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Verschollen..
Verfasst: Donnerstag 9. August 2012, 21:54
von Fiora Talaen
Erschöpft legte sie die Unterlagen beiseite und streichte sich mit den Handflächen über das Gesicht, ehe sie am Nackem zum Stillstand kamen, während ihr Blick weiterhin auf die Blätter vor sich gerichtet war. Für diesen ganzen bürokratischen Mist hatte sie noch nie viel Verständnis gehabt, genauso wenig Freude hatte sie daher dabei. Sie würde dafür gerne jemanden einstellen, doch dann würde ihr Vater sicher zurück aus dem Grab steigen und sie dafür lynchen. Der Gedanke bereitete ihr tatsächlich Unwohlsein - lieber kümmerte sie sich daher ab und an um diesen angehäuften Berg an Pergamenten. So behielt sie das Unternehmen wenigstens ein wenig im Blickfeld und verlor es nicht ganz aus ihrem Bewusstsein. Man sollte nie vergessen, woher die Wurzeln stammen.. immerhin machte das ihren Charakter aus. Wer seine Wurzeln leugnet.. der leugnet sich selbst.... und dann verliert man sich .. und das wollte sie nicht. Es war ihr zwar schon viel Unglück wiederfahren, doch meistens konnte sie sich dennoch an ihrem Leben erfreuen.. vor allem in letzter Zeit..
Viele neue Leute kreuzten ihren Weg, wenige von ihnen hatte sie in der kurzen Zeit schon sehr lieb gewonnen und wollte sie auch nicht mehr missen. Doch dennoch hatte sie stets etwas Angst um sie.. da es in ihrer Umgebung doch gehäuft zu verfrühten Abschieden kam. Ob das an ihr lag... oder ob das wohl der Lauf der Dinge war..? Aber wer konnte das schon beantworten.. letztendlich musste sie damit leben können.. musste das Leben so packen, wie es kam.. musste immer wieder aufstehen und bisher hatte es sich jedes mal eigentlich gelohnt..
In den letzten Wochen war ihr ein Mann besonders ans Herz gewachsen.. hatte er sie doch aus ihren Tiefen zurück geholt.. hatte ihr gezeigt, dass das Leben auch schöne Momente hatte und je mehr Zeit sie mit ihm verbrachte, desto mehr Augenblicke dieser Natur schienen in ihrem Weg wieder aufzuleuchten. Anfangs wehrte sie sich noch gegen diese Gefühle, doch lange konnte sie es ihm gegenüber nicht verleugnen.. auch er selbst fühlte so, wie sie.. und so führten ihre beider getrennten Pfade schnell auf einen Gemeinsamen... einen Weg, der beiden besser gefiel... und den sie so schnell nicht verlassen wollten... wenn es nach ihr ging, nie wieder..
Sie lebte zwar stets in Einsamkeit.. dennoch konnte man nicht verleugnen... dass man sich eigentlich Gesellschaft wünschte... sich nach Liebe und Zuneigung sehnte.. in ihrem goldenen Käfig erfuhr sie all dies meist nicht.. und daher war es ihr fremd.. doch wenn sie aus ihrem Fenster sah.. sah sie das Leben, wonach sie sich sehnte.. und eines Tages brach sie aus ihrem 'Käfig' aus und lernte dieses Leben kennen... und sie sollte es nie mehr missen... bis es sie eines Tages so sehr erfüllte.. dass sie das andere Leben in sich vertrieb.. es ihr sogar fremd wurde und sie es daher hinter sich ließ.. sie wollte das Leben stets in vollen Zügen genießen.. sie wollte auf nichts verzichten.. sie wollte nicht zusehen.. sie wollte mit dabei sein... überall.. sie wollte hingehen, wo sie wollte... sie wollte lieben, wen sie wollte.. sie wollte alles tun, was sie sich wünschte... und nicht, was ihr vorgeschrieben wurde..
Sie musste immer wieder herbe Rückschläge einstecken.. in den letzten Monaten lief sie eher gebückt durch ihr Leben.. als aufrecht... weil der Schmerz in ihr tief saß.. doch sie gab nicht auf.. jeden Atemzug in Freiheit genoss sie - auch wenn es schmerzlich war... aber ihr Blick war getrübt.. die Welt um sie herum war matt geworden... glanzlos.. vieles lief nebenher.. ohne, dass sie es bemerkte.. vieles, was ihr früher Freude bereitete... ließ sie nun kalt.. Gefühle blockte sie schnell ab... da sie nicht weitere Enttäuschungen hinnehmen wollte.. den Frust von früher verdrängte sie auf ihre Art.. und so lebte sie ihr Leben weiter.. doch die Sehnsucht nach Freiheit bestand weiterhin.. doch sie war eine Gefangene ihrer Selbst..
