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Eine glitzernde Flasche treibt vor der Küste Berchgards
Verfasst: Montag 24. September 2012, 20:03
von Gast
Im Sonnenschein vor der Küste Berchgards treibt eine tangbedeckte Flasche in den Wellen. Ganz salzverkrustet ist sie und mit Tang bewachsen.. doch ab únd an glitzert sie doch im Sonnenschein.
Sollte sie die Neugier von jemandem erwecken und dieser sich die Mühe machen die Flasche aus dem Wasser zu holen und die Flasche zu öffnen, wird er mit ein wenig Vorsicht ein verwittertes Pergament herausholen können. In recht zierlicher, doch gut lesbarer Schrift steht dort dicht geschrieben:
Sehr geehrter Finder, der meine Nachricht aus dem Meer gefischt hat, ich bitte euch, sendet diese Nachricht ans Schloß zu Drachenfels und teilt meinen Kindern Hailey Lynn Drachenfels sowie Felicitas Drachenfels und Amelie Toberen den Inhalt des Schreibens mit. Alle drei waren ansässig in Adoran.
Bericht der Liliana van Drachenfels geborene von Drachenfels.
15. Eluiviar 254 - eine Einsame Insel 500 - 1000 Seemeilen südwestlich von Drachenfels (grob geschätzt)
Im Eisbruch des Jahres 254 brach ich mit einem Schiff der Drachenfelsflotte mit 36 erfahrenen Seeleuten auf. Ich konnte einfach nicht glauben daß meine Cousine Trutta van Drachenfels wirklich tot sein sollte. Ihr Schiff war in den Stürmen der vergangenen Monate verschollen, einzelne Wrackteile gefunden, jedoch keine Überlebenden. Mir war klar daß die Chance sie und andere Besatzungsmitglieder lebendig wieder zu finden winzig klein war, doch wollte ich diese Chance nutzen.
So brachen wir von Drachenfels auf, nahmen die übliche Handelsroute und machten Halt in jedem Hafen der im Umkreis von 200 Seemeilen von der Route lag.
Überall erkundigen wir uns nach dem Schiff und nach den vermissten Passagieren.. Lange erfuhren wir nichts und unsere Hoffnung begann bereits zu sinken..
Wir legten vor einem drohenden Sturm in einem kleinen Hafen südlich von Drachenfels an und begannen auch hier sogleich auszuschwärmen im Versuch Informationen über das verlorene Schiff zu erlangen.. und wurden fündig!
Auf einem Markt in der Nähe des Hafens verkaufte ein Trödler allerlei Schund aber auch die Gallionsfigur eines Schiffes war dabei.. unseres Schiffes! Ich erkannte sie sofort, denn ich war bei der Taufe des Schiffes anwesend gewesen und wußte auch daß Trutta auf diesem Schiff gereist war. Sogleich befragten wir den Händler, der uns angab wie er an die Figur gekommen war.. Am nächsten Tag reisten wir nach Westen weiter, der Händler wollte uns die Stelle zeigen wo er sie gefunden hatte.
In der Region angekommen intensivierten sie ihre Bemühungen um Anhaltspunkte zum Verbleib des Schiffes und der Besatzung zu bekommen und erfuhren tatsächlich daß auf einer Insel weiter westlich ein Schiff gestrandet war. Es wurden keine Überlebenden gefunden und das Schiff so stellte sich heraus war geplündert worden.
Wir suchten nach Hinweisen über den Verbleib der Menschen die auf dem Schiff gewesen waren, doch war wohl alles von der Flut davon geschwemmt oder geplündert worden. Wir bereisten alle Inseln der Nähe und überall fragten wir nach dem Schiff und eventuell geretteten Personen nach dem Sturm, doch mit leider sehr magerem Ergebnis..
Dann zog auf dem Meer ein schrecklicher Sturm auf. Es ging so schnell daß die Seeleute die Segel nicht schnell genug raffen konnten und so zerbrach der Hauptmast und unser Schiff kreuzte mit schwerer Schlagseite durch die Wellen. Schwere Brecher gingen über Board und irgendwann konnte ich mich nicht mehr festhalten.. Wurde über Board geschwemmt und verlor im Wasser das Bewußtsein.
