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Eine Rüstung aus Riesenhaut

Verfasst: Mittwoch 26. September 2012, 19:49
von Casimar Mandelbuche
Tag 4 Lameriast, Wulfengard

Der Gestank der Orkenkleidung und dieser Pampe noch immer am auf der Haut und in den Haaren stand der Marder nun auf dem Torsteg. Mit grauen erinnerte er sich daran was am Vortag passierte. Wolf führte Sie raus Richtung Hafen, verkleidet als Orken schiechen Sie sich durch die feindlichen Linien. Jeder egal ob Ritterin, Heilerin, Thyre oder Waldläufer alle kleideten sie sich und benahmen sich wie Orken. Kurz vorm rettenden Hafen dann wand sich der Zug Richtung Süden, hin zur Strumwipfelfestung. Den Thyren gaben wohl die Ahnen einen Wink mit dem Wind, dieser Wink war es, der alles änderte.

Die Feste war schnell ausgekundschaftet und alle waren über das Entdeckte nicht gerade erfreut. Auch hier, wie unterhalb von Wulfengard, haben die Orken ein Ritualplatz erschaffen. Wie es zum angriff gekommen ist, daran erinnert er sich nicht mehr, zu viel Schläge musste er einstecken.
Planlos wurde angegriffen ohne Sinn und Verstand ins Fiasko gerannt. Der Zweck dieses Rituals wurde ihnen nur all zu schnell bekannt gegeben. Zyklopen, Drachen und anderes strömten aus einem magischen Tor heraus. Zuviel Feind für die wenigen als das noch irgendein Skalde davon hätte singen können. Rückzug die einzigste sichere Entscheidung zu Überleben.

Mit diesem Wissen beobachtet Marder nun genau den Ritualplatz von der Palisade Wulfengard aus. Vier rote Kristalle wurden von den Orken Schamaninnen laufend mit roter Flüssigkeit, wohl Blut, übergossen. Kristalle In dieser Größe sind nicht normal, sie müssten eigentlich aus vielen kleinen Fragmenten bestehen, welche nur durch ihre verkanntet Form zusammengehalten wurden. Mit diesen Gedanken besprach der Marder sich mit Kanubio. Ziel war es ein brennbares dünnflüssiges Gebräu über die Kristalle zu gissen, hernach sollte das ganze mittels Brandpfeile entfacht werden. Kristalle brennen zwar selten, aber das Öl in den feinen Fugen des Kristalls könne bei Erhitzung eine lösende Wirkung haben. Ja mit etwas Glück sogar die Kristalline Verkanntungen aufheben, so dass der große Kristall in seine kleinen Einzelkristalle zerfällt. Celine die Gute, übernahm die Aufgabe dieses Brandöl in der Alchemistenwerkstatt herzustellen.

Der Boden begann, kaum auf Wachposten angekommen, zu beben und mit schrecken blickten Sie Richtung des Ritualplatzes. RIESEN, ALARM RIESEN, erschallte es durch ganz Wulfengrad.

Pfeil auf Pfeil wurden den Riesen schon entgegen geschossen, Ringe erst einen Gegner nieder dann den anderen, doch dieses mal half das nichts. Jeder Pfeil so er überhaupt verletzte war wirkungslos die wunde verheilte genauso. Es war auch mit den Axthieben und den Schwertstreichen das gleiche. Erst als beide Riesen Wunden erlitten blieben diese. Kaum war das erkannt teilte sich die Gruppe der Verteidiger auf beide Riesen auf. Mit lautem krachen und bebender erde fielen die gigantischen Kolosse zu Boden.

