Auf ein Abenteuer!!
Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 19:23
Verena war eine junge Frau von gerade mal sechsundzwanzig Jahren. Das lockige, Strohblonde Haar hing ihr nur wenige Zentimeter über die Schulter und wehte in der kühlen
Frühlingsbriese wild umher.Sie hörte nicht wie Luis sich von hinten an sie heranschlich um sie von hinten zu umarmen. Auf seine Geste hing zuckte sie zusammen. Sie
mochte es nicht wenn man sich an sie heran schlich und erst recht nich wenn man sich an sie schmiegte. Luis war zwar ein netter Mensch doch sie mochte ihn trotzdessen
nicht. Er war ihr zu aufdringlich und seid einigen Wochen besuchte er sie tag täglich und überschütete sie mit geschenken. Sie lebte mit dem was sie hatte und es
reichte ihr vollkommen. Langsam drehte sie sich um und Luis blickte in Bernsteinfarbene Augen. Im Licht strahlte ein angenehmes braun um die Iris umher. Augen die man
nur von seltenheit waren. Sanft drückte Verena ihn von sich weg ohne auch nur ein Wort zu sagen. Er duldete es zwar doch sie wusste das er es nicht akzeptierte und
um ihre Aufmerksamheit kämpfte. Verena wandte sich von ihm weg, ging heim und schloss sich in ihrem Zimmer ein. Sie nahm sich ein Buch und las bis sie schliesslich
einschlief.
Als es früh am Morgen polterte und krachte, schreckte sie auf und blickte sich in ihren kleinen Zimmer um. Die Kerze war schon herunter gebrannt. Nur das Licht
aus dem Vorzimmer schien schwach durch die diehlen der Tür hindurch. Ein paar Schatten waren zu erkennen und lautes geschrei. Es war die Stimme ihres Vaters und noch
eine weitere Stimme. Aufgebracht erhob die junge Frau sich und legte sich eine decke um, ehe sie sich zur Tür begab um nachzusehen. Als sie diese öffnete sah sie wie
ihr Vater Luis den Hals zudrückte. Verwirrt betrachtete sie das geschehen. Doch als ihr Vater sie sah, schmiess er ihn raus und schrie ihn an,"LASS DICH NIE WIEDER
HIER BLICKEN!! ELENDER HUND!!".Im ersten Moment wusste Verena nicht was sie sagen sollte, stand wortlos in der Tür. Ihr Vater setzte sich und deutete an den Tisch zu
kommen.Langsamen schrittes führte es die junge Frau an den Tisch. Leise und besorgt fragte sie was geschene sei. Und so erklärte ihr Vater, das sich herumsprach, Luis
wäre nur am Hofe interessiert. Sicherlich auch am nackten Fleisch der jungen Bäuerin. Verena wirkte erschrocken und doch blieb sie ruhig. Sie legte ihre Hände auf die
ihres Vater und sprach mit beruhigender Stimme. 'Vater sorge dich nicht. Ich liebe diesen Mann nicht und er soll nicht jener sein dem ich mein Herz schenke.'.
Ihr Vater war ein wahrlich liebenswürdiger Mensch. So schnell sein Zorn kam, so verging dieser beim Anblick seiner Tochter.'Ich könnte kaum stolzer sein meine
liebe Tochter.'. Mit einen sanftmütigen lächeln erhob sie sich und bereitete das Frühstück vor und ging dannach ihrer Arbeit am Hofe nach. Wochen vergingen und wie
üblich nahm sie sich am Abend eines der vielen Bücher, welche sie besaß. Sie liebte die vielen geschichten und würde gerne hinaus in die weite Welt.
Sie war neugierig, fasziniert von dem was in der ferne warten würde. Doch konnte sie weder den Hof, noch ihren Vater alleine lassen. Er brauchte ihre Hilfe und vermissen
würde sie ihn ebenfalls.
Wie üblich schlief Verena mit den Kopf auf dem Buch ein. Ihr Vater kam leise durch die Tür, schob das Buch vorsichtig unter ihrem Kopf hervor und schaute es sich
eine weile an. Er wusste wie gerne sie laß und er konnte sich ebenso gut denken wie sehr sie nach der Freiheit trachtete. Und nachdem was sie erwarten würde.