Wach wurde ich erst wieder als die Sonne mir auf den Rücken schien. Ich lag an einem einsamen Strand im Sand. Keine Menschenseele weit und breit zu sehen. Ich fürchte sie sind alle ertrunken.
Die Lage der Insel ist äußerst unklar, da ich nicht weiß wie lange der Sturm uns in welche Richtung gejagt hat.
Als der Sturm uns erwischte waren wir laut angaben des Kapitäns ca. 750 Seemeilen südwestlich von Drachenfels, so daß ich annehme daß ich mich in einem umkreis von ca. 250 Seemeilen von diesem Ort entfernt befinde.
Die Insel selbst ist recht klein, ich sehe etliche weitere kleine Insel in der näheren Umgebung und etwas weiter nördlich sehe ich eine Insel mit einer recht markanten Erhebung, die aussieht wie ein mahnender Zeigefinger.
Ich vertraue auf Eluive daß diese Flasche gefunden wird und der Brief zum SChloß nach Drachenfels gesandt wird, wo man sicherlich alles unternehmen wird um mich zu finden. Zum Glück fehlt hier auf der Insel nichts was zum Überleben benötigt wird. Es gibt reichlich Bananen, Datteln, Kokosnüsse und auch eine kleine Süßwasserquelle ist hier.
Liliana van Drachenfels
(OOC: Die Story wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt.. wer sich einbinden möchte, bitte vorab bei mir melden. Vielen Dank)
Verfasst: Montag 24. September 2012, 21:02
von Keylon Salberg
"Geh fischen!" hatte Amelie ihm geraten. "Das beruhigt die Nerven, und außerdem bringt es Fisch"
Von wegen!
Zwar hatte er sich mit der Angelrute aufgemacht, weiter ins Hinterland um sich dort an das Ufer zu setzen und die Angel aus zu werfen, doch sein Fang war mehr als dürftig.
Drei Stiefel, eine Hose, ein Hut, ein verrosteter Helm... jetzt brauchte es nur noch ein Hemd und er hätte eine vollständige Ausrüstung.
Seufzend wollte er gerade die Angel erneut hinauswerfen, als sein Blick auf eine dahindümpelnde Flasche fiel.
Gerade als er den Blick abwenden wollte, fiel ihm auf das sich anscheinend etwas im Inneren der Flasche befand, und so legte er die Angel beiseite, watete etwas ins Wasser hinein um dann nach der Flasche zu angeln. Mit der Hand natürlich.
Die Flasche war gut verschlossen gewesen, und er hatte redlich Mühe sie zu öffnen um das Pergament was sich darin befand heraus zu holen.
Nachdem er es gelesen hatte blinzelte er etwas irritiert.
Nun gut, Amelie würde sicherlich wissen was damit zu tun sei.
Und so steckte er beide Pergamente in die Tasche und machte sich auf zurück ins Handelshaus um beides Amelie in die Hände zu drücken.
Verfasst: Montag 29. Oktober 2012, 10:52
von Gast
Über ein Jahr war es her daß sie die Flasche mit ihrem Brief den Fluten anvertraut hatte. Doch ihre Hoffnung daß die Flasche gefunden und sie gerettet werden würde, sank von Monat zu Monat..
Sie ertappte sich manchmal schon selbst bei dem verlockenden Gedanken einfach ins Wasser zu gehen.. immer weiter zu schwimmen ohne umzukehren.. bis sie in den Fluten untergehen und Eluive sie zu sich nehmen würde. Doch noch hatte sie einen Funken Hoffnung, die Frage jedoch war: Wie lange noch?
Verfasst: Montag 29. Oktober 2012, 21:53
von Keylon Salberg
Amelie war ziemlich aufgeregt als Key ihr die Papiere übergab,
"Weisst du was das heisst Keylon? Weisst du was das heisst?"
Der junge Mann schüttelte den Kopf und sah seine Schwester belustigt an.
"Sicher was wichtiges so wie du hier herumspringt, und ich bin sicher du wirst es...." " Sie Lebt! Keylon Liliana lebt." unterbrach sie ihren Bruder, der dann seinen Satz dennoch beendete. "... mir .... gleich ... sagen."
Sie nickte um ihn dann mit vor Freude glänzenden Tränen ansah.
"Liliana?" fragte er und sie nickte und wiederholte "Liliana von Drachenfels. Ja."
