von Ängsten geplagt
Verfasst: Freitag 10. August 2012, 16:02
Angstvoll sind die Augen starr auf die Karawane gerichtet, die droht hinter einer der Dünen gänzlich zu verschwinden. Der Blick verschwommen, das Gesicht in einer Mischung aus Tränen und feinem Wüstensand verschmiert, schlingen sich die Arme fester um die angezogenen Knie des Mädchens. Das leise Säuseln des heißen Windes findet sich immer wieder von heftigen Schluchzern unterbrochen.
"Wir müssen jetzt weiter, Fahima."
Sanft, aber drängend, erklingt die raue Stimme der Wache hinter ihr, als auch der letzte Teil der Karawane hinter dem Horizont verschwindet. Ein plötzlicher Ruck geht durch den kleinen Körper, als in der Ferne nur noch leere Dünen zu sehen sind. Dann springt das Mädchen mit einem erstickten Schrei auf und läuft stolpernd los. Es dauert nicht lange da verfangen sich die Füße im Saum der Robe und bringen das Kind zu Fall. Kleine Finger krallen sich in den Wüstensand. Weinend und nach Luft schnappend bleibt sie liegen bis zwei große kräftige Hände sie hochheben und auf ein Pferd setzen.
Nur wenig später reiten sie in die entgegengesetzte Richtung davon, während die Wache schützend einen Arm um das Mädchen legt, das von Weinkrämpfen geschüttelt die Welt nicht mehr versteht. Worte fallen keine, auch nicht, als sich in weiter Ferne die ersten Schemen der großen Wüstenstadt erahnen lassen. Was gäbe es auch schon zu sagen?
"Wir müssen jetzt weiter, Fahima."
Sanft, aber drängend, erklingt die raue Stimme der Wache hinter ihr, als auch der letzte Teil der Karawane hinter dem Horizont verschwindet. Ein plötzlicher Ruck geht durch den kleinen Körper, als in der Ferne nur noch leere Dünen zu sehen sind. Dann springt das Mädchen mit einem erstickten Schrei auf und läuft stolpernd los. Es dauert nicht lange da verfangen sich die Füße im Saum der Robe und bringen das Kind zu Fall. Kleine Finger krallen sich in den Wüstensand. Weinend und nach Luft schnappend bleibt sie liegen bis zwei große kräftige Hände sie hochheben und auf ein Pferd setzen.
Nur wenig später reiten sie in die entgegengesetzte Richtung davon, während die Wache schützend einen Arm um das Mädchen legt, das von Weinkrämpfen geschüttelt die Welt nicht mehr versteht. Worte fallen keine, auch nicht, als sich in weiter Ferne die ersten Schemen der großen Wüstenstadt erahnen lassen. Was gäbe es auch schon zu sagen?