Sie war schon eine Junge Frau. Sechsundzwanzig... Und wohl erzogen. Ihr Mundwerk konnte sie ebenfalls gut einsetzen. Auch wenn sie dies nie einsetzte.
Würde sie nicht auf den kleinen Bauernhof leben, könnte man meinen sie wäre eine Dame vom Adel. Das Aussehen, ihr vornehmes benehmen. Alles passte. Er wollte seine
Tochter nicht wie einen Vogel im Käfig halten... Er würde zurecht kommen, sich einen Burschen suchen, welcher die Arbeit seiner Tochter übernehmen würde und so wandte
er sich ab. Während Verena schlief, holte ihr Vater eine Tasche aus einer kleinen Kammer. Er suchte einige Nahrungsmittel zusammen, legte einige Kleidungsstücke hinein
und auch ein paar Goldstücke. Damit dürfte sie für einige Zeit zurecht kommen. Er nahm die Tasche und legte sie auf den Tisch.
Der Morgen brach an und als Verena in die Küche ging, sah sie die Tasche und blickte diese mit leichter verwunderung an. Gerade als sie diese wegstellen wollte, erhob
sich die Stimme ihres Vaters. 'Mein Kind ich muss mit dir reden. Bitte setz dich.'. Verena nickte ihrem Vater kurz zu und gehorchte. Sie nahm am Tisch platz und
lauschte dem was ihr Vater zu sagen hatte. 'Meine liebe Tochter. Ich weiss wie wichtig dir der Hof ist und wie sehr du es liebst hier zu leben und zu arbeiten.
Doch ich weiss ebenso gut, wie sehr du dich nach der Freiheit zerst. Wie glücklich du bist sobald du wieder in einer deine Bücher liest. Doch jenes was in den Büchern
steht ist nur ein kleiner Teil. Gehe fort und erfülle dir deinen Traum. Nutze dein wissen, baue dir ein neues Leben auf und lebe dein Leben.'. Bei den Worten ihres
Vaters kamen Verena die Tränen. 'Aber Vater... Du brauchst mich hier. Ich könnte dich niemals alleine lassen. Und auch nicht den Hof.'. Mit einem warmen lächeln
erwiederte ihr Vater. 'Mein liebes Mädchen. Du bist nun eine erwachsene junge Frau. Hier wirst du nicht glücklich. Es schmerzt doch ich werde es schaffen. Ich hole
mir einen Burschen ins Haus, welcher deine Arbeiten erledigt. Mach dir keine sorgen mein Kind. Geh und genieße die Freiheit, gründe eine Familie und werde glücklich.'
Es viel Verena mehr als schwer. Sie erhob sich wortlos und machte sich auf in die Küche. Ihr Vater wusste das sie es sich überlegen würde. Und auch dass ihre Entscheidung
feststand. So ließ die junge Bäuerin den Tag vergehen, verabschiedete sich bei einem langen Abendbrot von ihren Vater und ging hinaus, um ihr Pferd zu satteln und davon
zu trabben. Ihr Vater blickte ihr einige Zeit hinter und wusste das sie es schaffen würde. Immerhin war sie seine Tochter.
Wochen vergingen und Verena ritt durch die Lande. So groß waren sie und so groß war auch ihre Freude, beim betrachten der Umgebung. Es war vollkommen anders als auf
dem Hof ihres Vaters. Der Wind wehte durch das schulterlange gelockte Haar, während sie sich nach vorne beugte, damit ihr Pferd an geschwindigkeit zunahm. Sie reiste
durch Städte, dörfern und Landschaften. Legte sich Tagsüber auf große Wiesen und genoss das Wetter. Hin und wieder half sie in ein paar kleinen Schenken aus, durfte
dafür aber kostenlos dort nächtigen. Sie blickte aus dem Fenster, war in gedanken. Morgen früh würde sie das erste mal auf einem Schiff reisen. Doch sie musste früh
aufstehen. Sie war zwar ein wenig müde, doch das machte ihr nichts. Es war immerhin einiges zu tun in der Hafentaverne. Sie hatte gut gespeist, lernte die ein oder
andere kleinigkeit aus der Küche. Es war ein gutes Gefühl und sie wusste das noch einiges auf sie warten würde. Sie gewöhnte sich nur langsam an dieses Gefühl, da es
sehr ungewohnt für sie war. Auch wenn sie mittlerweile seid Monden unterwegs war. Sie gähnte und streckte sich. So legte sie sich in das kleine Bett und schlief
nach einiger Zeit ein. Am frühen Morgen posaunte es von draußen. Das Schiff legte ab!!! Verena schreckte auf, packte ihre Tasche und rannte hinaus. Doch zuspät war es.