Erneut sah sie auf die Papiere die sie ihm dann in die Hände drückte.
"Kannst du das bitte nach Drachenfels schicken? Ihnen erklären was geschehen ist. Vielleicht können sie nach ihr suchen?"
Keylon nickte "Alles klar, ich mach mich gleich ran."
Er blinzelte seiner Schwester noch einmal zu, dann machte er sich auf einen Brief nach Drachenfels zu schicken.
Seid mir gegrüsst, werter Herren, werte Damen,
diese Papiere hier, fand ich in einer Flasche dich sicherlich schon Monde im Meer schwamm.
Meine Schwester, Amelie Toberen, meinte das es Nachrichten von einer verschwundenen Person wäre, namens Liliana von Drachenfels und das die Papiere Hinweise darauf geben das die Person noch am Leben sei.
Ich hoffe das ihr sie finden werdet und wünsche euch viel Glück bei eurer Suche.
gezeichnet
Keylon Salberg.
Verfasst: Samstag 3. November 2012, 11:37
von Gast
Es dauerte wohl einige Tage bis das nächste Schiff in Richtung Drachenfels auslaufen würde, so lagerte der Brief ein Weilchen im Postamt von Berchgard..
Inzwischen war Lilis Hoffnung jemals gefunden zu werden auf Null gesunken.. und immer öfter kreisten ihre Gedanken darum zu Eluive heimzukehren. Sehnsüchtig schaute sie aufs Wasser hinaus.. aber nie war ein Schiff zu sehen.
Verfasst: Donnerstag 8. November 2012, 12:14
von Gast
Mit großen Augen starrte sie am nächsten Morgen zu dem Segel am Horizont. Ein Schiff! Ihre Rettung! rasch sammelte sie Brennholz und zündete ein Feuer an. Als dieses munter prasselte warf sie nassen Tang aufs Feuer, so daß sich Rauchschwaden entwickelten. Die mußten sie doch sehen.
Doch das Schiff wurde kleiner und kleiner, verschwand schließlich ganz und ihre Hoffnung starb.
Verfasst: Sonntag 18. November 2012, 13:51
von Thancred
" Der Spinnt doch der Handelsherr...Jawollja" da war dem alten Störrenbrandt doch beinah die Pfeife aus dem Mund gefallen vor lauter schreien, Und die pulsierende Ader auf der Stirn des Kap´täns verhiess auch nichts gutes und unter dem Fluchen des Seebären wurden von der Mannschaft geschäftig Taue und Kisten ins Schiff geräumt.
Hols der Balrog! So schön hatte Störrenbrandt sich die nächsten Monde vorgestellt: Ein gutes Stück Braten im Goldenen Lamm, ein steifen heissen Grog oder auch Zwei? von Amary oder ihrer neuen Hilfe Elinor hiess sie aye Harr! eigentlich sogar schon DoppelHARR!!
Oder ein schönes Glass Drachenfeuer am prasselnden Kamin während ihr altes Mädchen die Windsbraut, der Zweimastholk des HHG geschrapt kalfatert und überholt wurde. Eine gute Handelssaison hatten sie gefahren nun war die Zeit des Ausruhens und des Erholens.. hatte ER und die Mannschaft gedacht allein beim Gedanken an das gute Essen lief Ihm das Wasser im Muind zusammen........ aber Naaain!
"Weiss der denn nich dass wi´ bald Eisstürme ham von Fuchatero her?"
Nein, garnicht gut zu sprechen war Störrenbrandt auf den Gildenmeister
obschon er sonst kaum ein schlechtes Wort über jenen verlor.
Selbst als des Ganze Kontor unter Anklage stand war der Kapitän
nicht so aus der Haut gefahren.
"Der Hattoch nix als Seehundscheisse im Hirm der Thancred Hattderdoch"
So hatte Störrenbrandt gewütet und gezetert, die ganze Zeit als sie das Schiff neu beluden. Viel Teer, Werg und Ersatzspieren, Notsegel und Vorräte waren an Bord gekommen Sogar einen bärtigen Heiler mit allerlei Kisten Kräutern un so neumodisch Medozienzeuch,.. sonst nur Vorräte die dreimal nach Menek Ur und zurück reichten. Ja planten sie denn eine vermaledeite Welthumpsechelung ? dabei wusste doch jeder dass man nicht zu nah an den Rand ran fahren durfte. Eine Schiffbrüchige retten Aye gut und schön Aber ein ganzes schiff wegen einem weib losschicken?
