Das Ableben von Serra.
Verfasst: Donnerstag 2. August 2012, 18:12
Serra verbrachte ihre Kindheit in einem kleinen Dorf, weit fernab von Gerimor. Ihre eher mittelständische Familie, welches wohl auch ziemlich Unüblich nur aus den beiden Elternpartien bestand war in jenem Dorf angesehen und gerne Willkommen.
Der Vater war vom Beruf ein Zimmermann, reiste öfters in die umliegende Städte um bei den Adligen seine handwerklichen Fähigkeiten zum Dienst anzupreisen. So ist es die Aufgabe der Mutter gewesen, neben ihrer meisterlichen Tätigkeit als Schneiderin Serra zu erziehen.
Man kann vom Glück sprechen, Serra hatte eine strenge, aber auch wohlgesonnene Kindheit. Es ist eine Familientradition, den Beruf eines der Eltern zu erlernen und weiterzuführen, schon im frühen Kindesalter wurde dem Mädchen den Umgang mit Nadel und Faden und anderem Geschirr zum Schneiderhandwerk nahegelegt. Allerdings nur mit mäßigen Erfolg, zur Perfektion den Titel einer Meisterin tragen zu dürfen, fehlte ihr einfach das 'gewisse' Etwas. Ihre Schnitte und Nähte wirkten nahezu langweilig, schlicht und im einfachsten Fall nachgeahmt. Ebenso lässt dies auch das Gesamtbild der hergestellten Kleidungsstücke beurteilen.
Nach längerer Diskussion und ewigen Überlegens kamen beide Eltern zu dem Entschluss, die mittlerweile zu einer jungen Frau herangewachsene Serra soll um das Schneider-Handwerk zu perfektionieren, das Dorf verlassen, eine Reise antreten nach Gerimor. Auf jenem Lande bei einem der dort ansässigen Schneider neue Techniken erlernen, Fähigkeiten in der Kunst mit Nadel und Faden zu Fördern.
Die naive junge Frau ist sogleich in wenigen Tagen den Wunsch nachgegangen, das Dorf zu verlassen, die lange Reise auf sich zu nehmen und mit der Hoffnung keine Enttäuschung für den Stolz ihrer Mutter zu sein.
Die Eltern haben all hart Ersparte für die lange Reise auf sich genommen, damit die junge Frau auf dem Passagierschiff eine ruhige und unbeschwerte Fahrt verbringt. Mit ein paar Habseligkeiten im Gepäck betritt Sie dann nach einer gefühlten Monatelangen Reise endlich festes Land unter den Füßen, das Land Gerimor. Das kleine Dörfchen nannte sich Bajard und wie ein Glückstreffer, war am selbigen Abend an jener Örtlichkeit ein monatlich stattfindender Markt. Es war eine Leichtigkeit den Stand einer Schneiderin ausfindig zu machen. Eine ganze Weile werden die vielen ausgelegten Waren angesehen, eher ein prüfender wie musternder Blick. Die Säume der Kleider waren meisterhaft gefertigt, ein feiner und gerader Schnitt, im ganzen Betrachtet ein traumhafter Anblick. Schon bald nach dem der Trubel der vielen Kunden und Interessenten vergangen ist, wurde die Verkäuferin auf die schüchterne junge Frau aufmerksam, welche immer noch mit Interesse die feinen Stoffe betrachtet. Die Verkäuferin war zugleich auch die Herstellerin der schönen Kleider, ihr Name war Verdania Zac. Nach nur einem kurzen Gespräch signalisierte Serra schon bald ihr Gesuch an einer Schneidermeister in, den Wunsch der Mutter nachzukommen.
Man verabredete sich zu einem weiteren Gespräch, welches sich sogleich auch schon als Anstellung für eine Lehrlingsausbildung in der Schneiderei von der Meisterin Zac entpuppte.
Auch hierbei tritt nicht der erwartete Erfolg ein, dennoch mit voller Eifer und Tatendrang werden all die Aufgaben erledigt, die man ihr Aufträgt.
Mit der Zeit werden viele Kontakte geknüpft, Serra beginnt Freundschaften zu schließen, wird bei ihren Mitmenschen angesehen und lernt das Land Gerimor kennen. Auch ihre Liebe findet Sie hier, zu einem gewissen Menschen. In ihrer Heimat hatte Sie es eher Missachtet, es wäre Furchtbar gewesen, die Mutter zu enttäuschen und aus dem vorgenannten Dingen das Handwerk ruhen zu lassen. In Gerimor war es anders, die Mutter war weit fernab, ein Besuch war nicht abzusehen, lediglich der Briefkontakt blieb erhalten, Unwahrheiten oder das weglassen von eigentlich wichtigen Informationen lässt den Ärger und das groß der Enttäuschung vorerst Ruhen.