Das Schiff hatte sich schon in Bewegung gesetzt und hinterlies nicht mehr als Wellen auf dem Wasser. Sie blickte dem Schiff verzweifelt hinter her. Erst in etwas mehr
als drei Monden würde die nächste Faire ablegen. Doch solange wollte sie hier nicht verweilen. Für eine Nacht hier zu bleiben, war zwar eine Sache. Doch sie würde es
hier auch nicht länger aushalten. Es war meist nass und sehr kalt. Und auch die fremden lugten aus der einen oder anderen Gasse hervor. Verfolgt wurde sie auch schon.
Mit einem schweren seufzer nahm sie ihr Pferd an den Zügeln und ging den Hafen entlang. Sie war tief in gedanken versunken, dachte darüber nach was sie nun machen sollte.
Eine Stimme ertönte und riss sie aus ihren gedanken. 'Ai ai ai. Was macht eine solche Seniorina wie du an so einem Hafen?!'. Ihr blick wandte sich um, suchend nach der
Stelle aus der die Stimme ertönte. Und da war er. Ein Mann mit einem Kopftuch und langen dicken zöpften blickte von einem der schiffe herab. 'Das Schiff mit dem ich
auf see wollte legte ohne mich ab.'. Der Mann betrachtete sie einige Momente, hin und wieder hörte man getuschel, ehe der Mann sie auf das Schiff winkte. 'Wenn du uns ein
wenig auf dem Schiff hilfst.. nehmen wir dich gerne mit Seniora!'. Die Mundwinkel hebten sich rasch zu einem sanftmütigen lächeln und mit dem Pferd machte sie sich auf
an Bord. Das Schiff legte nach einer weile ab und sie lernte nach und nach alle auf dem Schiff kennen. Sie half in der ganzen Zeit in der Küche aus und das sogar gerne.
Immerhin tat sie schon immer viel in der Küche. Die Mannschaftsmitglieder stellten sich als Piraten fest. Es verschreckte die Frau jedoch nicht. Ganz im Gegenteil.
Sie waren sehr liebenswert und auch amüsant, wenn man sein Wortgewand einsetzen konnte. Sie lachte viel mit ihnen und kümmerte sich gut um das Schiff. Die Mitglieder
nahmen sie in ihren Reihen auf. Auch wenn sie wussten das Verena bald das Schiff verlassen würde. Es würde nicht länger als zwei bis drei Wochenläufe dauern bis sie
an Land kämen. Sie mochte die Piraten zwar, doch in ihrem Herzen würde sie immer die kleine Bäuerin bleiben. Sie brauchte den festen Boden unter den Füßen. Die seeluft
war zwar angenehm, sie vermisste dennoch die frische Landluft in die kühlen briesen. Carmel, ihr Pferd, würde sie allerdings an Bord lassen. Ihr gefiel es hier und es
würde ihr gut gehen. Hier war sie reichlich versorgt. Dessen war sie sich sicher.
'Land in Sicht!!!'. Rief eines Morgens einer der Piraten weit oben auf dem Mast. Sie blickte in die ferne und lächelte. Endlich wieder fester Boden unter den Füßen!
