Eine Gabe für die Gräfin
Verfasst: Dienstag 11. September 2012, 23:18
[URL=http://imageshack.us/photo/my-images/51/kuchenu.jpg/][img]http://img51.imageshack.us/img51/6020/kuchenu.jpg[/img][/URL]
Ein wenig später des Tages konnte man ein lebensfrohes Gespann, bestehend aus einer jungen Maid und ihrer Katze, durch die Straßen und Gassen Adorans ziehen sehen. Offenbar nicht ganz gewiss, wohin die Reise denn gehen sollte, zog es sie einmal hier hin, einmal da hin, bis unzweifelhaft gelenkt von dem schwarzen Katzentier, der Weg vor der Residenz derer von Dornwald endet.
Dort wird sodenn auch ein Päkchen behutsam in den Briefkasten geschoben.
Desweiteren geschieht nichts bemerkenswertes und die beiden Gefährten ziehen auch wieder ab, in ein doch sehr einseitig geführtes Gespräch vertieft, das glücklicherweise von der Maid und nicht der Katze bestritten wird.
Öffnet man das Päkchen, so findet sich darin ein ,zum Zeitpunkt der Lieferung ,frischer Limettenkuchen mit zuckersüß glänzender Glasur.
Dazu eine gefaltete Karte.
Öffnet man jene, kann man in krakeliger, unsauberer Handschrift, wohlmöglich der eines Kindes, folgende Zeilen lesen.:
"Libe Grävin Mariella.
Hiar habe ich dir einen Kuchen gäbacken. Das habe ich ganz alein gemacht. Maine Mutter war nicht zuhause aber main Vater hat gesagt, das ich das ganz tol gemacht habe. Ich hofe, er schmegt diar.
Danke das du so gut auf uns acht gibst und ales gute.
Dein Terry."
Sollte man tatsächlich so wahnsinnig sein, den Kuchen unbescholten kosten zu wollen, so wird der recht markante Limettengeschmack zunächst noch darüber hinweg täuschen, dass hier unzweifelhaft mit verbotenen Substanzen hantiert wurde. Im Anschluss jedoch dürften verschwommene Konturen, viele Farben und seltsam anmutendes Getier mit Schweissausbrüchen und akuter Übelkeit einher gehen. Und obschon dem ganzen sicher kein tödlicher Zuckerguss verabreicht wurde, so doch zumindest einer , der den raschen Gang zum Medicus ratsam erscheinen lässt.
Ob diese Art der Vergiftung nunmehr allerdings in Absicht begründet liegt oder der Unfähigkeit des Zuckerbäckers, sei dahin gestellt.
Ein wenig später des Tages konnte man ein lebensfrohes Gespann, bestehend aus einer jungen Maid und ihrer Katze, durch die Straßen und Gassen Adorans ziehen sehen. Offenbar nicht ganz gewiss, wohin die Reise denn gehen sollte, zog es sie einmal hier hin, einmal da hin, bis unzweifelhaft gelenkt von dem schwarzen Katzentier, der Weg vor der Residenz derer von Dornwald endet.
Dort wird sodenn auch ein Päkchen behutsam in den Briefkasten geschoben.
Desweiteren geschieht nichts bemerkenswertes und die beiden Gefährten ziehen auch wieder ab, in ein doch sehr einseitig geführtes Gespräch vertieft, das glücklicherweise von der Maid und nicht der Katze bestritten wird.
Öffnet man das Päkchen, so findet sich darin ein ,zum Zeitpunkt der Lieferung ,frischer Limettenkuchen mit zuckersüß glänzender Glasur.
Dazu eine gefaltete Karte.
Öffnet man jene, kann man in krakeliger, unsauberer Handschrift, wohlmöglich der eines Kindes, folgende Zeilen lesen.:
"Libe Grävin Mariella.
Hiar habe ich dir einen Kuchen gäbacken. Das habe ich ganz alein gemacht. Maine Mutter war nicht zuhause aber main Vater hat gesagt, das ich das ganz tol gemacht habe. Ich hofe, er schmegt diar.
Danke das du so gut auf uns acht gibst und ales gute.
Dein Terry."
Sollte man tatsächlich so wahnsinnig sein, den Kuchen unbescholten kosten zu wollen, so wird der recht markante Limettengeschmack zunächst noch darüber hinweg täuschen, dass hier unzweifelhaft mit verbotenen Substanzen hantiert wurde. Im Anschluss jedoch dürften verschwommene Konturen, viele Farben und seltsam anmutendes Getier mit Schweissausbrüchen und akuter Übelkeit einher gehen. Und obschon dem ganzen sicher kein tödlicher Zuckerguss verabreicht wurde, so doch zumindest einer , der den raschen Gang zum Medicus ratsam erscheinen lässt.
Ob diese Art der Vergiftung nunmehr allerdings in Absicht begründet liegt oder der Unfähigkeit des Zuckerbäckers, sei dahin gestellt.