Und so führte sie ihr Weg zu ihm.. es schien ihr fast so, als würde er sie bei der Hand nehmen.. und ihr zeigen, was das Leben noch zu bieten hatte.. dass sie sich nicht verschließen durfte vor Gefühlen.. auch wenn das bedeutete, dass man manchmal leidete.. doch dass war es wert.. er brachte die Liebe zurück in ihr Herz... er öffnete sie wieder der Welt.. und zum ersten Mal nach langer Zeit der Trauer... begann sie wieder zu leuchten.. sie war glücklich.. sie sah die Welt endlich wieder in Farben.. alles war neu und wunderschön... alles fühlte sich wundervoll und aufregend an .. und diese Momente mit ihm ließen sie all den Schmerz vergessen.. sie hatte schon vergessen,wie stark Liebe sein konnte..
Wenn er weg war.. schien wieder Finsternis in ihr Leben zu kehren.. doch sobald er erschien, ging die Sonne in ihr auf.. und so besiegte sie nach und nach ihre Schatten, die sie so unnachgiebig verfolgten..
Und nun...?
Sie hatte ihn einige Tage lang nicht gesehen, bevor sie aufbrach.. wo war er hin..? Sie konnte ihn nirgends finden.. schon wenn sie nicht wusste, wo er war.. fiel ihr alles schwerer.. sie hatte schreckliche Alpträume.. die umso schlimmer wurden, je länger er weg war.. sie hatte ihm auch eine Nachricht zuhause hinterlegt, damit er wusste, wo sie war.. aber es kam noch kein Brief an..
Würde sie ein leeres Zimmer auffinden, wenn sie zurückkehrte..? Sie hatte sich lange Gedanken gemacht, was Sophie machen würde.. wenn Serra nicht mehr zurückkehren würde... aber was würde sie machen, wenn er nicht mehr kam..? Was wäre.. wenn ihm etwas passiert wäre..?
Schon allein der Gedanke bereitete ihr Übelkeit.. es fühlte sich an, als würde ihr Herz erst stehen bleiben und dann versteinern.. allein der Gedanke... machte sie krank.. würde sie einen weiteren Rückschlag.. überhaupt ertragen..? Oder würde es sie noch tiefer ins Nichts ziehen..? Denn wer sollte sie an der Hand nehmen und empör ziehen, wenn ihre Hand noch immer an der seinen hing.. und sie diese nicht loslassen wollte..
Sie schüttelte verzweifelt den Kopf und erhebte sich von ihrem Stuhl und begann die Unterlagen beiseite zu räumen, um sie am nächsten Tag weiter zu bearbeiten. Die Arbeit fiel ihr deutlich schwerer, da sie sich viel zu viele Sorgen und Gedanken machte. Sie wollte sich doch beeilen, wie sollte sie das machen, wenn sie keinen klaren Kopf fassen konnte. Sie machte die Kerze aus und blickte dem wallenden Rauch noch einen Moment lang nach.. dann wanderte sie zum Fenster und öffnete es.. ihr Blick huschte zum Meer hinaus.. es beruhigte sie meist... der Anblick der konstanten Wellen.. die es bewegten.. und außerdem erinnerte es sie stets an ihn.. so war er immer bei ihr.. auf gewisse Weise.. sie ahnte ja nicht.. wie nah das der Realität kam.. die sie schon bald einholen würde.. dann begann sie leise zu Flüstern...
<<Wenn ich nach Hause komme.. dann musst du dort auf mich warten.. lass mich nicht alleine.. bitte..>>
Sie senkte langsam die Augenlider und eine vereinzelte Träne wich aus ihrem Augenwinkel und rann über ihre Wange herab und perlte dort ab und tropfte auf ihre Handfläche, die am Fensterbrett lag - während ihre Augen weiterhin den Wellen folgte... erneut erhob sich ihre Stimme leise und brüchig - doch voller Sehnsucht und Liebe...
<<Kehr zu mir zurück... ich vermisse dich so sehr... Miguel...>>
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Verfasst: Freitag 10. August 2012, 11:41
von Fiora Talaen
Nach und nach blätterte sie durch die Unterlagen vor sich, schrieb dafür Antworten, Anweisungen und Ratschläge. Daraufhin ordente sie die Pergamente beiseite, falls sie diese eines Tages nochmals brauchen sollte. Sie arbeitete bereits seit mehreren Stunden, sie konnte so gut, wie gar nicht schlafen. Abermals schreckte sie nachts schweißgebadet auf - die Alpträume wurden immer schlimmer und realistischer. Es spielte sich direkt vor ihrem geistigen Auge vor, sie spürte alles, was sie sah. Sie musste schnell nach Hause und ihn finden. Daher war sie direkt aufgestanden, erneut so eine Qual durchmachen, wollte sie sowieso nicht. Und so begab sie sich bereits mitten in der Nacht zu ihrem Schreibtisch und begann erneut die übrig gebliebenen Dinge zu bearbeiten, sodass sie bereits am Morgen fast fertig war...