Ihr Herz pochte vor freude und das letzte mal ging sie in die Schiffsküche um ein prächtiges Mahl vorzubereiten. Nach wenigen Stunden erreichten sie das Land und so
verabschiedete sie sich von jedem einzelnen. Sie würde sie vermissen, doch vielleicht würde man sich wieder sehen. Verena verließ das Schiff, atmete die frische
Landluft ein und streckte sich. Sie ging durch das kleine Dorf, schaute sich voller neugier um. Als sie eine Taverne erblickte, holte sie sich einen Krug Wasser und
setzte sich draußen an einen der Tische. Sie blickte in den Himmel und dachte plötzlich an ihr Heim. Wie ihr Vater ihr Abends gerne ein Lied sang als sie noch ein
kleines Kind war. Sie erhob sie sanfte Stimme und sang in den Himmel blicktend das Lied, welches ihr Vater so oft vorsang. Doch als sie den Krug geleert hatte und gehen
wollte öffnete sich die Tavernen Tür und ein Mann als auch eine Frau kamen langsam heraus. Der Herr stellte sich als Barde heraus und bat sie zu bleiben, doch die Frau
blieb ihr weiterhin fremd und hielt sich im Hintergrund. Der Barde stellte sich als Nym vor und bat Verena zu bleiben. Verena jedoch war müde und wollte sich ein Gasthaus
suchen. Nym der Barde jedoch lud ein ihn im Kunsthaus zu besuchen. Das sanftmütige lächeln schmeichelte Verenas Lippen und ohne ein Wort zu sagen wandte sie sich um und ging.
Sie suchte ein Gasthaus auf um sich ein Zimmer zu nehmen und endlich wieder in einem Bett schlafen zu können.
Es vergingen Tage und langsam lebte sich die Bäuerin ein. Sie besorgte sich eine Angel und ging des öffteren zum Fischen. An einem Abend befand sie sich am Hafen.
Der Himmel war klar und die Sterne funkelten. Sie lächelte und erhob wieder die zarte Stimme. Allerdings wusste sie nicht, dass sie sich vor dem besagten Kunsthaus
aufhielt und so kamen Nym und ein weiterer Herr, welcher sich als Roland vorstellte hinaus. Nachdem man sie überredet hatte ein Lied zu singen holte Nym ein
Musikinstrument zu Hand und begann langsam einige klänge zu spielen. Sie sang das Lied und der Abend verging nach diesem und einer langen Unterhaltung.
Weitere Tage folgten und so kam sie aus dem Bankhaus heraus. Mit der Angel in der Hand begegnete sie dem Barden und sie kamen ins Gespräch. Sie gab nach als er sie
fragte, ob nicht beide zusammen Angeln könnte und mit einem nicken stimmte sie zu. Es war nicht immer schön Stundenlang alleine am Wasser zu verbringen. Am späten
Nachmittag trafen sich die Bäuerin und der Barde. Sie setzten sich in Bajard an das Wasser und Verena erklärte Nym, wie er die Angel bewegen musste. Er war zwar noch etwas
ungeschickt und doch würde es mit ein wenig übung besser werden. Sie unterhielten sich doch fische beissten keine an. Als plötzlich jemand hinter ihnen stand schreckte Nym
auf. scheinbar kannte er den fremden und dieser erklärte das Nym ihm noch etwas schuldete. Sie sprachen von einem Spiel und Verena wurde neugierig. Die Mundwinkel
hoben sich und Verena wollte es versuchen. Nym erschrack und versuchte sie davon abzubringen. Doch sie sah nicht mehr als ein Spiel darin. Der fremde wollte wissen
wie viel Gold sie dabei hatte. Und da es nicht gerade viel war, senkte er den Einsatz und nahm eine Münze zur Hand. Nach den ersten beiden Runden stand es gleich.
Doch als der fremde zum dritten mal die Münze warf, gewann Verena und der fremde murrte. Er reichte ihr das Gold und obwohl sie dieses nicht annehmen wollte
beharrte er darauf. Ungewollt nahm sie das Gold entgegen. sogleich wollte Nym sich mit ihm anlegen und mehrmals fragte der Mann mit dem roten Bard ob er sich sicher sei.
Als der Barde darauf beharrte spielten sie das selbe spiel und Nym gewann. Schliesslich wollte der fremde eine weitere Runde. 'Doppelt oder nichts!!!', rief dieser.
Verena wollte Nym davon abhalten, doch dieser willigte stattdessen ein und nach einer kleinen streitigkeit verließ der Junge Mann den Platz. Als dieser dann weg war, unterhielten sich die Bäuerin und der fremde und er brachte sie zu einer Insel. Als beide dort
ankamen, zog er sich rasch um und führte sie herum. Er zeigte ihr die Bank, als auch das Gasthaus und einige Läden. Zu guter letzt zeigte er ihr den Strand. Beide ließen den Abend amüsiert ausklingen.Sie unterhielten sich Stunden lang und schon lange hatte sie sich nicht
mehr dermaßen gelacht.
