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Ein Brief wird an L´ysstzrr überbracht

Verfasst: Freitag 6. Juli 2012, 14:06
von Drakhon Sokarth
Ein Bote wird durch die Straßen Rahals huschen, solange bis das Schreiben seinem angedachten Empfänger ausgehändigt wird.

Möge der Rabe seine Schwingen schützend über euch halten,

die folgenden Worte werden euch ebenso wenig in Freude versetzen wie sie in mir selbst Entzücken hervorgerufen haben. Ich habe mir die Abschrifft genauer angesehen du längerezeit darüber meditiert. Schlussendlich bin ich an den Willen und das Wort meines Herren gebunden und es ist ausgeschlossen, einen der Unsrigen wissentlich auszuliefern ohne selbst die Kosten des Verrats am Rabenherren zu entrichten, dies wurde mir unmissverständlich während der Zeit der Meditation klar gemacht.
Den Unmut des rahalischen Reiches nachvollziehend sehe ich unter meinen Brüdern und Schwestern doch viele die ein weiterführendes respektvolles und gar freundschaftliches Verhältnis für anstrebsam erachten.
Strategien und Pläne für solch ein fortlaufendes Verhältnis, welches nicht stets durch Übergriffe unkontrollierbarer Rabendiener geschädigt wird müssten hierfür in einer gemeinsamen kooperation erörtert werden um einen weiteren Eklat dieser Situation zu vermeiden. Für eine weitere Erörterung würde ich ein direktes Treffen vorschlagen und richte mich da, so möglich nach einem von euch vorgegebenen Termin.


Hochachtungsvoll,

Drakhon Sokarth

Verfasst: Samstag 7. Juli 2012, 14:55
von L´ysstzrr
Die dürren, vernarbten Hände bahnten sich zögernd zu ihrem leicht gewölbten Bauch hinab, setzten die Finger auf ihrer blaufarbenen Haut ab und fuhren mit den weichen Kuppen unter zaghaften Berührungen über ihm hinweg. Nachdenklich glitt der Blick zu den Fellen zu ihrem schlafenden Männchen herüber, ließ ihn dort bewusst einen langen Moment auf ihm ruhen, bevor sie wieder auf die verfassten Zeilen des Pergamentes zurück sah.
Zwiespältigkeit zwischen den Rabendienern sah oder hörte man selten. Dass sie es nicht pflegten, sich einer Hierachie unterzuordnen, war bekannt, aber dass sie nicht einmal dazu fähig waren die Fronten und Widersprüchlichkeiten zu klären, erfüllte die kleine schwangere Lethra mit Argwohn.
Nichts desto trotz nahm sie sich die Zeit ein Antwortschreiben zu verfassen und es dem Boten am nächsten Tag wiederzugeben, welchen Drakhon nach ihr schickte.



"Heil Alatar, Herr Sokarth.

Eure Zeilen erfreuen mich gewiss nicht, demnach stimme ich einem direkten Zusammenfinden zu und schlage hiermit den nächsten Wochenlauf ab den Abendstunden vor.
Der Ort wird kein Neutraler sein, so wünsche ich euer Erscheinen im Palast seiner Heiligkeit.

Nennt mir einen Tag, an dem es Euch möglich ist.



Der Gottkönig sieht alles.

L'ysstzrr"


(OOC: Mo-Fr ab 18Uhr)

Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 10:09
von Drakhon Sokarth
Der gleiche Bote wie zuvor sucht die Lethra nach etwa genau einem Wochenlauf auf, wotreich und beinahe übertrieben unterwürfig entschuldigt er sich für die Verzögerungen und lässt ausrichten das einem Treffen innerhalb dieser Woche nichts im Wegestünde, sein Herr wäre abgesehen vom 4. Tag der Woche abkömmlich und richte sich nach ihren Vorstellungen. Geduldig wird er so direkt auf eine Antwort und einen Terminvorschlag warten.

