Das Ende eines Handelshauses oder nur eine Intrige?
Verfasst: Freitag 17. August 2012, 11:30
Lange schon arbeitete Shyra nun im Handelshaus, sie fühlte sich wohl dort, die Kundschaft dort war sehr nett und Verständnisvoll.
Dann jedoch an einem Abend den Shyra so schnell nicht vergessen wird, geschah etwas, das ihren Sinn für Gerechtigkeit derart aus der Bahn warf und ihren Glauben an das Gute ins Wanken brachte.
Sie befand sich mit Leonie einer der Schneiderinnen im Kontor als es klingelte. Sie öffnete und wollte freundlich wie immer grad ein Cirmias Segen wünschen, als ihre Blicke auf die vielen Regimentler fiel, die sich dort vor dem Kontor aufgebaut hatten.
Das Regiment teilte ihr mit, das vergifteter Wein beim Adel in Adoran verteilt wurde, welches das Etikett des Handelshauses trug. Völlig perplex nahm ich diese Worte wahr. Da ich nichtmal wußte das wir Wein verkauften, sagte ich dies auch den Regimentler, die sich allerdings nicht davon abhalten ließen, das Kontor zu durchsuchen.
Ich registrierte dies alles nur durch eine Art Nebelwand, weil ich einfach nicht glauben konnte, das man uns so etwas unterstellte. Schließlich fanden sie jedoch mit Holzpolitur versiegelte Pfeile und ein Faß Pflanzengift.
Man ordnete an, das ich Thancred ausrichten möge, das er sich deswegen vor dem Rat in Adoran zu rechtfertigen hätte.
Die ganze Nacht lief mir alles noch einmal vor Augen ab und ich faßte es nicht...das man uns derartiges unterstellte. Am nächsten Abend berichtete ich Thancred davon als ich ihn dann traf. Er schüttelte nur mit dem Kopf und meinte er würde nach Adoran gehen und die Sache aufklären, schließlich sei Pflanzengift ja nicht verboten, auch sei es nicht verboten Politur auf die Pfeile aufzutragen.
Also ging er eines Abend ins Rathaus und rechtfertigte sich vor dem Rat, was allerdings zur Folge hatte, das man erneut das gesamte Kontor durchsuchte, alles auf den Kopf stellte und wieder Gift fand und Pfeile die behandelt waren. Natürlich konnten wir unseren Unmut nicht einfach abtun, sicher hat der ein oder andere etwas gesagt, was noch mehr den Unmut der Regimentler entfachte, aber der Höhepunkt war, das ich für ein Brummen welches ungehindert meine Brust verließ, nach draussen abgeführt wurde, während mit der Rekrut Mytol derbst am Arm packte. Auf meine Frage hin was man mir vorwirft, bekam ich keine Antwort, nein man packte mich noch derber am Arm, versperrte mir den Weg als ich raus wollte. Ja ich gestehe ich riß meinen ARm los umrundete ruhigen Schrittes die Regimentler und begab mich wie befohlen nach draussen und stellte mich dort wartend hin.
Ich war wie vom blitz getroffen als Rekrut Myrtol dann seine Hellbarde zog und anfing auf mich einzudreschen, bis ich wohl bewußtlos auf dem Boden landete.
Als ich wieder zu mir kam, waren sie weg.
Was besprochen worden war hatte ich aufgrund meiner Bewußtlosigkeit nicht mehr mitbekommen und auch niemand der anderen sagte mir etwas, sie wollten mich wohl schonen.
Ich überlegte Tagein Tagaus, wer dafür verantwortlich hätte sein können, aber ich traute niemanden aus dem Handelshaus etwas derartiges zu, ausser vielleicht...nein...ohne Beweise konnte ich dazu einfach nichts sagen. Das merkwürdige allerdings war, das beide seit kurzem verschwunden waren. Auch wußte ich, das beide nicht gut auf das Regiment zu sprechen waren und trotzdem, so gutgläubig ich war behielt ich meinen Verdacht für mich.
Dann einige Tage später, diesmal war ich allein im Kontor und wieder klingelte es und wieder stand das Regiment vor der Türe.
Freundlich wie immer grüßte ich die Hohen Herrschaften, jedoch was dann kam, nahm mir jegliches Vertrauen in die Gerechtigkeit und den Glauben an das Gute..
Die Zeit der Beweisfindung sei beendet, wie sollte man Beweise beibringen, wenn man nichtmal wußte wer was wo gemacht hatte, ich solle meine Sachen packen und das Kontor verlassen, denn man müsse das Volk vor Hochverrätern schützen.
Eiskalt erwischten mich diese Worte, es war als würde sich der Boden auftun wollen und ich hätte sogar darum gebeten das er mich verschluckt, aber er tat es nicht. So packte ich einige meiner Sachen und durfte das Kontor dann verlassen.
Ich sah noch wie sie das Kontor versiegelten und ein Schild anbrachten
KONTOR GESCHLOSSEN
Ich dachte nur noch, du träumst, werd endlich wach...es ist nur ein Traum, leider war es keiner.
Da ich nicht wußte wohin und ich Freunde bei den Kaluren hatte, machte ich mich auf nach Nilzadan und harre dort bis sie mich vor Gericht zerren. Ich eine Frau die die Gerechtikeit so liebt und fest an das Gute im Menschen glaubte, war zutiefst über das Geschehene entsetzt.
Ein Gedanke ging ihr nicht mehr aus dem Kopf
Stand Temora nicht für das Gute, hatte Alatar es geschafft den Hass unter ihresgleichen zu sähen?
