenen gehören, die dem Rabengott huldigen.
Schattenhafte Schlieren beschwor sie hinauf, die ihr nahe kamen und in dem Moment wo die Schatten sie berührten, schien es als würde die Hand des Todes sie berühren. Sie hörte die Schreie der Seele und sie schauderte auf und stolperte zurück.
Zum Glück half ihr an diesem Ort eine Hochelfe, sie trieb sie fort und so lief Vivien bis sie vor Berchgard angekommen war und atmete dort erst einmal durch. Die Schreie der Seele würde sie noch einige Zeit in ihren eigenen Träumen verfolgen.
Die zweite Begegnung hatte sie in Bajard, als ihr Weg sie eigentlich zu den sumpfigen Höhlen führte. Kaum aus der Kutsche ausgestiegen, hielt sie auch schon an, als einige Rahaler und Letharen ihren Glaubenszehent forderten. Doch weder hatte Vivien zu diesem Zeitpunkt genug Gold mit sich, noch wollte sie diesen Gaunern ihr Gold in den Rachen stopfen.
So weigerte sie sich strikt und versuchte erst gar nicht den kindlichen Trotz zu unterdrücken der in ihr aufstieg.
Die Heilerin Celine half ihr, wies sie zurecht und führte sie aus den Fängen der Rahaler fort. Eine andere Frau, sie kannte ihren Namen nicht, bezahlte ihr den Zehent. Sie würde versuchen sie eines Tages zu finden und ihr das Gold zurückzugeben..
Sie würde diesen Räubern und Gaunern aus Rahal irgendwann einmal aufrecht entgegentreten.