Die weiteren Orken und Oger wurden mit einem Ausfall zurückgeschlagen.
Nachdenklich musterte Casimar die lederne Rüstung der Riesen die so viele Hiebe, Stiche und streiche einfach nicht durch lies. Es war sicher lustig mit anzusehen wie der Marder einem Riesen die Rüstung entnahm und auch die Haut prüfte. Ein Mensch kämpft mit einem Stück Leder, welches wohl die Größe eines 5mann Zeltes besitz. Die Haut des Riesen war es welche ihn mehr interessierte, er machte einige versuche und musste erkenne das die Haut des Riesen alleine schon eine Rüstung ist. Ja eine Rüstung aus der Haut eines Riesen, zwei Stunden später mit 3 zerbrochen Gerbermesser, blickte er auf einen Haufen Riesenhaut in Salz ein gewalgt. Die Lederrüstung des Riesen legte er auch vorsichtig zur Seite, man weis ja nie.

3 Tage lang bearbeitet er, immer so ruhe war, die Haut des Riesen mit Salz und anderen Dingen und wandelte es langsam aber sicher zu Leder.

Andrath erklärte sich bereit beim nächsten hinausschleichen aus Wulfgard die Lederrüstung und das Riesenleder zu Falka zu bringen. Falka wusste was zu tun sei, ruhten doch in einer gesonderten Kiste weiteres Leder von Unerwünschten, diverse Barren und Knochen. Sie wusste ganz genau was ihr Marder von ihr sich erhoffte, aus all diesen Dingen eine Rüstung für Ihn zu fertigen

Verfasst: Mittwoch 26. September 2012, 20:17
von Falka Zwirnlein
Der Kräuterling brachte gute Nachrichten und eine menge Arbeit nach Bajard. Falka war froh eine Aufgabe zu haben, all das warten auf ihren Liebsten machte sie noch ganz verrückt.

Oft hatten sie von Casima´s Rüstung gesprochen, wie sie aussehen sollte, was sie können müsste, aber nie von einem solchen Leder. Riesenleder! Was bei Mutter ging nur da drüben vor sich auf Lameriast?

Wie dem auch sei es nützte ja nichts darüber nach zu denken. Sie nahm die übergroße Haut und betrachtet sie genau. Casimar hatte gut gearbeitet. Die Unterhaut hatte er fein säuberlich über einem Gerberbaum abgeschabt, die Haare waren durchs Äschern entfernt und die Gerbbrühe war lange genug in die Haut eingedrungen. Vor Monden schon hatten sie beide zusammen die Form festgelegt und so brauchte sie nicht lange bis die wildlerdernen Muster auf der endgültigen Haut ihren Platz zum abzeichnen fanden. Das Ausschneiden gestaltete sich dagegen schon schwerer und am ersten Abend ging sie mit einer nicht unerheblich großen Blase an der Handinnenseite zu Bett.

Der Tag des Hammers. So nannte ihn Falka am Ende, nachdem sie weis Eluive wie viele Löcher und Reih und Glied in das Leder stanzte. Dort wo die Ringe ihren Liebsten zusätzlich schützen sollten und nicht behinderten. Immer gleichmäßig ein Kleines, ein Großes, ein Kleines, ein Großes und versetzt zur nächsten Reihe.

O o O o O o O
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O o O o O o O

das würde noch eine Abreibt werden....

Aus den Leder die sie schon zusammen trugen schnitt sie dann gleichmäßige Streifen, dünne Schnüre die sie zu Kordeln miteinander verflocht. Die Ringe band sie dann webend durch die größeren Löcher auf den Riesenleder auf und als das nach Stunden geschehen war schlug sie in die mitten, durch die kleineren löcher die Nieten.

[URL=http://s1.directupload.net/file/d/3025/xjdvskfa_jpg.htm][img]http://s1.directupload.net/images/120926/temp/xjdvskfa.jpg[/img][/URL]

Am nächsten Morgen versteckte sie ihre Arbeit wollte davon nichts sehen und nicht hören.

Aber am darauffolgenden Tag begann sie mit einer aus Knochen gefertigten Nadel und mit einer Aale zum vorstechen durch Leder und Flügelhaut die Rüstung von innen abzufüttern. Zum Schluss setzte sie einige Verzierungen, mit anderen Ledersorten auf, die sie mit festen Zierzwirn in aufwändigen Mustern festnähte.[/img]