Als sie endlich fertig war, begann sie fast schon hektisch ihre Dinge zu packen. Nebenbei gab sie noch die letzten Anweisungen, wie weiter zu verfahren war, während ihrer Abwesenheit. Immerhin wusste sie meist nicht, wann sie wieder kommen würde. Als auch dies beendet war, huschte sie eilig zu ihrer Kutsche und sprang dort auf. Sie gab ihm nur einen knappen Befehl und schon ging die Fahrt los. Sie wollte schnell zurück.. sie wollte ihn endlich wieder sehen.. hören.. und berühren.. seufzend lehnte sie sich in den Sitz zurück und ihre Augen folgten fast schon apathisch dem vorbeilaufenden Bildern der Umgebung..
..zuhause angekommen, fiel sie schon fast aus der Kutsche heraus, so sehr drängte es sie hinaus. Sie warf dem Kutscher noch etwas Gold zu, ehe sie aus seinem Sichtfeld auch schon verschwunden war. Schnell zog sie sich um und passte sich ihrem Leben hier wieder an, ehe sie auch schon losrannte und die Gegend nach ihm absuchte. Erst rannte sie durch Bajard, als sie ihn dort nicht fand, führte ihr Weg sie auf die Insel. Auch dort suchte sie alles nach ihm ab, den Strand, die Taverne, die Übungshalle - und zuletzt auch ihr Zuhause. Dort angekommen sah sie ihren hinterlassenen Zettel noch genau so, wie sie ihn dort hingelegt hatte. Sie ging langsam auf ihn zu und nahm ihn wieder an sich. Dann ließ sie ihren Blick über die Wände schweifen, es sah alles aus, wie sie es verlassen hatte. Er schien nicht hier gewesen zu sein... wo konnte er denn sein..? Sie spürte ein schmerzliches Ziehen, dass ihren Körper durchfuhr.. rastlos trieben ihre Beine sie weiter.. sie lief weiter ins westliche Reich und suchte dort alles ab... auch dort.. wurde sie nicht fündig.. er war einfach nicht hier.. in den restlichen Städten brauchte sie gar nicht erst nachsehen.. sicher war er dort nicht.. sie hatte sogar einige Leute befragt, doch keiner hatte ihn gesehen.. und wenn er irgendwo gewesen wäre.. oder schon wieder unterwegs wäre... hätte er ihr doch eine Nachricht hinterlassen.. aber es war nichts da... er war wohl nun weg.. schon seit sie ihn vermisste... es waren viele Tage... viel zu viele... erschöpfte kehrte sie auf die Insel zurück... sie wollte einfach zuhause warten.. irgendwann würde er dort schon wieder auftauchen.. würde sie die ganze Zeit, wie irr rumrennen, würde er sie wohl genau so wenig finden können, wie sie ihn..
Dort angekommen stieg sie langsam vom Boot ab, erschöpft von den schlaflosen Nächten und ihrer Rastlosigkeit, die sie immer weiter vorantrieb. Sie vermisste ihn so schrecklich stark.. während sie mit ihren Gedanken schon wieder abschweifte, übersah sie die beiden Männer, die sich ihr wohl etwas unsicher näherten. Sie rannte fast in sie hinein, als sie wohl doch noch rechtzeitig vor ihrem Auge erschienen und sie abrupt und ein wenig erschrocken stehen blieb. Sie ließ einen misstraurischen Blick über die Beiden schweifen, die sich da wie zwei Häufchen Elend vor ihr postierten. Sie waren beide braungebrannt von der Sonne, die Kleidung ein wenig zerlumpt, das Äußere etwas vernachlässigt, doch sahen sie eigentlich recht freundlich aus. Einer der beiden hielt eine verschlossene Pergamentrolle in der Hand, während sein Blick weiterhin auf ihr lag. Sie hebte langsam eine Augenbraue und sah die Zwei fast schon erwartungsvoll an.
<<Wollt Ihr etwas von mir..?>>
Ihre Worte schienen die Personen vor ihr wohl aus ihrer Trance zu holen und sie schüttelten sich schon fast ein wenig, ehe sie wohl auch langsam zu sprechen begannen.
<<Seid ihr.. ehm.. Neyla..?>>
Die Männer sahen dabei etwas fragend zu ihr hinüber, sie blickten fast schon ein wenig schuldig drein, während ihre Blicke auf ihr ruhten und sie selbst langsam ein komisches Gefühl bekam. Sie begann dann nur leicht zu nicken, sie fühlte sich so, als würden ihr die Worte im Hals stecken bleiben.