Frühlingsbriese wild umher.Sie hörte nicht wie Luis sich von hinten an sie heranschlich um sie von hinten zu umarmen. Auf seine Geste hing zuckte sie zusammen. Sie
mochte es nicht wenn man sich an sie heran schlich und erst recht nich wenn man sich an sie schmiegte. Luis war zwar ein netter Mensch doch sie mochte ihn trotzdessen
nicht. Er war ihr zu aufdringlich und seid einigen Wochen besuchte er sie tag täglich und überschütete sie mit geschenken. Sie lebte mit dem was sie hatte und es
reichte ihr vollkommen. Langsam drehte sie sich um und Luis blickte in Bernsteinfarbene Augen. Im Licht strahlte ein angenehmes braun um die Iris umher. Augen die man
nur von seltenheit waren. Sanft drückte Verena ihn von sich weg ohne auch nur ein Wort zu sagen. Er duldete es zwar doch sie wusste das er es nicht akzeptierte und
um ihre Aufmerksamheit kämpfte. Verena wandte sich von ihm weg, ging heim und schloss sich in ihrem Zimmer ein. Sie nahm sich ein Buch und las bis sie schliesslich
einschlief.
Als es früh am Morgen polterte und krachte, schreckte sie auf und blickte sich in ihren kleinen Zimmer um. Die Kerze war schon herunter gebrannt. Nur das Licht
aus dem Vorzimmer schien schwach durch die diehlen der Tür hindurch. Ein paar Schatten waren zu erkennen und lautes geschrei. Es war die Stimme ihres Vaters und noch
eine weitere Stimme. Aufgebracht erhob die junge Frau sich und legte sich eine decke um, ehe sie sich zur Tür begab um nachzusehen. Als sie diese öffnete sah sie wie
ihr Vater Luis den Hals zudrückte. Verwirrt betrachtete sie das geschehen. Doch als ihr Vater sie sah, schmiess er ihn raus und schrie ihn an,"LASS DICH NIE WIEDER
HIER BLICKEN!! ELENDER HUND!!".Im ersten Moment wusste Verena nicht was sie sagen sollte, stand wortlos in der Tür. Ihr Vater setzte sich und deutete an den Tisch zu
kommen.Langsamen schrittes führte es die junge Frau an den Tisch. Leise und besorgt fragte sie was geschene sei. Und so erklärte ihr Vater, das sich herumsprach, Luis
wäre nur am Hofe interessiert. Sicherlich auch am nackten Fleisch der jungen Bäuerin. Verena wirkte erschrocken und doch blieb sie ruhig. Sie legte ihre Hände auf die
ihres Vater und sprach mit beruhigender Stimme. 'Vater sorge dich nicht. Ich liebe diesen Mann nicht und er soll nicht jener sein dem ich mein Herz schenke.'.
Ihr Vater war ein wahrlich liebenswürdiger Mensch. So schnell sein Zorn kam, so verging dieser beim Anblick seiner Tochter.'Ich könnte kaum stolzer sein meine
liebe Tochter.'. Mit einen sanftmütigen lächeln erhob sie sich und bereitete das Frühstück vor und ging dannach ihrer Arbeit am Hofe nach. Wochen vergingen und wie
üblich nahm sie sich am Abend eines der vielen Bücher, welche sie besaß. Sie liebte die vielen geschichten und würde gerne hinaus in die weite Welt.
Sie war neugierig, fasziniert von dem was in der ferne warten würde. Doch konnte sie weder den Hof, noch ihren Vater alleine lassen. Er brauchte ihre Hilfe und vermissen
würde sie ihn ebenfalls.
Wie üblich schlief Verena mit den Kopf auf dem Buch ein. Ihr Vater kam leise durch die Tür, schob das Buch vorsichtig unter ihrem Kopf hervor und schaute es sich
eine weile an. Er wusste wie gerne sie laß und er konnte sich ebenso gut denken wie sehr sie nach der Freiheit trachtete. Und nachdem was sie erwarten würde.
Sie war schon eine Junge Frau. Sechsundzwanzig... Und wohl erzogen. Ihr Mundwerk konnte sie ebenfalls gut einsetzen. Auch wenn sie dies nie einsetzte.
