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Wie das Leben so spielt

Verfasst: Freitag 24. August 2012, 03:55
von Simantun Antlem
Einige Zeit war vergangen wo Simantun auf Gerimor ankam von seiner Heimat Lameriast.
Mächtig beeindruckt von der Landschaft auf Gerimor fand er schnell ein zuhause im Wald
und trainierte fleißig mit seiner heiß geliebten Axt.

Doch so schnell wie er von der Landschaft beeindruckt war, verlor er auch wieder das interesse an dem Land.
Wieso musste auch ausgerechnet die Liebe ihn zermürben?
Er hatte es doch 28 Jahre ohne ausgehalten!
[img]http://www.fallen-forum.de/blog/wp-content/uploads/2009/02/krieger-dunkel-lagerfeuer.jpg[/img]
Nachdenklich blickte er in die Flammen des Lagerfeuers welches er gemacht
hat um ein schönes Stück Reh zu braten.
Es war eine kühle Sommernacht stellte er für sich dann nickend fest.
Er sah längst nicht mehr so lebensfroh aus, wie an jenem Tag wo er ankam.
Auch wenn er nun wieder einige Gefühle zu einer Frau aufbauen konnte,
trotz der vermeindlichen großen Liebe.
Das schlimmste für ihn war das was sie gesagt hat.
Wie sollte er nun eine neue Liebe ohne schlechtes Gewissen aufbauen
können?
Diese Frage schoss ihn gefühlte tausendmal durch den Kopf.

Er würde mit ihr reden müssen denn Ashlin war ihm nicht egal.
Er nahm sich das Stück Reh von der Speerspitze und legte es auf einem
Stück Wildleder ab, um es schneiden zu können.
Er steckte sich ein kleines Stück Fleisch in den Mund und kaute
gedankenverloren lange darauf rum.
Wieder schossen ihm Gedanken durch den Kopf, warum ihn alle
missverstehen vorallem seine wenigen Freunde die er hat finden können.
Wütend warf er das Wildleder samt Fleisch ins Feuer und richtete sich auf.
Zielsicher stampft er in die Bank von Bajard und verfasste ein schreiben an Ashlin.

20. Ashatar 255
Grüß dich kleines.
Ich hoffe dir geht es gut und du vermisst mich nich zu sehr.
Mein Weg führt mich erstmal nach Lameriast.
Ich habe gestern das Schiff dorthin genommen und verbleibe.
erstmal auf der Insel
Du kannst mich aber jederzeit aufsuchen, dass würde mich freuen.
Wenn mein wohlbefinden es zu lässt komme ich aber wieder in die Höhle.
Ich hoffe wir sehen uns bald.
In liebe
Simantun

Beim letzten Satz dachte er eine weile nach, doch dann schrieb er ihn nieder.

Er ging dann zu der Höhle von Ashlin und legte den Brief auf die Felle,
sodass sie ihn ganz sicher finden wird.Gemächlich suchte er sein Zeug zusammen
und packte alles in den Sack und stampfte wieder nach Bajard zum Hafen.
Er zahlte dem Kapitän der kleinen Fähre die Summe für die Überfahrt nach Lameriast
und betrat ein klein wenig schweren Herzens das Schiff.

Es dauerte nicht lange und das Schiff legte ab, wärend er schon lange in seiner Hängematte schlief.

[img]http://www.planet-wissen.de/laender_leute/usa/entdeckung_amerikas/img/portraet_amerika_sturm_g.jpg[/img]

Doch dann wurde er plötzlich von einer gewalltigen Welle aus seiner Matte geworfen,
wie ein aufgescheuchtes Reh sprang er auf und rannte an Deck und weitete die Augen.
''Das Meer will mich verschlingen!''
kam es ihm dann über die Lippen. Hektisch rannte die Mannschaft übers Deck
und versuchte das Hauptsegel einzuholen und irgendwie das Schiff zu sichern.
Simantun packte mit an es ging ja schließlich auch um sein Leben,
auch wenn er bezahlt hat das andere die Arbeit machen.
Entlich bekamen sie das Schiff ein wenig unterkontrolle und segelten durch den Sturm.
Er wollte gerade unter Deck gehen da krachte und ächzte es.
Wie kleine Explosionen unter dem Schiff zerbersste der Kiel und ihm flogen die Planken
und Splitter nur so um die Ohren. Eine der Planken traf ihm dann am Kopf und riss ihn von Bord in die tobenden Fluten.
Ab da an verlor er das Bewusstsein und jegliche Erinnerung an das treiben im Meer.


Langsam öffnete er die Augen und hustete etwas Wasser aus.
Wo war er nur gelandet?
Eine recht kleine Insel soweit er es erblicken konnte.
Er richtet sich langsam auf und ging den Strand ab.
Er sah einige der Mannschaft jedoch nicht mehr lebend und
zog weiter seine such Runde. Einige Zeit später fand er sein Zeug im Sack,
den er dann erstmal über die Schulterpackte und weiter zog.
Die dschungelähnliche Landschaft war ihm nicht ganz geheuer.
Keine Tierlaute trotz der vielen Bäume und der eigentlich lebensfrohen
Landschaft.
Er stockte und blickte einem verteinerten Affen in die Augen, der
gerade nach einer Banane griff die nicht mehr da ist.
Der Blick des Affen ging runter genau zu ihm.
''Was soll denn der dreck''
murmelte er zu sich.
Dann sah er sich genauer um und er wurde richtig blass.
Ein Papagei der wohl im flug war mit dem Blick nach unten ebenso versteinert,
eine fette Spinne die noch im Netz hockt auch versteinert!
Das konnte nicht normal sein, er zog sogleich deine Axt und ging weiter.
Als er dann an einem Brunnen ankam schöpfte er erstmal etwas Wasser
mit der Hand, trank hastig und füllte seine Feldflasche auf.
Um ihn herum Statuen von Titanen, anderen Wesen und Menschen.
Ihm viel ein Finger auf an der Statue eines Kriegers, der
nicht so stehen könnte wenn es eine echte Hand sei.
Er versuchte den Finger zu bewegen und aufeinmal schob sich der Brunnen zur Seite mit ohrenbetäubenden Lärm.
Er wich zurück und hob sogleich die schwere Axt hoch.
Als lange nichts passierte waagte er einen Blick runter.
''GOLD!!''
''Da liegt ja Gold!!''
brüllte er und stieg hinab.
Sogleich packte er sich was ein und ging weiter hinunter.
Das plötzliche Zischeln von Schlangen war ihm dann nicht geheuer,
wo doch sonst die ganze Zeit kein laut zu hören war.
Er blickte zurück und sah einen Schatten.
Wie von einer Terantel gebissen nahm er seine Beine in die Hand und rannte und rannte und rannte.
Nicht zurück blickend rannte er weiter in die Tiefe der Höhle.
Irgendwann stoppte er schwer schnaufend und blickt zurück.
''Was war das denn für ein Scheiß''
murmelte er.

Als er sich dann wieder umdreht blickt er in zwei gelbe Augen, vor
schreck hob er seine Axt noch doch dann konnte er sich nicht mehr bewegen.
Unter starken schmerzen verhärtet seine Haut und wurde zu Stein.
Ein letzter Blick auf das grauen des Kopfes mit den Schlangen ehe er komplett zu einer Statue wurde.