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Ein Denkmal für den Grafen von Arganta und seine Knappin

Verfasst: Freitag 14. September 2012, 16:17
von Shyra Dynar
Der Platz war schnell gefunden, Thancred, amelie und ich waren uns einig, das nur die Stelle an der Bank in Berchgard für ein Denkmal des Grafen in Frage komme. Ein Bild entstand in ihren Gedanken, der Baum mit den Sitzbänken inspirierte sie dazu, dazwischen eine Reiterstatue des Grafen aufzustellen und zu den Füßen des Pferdes, Varla seine treue Knappin, das Schwert hoch erhoben. auf der anderen Seite sollte wiederum ein Baum mit Bänken zum verweilen einladen, um Geschichten zu erzählen über den Grafen und seine Knappin.

Thancred bat um die Baugenehmigung bei den Behörden und begann zeitgleich damit aus einem großen Stück Marmor die Reiterstatue zu fertigen. Tag um Tag arbeitete er hart bis in die Nacht hinein umd die Statue fertig zu stellen. Wunderschön sollten sie aussehen, er wollte es fertig bringen, das die Statue so aussah als würde das Pferd mit dem Grafen gleich davon galoppieren.

Danach wollte er sich an die Arbeit machen um auch für Varla ein in Stein gemeiseltes Ebenbild zu erschaffen. Amelie sprach mit Amary und beide besorgten einen wunderschönen Baum, das Ebenbild des Baumes der schon lange zuvor an der Bank stand. Ich sprach mit Bospa und er betrachtete die Bänke und ich bat ihn darum, ebensolche zu fertigen.

Platten der Tugenden sollte es auf den Ecken des Gesamtbildes noch geben und ich machte mich daran, weiße Marmorplatten mit den Zeichen der Tugenden zu verzieren, die den Grafen sowohl als auch Varla ausgezeichnet hatten.

Blumen, unbedingt mussten noch Blumen mit ans Denkmal und ich machte mich auf, die wundervollsten Blumen die ich finden konnte zu kaufen.

Nun galt es in die Hände zu spucken und wenn alles fertig war, es zum vorgesehenen Platz zu schaffen.....

Verfasst: Samstag 15. September 2012, 19:39
von Thancred
Hallend und laut waren die Schläge des Pickels durch die Mine zu hören. Und immer wieder das Knirschen brechenden Gesteines, es hatte lange Zeit gebraucht bis Stellen gefunden waren, an welchen der Fels Stücke herzugeben bereit war die gross genug waren, um aus jenen die beiden Standbilder zu fertigen, und Cirmias hatte es in seiner Weisheit auch eingerichtet dass der Abraum genug kleinere Steine barg um eine Beeteinfassung daraus zu bauen,.. so schwitzte der zauselige Kerl dort in der Mine in grimmiger Zuversicht und bedeckt mit einer weissen riselnden Staubschicht die ihn ab und zu selber wie einen sich bewegenden Erdgeist erscheinen liess. Doch ein Erdgeist mit Kappe?
Wo hätte man denn sowas schon gesehen.. und einen der brummt und scheinbar bester Laune war ohnedies nicht.
Unverdrossen schien den Alten da etwas anzutreie, ja ihn mit Elan zu versorgen die weit in die Nächte ihn der Mine hielt. Mit jedem Tag wuchs der Haufen Steine die da zugerichtet unter dem Vordach sich stapelten und allmählich gewannen die Blöcke auch Form.

Zuerst hatte mit Brogar zusammener die Felswände abgesucht und die Stellen markiert, um dannin der Schmied lange gehärtete Bohrmeissel zu fertigen mit jenen wurden in Tagelanger Arbeit schliesslich Lochreihen
in den Fels geschlagen die die beiden Blöcke abgrenzten. schlieslich gab es Holzkeile einzusetzen und mit Essig zu tränken. langsam nur sogen sich die Keile voll,. und wuchsen,.. der essig füllte die Hölzernen Pfropfen der Löcher und eines Nachts in aller Stille ein reissendes Knarren.

Sehr zufrieden war das Brummen jenes Morgens als der feine Riss von Loch zu Loch sichtbar war. Nun galt es mit Hilfe von Brechstangen und einem Kaltblut die Blöcke frei zu bekommen, und dann begann das grosse Werk. Cedric hatte ihm oft genug von seiner Varla erzählt und Rafael,.. aye den Grafen kannt er selbst genug um da nun mit Kohle einen Riss zu fertigen,.. das Bild das Bospa gefertigt hatte half ein übriges
um das Standbild schnell Gestalt annehmen zu lassen.

Schnell im Sinne des Steines war aber immeroch von Schweiss und vielen stumpfen Meisseln geprägt. Hätte Brogar ihm nicht mit seinem grossen Wissen um die Steine beraten, es hätte sicher nocheinmal so lange gedauert, doch eines Abends als er sich brummend reckte und auf das Knarzen in seinem Kreuz horche da brummte er zufrieden.