Würde sie nicht auf den kleinen Bauernhof leben, könnte man meinen sie wäre eine Dame vom Adel. Das Aussehen, ihr vornehmes benehmen. Alles passte. Er wollte seine
Tochter nicht wie einen Vogel im Käfig halten... Er würde zurecht kommen, sich einen Burschen suchen, welcher die Arbeit seiner Tochter übernehmen würde und so wandte
er sich ab. Während Verena schlief, holte ihr Vater eine Tasche aus einer kleinen Kammer. Er suchte einige Nahrungsmittel zusammen, legte einige Kleidungsstücke hinein
und auch ein paar Goldstücke. Damit dürfte sie für einige Zeit zurecht kommen. Er nahm die Tasche und legte sie auf den Tisch.
Der Morgen brach an und als Verena in die Küche ging, sah sie die Tasche und blickte diese mit leichter verwunderung an. Gerade als sie diese wegstellen wollte, erhob
sich die Stimme ihres Vaters. 'Mein Kind ich muss mit dir reden. Bitte setz dich.'. Verena nickte ihrem Vater kurz zu und gehorchte. Sie nahm am Tisch platz und
lauschte dem was ihr Vater zu sagen hatte. 'Meine liebe Tochter. Ich weiss wie wichtig dir der Hof ist und wie sehr du es liebst hier zu leben und zu arbeiten.
Doch ich weiss ebenso gut, wie sehr du dich nach der Freiheit zerst. Wie glücklich du bist sobald du wieder in einer deine Bücher liest. Doch jenes was in den Büchern
steht ist nur ein kleiner Teil. Gehe fort und erfülle dir deinen Traum. Nutze dein wissen, baue dir ein neues Leben auf und lebe dein Leben.'. Bei den Worten ihres
Vaters kamen Verena die Tränen. 'Aber Vater... Du brauchst mich hier. Ich könnte dich niemals alleine lassen. Und auch nicht den Hof.'. Mit einem warmen lächeln
erwiederte ihr Vater. 'Mein liebes Mädchen. Du bist nun eine erwachsene junge Frau. Hier wirst du nicht glücklich. Es schmerzt doch ich werde es schaffen. Ich hole
mir einen Burschen ins Haus, welcher deine Arbeiten erledigt. Mach dir keine sorgen mein Kind. Geh und genieße die Freiheit, gründe eine Familie und werde glücklich.'
Es viel Verena mehr als schwer. Sie erhob sich wortlos und machte sich auf in die Küche. Ihr Vater wusste das sie es sich überlegen würde. Und auch dass ihre Entscheidung
feststand. So ließ die junge Bäuerin den Tag vergehen, verabschiedete sich bei einem langen Abendbrot von ihren Vater und ging hinaus, um ihr Pferd zu satteln und davon
zu trabben. Ihr Vater blickte ihr einige Zeit hinter und wusste das sie es schaffen würde. Immerhin war sie seine Tochter.
Wochen vergingen und Verena ritt durch die Lande. So groß waren sie und so groß war auch ihre Freude, beim betrachten der Umgebung. Es war vollkommen anders als auf
dem Hof ihres Vaters. Der Wind wehte durch das schulterlange gelockte Haar, während sie sich nach vorne beugte, damit ihr Pferd an geschwindigkeit zunahm. Sie reiste
durch Städte, dörfern und Landschaften. Legte sich Tagsüber auf große Wiesen und genoss das Wetter. Hin und wieder half sie in ein paar kleinen Schenken aus, durfte
dafür aber kostenlos dort nächtigen. Sie blickte aus dem Fenster, war in gedanken. Morgen früh würde sie das erste mal auf einem Schiff reisen. Doch sie musste früh
aufstehen. Sie war zwar ein wenig müde, doch das machte ihr nichts. Es war immerhin einiges zu tun in der Hafentaverne. Sie hatte gut gespeist, lernte die ein oder
andere kleinigkeit aus der Küche. Es war ein gutes Gefühl und sie wusste das noch einiges auf sie warten würde. Sie gewöhnte sich nur langsam an dieses Gefühl, da es
sehr ungewohnt für sie war. Auch wenn sie mittlerweile seid Monden unterwegs war. Sie gähnte und streckte sich. So legte sie sich in das kleine Bett und schlief
nach einiger Zeit ein. Am frühen Morgen posaunte es von draußen. Das Schiff legte ab!!! Verena schreckte auf, packte ihre Tasche und rannte hinaus. Doch zuspät war es.