Noch immer grollte Störrenbrandt als er In drachenfelschen Gewässern ankam.
Die Nachricht schlug dort ein wie die Kugel einer
Bombarde.. sofort wurden einige Schiffe seeklar gemacht und als sie frisches Wasser genommen hatten und schon weitersegelten wurden zwei weitere Drachenfelsche Schiffe seeklar gemacht, und was für Pötte
was sollt da die Windsbraut noch helfen,.. aber Auftrag war Auftrag
Und angenommen hatten sie ihn...
Zur Seeschlange noch eins! .... Und zum Kraken auch !
" Is Vielleicht auch wat Mövenschhiet bei, kannich nochnech sachn"
Noch immer Grollte der Kapitän dem Schmeid und Handelsherren
Was war in den Alten Eisenfresser gefahren? Dabei dachte er dass der erstmal die Schnauze gestrichen voll hätt vom Adel und Adoran und all dem.
Da hatte Der ihm doch tatsächlich brummend erklärt dass sies dem Reich schuldig währn so zu handeln und aye alte Freunde das verdient hätten. Aye Das konnt er einsehen.. Alte Freunde... Das Wohl !
Aber musst es denn bei allen Klabautern ausgerechnet eine Frau sein?
Immerhin hatte der zauselige Handelsmeister ihre Heuer für diesen letzten Törn des Jahres verdoppelt und neben den gepökelten und geräucherten Schinken dem Hartbrot Sauerkraut und Stockfisch war auch ein ordentlicher Vorrat an Küstennebel an Bord gekommen. Der ganz gute wars aus dem Keller vom alten Scherenbrück und ein Fässchen Drachenschweiss aus Amarys Destille.
Vielleicht, aber auch nur vielleicht war unter der Kappe des Handels-
herren ja neben all dem Seehund- und Mövenschiet noch platz für eine
Priese Verstand - vielleicht aber auch nur ... nechwa?
Eine Kiste Gold und ein ganzes Fass Drachenfeuer hatte er ihnen versprochen wenn sie diese besagte Heilerin fänden. ARR ! und sie hatten
eingeschlagen
Auf den verdammten Leim waren sie ihm gekrochen hatte Störrenbrandt geflucht, dem schlitzohrigen Hund von einem Schmeiden! Der hockte jetzt bestimmt am warmen Kaminfeuer und sie hatten schon zwei Stürme um die Ohren gehauen bekommen.
Und doch gingen Sie Wache um Wache Der Ausguck und das Krähennest waren Tag und Nacht besetzt. MIt der Belohnung konntesn sie s sich mehr als gut gehen lassen, sogar ein kleines Häusschen währ drin Arr
Beim Klabauter Sie sassen in der Falle!
In Jedem Hafen fragten sie nach der Heilerin und Ihrem Schiff und selten genug konnte sich nur noch jemand vage daran erinnern. Musste Aye eine ganze Weile her sein dass sie da durchgekommen war..
So versuchten sie den Kurs des Schiffes aus Drachenfels nachzufahren
Welcher sie nun zu allem unglück in tückische Gewässer brachte Sandbänke hatten sie schon einige Male gesichtet Eines Nachts hatte gar
Der Ausguck ein Schiff ausgemacht aber es entpuppte sich nur als ein altes Wrack von dem kaum mehr als die Spanten und der Kiel geblieben waren Nicht einmal die Galeonsfigur war noch zu erkennen,...das war nun schon vor drei Tagen gewesen als wieder vom Krähennest der Ruf erschallte " LAND Steuerbord vorauuus! LAND IN SICHT! "
Verfasst: Sonntag 18. November 2012, 17:16
von Gast
In der Tat schlug die Nachricht auf Drachenfels ein wie eine ganze Breitseite, gleichzeitig wurde auch Keylons Brief am Schloß abgegeben und man machte sich sogleich daran möglichst viele Schiffe auszurüsten und in die fragliche Richtung zu schicken. Einsatzpläne wurden vorbereitet.. jedem Schiff eine Route zugewiesen. Diese sollten sich so überschneiden daß jeder Winkel mindestens zwei mal kontrolliert wurde. Den ganzen Tag studerte man in der Admiralität Pläne während alle verfügbaren Schiffe beluden wurden. Die Suche nach der vermisten Heilerin genoß höchste Priotät auf Drachenfels und so bekam auch der brummige Kapitän alles was er sich wünschte und man ihm erfüllen konnte, regelrecht auf dem Silbertablett.