Die Zuneigung und Liebe zu der Person würde das ganze wohl noch auf die Spitze türmen lassen, denn der Mensch war vom gleichen Geschlecht. Es würde das Bild der Familie gänzlich Zerstören, die Tradition wird nicht fortgeführt, keine Hochzeit, kein Kinderkriegen, mit einer Frau ist dies unmöglich. Man wird von fremden Menschen schief angesehen, von manch einem sogar verspottet.
Die ihr nah stehenden und Freunde die, die junge Schneiderin erst auf Gerimor kennen lernte, beteuerten ihr Beistand und trotz der anfänglich aufkeimenden Zweifel sich für die Liebe zu entscheiden, erstmalig gegen den Willen der Mutter.
Ihr Name ist Sophie Tangran, wie sich schon baldigst herausstellt, für Serra auch der erste Kontakt zugleich zu einer Magierin, jedoch geplagt von Enttäuschungen aus vorangegangenen Liebschaften.
Die naive und junge Schneiderin setzt alles daran, Vertrauen zu gewinnen,hegt zum einen ein Interesse für ihre Arbeit, als Lehrerin an der Academia Arcana und dem Liedwirken selbst, aber auch der bedingungslosen Treue. Man habe den Anschein, als hätte man sich gesucht und gefunden.
Schon nach nur wenigen Monaten tritt der Tag der Verlobung ein, auch wenn es nicht einfach ist, jemanden zu Finden wer die Hochzeitszeremonie durchführt, die Trauung und aber auch die passende Örtlichkeit, die beiden Groß-Reiche auf Gerimor würden eine solche Hochzeit gänzlich ablehnen.
Schon nur nach kurzer Zeit wird Serra den Mut fassen, die Heimreise antreten zu wollen, um den Eltern von ihrem Glück berichten. Sie hoffte stets, das ihre Mutter es verstehen würde, bislang gab es kaum eine Aufregung, niemand Beschwerte sich über die gleichgeschlechtliche Liebe. Kaum an der heimatlichen Anlegestelle angelegt, winkten ihr schon bekannte und vertraute Gesichter zu, aber dennoch war das Ziel der jungen Frau bei den Eltern anzukommen, nach der langen Abwesenheit. Die Freude daheim war groß, Serra hatte viel zu Berichten schon gleich dabei fiel der Mutter der rote Rubinring auf. Es hieß nun, Rede und Antwort zu stehen, man wollte alles genau Wissen, um so mehr Sie von ihrer Verlobten Berichtete, umso größere wurde die aufkeimende Wut beider Eltern.
Es war schon gegen Abend, als das Thema ihrer Verlobung angesprochen wurde, im Hauptraum wurde der Kamin schon angesteckt, der den Raum in ein warmes Licht erfüllt.
„Ich Liebe diese Frau, ich möchte nicht mehr von ihrer Seite weichen!“ , einer der vielen Sätze, die auf widerstand und Abscheu der Eltern stoßen.
„Du kannst doch nicht, … eine Gleichgeschlechtliche Liebe ist verboten, ...“
Für Serra schien die Lage wie Aussichtslos, stößt auf harte Gegenwehr, schafft es zu keiner Überzeugung ihrer Eltern. „Ich hasse euch, ihr gönnt mir nie etwas. Nie! Ihr seid nicht länger meine Eltern“, schreit sie vor Zorn und Verzweiflung,
„Ich will Euch beide nie wieder sehen!“ , waren die letzten Worte, die das Kind ihren Eltern unter Tränen entgegen schrie.
Eilig hastet Serra ins Dorf, zurück zum Hafen.
Doch dort kommt alles anders, wie erwartet das nächstbeste Schiff zur Heimreise anzutreten, hatten dort die Mannschaftsboote der Piraten angelegt und begannen das Dorf zu Plündern, Brandschatzen und scheinbar besinnungslos und gleichgültig die Dorfbewohner und alles was sich in die Quere stellt ab zu schlachten. Für Serra ein tragisches Verhängnis, dass Sie direkt einem der Piraten, wörtlich gesagt, in die Arme läuft, der bereits mit angelegtem Schießeisen einen tödlichen Schuss abgibt. Unter Tränen und in einer Blutlache erliegt Serra dann ihren Verletzungen und Blutungen.