Verfasst: Montag 16. Juli 2012, 22:14
von L´ysstzrr
Der selbe Bote wird auch wieder nach dem Rabendiener suchen und Ihm im geheimniskrämerischen Flüsterton ausrichten, dass die Lethra am 5. Tag ab den Abendstunden, etwa ab dem 18. Glockenschlag, Zeit für ein Treffen hätte. Ansonsten wäre noch der 6. Tag für ein Zusammenfinden möglich, gleich zu welcher Zeit.
Außerdem lässt der Bote ausrichten, dass Er den Ort bestimmen könne, so Ihm der Vorgeschlagene nicht zusagt.

Verfasst: Mittwoch 18. Juli 2012, 20:39
von Drakhon Sokarth
Der Bote wird ihr den Termin zum 5. Tag der Woche zur 18. Stunde bestätigen und mitteilen, dass sich der Rabendiener am Palast eifinden wird.

Verfasst: Dienstag 24. Juli 2012, 22:05
von L´ysstzrr
Ein weiterer Bote sucht nach Drakhon Sokarth um ihm folgende Nachricht zu überbringen:


Alatar mit Euch, Herr Sokarth.

Aus gegebenen Anlass und auf Wunsch des Alka sei die Gefolgschaft Kra’thors zu klärenden Gesprächen und Verhandlungen über den weiteren Verlauf des Konfliktes eingeladen.

Im Detail muss geklärt werden wie die Zukunft des ehemaligen Bündnisses gestaltet werden soll, oder ob dessen Verwurf endgültig ist.

An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass niemand – weder Ritter noch Tetrarchin – die politischen Kompetenzen inne hat, um auch nur einer Ratte den Krieg zu erklären. Aus diesem Grund wird man den Geschehnissen vor Varuna aufs Genaueste nachgehen und klären, ob alles Gesagte und Getane so hätte passieren dürfen. So wären auch während der Verhandlung Gespräche über diese Konfliktsituation zur Klärung sicher dienlich.

Solltet Ihr zu diesen Verhandlungen bereit sein, wird Euch Geleitschutz meinerseits gestellt und Ihr genießt für den Zeitraum der Verhandlungen selbstverständlich diplomatische Immunität.

Nennt mir einen Tag, an dem Ihr und gegebenenfalls die vier weiteren Rabendiener erscheinen können.


Hochachtungsvoll,


L'ysstzrr


(OOC: ab 20Uhr)

Verfasst: Donnerstag 2. August 2012, 08:24
von Drakhon Sokarth
Nach einer ganzen Weile wird der ihr bekannte Bote ihr ein weiteres Schreiben überbringen.

Eures Vates Segen,

ich entschuldige mich für die entstandenen Verzögerungen und schlage den 5. oder 6. Tag der Woche für das Fortsetzen der Gespräche vor.

Hochachtungsvoll,

Drakhon Sokarth

Verfasst: Freitag 7. September 2012, 23:56
von L´ysstzrr
Nahe Bajard wird ein Bote nach Drakhon Ausschau halten. Die Beiden scheinen sich bereits zu kennen, zumindest wird dem Rabendiener das Antlitz des Burschen nicht unbekannt sein.
Wird Er auf den Burschen zugehen, streckt ihm dieser sogleich einen kleinen Brief entgegen, auf welchem folgende Lettern geschrieben stehen.



Herr Sokarth,

ich weiß dass ich mich zur falschen Zeit an Euch wende, habe ich doch meine Blutsschwester damit beauftragt alles Weitere in meinem Namen mit Euch zu klären.

Mein Anliegen ist ein völlig anderes, als dass, von dem Ihr nun womöglich ausgehen werdet. Ich möchte Euch etwas anvertrauen - es sind zwei Dinge, die meines wissens für einen Rabendiener kostbar genug sind.

Habt Ihr Interesse mehr darüber zu erfahren?
Dann erwarte ich Euch baldigst im Unterschlupf meines Volkes.


Nennt mir eine Zeit, nach der ich mich richten kann, um Euch zu empfangen.



Bis dahin möge der All-Eine seine Pranke schützend über Euch halten, Herr Sokarth!


L´ysstzrr

Verfasst: Dienstag 11. September 2012, 23:13
von L´ysstzrr
Noch immer, versteckt im Walde, hält der Bote Ausschau nach Drakhon. Allmählich scheint ihn auch die Geduld zu verlassen, als er an die Lethra und deren Drohungen denken muss.