Was war geschehen...Fragen über Fragen taten sich auf...aber die Antworten fehlten ihr...
Dann jedoch an einem Abend den Shyra so schnell nicht vergessen wird, geschah etwas, das ihren Sinn für Gerechtigkeit derart aus der Bahn warf und ihren Glauben an das Gute ins Wanken brachte.
Sie befand sich mit Leonie einer der Schneiderinnen im Kontor als es klingelte. Sie öffnete und wollte freundlich wie immer grad ein Cirmias Segen wünschen, als ihre Blicke auf die vielen Regimentler fiel, die sich dort vor dem Kontor aufgebaut hatten.
Das Regiment teilte ihr mit, das vergifteter Wein beim Adel in Adoran verteilt wurde, welches das Etikett des Handelshauses trug. Völlig perplex nahm ich diese Worte wahr. Da ich nichtmal wußte das wir Wein verkauften, sagte ich dies auch den Regimentler, die sich allerdings nicht davon abhalten ließen, das Kontor zu durchsuchen.
Ich registrierte dies alles nur durch eine Art Nebelwand, weil ich einfach nicht glauben konnte, das man uns so etwas unterstellte. Schließlich fanden sie jedoch mit Holzpolitur versiegelte Pfeile und ein Faß Pflanzengift.
Man ordnete an, das ich Thancred ausrichten möge, das er sich deswegen vor dem Rat in Adoran zu rechtfertigen hätte.
Die ganze Nacht lief mir alles noch einmal vor Augen ab und ich faßte es nicht...das man uns derartiges unterstellte. Am nächsten Abend berichtete ich Thancred davon als ich ihn dann traf. Er schüttelte nur mit dem Kopf und meinte er würde nach Adoran gehen und die Sache aufklären, schließlich sei Pflanzengift ja nicht verboten, auch sei es nicht verboten Politur auf die Pfeile aufzutragen.
Also ging er eines Abend ins Rathaus und rechtfertigte sich vor dem Rat, was allerdings zur Folge hatte, das man erneut das gesamte Kontor durchsuchte, alles auf den Kopf stellte und wieder Gift fand und Pfeile die behandelt waren. Natürlich konnten wir unseren Unmut nicht einfach abtun, sicher hat der ein oder andere etwas gesagt, was noch mehr den Unmut der Regimentler entfachte, aber der Höhepunkt war, das ich für ein Brummen welches ungehindert meine Brust verließ, nach draussen abgeführt wurde, während mit der Rekrut Mytol derbst am Arm packte. Auf meine Frage hin was man mir vorwirft, bekam ich keine Antwort, nein man packte mich noch derber am Arm, versperrte mir den Weg als ich raus wollte. Ja ich gestehe ich riß meinen ARm los umrundete ruhigen Schrittes die Regimentler und begab mich wie befohlen nach draussen und stellte mich dort wartend hin.
Ich war wie vom blitz getroffen als Rekrut Myrtol dann seine Hellbarde zog und anfing auf mich einzudreschen, bis ich wohl bewußtlos auf dem Boden landete.
Als ich wieder zu mir kam, waren sie weg.
Was besprochen worden war hatte ich aufgrund meiner Bewußtlosigkeit nicht mehr mitbekommen und auch niemand der anderen sagte mir etwas, sie wollten mich wohl schonen.
Ich überlegte Tagein Tagaus, wer dafür verantwortlich hätte sein können, aber ich traute niemanden aus dem Handelshaus etwas derartiges zu, ausser vielleicht...nein...ohne Beweise konnte ich dazu einfach nichts sagen. Das merkwürdige allerdings war, das beide seit kurzem verschwunden waren. Auch wußte ich, das beide nicht gut auf das Regiment zu sprechen waren und trotzdem, so gutgläubig ich war behielt ich meinen Verdacht für mich.
Dann einige Tage später, diesmal war ich allein im Kontor und wieder klingelte es und wieder stand das Regiment vor der Türe.
Freundlich wie immer grüßte ich die Hohen Herrschaften, jedoch was dann kam, nahm mir jegliches Vertrauen in die Gerechtigkeit und den Glauben an das Gute..
Die Zeit der Beweisfindung sei beendet, wie sollte man Beweise beibringen, wenn man nichtmal wußte wer was wo gemacht hatte, ich solle meine Sachen packen und das Kontor verlassen, denn man müsse das Volk vor Hochverrätern schützen.
Eiskalt erwischten mich diese Worte, es war als würde sich der Boden auftun wollen und ich hätte sogar darum gebeten das er mich verschluckt, aber er tat es nicht. So packte ich einige meiner Sachen und durfte das Kontor dann verlassen.
Ich sah noch wie sie das Kontor versiegelten und ein Schild anbrachten
KONTOR GESCHLOSSEN
Ich dachte nur noch, du träumst, werd endlich wach...es ist nur ein Traum, leider war es keiner.
Da ich nicht wußte wohin und ich Freunde bei den Kaluren hatte, machte ich mich auf nach Nilzadan und harre dort bis sie mich vor Gericht zerren. Ich eine Frau die die Gerechtikeit so liebt und fest an das Gute im Menschen glaubte, war zutiefst über das Geschehene entsetzt.
Ein Gedanke ging ihr nicht mehr aus dem Kopf
Stand Temora nicht für das Gute, hatte Alatar es geschafft den Hass unter ihresgleichen zu sähen?
Was war geschehen...Fragen über Fragen taten sich auf...aber die Antworten fehlten ihr...