<<Ehm.. also... >>
Die Beiden tauschten kurz einen Blick aus, der in ihr etwas Panik aufsteigen ließ. Was hatte das zu bedeuten.. was wollten sie ihr sagen...? Weiterhin ruhten ihre Augen auf ihnen, doch mittlerweile schien es ihr so, als wollte sie gar nicht hören, was sie sagten. Der Vordere mit dem Pergament in den Händen drehte etwas unruhig die Rolle in seinen Händen hin und her, ehe er erneut seine Stimme erhob und wohl nun die passenden Worte gefunden hatte.
<<.. wir waren.. auf See.. wisst Ihr..? Wir hatten diesen Herren mit dabei.. er wollte irgendetwas suchen.. ich schätze mal für Euch.. ich weiss nicht so recht... all zu viel gesprochen hat er ja nicht viel mit uns.. >>
Dann brach er erneut ab und blickte erneut zu dem anderen Herren, der etwas versetzt hinter ihm stand, fast schon Hilfe suchend sah er ihn an, während die Hände weiterhin das Papier in seinen Händen unruhig drehte. Sie fing leicht an zu zittern, während ihr Blick fragend auf ihnen ruhte. Sollte sie einfach weglaufen.. dann... hörte sie es wenigstens nicht... dann begann der hintere Herr zu reden...
<<Wir hatten ein paar Turbulenzen.. unser Boot ist nicht das Stabilste... >>
Er nickte leicht zur Seite und was sie da sah, hätte sie eher als 'Nussschale' beschrieben, als ein Boot. War Miguel etwa so verrückt gewesen mit diesem Ding aufs Meer hinauszufahren...?! Schon allein bei dem Gedanken wurde ihr schlecht..
<<Naja... also.. es gab einen kleinen Sturm.. mit rechten hohen Wellen.. wir hatten selbst ganz schön Schwierigkeiten unser kleines Schiff über Wasser zu halten... und haben nicht gesehen.. wie... er....>>
Sein Blick sank nun ein wenig zu Boden, ehe er dann wieder zu dem Vorderen sah und sich dabei leicht räusperte. Sie durchlief ein kalter Schauer, er musste nicht aussprechen, was passiert war.. sie konnte es sich auch so vorstellen... fast schon entschuldigend begann der Erstere erneut zu sprechen..
<<Wir... wir haben ihn gesucht... als das Unwetter vorbei war..! Aber wir haben ihn nirgends gefunden.. es.. es tut uns leid...>>
Beschämt sah er auf den Boden und streckte ihr nun die Rolle entgegen. Sie nahm sie apathisch entgegen. All die Worte drangen nur noch langsam und so, als wäre sie weit entfernt, in sie. Ihr Verstand hörte die Worte, doch ihr Herz verschloss sich der Aussage. Es fühlte sich an, als würde es sich zusammenziehen und alles abblocken, was dort eindringen wollte. Sie begann nur leicht zu nicken, die Augen waren in die Ferne gerichtet, während sie das Papier ohne es anzusehen, einsteckte...
<Also... den Brief haben wir gefunden.. er wollte ihn wohl abschicken.. ist aber.. wohl... nicht mehr dazugekommen... es.. tut uns leid.. >>
Mit diesen Worten drehten sie sich auch schon um, als wollten sie die trauernde Dame nun allein lassen. Doch dann spürte einer der Beiden eine kalte Hand, die sich um sein Handgelenk schloss. Fast schon erschrocken drehte er sich nun um und gugte zu der blauhaarigen Frau auf. Sie wirkte mit einem mal blass, fast schon gräulich, die Augen blickten leer und glanzlos zu ihm auf, ihr Gesicht wirkte wie versteinert, selbst als sie ihre Stimme erhob.. schauderte er leicht...
<<Ihr bringt mich an diesen Ort.. und wir suchen... nochmals...>>
Es war eine Aufforderung, der man nur zustimmen konnte.. und so befand sich das seltsame Dreiergespann wenige Momente später auf dem Boot, dass von den Wellen etwas durgeschaukelt wurde. Die Beiden schienen wohl etwas Angst vor der Frau bekommen zu haben und so hielten sie etwas Abstand von ihr. Sie selbst stand, wie eine Statue, vorne am Boot und blickte auf das Meer hinaus... das beruhigende Gefühl der Wellen schien sie nicht zu erreichen.. es fühlte sich so an, als würden die Wellen gegen ihr Herz drängen, doch sie wurden zerschellt, wie an Stein... nichts konnte sie beruhigen.. nichts konnte sie in diesen Moment erreichen.. ihre Gedanken waren von nur einem einzigen Gefühl erfüllt.. in ihrem Kopf hallten immer wieder die gleichen Worte.. dabei schloss sie langsam die Augen..
"Warte auf mich.. und wenn ich dich gefunden habe... sag mir.. dass das alles nur ein blöder Scherz war.. nimm mich in den Arm und tröste mich.. halt mich fest und lass mich niemals wieder los..."