Bereits am nächsten Tag brach die Flotte wieder auf, weitere Schiffe würden ihr nachgeschickt, sobald sie verfügbar wurden.
Auf Drachenfels herschte so lange Zeit nach dem Untergang des Handelsschiffes mit der Edlen nun endlich wieder Hoffnung daß man sie lebend finden würde.
Verfasst: Dienstag 20. November 2012, 06:22
von Xrafstrar
. bitte löschen
Verfasst: Mittwoch 21. November 2012, 15:43
von Gast
Einige Tage dauerte es bis die Flotte im Einsatzgebiet war. Auf Seekarten waren die Areale die von jedem Schiff durchsucht werden sollten, penibel eingezeichnet. Jede noch so kleine Insel wurde auf mögliche Spuren untersucht. So kam es daß an einem Morgen als Lili aufwachte ein Segelschiff vor der Bucht ankerte. Ein Beiboot wurde zu Wasser gelassen und nahm Kurs aufs Ufer. Lili stand da, sie konnte gar nicht glauben was geschah. Schon legte das Beiboot am Strand an und ein alter Seebär stieg aus.
"seid ihr Liliana van Drachenfels?" fragte er sogleich. Sie konnte nur stumm nicken, ihr fehlten die Worte und Tränen liefen ihr über das Gesicht.
Störrenbrandt, so stellte sich der alte Seebär, der Kapitän Windsbraut zu Berchgard bei ihr später vor, nahm sie einfach mal in die Arme.. half ihr dann in das Beiboot und kurz darauf wurde eine vollkommen verheulte Liliana van Drachenfels an Board Windsbraut gebracht.
Man setzte sogleich Segel zu einem vereinbarten Treffpunkt wo bereits ein Schiff ankerte um Nachrichten zu den anderen Schiffen überbringen zu können. Von dort aus ging es auf nach Drachenfels.
Liliana sollte sich hier im Schoße der Familie erst ein mal erholen, während die Windsbraut wieder Kurs auf Berchgard nahm.
Verfasst: Mittwoch 21. November 2012, 21:44
von Thancred
"Warst Du an der Nebelbuddel schon wieder?"
Rief Störrenbrandt zum Krähennest hinauf, Laut den Karten fand sich ausser ein paar Riffen und Bänken in den Gewässern die Matthes oben um Mast bezeichnete nichts nennenswertes Wohl auch ein Grund dafür warum dieser Teil dee See eher selten befahren wurde, wozu den Rumpf riskieren soweit ab von allen Handelsruten?.
" Nein Kap´tän seht doch selber da is eyn Küste oder Eiland mit ´em Berg und ei´m Hügel"
Da schnappte sich der alte Kapitän dann doch das Spähglas und enterte selber auf, zuerst fielen ihm die weissen Gischtkämme auf die tückisch nah unter den Wellen liegende Felsen und Sandbänke anzeigten. doch dann, tatsächlich erkannte er am Horizont etwas, und mit dem Fernrohr in Augenschein genommen Potstausend,..
"Kannst Dir eine extra Ration holen beim Smut,.. hast du doch wirklich Land gefunden so weit südlich,.bald schon in den Breiten Menek urs"
wieder und wieder beobachtete Sörrenbrandt die Wellenund die Farbe der See vor dem Schiff grad drauf zu war der Weg der Narren,.. wie eine Sichel lagen Untifen vor dem Schiff hinter denen die See hellerre beinahe türkisblaue Farben zeigte. Sie mussten abdrehen und s von Südwest versuchen da wie eine dunkelblaue Zunge tieferes Geässer aus,
"Wir wollen doch nicht selber Schiffbruch ´leiden aye? "
Kopfschüttelnd kletterte der Seebär auf Deck hinab und gab dem Steuermann einen Kurs an der sie mit etwas Umweg aber an den Untiefen vorbei zur Insel zurück bringen würde.