Der Vater war vom Beruf ein Zimmermann, reiste öfters in die umliegende Städte um bei den Adligen seine handwerklichen Fähigkeiten zum Dienst anzupreisen. So ist es die Aufgabe der Mutter gewesen, neben ihrer meisterlichen Tätigkeit als Schneiderin Serra zu erziehen.
Man kann vom Glück sprechen, Serra hatte eine strenge, aber auch wohlgesonnene Kindheit. Es ist eine Familientradition, den Beruf eines der Eltern zu erlernen und weiterzuführen, schon im frühen Kindesalter wurde dem Mädchen den Umgang mit Nadel und Faden und anderem Geschirr zum Schneiderhandwerk nahegelegt. Allerdings nur mit mäßigen Erfolg, zur Perfektion den Titel einer Meisterin tragen zu dürfen, fehlte ihr einfach das 'gewisse' Etwas. Ihre Schnitte und Nähte wirkten nahezu langweilig, schlicht und im einfachsten Fall nachgeahmt. Ebenso lässt dies auch das Gesamtbild der hergestellten Kleidungsstücke beurteilen.
Nach längerer Diskussion und ewigen Überlegens kamen beide Eltern zu dem Entschluss, die mittlerweile zu einer jungen Frau herangewachsene Serra soll um das Schneider-Handwerk zu perfektionieren, das Dorf verlassen, eine Reise antreten nach Gerimor. Auf jenem Lande bei einem der dort ansässigen Schneider neue Techniken erlernen, Fähigkeiten in der Kunst mit Nadel und Faden zu Fördern.
Die naive junge Frau ist sogleich in wenigen Tagen den Wunsch nachgegangen, das Dorf zu verlassen, die lange Reise auf sich zu nehmen und mit der Hoffnung keine Enttäuschung für den Stolz ihrer Mutter zu sein.
Die Eltern haben all hart Ersparte für die lange Reise auf sich genommen, damit die junge Frau auf dem Passagierschiff eine ruhige und unbeschwerte Fahrt verbringt. Mit ein paar Habseligkeiten im Gepäck betritt Sie dann nach einer gefühlten Monatelangen Reise endlich festes Land unter den Füßen, das Land Gerimor. Das kleine Dörfchen nannte sich Bajard und wie ein Glückstreffer, war am selbigen Abend an jener Örtlichkeit ein monatlich stattfindender Markt. Es war eine Leichtigkeit den Stand einer Schneiderin ausfindig zu machen. Eine ganze Weile werden die vielen ausgelegten Waren angesehen, eher ein prüfender wie musternder Blick. Die Säume der Kleider waren meisterhaft gefertigt, ein feiner und gerader Schnitt, im ganzen Betrachtet ein traumhafter Anblick. Schon bald nach dem der Trubel der vielen Kunden und Interessenten vergangen ist, wurde die Verkäuferin auf die schüchterne junge Frau aufmerksam, welche immer noch mit Interesse die feinen Stoffe betrachtet. Die Verkäuferin war zugleich auch die Herstellerin der schönen Kleider, ihr Name war Verdania Zac. Nach nur einem kurzen Gespräch signalisierte Serra schon bald ihr Gesuch an einer Schneidermeister in, den Wunsch der Mutter nachzukommen.
Man verabredete sich zu einem weiteren Gespräch, welches sich sogleich auch schon als Anstellung für eine Lehrlingsausbildung in der Schneiderei von der Meisterin Zac entpuppte.
Auch hierbei tritt nicht der erwartete Erfolg ein, dennoch mit voller Eifer und Tatendrang werden all die Aufgaben erledigt, die man ihr Aufträgt.
Mit der Zeit werden viele Kontakte geknüpft, Serra beginnt Freundschaften zu schließen, wird bei ihren Mitmenschen angesehen und lernt das Land Gerimor kennen. Auch ihre Liebe findet Sie hier, zu einem gewissen Menschen. In ihrer Heimat hatte Sie es eher Missachtet, es wäre Furchtbar gewesen, die Mutter zu enttäuschen und aus dem vorgenannten Dingen das Handwerk ruhen zu lassen. In Gerimor war es anders, die Mutter war weit fernab, ein Besuch war nicht abzusehen, lediglich der Briefkontakt blieb erhalten, Unwahrheiten oder das weglassen von eigentlich wichtigen Informationen lässt den Ärger und das groß der Enttäuschung vorerst Ruhen.