[img]http://www.gbgallery.de/galleries/Liebe/24Hallo.jpg[/img]
Verfasst: Samstag 11. August 2012, 10:03
von Fiora Talaen
Wohin sie auch sah, überall war nur Wasser. Sie hörte das Rauschen des Meeres, den sanften Aufschlag der Wellen, der gegen das Boot stoßte, sie spürte die Wogen, die das Boot leicht hin und her wippen ließ... einen ganzen Tag waren sie nun schon unterwegs. Zügig hatten sie den Ort erreicht, an dem das Unglück geschehen war - immerhin herrschte gutes Wetter und ruhige Seelage. Doch in Gedanken fragte sie sich immer wieder, was das überhaupt sollte.. was erwartete sie..? Wie sollte er denn im Wasser auf sie warten..? Auf dem Meer stehen, konnte er ja schlecht.. sie streichte sich die etwas feuchten Haare aus dem Gesicht, immer wieder bließ der Wind sie ihr ins Gesicht. Noch immer war ihr nicht bewusst, dass sie ihn vermutlich verloren hatte.. oder hatte sie schon längst verstanden, aber wehrte es ab..? Sie schüttelte den Gedanken ab und ihr Blick wanderte nun wieder zielstrebig auf das nasse Blau vor sich...
Sie waren sehr langsam mehrere Runden, um die Stelle gefahren - immer weiter die Kreise ziehend, um möglichst viel Fläche abzudecken. Sie fragte ihre Begleiter, wie sich das Meer an dem Tag verhalten hatte, wie die Strömung verlief, wo er wohl am ehesten rausgekommen wäre... aber was sollte die Fragerei..? Die Zwei haben auch danach alles abgesucht und hatten nichts gefunden.. was dachte sie, würde sie nun finden..? Er könnte überall rauskommen.. vielleicht hatte ihn auch eine Strömung nach unten gezogen.. und was das bedeutete, dass wusste sie.. abermals schüttelte sie den Kopf, um die Worte zu verdrängen..
... sie war schon sehr lange wach.. richtig geschlafen hatte sie schon seit Tagen nicht mehr... ihr Körper war ausgelaugt, in der Zeit hatte sie auch kaum etwas gegessen.. doch sie fühlte weder Hunger, noch Müdigkeit oder Erschöpfung.. sie spürte nur ihr Sehnen endlich fündig zu werden.. obwohl das wohl so gut, wie unmöglich war.. würde sie sich nun solange quälen, bis sie einfach umfallen würde.. weil ihr Körper sie nicht mehr halten konnte..? Diese ganze Suche war sinnlos.. aber sie konnte sich das nicht eingestehen.. sie konnte nicht loslassen.. sie musste einfach weitermachen.. aber wie lange..? Für wen machte sie das eigentllich gerade..? Für ihn..? Vielleicht konnte sie für ihn gar nichts mehr tun.. vielleicht war es schon längst zu spät.. aber was brachte es ihr selbst..? Wirklich beruhigen tat sie das Ganze nicht.. aber ihre Rastlosigkeit trieb sie immer weiter.. ihre zwei Führer waren mittlerweile wohl genau so ausgelaugt.. da sie nun auch schon länger unterwegs waren.. zuvor mit ihm.. und nun mit ihr.. lange könnte sie diese Suche nicht mehr fortsetzen.. außerdem hatte sie eigentlich nicht mal ein Ziel.. aber sie wollte nicht aufhören.. was wäre.. wenn sie ihn denn auf einmal doch finden würde..? Würde sie abbrechen.. dann.. könnte sie die Suche denn jemals... aufgeben..? Wann war der Moment gekommen, um loszulassen..? Leider war sie für solche Dinge immer ein schlechter Ansrpechpartner gewesen.. sie konnte anderen immer gute Ratschläge geben.. aber bei sich selbst.. war sie sich meist untreu... hielt sich an ihre Aussagen nicht.. und tat eigentlich nur lauter Dummheiten.. die es für sie selbst nur noch schlimmer machten.. doch.. sie war einfach noch nicht bereit über die Konsequenzen dieser Situation nachzudenken.. was mit ihr passieren würde.. und ein weiteres mal schüttelte sie fast schon verzweifelt den Kopf.. sie wollte gar nicht über all das nachdenken müssen.. nicht schon wieder.. ständig musste sie mit irgendwelchen Verlusten kämpfen.. manchmal fragte sie sich... ob es ihr in ihrem Käfig nicht besser ergangen wäre..? Sie hätte zwar irgendeinen Mann heiraten müssen.. und hätte meist tun müssen, was man ihr sagt... aber wenigstens hätte sie nicht so viel verloren und grundsätzlich wäre ihr das Meiste egal gewesen, weil ihr all das nicht wirklich am Herzen lag.. wie anders.. sie liebte diese Menschen so stark.. und immer wieder.. ging etwas schief.. entweder stellte sie sich selbst ein Bein.. oder es passierte etwas dummes... als hätte sie es nicht verdient.. als wäre dieser Weg.. für sie wohl einfach nicht der Richtige.. vielleicht musste sie sich mit dem begnügen, was sie bekam.. Freundschaft.. war auch etwas schönes.. wobei selbst diesen Leuten, die ihr nah standen - immer wieder etwas passierte... Sophie zum Beispiel.. hatte auch ganz schön viel Pech in der Liebe.. ob das auch an ihr lag..? Ob ihr eigenes Unglück nun auch auf ihn überspringen würde..? Vielleicht sollte sie die nächste Zeit etwas auf Abstand gehen.. sie wollte ja niemanden traurig machen.. und anscheinend lastete dieser Fluch einfach auf ihr...