Das Schiff hatte sich schon in Bewegung gesetzt und hinterlies nicht mehr als Wellen auf dem Wasser. Sie blickte dem Schiff verzweifelt hinter her. Erst in etwas mehr
als drei Monden würde die nächste Faire ablegen. Doch solange wollte sie hier nicht verweilen. Für eine Nacht hier zu bleiben, war zwar eine Sache. Doch sie würde es
hier auch nicht länger aushalten. Es war meist nass und sehr kalt. Und auch die fremden lugten aus der einen oder anderen Gasse hervor. Verfolgt wurde sie auch schon.
Mit einem schweren seufzer nahm sie ihr Pferd an den Zügeln und ging den Hafen entlang. Sie war tief in gedanken versunken, dachte darüber nach was sie nun machen sollte.
Eine Stimme ertönte und riss sie aus ihren gedanken. 'Ai ai ai. Was macht eine solche Seniorina wie du an so einem Hafen?!'. Ihr blick wandte sich um, suchend nach der
Stelle aus der die Stimme ertönte. Und da war er. Ein Mann mit einem Kopftuch und langen dicken zöpften blickte von einem der schiffe herab. 'Das Schiff mit dem ich
auf see wollte legte ohne mich ab.'. Der Mann betrachtete sie einige Momente, hin und wieder hörte man getuschel, ehe der Mann sie auf das Schiff winkte. 'Wenn du uns ein
wenig auf dem Schiff hilfst.. nehmen wir dich gerne mit Seniora!'. Die Mundwinkel hebten sich rasch zu einem sanftmütigen lächeln und mit dem Pferd machte sie sich auf
an Bord. Das Schiff legte nach einer weile ab und sie lernte nach und nach alle auf dem Schiff kennen. Sie half in der ganzen Zeit in der Küche aus und das sogar gerne.
Immerhin tat sie schon immer viel in der Küche. Die Mannschaftsmitglieder stellten sich als Piraten fest. Es verschreckte die Frau jedoch nicht. Ganz im Gegenteil.
Sie waren sehr liebenswert und auch amüsant, wenn man sein Wortgewand einsetzen konnte. Sie lachte viel mit ihnen und kümmerte sich gut um das Schiff. Die Mitglieder
nahmen sie in ihren Reihen auf. Auch wenn sie wussten das Verena bald das Schiff verlassen würde. Es würde nicht länger als zwei bis drei Wochenläufe dauern bis sie
an Land kämen. Sie mochte die Piraten zwar, doch in ihrem Herzen würde sie immer die kleine Bäuerin bleiben. Sie brauchte den festen Boden unter den Füßen. Die seeluft
war zwar angenehm, sie vermisste dennoch die frische Landluft in die kühlen briesen. Carmel, ihr Pferd, würde sie allerdings an Bord lassen. Ihr gefiel es hier und es
würde ihr gut gehen. Hier war sie reichlich versorgt. Dessen war sie sich sicher.
'Land in Sicht!!!'. Rief eines Morgens einer der Piraten weit oben auf dem Mast. Sie blickte in die ferne und lächelte. Endlich wieder fester Boden unter den Füßen!
