Schweifende Gedanken
Verfasst: Mittwoch 19. September 2012, 19:23
Der Wind zerzauste ihr langes schwarzes Haar, riss an ihm, so dass es frei wehte.
Die strahlen der untergehenden Sonne tragen das Meer, und vollführten einen glitzernden Reigen, wie abertausende Diamanten schimmerte es.
Leise wog sich die Toro im Schoß des Meeres, dessen auslaufende Wellen den Hafen begrüßten.
Einige Möwen flogen kreischend über sie hinweg, suchten nach Fischresten oder anderer leichter Beute.
Die Flasche Rum in ihrer Hand wurde einige male hin und wieder her gedreht, offen war sie bereits seit gut einem Studenumlauf, aber getrunken hatte Svetlana noch nicht einen Schluck.
Ruhig saß sie im Krähennest.
Der Ort den sie so liebte an Bord. Der Wind, das Meer, die Aussicht, die Ruhe.
Selbst wenn die Mannschaft an Deck war, und das rege treiben und das laute Rufen von Kommandos oder Beschimpfungen und Flüchen erklang, war das Krähennest noch einmal ein gesonderter Teil.
Stundenlang war sie hier oben gewesen, wachsamen Blickes. Doch heute saß sie nur wegen der Ruhe hier oben.
Ruhe, die sie gut gebrauchen konnte.
Das Chaos in ihrem Kopf war groß genug.
Immer wieder drehten sich ihre Gedanken um immer gleiche, wiederkehrende Fragen.
„Was will ich?
Wo will ich hin?
Was will ich erreichen?“
Sie hatte sich lange Zeit darüber Gedanken gemacht, ob sie den nächsten Tag erleben würde, oder sie von der Medusa zerschlagen werden würde.
Und heute….?
Sie dachte nicht nur darüber nach, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen wollte, sondern sie dachte sogar darüber nach, in wie weit sie sich anderen Menschen anvertrauen konnte.
Menschen Lügen!
Sie tat es ja auch…
Eigentlich müsste sie mit offenen Karten spielen, um gleiches zu erwarten. Aber wie weit würde sie noch gehen können?
Was konnte sie machen um die Menschen die ihr die ganze Zeit im Kopf herum schwirrten, aus der Reserve zu locken?
Bei wem konnte sie sich über was sicher sein?
Ein leiser Seufzer entrann ihrer Kehle, ehe sie die Flasche Rum an die Lippen setzte und diese in einem Zug halb leer trank.
„Scheiss Rum…!“ Nuschelte sie sich dann selber zu.
Sie blieb noch eine Weile im Krähennest sitzen, dann leerte sie die Flasche endgültig und warf sie in hohem Bogen über Bord, ins Meer.
Es platschte leise, was die bereits herunter kletternde Frau nicht interessierte….
Die strahlen der untergehenden Sonne tragen das Meer, und vollführten einen glitzernden Reigen, wie abertausende Diamanten schimmerte es.
Leise wog sich die Toro im Schoß des Meeres, dessen auslaufende Wellen den Hafen begrüßten.
Einige Möwen flogen kreischend über sie hinweg, suchten nach Fischresten oder anderer leichter Beute.
Die Flasche Rum in ihrer Hand wurde einige male hin und wieder her gedreht, offen war sie bereits seit gut einem Studenumlauf, aber getrunken hatte Svetlana noch nicht einen Schluck.
Ruhig saß sie im Krähennest.
Der Ort den sie so liebte an Bord. Der Wind, das Meer, die Aussicht, die Ruhe.
Selbst wenn die Mannschaft an Deck war, und das rege treiben und das laute Rufen von Kommandos oder Beschimpfungen und Flüchen erklang, war das Krähennest noch einmal ein gesonderter Teil.
Stundenlang war sie hier oben gewesen, wachsamen Blickes. Doch heute saß sie nur wegen der Ruhe hier oben.
Ruhe, die sie gut gebrauchen konnte.
Das Chaos in ihrem Kopf war groß genug.
Immer wieder drehten sich ihre Gedanken um immer gleiche, wiederkehrende Fragen.
„Was will ich?
Wo will ich hin?
Was will ich erreichen?“
Sie hatte sich lange Zeit darüber Gedanken gemacht, ob sie den nächsten Tag erleben würde, oder sie von der Medusa zerschlagen werden würde.
Und heute….?
Sie dachte nicht nur darüber nach, was sie mit sich und ihrem Leben anfangen wollte, sondern sie dachte sogar darüber nach, in wie weit sie sich anderen Menschen anvertrauen konnte.
Menschen Lügen!
Sie tat es ja auch…
Eigentlich müsste sie mit offenen Karten spielen, um gleiches zu erwarten. Aber wie weit würde sie noch gehen können?
Was konnte sie machen um die Menschen die ihr die ganze Zeit im Kopf herum schwirrten, aus der Reserve zu locken?
Bei wem konnte sie sich über was sicher sein?
Ein leiser Seufzer entrann ihrer Kehle, ehe sie die Flasche Rum an die Lippen setzte und diese in einem Zug halb leer trank.
„Scheiss Rum…!“ Nuschelte sie sich dann selber zu.
Sie blieb noch eine Weile im Krähennest sitzen, dann leerte sie die Flasche endgültig und warf sie in hohem Bogen über Bord, ins Meer.
Es platschte leise, was die bereits herunter kletternde Frau nicht interessierte….