Und wieder ließ sie ihren Blick langsam über die See wandern.. Wellen... Steine... wieder ein paar Wellen... Wasser... weit am Ende des Horizont's ein paar Wolken... ein paar Möwen.. die kreitschen.. am blauen Himmel die Sonne... aber nirgends... war er... sie ließ langsam den Kopf sinken.. mit einem Mal spürte sie eine unendliche Schwere in ihrem Körper.. als könnte sie sich kaum noch aufrecht halten, langsam ging sie in die Knie und stützte sich mit den Händen vor sich ab. Sie atmete schwer auf, jeder Zug kostete sie unendlich viel Kraft.. plötzlich spürte sie einen starken Schmerz, den sie kaum zu ertragen schien... und sie vernahm eine feuchte Brise auf ihren Wangen, die sich langsam nach unten ihren Weg bahnte... ehe sie ein wankender Schwindel packte und sie mit sich riss.. in einen Strudel, der sie tief in die Dunkelheit zog...
Verfasst: Samstag 11. August 2012, 17:20
von Fiora Talaen
Sie irrte durch die dunklen Nebelschwaden vor sich, sie hatte kaum Sicht nach vorne und der Weg war meist beschwerlich zu bewältigen. Doch sie ging weiter voran, als würde sie auf etwas warten.. etwas ersehnen, was ihr auf ihrem Pfad begegnet, ihn erhellen und dadurch erleichtern möge.. doch es dauerte eine ganze Weile bis endlich etwas vor ihr erschien.. manchmal waren es Gegenstände, die vor ihr aufleuchteten... zum Beispiel eine Laute.. die ihr wohl bekannt ist.. dann waren es wieder Momente.. an die sie sich heute noch erinnert.. und ab und an erschienen besonders helle Lichter... in Form von Menschen.. die sie liebte.. all die Gesichter waren ihr wohl bekannt.. doch wie es ihr Weg so auf sich hatte... wandten sich manche ab.. manche verschwanden.. und damit auch das Licht, dass sie und dadurch auch sie selbst umhüllte... und es wurde wieder dunkel.. und schwer..
... nach einem rechten hellen Wegstück... geriet sie ins Wanken.. es wurde aprubt dunkel.. sie wankte weiter und spürte eine starke Last auf ihren Schultern, die sie zusätzlich herabdrückte... und ihr das Gehen noch mehr erschwerte... dann hellte es sich nochmals kurz auf, ehe sie nichts mehr vor sich sah.. wenn sie nach hinten blickte... erkannte sie auch nichts mehr... sie war eingehüllt in einem schwarzen Nichts... und dann sank sie auf die Knie.. immer schwerer wurde die Last... immer erdrückender.. und plötzlich begann vor ihr etwas hell zu strahlen, fast schon blendete sie es... sie erkannte eine Hand... auch eine zweite streckte sich ihr entgegen.. dann spürte sie, wie die Hände sie von dem Gewicht auf ihr befreiten, sie umgriffen ihre Hände.. sie fühlten sich warm an.. und dann spürte sie einen Kraftschub, der sie durchfuhr und unter zaghaften Ziehen.. als würde er ihr Zeit gewähren... erhebte sie sich langsam wieder und schritt weiter den Weg voran.. die Hände noch immer mit den anderen vereint... sie blickte auf.. und erkannte auch dieses Gesicht.. dabei lächelte sie sanft auf.. sie festigte den Griff, dass er nicht wieder verloren ging.. dabei blieb er stehen und sah sie unvermittelt an.. sein Blick war entschuldigend.. und traurig... und dann verschwamm er vor ihr... ehe er völlig weg war.. und es erneut dunkel um sie wurde... wieder sank sie auf die Knie.. sie spürte erneut den Schmerz.. der sie vorher durchfuhr und schrie gequält auf... sie vergrub die Hände im Boden und presste die Lippen zusammen... die Qualen wurden immer stärke.. durchfuhren sie unaufhörlich... schienen sie förmlich dahinzuraffen.. würde das nun ihr Ende sein..? Wie... sollte sie das überstehen..? Sie löste den festen Griff ihrer Hände... sich nicht mehr länger.. fest haltend.. wollte loslassen.. wollte sich sinken lassen.. als sie schon zu fallen begann... schlos sie die Augen.. doch plötzlich blieb sie ruckartig stehen.. sie hebte die Augenlider an und und spürte jeweils zwei Hände an den ihren.. sie hielten sie fest... ließen sie nicht fallen... zogen sie zurück und mit einem Mal.. war der Schmerz erträglicher... sie wollte aufblicken... sie hörte die Beiden ihren Namen rufen... sie schien die Beiden zu erkennen.. als sie plötzlich...