Die Zuneigung und Liebe zu der Person würde das ganze wohl noch auf die Spitze türmen lassen, denn der Mensch war vom gleichen Geschlecht. Es würde das Bild der Familie gänzlich Zerstören, die Tradition wird nicht fortgeführt, keine Hochzeit, kein Kinderkriegen, mit einer Frau ist dies unmöglich. Man wird von fremden Menschen schief angesehen, von manch einem sogar verspottet.
Die ihr nah stehenden und Freunde die, die junge Schneiderin erst auf Gerimor kennen lernte, beteuerten ihr Beistand und trotz der anfänglich aufkeimenden Zweifel sich für die Liebe zu entscheiden, erstmalig gegen den Willen der Mutter.
Ihr Name ist Sophie Tangran, wie sich schon baldigst herausstellt, für Serra auch der erste Kontakt zugleich zu einer Magierin, jedoch geplagt von Enttäuschungen aus vorangegangenen Liebschaften.
Die naive und junge Schneiderin setzt alles daran, Vertrauen zu gewinnen,hegt zum einen ein Interesse für ihre Arbeit, als Lehrerin an der Academia Arcana und dem Liedwirken selbst, aber auch der bedingungslosen Treue. Man habe den Anschein, als hätte man sich gesucht und gefunden.
Schon nach nur wenigen Monaten tritt der Tag der Verlobung ein, auch wenn es nicht einfach ist, jemanden zu Finden wer die Hochzeitszeremonie durchführt, die Trauung und aber auch die passende Örtlichkeit, die beiden Groß-Reiche auf Gerimor würden eine solche Hochzeit gänzlich ablehnen.
Schon nur nach kurzer Zeit wird Serra den Mut fassen, die Heimreise antreten zu wollen, um den Eltern von ihrem Glück berichten. Sie hoffte stets, das ihre Mutter es verstehen würde, bislang gab es kaum eine Aufregung, niemand Beschwerte sich über die gleichgeschlechtliche Liebe. Kaum an der heimatlichen Anlegestelle angelegt, winkten ihr schon bekannte und vertraute Gesichter zu, aber dennoch war das Ziel der jungen Frau bei den Eltern anzukommen, nach der langen Abwesenheit. Die Freude daheim war groß, Serra hatte viel zu Berichten schon gleich dabei fiel der Mutter der rote Rubinring auf. Es hieß nun, Rede und Antwort zu stehen, man wollte alles genau Wissen, um so mehr Sie von ihrer Verlobten Berichtete, umso größere wurde die aufkeimende Wut beider Eltern.
Es war schon gegen Abend, als das Thema ihrer Verlobung angesprochen wurde, im Hauptraum wurde der Kamin schon angesteckt, der den Raum in ein warmes Licht erfüllt.
„Ich Liebe diese Frau, ich möchte nicht mehr von ihrer Seite weichen!“ , einer der vielen Sätze, die auf widerstand und Abscheu der Eltern stoßen.
„Du kannst doch nicht, … eine Gleichgeschlechtliche Liebe ist verboten, ...“
Für Serra schien die Lage wie Aussichtslos, stößt auf harte Gegenwehr, schafft es zu keiner Überzeugung ihrer Eltern. „Ich hasse euch, ihr gönnt mir nie etwas. Nie! Ihr seid nicht länger meine Eltern“, schreit sie vor Zorn und Verzweiflung,
„Ich will Euch beide nie wieder sehen!“ , waren die letzten Worte, die das Kind ihren Eltern unter Tränen entgegen schrie.
Eilig hastet Serra ins Dorf, zurück zum Hafen.
Doch dort kommt alles anders, wie erwartet das nächstbeste Schiff zur Heimreise anzutreten, hatten dort die Mannschaftsboote der Piraten angelegt und begannen das Dorf zu Plündern, Brandschatzen und scheinbar besinnungslos und gleichgültig die Dorfbewohner und alles was sich in die Quere stellt ab zu schlachten. Für Serra ein tragisches Verhängnis, dass Sie direkt einem der Piraten, wörtlich gesagt, in die Arme läuft, der bereits mit angelegtem Schießeisen einen tödlichen Schuss abgibt. Unter Tränen und in einer Blutlache erliegt Serra dann ihren Verletzungen und Blutungen.