Ihr Herz pochte vor freude und das letzte mal ging sie in die Schiffsküche um ein prächtiges Mahl vorzubereiten. Nach wenigen Stunden erreichten sie das Land und so
verabschiedete sie sich von jedem einzelnen. Sie würde sie vermissen, doch vielleicht würde man sich wieder sehen. Verena verließ das Schiff, atmete die frische
Landluft ein und streckte sich. Sie ging durch das kleine Dorf, schaute sich voller neugier um. Als sie eine Taverne erblickte, holte sie sich einen Krug Wasser und
setzte sich draußen an einen der Tische. Sie blickte in den Himmel und dachte plötzlich an ihr Heim. Wie ihr Vater ihr Abends gerne ein Lied sang als sie noch ein
kleines Kind war. Sie erhob sie sanfte Stimme und sang in den Himmel blicktend das Lied, welches ihr Vater so oft vorsang. Doch als sie den Krug geleert hatte und gehen
wollte öffnete sich die Tavernen Tür und ein Mann als auch eine Frau kamen langsam heraus. Der Herr stellte sich als Barde heraus und bat sie zu bleiben, doch die Frau
blieb ihr weiterhin fremd und hielt sich im Hintergrund. Der Barde stellte sich als Nym vor und bat Verena zu bleiben. Verena jedoch war müde und wollte sich ein Gasthaus
suchen. Nym der Barde jedoch lud ein ihn im Kunsthaus zu besuchen. Das sanftmütige lächeln schmeichelte Verenas Lippen und ohne ein Wort zu sagen wandte sie sich um und ging.
Sie suchte ein Gasthaus auf um sich ein Zimmer zu nehmen und endlich wieder in einem Bett schlafen zu können.
Es vergingen Tage und langsam lebte sich die Bäuerin ein. Sie besorgte sich eine Angel und ging des öffteren zum Fischen. An einem Abend befand sie sich am Hafen.
Der Himmel war klar und die Sterne funkelten. Sie lächelte und erhob wieder die zarte Stimme. Allerdings wusste sie nicht, dass sie sich vor dem besagten Kunsthaus
aufhielt und so kamen Nym und ein weiterer Herr, welcher sich als Roland vorstellte hinaus. Nachdem man sie überredet hatte ein Lied zu singen holte Nym ein
Musikinstrument zu Hand und begann langsam einige klänge zu spielen. Sie sang das Lied und der Abend verging nach diesem und einer langen Unterhaltung.
Weitere Tage folgten und so kam sie aus dem Bankhaus heraus. Mit der Angel in der Hand begegnete sie dem Barden und sie kamen ins Gespräch. Sie gab nach als er sie
fragte, ob nicht beide zusammen Angeln könnte und mit einem nicken stimmte sie zu. Es war nicht immer schön Stundenlang alleine am Wasser zu verbringen. Am späten
Nachmittag trafen sich die Bäuerin und der Barde. Sie setzten sich in Bajard an das Wasser und Verena erklärte Nym, wie er die Angel bewegen musste. Er war zwar noch etwas
ungeschickt und doch würde es mit ein wenig übung besser werden. Sie unterhielten sich doch fische beissten keine an. Als plötzlich jemand hinter ihnen stand schreckte Nym
auf. scheinbar kannte er den fremden und dieser erklärte das Nym ihm noch etwas schuldete. Sie sprachen von einem Spiel und Verena wurde neugierig. Die Mundwinkel
hoben sich und Verena wollte es versuchen. Nym erschrack und versuchte sie davon abzubringen. Doch sie sah nicht mehr als ein Spiel darin. Der fremde wollte wissen
wie viel Gold sie dabei hatte. Und da es nicht gerade viel war, senkte er den Einsatz und nahm eine Münze zur Hand. Nach den ersten beiden Runden stand es gleich.
Doch als der fremde zum dritten mal die Münze warf, gewann Verena und der fremde murrte. Er reichte ihr das Gold und obwohl sie dieses nicht annehmen wollte
beharrte er darauf. Ungewollt nahm sie das Gold entgegen. sogleich wollte Nym sich mit ihm anlegen und mehrmals fragte der Mann mit dem roten Bard ob er sich sicher sei.
Als der Barde darauf beharrte spielten sie das selbe spiel und Nym gewann. Schliesslich wollte der fremde eine weitere Runde. 'Doppelt oder nichts!!!', rief dieser.
Verena wollte Nym davon abhalten, doch dieser willigte stattdessen ein und nach einer kleinen streitigkeit verließ der Junge Mann den Platz. Als dieser dann weg war, unterhielten sich die Bäuerin und der fremde und er brachte sie zu einer Insel. Als beide dort
ankamen, zog er sich rasch um und führte sie herum. Er zeigte ihr die Bank, als auch das Gasthaus und einige Läden. Zu guter letzt zeigte er ihr den Strand. Beide ließen den Abend amüsiert ausklingen.Sie unterhielten sich Stunden lang und schon lange hatte sie sich nicht
mehr dermaßen gelacht.