....eine stramme Handfläche auf ihre Wange prassen spürte. Mit einem Mal riss sie die Augen auf und holte dabei tief Luft. Den Oberkörper richtete sie dabei leicht auf und blickte sich hektisch um. Sie sah in zwei, etwas verstörte Seemänner.. die ihr bekannt waren. Immerhin haben die Zwei doch einiges erdulden müssen.. haben sie suchen lassen.. und haben sie wohl auch zurückgebracht.. Sie ließ ihre Augenlider etwas sinken und murmelte dann nur kurz auf...
<<Danke... danke.. dass ihr mir geholfen habt.. ich schulde euch etwas..>>
Mit einem leisen Seufzen rappelte sie sich nun gänzlich auf, während sie die Blicke der Beiden weiterhin spürte. Sie hatten wohl Schuldgefühle, wegen dem Vorgefallen... sie kramte daraufhin kurz in ihrer Tasche und zog einige Goldstücke heraus und reichte sie den Männern hinüber...
<<Für die Umstände... >>
Nach den Worten drehte sie sich um und wanderte lansam davon. Ihr Weg führte sie nur kurz in eine Taverne.. dort beladete sie sich mit dem üblichen Getränk auf der Insel und mit den Flaschen im Schlepptau, torkelte sie langsam... benommen gen Strand, wo sie sich langsam nieder ließ. Sie schlüpfte aus den Schuhen und ließ ihre Füße ins Wasser hängen.. damit hatte sie irgendwie das Gefühl ihm näher zu sein.. dann öffnete sie nach und nach die Flaschen.. wie sie es schon oft getan hatte... als sie die Erste zu ihren Lippen hebte... lächelt sie matt auf.. sie war zwar nicht alleine.. aber viel leichter.. machte es die ganze Situation auch nicht.. sie seufzte nur schwer auf, ehe sie die Augen schloss und begann den brennenden Inhalt und damit auch ihre Sorgen davonzuschwemmen..
Verfasst: Montag 13. August 2012, 13:26
von Rohnja Salvador
Die unsterbliche Seele
So weit wie der Horizont.
Ein edelmütiges Geschöpf -
Botschafter der Liebe, der Freundschaft -
Aus Dank für die Erfüllung
Von Neptun als Sternbild
Am Himmel platziert,
Mit funkelnder Schönheit
Die Nacht erhellt.
Ein Delphinpaar steigt wie
Beflügelt aus dem Ozean empor,
Springt freudvoll über die
Höchsten Wellen, schwimmt
Seite an Seite
Himmelan.
Grüßt Neptun von mir.
Das krächtzen eines Papagei, das rascheln der Blätter...der Wind der durch die Palmen streift...das rauschen des Meeres, das plätschern wenn das wasser in seichten, weichen Wellen gen die Steine prallt...das pfeiffen einer Möwe, den Kopf nach unten gedreht, nah am Wasser die Flügel ausgestreckt auf der Suche nach Futter....ein Windhauch vom Meer, salzig, schwül, aber angenehm....ein Duft von Freiheit, Leben.... eine junge Frau, sitztend, die Knie zu sich gezogen, die Arme um jene geschlungen, den Kopf auf diesem abgelegt, die langen Haare legen sich um den Körper, die weißen Perlen im Haar glitzern von der Sonne auf..den Blick auf das Meer gerichtet...ausdruckslos....leer...
Die Wut hatte sich verflüchtigt, zurück blieb leere, eine leere die nichtmehr aufzufüllen ist, eine leere die das Herz wie einen Hohlkörper erscheinen lässt. War er weg, für immer?....verschwunden?....das Meer hatte ihn zu sich geholt...so kurz war das Leben, so schnell, so ohne Grund.....Wieviele Seelen die See schon geschluckt hat...wieviele Körper wohl schon Leblos darin treiben...schwerelos von den Wellen dahingetragen.