Mit dem Beiboot setzen sie die letzten Kabellängen zum Ufer über, wo nur schwer zu übersehen ein grosser, verkohlter Holzhaufen sich schwarz gegen den hellen Strand abzeichnete.
Der Kapitän sprang selber aus dem Bug des Bootes und watete an Land als die Matrosen und der Maat jenes mit letzten Ruderschlägen auf den Sandstrand setzten. mit einem langen Blick maß er den Stapel aus Strandgut und Urwaldstöcken
Das war Menschenwerk oder Störrenbrandt wollte Back- von Steuerbord nicht mehr kennen. Auch führte ein Weg in die dichte grüne Wand mit der die Pflanzen des dichten Urwaldes den Strand eroberten, jenem wollten sie folgen, doch ehe sie noch weiter kamen sahen sie Sie eine Frau die nahe beim Holzstoß stand ihre Lippen bewegzen sich doch kein Wort drang bis zu störrenbrandts Ohren.. Marooend auf einer Insel... das sollt doch gar die Gesuchte sein?
"Seid Ihr Liliana van Drachenfels?" fragte der Kapitän sicherheitshalber
Frachen kost ja nix nech? und ein stummes Nicken antwortete ihm während Tränen über das Gesicht der Frau liefen. Sichtlich berührt von diesen trat der sonst so vierschrötige Kerl von einem Fuß auf den Andren,
als er verlegen versuchte die Frau etwas linkisch zu trösten indem er Jene in die Arme nahm.
"Ich bin Störrenbrandt der Kaptän der Windsbraut us Berchgard.. ehm .. die Damee und joar uhsgesandt dich zu reddn Deern... ehm ja Fruhw von Drachnfels mein ich natürl´ch. Un´ alle suchen schon nach dir "
Bevor er sich noch mehr um Kopf und Kragen reden konnte fragte er nach Ihren Habseeligkeiten die der Maat auch schon bald ins Boot lud.
Zurück an Bord bot er der Schiffbrüchigen seine Kajüte an und eine Flasche von Amarys Drachenfeuer fand ebenso wie eine Auswahl Speisen ihren Weg in die Kabine am Heck der Windsbraut. Während der Heiler nach der Geretteten sah setzte Sörrenbrandt Kurs ab Richtung des Flottentreffpunktes auf einer nördlich gelegenen Insel von wo aus die Reise dann gen Drachenfels gehen sollte.
Wenn die Edle sich gestärkt hatte wollte er sie besuchen und sich erzählen lassen wies ihr auf jenem Eiland ergangen war.
Verfasst: Sonntag 25. November 2012, 10:39
von Gast
Nachdem sie sich ein wenig gestärkt, ausgiebig gebadet und dann ein wenig geschlafen hatte, war sie gern bereit die Fragen des Kapitäns zu beantworten und erzählte ihm von ihrer Suche nach ihrer Cousine, wie sie in den Sturm gerieten, das Schiff erst den Hauptmast verlor und dann auf ein Riff auflief.
Anscheinend hatte keiner außer ihr das Unglück überlebt, was sie oft mit Eluive hadern liess. Nur wenige Tage dauerte die Reise nach Drachenfels wo sie von ihren Brüdern und deren Familien überglücklich in Empfang genommen wurden.
Einige Tage der Ruhe auf Drachenfels folgten, doch drängte es sie nach Gerimor, nach Adoran. Sie hatte ihre Töchter, die sie liebte als wären sie ihr eigen Fleisch und Blut, sehr vermisst und wollte sie so schnell wie möglichst wiedersehen. Ihre Familie hätte sie gerne noch ein wenig länger da behalten, doch akzeptierten sie dann ihre Entscheidung und so wurde die Freiheit ausgerüstet um nach Adoran auszulaufen.
Lili stand auf dem Deck des SChiffes, winkte ihrer Familie zu und blieb auch so lange auf Deck wie Drachenfels noch sichtbar blieb. Erst dann ging sie in ihre Kajüte.. Einige Tage würde es noch dauern bis Adoran erreicht war, doch hatte Zeit für sie eine andere Bedeutung als vorher. Wer anderthalb Jahre allein auf einer einsamen Insel verbringt, weiß was Einsamkeit ist..
Und so schrieb sie in ihrem Tagebuch ihre Erlebnisse auf.