Verfasst: Sonntag 16. September 2012, 16:23
von Keylon Salberg
Etwas hilflos wirkend stand er dabei und sah den Handwerken fasziniert bei der Arbeit zu.
Wie man aus blosem Stein solch Dinge herstellen konnte würde für ihn wohl immer ein Geheimnis bleiben. Das war ein Handwerk für sich.
Er wollte natürlich gerne helfen, stand etwas planlos herum bis er sich einfach ein Herz fasste.
Die Ärmel hochkrempelnd fasste er einfach mit an.
Schleppte Holz und Stein heran.
Half wo immer Hilfe von Nöten war und war sich nicht einmal zu schade dafür für den Meister und den Andren Wasser und Essen heran zu schleppen.
Pö a Pö, aber sichtlich wurden aus dem Stein langsam Formen herausgearbeitet, und der Platz nahm sichtlich an Statur an.

Verfasst: Sonntag 16. September 2012, 17:13
von Amelie Salberg
Auch Amelie half wann immer ihr Zeit dafür blieb und schleppte Stein für Stein zum Platz wo die Statue stehen sollte, bis sie vor Müdigkeit fast umfiel.
Aber sie wünschte sich selbst so sehr dass hier an diesem Platz das Denkmal errichtet werden sollte, also nahm sie ihre ganze Kraft und half wo sie nur konnte. So konnten sich alle an den Schirmherrn Berchgards und seine so freundliche Knappin erinnern.

Verfasst: Sonntag 30. September 2012, 12:48
von Shyra Dynar
Sie hatte lange und sehr sorgfältig gearbeitet, die Platten waren fertig. Wunderschön sahen sie aus, die Platten der Ehre, des Mutes, der Demut und der Gerechtigkeit leuchteten hell. Langsam konnte man daran gehen die Materialien zum vorgesehen Platz zu schaffen, um das Denkmal für Rafael und Varla zu vollenden. Sie packten alle an und schnell war alles auf Karren geladen und in die Nähe der Bank gebracht wo alle fleissigen Hände begannen alles herzurichten...

Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 08:16
von Maire Riordan
Sie sollte Gemmen zu Schreinen bringen, irgendwie dort aufladen? Sie hatte auf ihren Jagden nie sonderlich auf dererlei geachtet. Sie sah vor sich nur Rehe, Karnickel und fettes Geflügel, wenn sie unterwegs war ... ihre ganze Aufmerksamkeit galt dem Jagdwild und den Gefahren in der Wildnis - Räuberbanden. Doch sie wollte auch das ihre zum Vorhaben beitragen, daher begann sie mit einem anderen Blick herumzustreifen. Natürlich fragte sie auch Lhyam, denn der wusste ja alles in ihren Augen. Natürlich konnte er ihr sofort mit Rat zur Seite stehen, erklärte ihr einige der Wege ...

Verfasst: Montag 1. Oktober 2012, 20:08
von Cedric Mervis
Cedric half so gut er nur konnte, hatte er doch keinerlei Ahnung von erbau solches Denkmals, doch sollte es wohl gute voran gehen unter Thancred Anweisungen. So schleppte er Stein für Stein zum Bauplatz, half am Pflanzenloch mit, auch wen er sich fragte was das wohl mit Pflanzen zutun hätte. Er zuckte mit den schultern und dachte sich das Thancred schon wissen würde was ja da macht. Stunde um Stunde verging und nach getaner Arbeit verabschiedet er sich bei Thancred und wurde seit jenen Zeitpunkt, erstmal nicht mehr in Berchgard gesehen…

Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 16:16
von Beletrian
Nachdenklich betrachtete Beletrian das emsige Treiben der Berchgarder Wohnbevölkerung vom Balkon aus. Zweifelsohne, Sir Rafael hatte mit seinem Ableben eine Lücke in der Stadt hinterlassen. Ob eine Statue von ihm und seiner Knappin da helfen konnte? Es hinterliess einen gewissen bitteren Beigeschmack bei ihm. Das selbige rief auch der Gedanke in ihm hervor. Wenn er daran dachte zukünftig fast täglich ein steinernes Abbild seiner Freunde und Ordensbrüder zu sehen, drehte sich ihm der Magen um.

Nicht dass die beiden solch Anerkennung nicht verdient hatten, doch bei seiner Methode, mit Verlusten zurechtzukommen, half es nicht unbedingt, wenn man stets mit einem stummen Antlitz vergangener Freunde konfrontiert wurde. Die Adlerstatue, welche in seiner Wohnung langsam etwas Staub ansetzte, erinnerte ihn schon zur genüge.

Ein einzelner Glockenschlag rüttelte ihn aus den Gedanken auf und er ging dazu über, sich auf den Dienst in Adoran vorzubereiten. Wäre vielleicht dieses Berchgarder Unterfangen eine Möglichkeit, die differenzen der beiden Lichtenthaler Städte zu bereinigen, abseits von Anschuldigungen, Verleumdungen und Urteilen?

Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 19:53
von Thancred
Mit lautem Knirschen wurden die letzten Balken des Gerüstes aus dem Boden gehebelt, Leitern und Bohlen waren herabgenommen und neben dem Standbild aufgestapelt jetzt endlich kam zum Vorschein was Ihrer Hände arbeit,.. das giessen Mauern und Pflanzen, das Färben und Mosaiklegen in feinen Sand hatte sich gelohnt.
Tagelang waren sie auf Knien auf dem Platz gelegen um das Pflaster schön hin zu bekommen. Maire war lange Zeit über das Land gewandert ud hatte besonders schöne Gemmen zu den Schreinen der Tugenden getragen einen dort gelassen den Zwilling hatte sie zurückgebracht und jene Steine ruhten auf Podesten um das Bildnis von Graf Rafael und seiner Knappin. Die Bäume und Pflanzungen rundeten das Bild ab. Ja der Zausel blickte zufrieden über das Werk das Alle zusammen gemeinsam erschaffen hatten...
"Das hätt Aye dem Grafen gefallen.." brunmmte der Zausel als er die ersten Gerüstteile schulterte ud zum Lager zurück trug.

das schweissreibende Wert vieler Hände - heute war es vollendet !

Für sich hatte die Arbeit ihn etwas Frieden schliessen lassen mit der Welt
und das war gut so.... Nun konnte Rafael über Berchgard blicken, etwas was jener gerne tat und doch zu Lebzeit so wenig zeit fand dafür.
Immer gab es andres. Neue Übel und neue Herausforderungen die sein Eingreifen erforderten, Hauen und Stechen Bedrohungen denen sie gemeinsam trutz und Wehr geboten hatten gleich ob bei der Rückeroberung Berchgards aus Rahaler Klauen oder beim zweiten Krieg um Varuna, ja oder auch bei den denkwürdigen Schlachten gegen den untoten Drach an deren Ende das stolze Varuna nur mehr eine rauchende Ruinenlandschaft war. Frostriesen und Meeresbestien.. und vieles vieles mehr..Ja Der Graf hatte sich diesen Blick über Berchgard verdient.

Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 20:21
von Derya Danath
Es war sehr spät am Abend als sie das Handelshaus Gerimor besuchte um zu schauen wie es den wohl geht und einige Geschäfte mit Thancred zu besprechen, denn immerhin hatte er viel Ahnung was die Führung einer Zunft anging.
Einige Zeit nach dem Gespräch lief ihr auch Herr Keylon Salberg über den Weg, welcher ihr von einem Denkmal für den Grafen von Arganta erzählte.
Sehr interessiert hörte sie ihm zu, denn immer hin kannte sie Sire Rafael schon einige Zeit lang und wusste wie nett und zuvorkommend er war. Da sie immernoch um ihn trauerte, beschloss sie ebenfalls mitzuhelfen.
Nach dem sie sich von Keylon verabschiedet hatte machte sie sich auf den Weg in die Zunft und beschloss darüber mit ihrem Schriftführer Veit und der stellvertretenden Zunftleiterin Falka nach Lameriast zu reisen um sich mit ihren fleißigen Schreinern und Schmieden Jamal, Jadron und Arkon zu sprechen. Sie bat die drei Brüder einige Sachen einzupacken und dann nach Berchgard zu Reisen um wohl nachzufragen was noch gemacht werden musste und wie wir - die freie Handwerkszunft zu Bajard - noch helfen können...

Verfasst: Mittwoch 24. Oktober 2012, 22:59
von Shyra Dynar
Das Denkmal war errrichtet, wunderschön stand es dort hoch oben bei der Bank, alle hatten mit angepackt und die letzten Verschönerungen wurden noch angebracht. Dann wurden die Gemmen poliert und der letzte Baustaub wurde abgefegt.


[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://www.fotos-hochladen.net/uploads/unbenanntrzaeogfinu.png[/img][/url]


Dann standen sie drumrum und betrachteten das dem Grafen würdige Denkmal und nickten zufrieden.

Verfasst: Donnerstag 25. Oktober 2012, 10:54
von Maire Riordan
Die letzten Handgriffe hatte sie gar nicht miterlebt, denn es galt Abendessen zu kochen für ihren geliebten Lhyam. Doch als sie sich später mit ihm auf den Weg machte, es war mal wieder eine Jagd nach dem begehrten Leder fällig, staunten sie nicht schlecht, dass es nun endlich vollbracht war. Sie standen beide davor, Thancred war noch anwesend, die letzten Reste zu beseitigen, Keylon kam hinzu in weiblicher Begleitung, so betrachteten sie alle das fertige Werk.

Maire`s Blick war ein wenig skeptisch, in ihren Augen war es doch ein wenig arg groß geraten, es war ihr zuvor doch nich soo groß erschienen? Doch da stand es und Thancred schien so glücklich, dass er es war, der für seinen "Grafensir" dieses Denkmal hatte errichten können. Auch wenn es nun ein wenig schwierig werden würde mit den Pferden daran vorbei zu kommen, Maire war halt ein wenig arg praktisch veranlagt. Ein weniger kleiner hätte es doch auch getan, oder?, dachte sie bei sich. Doch dann zuckte sie nur mit den Schultern, da stand es nun und Thancred war einfach so glücklich und das hatte er sich nach den letzten Monden wirklich verdient.