Sie konnte ihn direkt vor sich sehen, seine Augen, sein lächeln, sein ungezwungenes Gemüt spüren...seine nähe....es ist als würd etwas fehlen, eine gewisse leichtigkeit wurde ihr entrissen, einfach so und sie konnte nichteinmal etwas dagegen tun...sich nichteinmal dagegen wehren oder ihn beschützen. Sie musste es einfach hinnehmen...ob sie wollte oder nicht...in zu suchen, in den weiten des Meeres, die unzähligen Inseln absuchen, das ist wie wenn man eine Nadel im Heuhaufen zu suchen versucht....aber sie musste es tun, alleine schon um Ihr gewissen zu beruhigen...gleich morgen wird sie nochmals mit Neyla zusammensetzten...sie musste sich für ihr verhalten gestern entschuldigen...wo sie doch wusste das sie noch mehr leidet...sie wusste von Miquel das die beiden mehr als nur Freunde waren.....morgen....ja morgen wird sie es tun..
Verfasst: Montag 13. August 2012, 16:25
von Arkady Feebach
Kein Lichtschein zeigte sich am Fenster, kein Laut drang durch die Tür. Weder klopfen noch rufen, brachten Antwort. So lange konnte doch keiner einen Rausch ausschlafen. Wo steckte der Kerl nur? Vermutlich war er in den Vulkan gefallen, ganz sicher sogar. Nicht mal verabschiedet hatte er sich, nicht das sie Wert darauf gelegt hätte, aber trotzdem. Vielleicht baumelte er ja auch an irgendeinem Galgen oder ein eifersüchtiger Ehemann hatte ihm den Schädel gespalten. Wundern würd es sie ja nicht. Aber sie tippte mal eher auf den Vulkan. Am Ende hatte ihn doch der alte Dämon geholt. Hm. Herumfragen? Nein, soweit käm‘s noch! Sie würde mal in die Taverne gehen. Und noch immer hatte sie dieses „nä nä nä“ im Ohr.
Verfasst: Donnerstag 16. August 2012, 19:53
von Rohnja Salvador
Wenn man nach etwas sucht weil das Herz denkt es darf nicht weg sein, dann ist dies eine Suche welche deinem Herz nur Hoffnung machen möchte, dich nicht aufgeben lassen will....nur das man selbst glaubt man würde es eines Tages finden....
Doch die suche nach Miquel, das wusste sie...gedanklich wusste sie, wäre sinnlos, denn niemals hätte er eine solch stürmische See wie vor Tagen überlebt...wahrscheinlich haben sich die Haie schon an seinem Körper genährt....es wäre einfach so als hätte er nie exestiert. Der Alltag würde weiter gehen...alles wird seinen normalen gang gehen und irgendwann...irgendwann würde man sich nur noch vage an ihn erinnern und manche garnicht mehr. Nur sie...sie würde ihn nicht vergessen...sein lachen sieht sie noch genau vor sich.....mit sicherheit wird sie ihn nicht vergessen....
Sie musst Neyla nur noch klarmachen das diese Hoffnung welche in ihr keimt niemals erfüllt werden wird....aber vielleicht brauchte sie auch die Hoffnung...sollte sie ihr jene illusion nehmen?
Noch immer hat sie dieses drückende Gefühl im Herzen...dieses Stechen....der schmerz ist dumpf und schnürrt den Atem ab.....und manchmal...nur manchmal lässt es einen los, es lässt dich wieder Atmen....für einen kurze Moment.
Weinen konnte sie nichtmehr...der drang war da...aber es kam nichts, kein einziger Tropfen, nur das Gefühl bleibt zurück....diese Leere.
Es war nicht der erste Freund den die See ihr nimmt, aber so ist das Leben, ein kommen und ein gehen, ein Leben und ein Sterben....die Gläubigen nennen es wohl "das Gleichgewicht der Welt".....lächerlich, scheiss auf das Gleichgewicht, jeder verreckt wohl irgendwann und meistens trifft es die welche es nicht verdient haben.....und die Großkotze, die bleiben natürlich am Leben, die wo die Armen verhungern lassen und mit ihren Steuern das Leben schwer machen. Alles Lügen, wenn es Götter gäbe, warum gibt es dann Kriege? Warum sterben kleine Kinder, noch unberührte engelsgleiche Kinder? Warum gibt es Hunger und Hass? Realistisch muss man sein und nicht an irgendwelche Götter glauben welche eh nie erscheinen und den Weg "erhellen". Wenn dann schafft man alles nur aus eigener Kraft und wenn diese aufgebraucht ist dann setzt man dem einfach ein Ende und fertig....aber sich an einen Faden zu klammern welcher jede Sekunde reißen könnte? Für was, da kann man sich doch auf nichts vorbereiten..alles schwachsinn!
Wir sind Geboren um zu Sterben. Warum Leben wir? Um zu lernen, um die Welt zu sehen, um zu arbeiten und Geld zu verdienen ? Um es uns gut gehen zu lassen, um anderen zu helfen? Um die große Liebe zu finden und sie zu halten?
Um unser eigenes Leben zu führen? Oder sind wir geboren um zu kämpfen, zu verteidigen was uns lieb und teuer ist?
Andere zu töten nur weil sie, sie sind und du, du?